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   BFH, 30.10.1967 - VI 331/64   

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https://dejure.org/1967,322
BFH, 30.10.1967 - VI 331/64 (https://dejure.org/1967,322)
BFH, Entscheidung vom 30.10.1967 - VI 331/64 (https://dejure.org/1967,322)
BFH, Entscheidung vom 30. Januar 1967 - VI 331/64 (https://dejure.org/1967,322)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Wolters Kluwer

    Rechtsgültigkeit des § 4 Abs. 1 letzter Satz EStG (Einkommensteuergesetz) - Vorliegen einer Einnahme aus Vermietung und Verpachtung bei Einräumung des Rechts zur Ausnutzung eines Quellengrundstücks gegen ein nach der entnommenen Wassermenge berechnetes Entgelt - Anspruch ...

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BFHE 90, 215
  • DB 1968, 18
  • BStBl II 1968, 30
 
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Wird zitiert von ... (16)

  • BFH, 16.12.2004 - III R 8/98

    Einlage eines Bodenschatzes in das Betriebsvermögen und AfS-Vorlage an den Großen

    Bei der steuerlichen Beurteilung von sog. Substanzausbeuteverträgen wurde danach unterschieden, ob der Vertrag auf die --steuerfreie-- (endgültige) Übertragung des Grundstücks oder letztlich nur auf die --zu Pachteinkünften i.S.d. § 21 Abs. 1 Nr. 1 EStG führende-- Ausbeutung des Bodenschatzes gerichtet war (vgl. RFH-Urteile vom 23. Dezember 1936 VI A 944/36, RStBl 1937, 635; vom 28. April 1937 VI A 517/36, Steuer und Wirtschaft 1937 Teil 11, 615; BFH-Urteile vom 30. Oktober 1967 VI 331/64, BFHE 90, 215, BStBl II 1968, 30; vom 6. Mai 2003 IX R 64/98 BFH/NV 2003, 1175, m.w.N.).

    In der Regel wurde aber ein Pachtverhältnis angenommen, selbst wenn das Eigentum an dem Grundstück übertragen wurde (BFH-Urteil in BFHE 90, 215, BStBl II 1968, 30) oder das Grundstück bis zur Erschöpfung ausgebeutet wurde (BFH-Urteil in BFHE 111, 43, BStBl II 1974, 130).

  • BFH, 19.07.1994 - VIII R 75/91

    Keine Absetzungen für Substanzverringerung bei Bodenschätzen, die im

    Bodenschätze können nur Gegenstand eines Kaufvertrags sein, wenn es sich um eine einmalige Lieferung einer fest begrenzten Menge eines vom Steuerpflichtigen gehobenen Bodenschatzes handelt oder wenn der Bodenschatz zusammen mit dem Grund und Boden veräußert wird (vgl. insbesondere BFH-Urteile in BFHE 65, 32, BStBl III 1957, 246; vom 30. Oktober 1967 VI 331/64, BFHE 90, 215, BStBl II 1968, 30; vom 12. Dezember 1969 VI R 197/67, BFHE 97, 542, BStBl II 1970, 210; vom 12. Januar 1972 I R 220/69, BFHE 104, 553, BStBl II 1972, 433; in BFHE 111, 43, BStBl II 1974, 130).

    Diese Beurteilung beruht auf einer langjährigen Rechtsüberzeugung, die für die Ausbeutung von Bodenschätzen durch Landwirte schon dem EStG 1925 zu entnehmen war und sich - mit wechselnden Rechtsgrundlagen - bis zur Aufhebung des § 17 a EStG 1955/1957 durch das Gesetz zur Änderung steuerlicher Vorschriften auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen und Ertrag und des Verfahrensrechts vom 18. Juli 1958 (BGBl I 1958, 473, BStBl I 1958, 412) unmittelbar aus dem EStG bzw. aus der Einkommensteuer-Durchführungsverordnung (EStDV) ergab (zur historischen Entwicklung seit dem EStG 1925 vgl. BFH-Urteile in BFHE 65, 32, BStBl III 1957, 246, und vom 30. Oktober 1967 VI 331/64, BFHE 90, 215, BStBl II 1968, 30).

  • BFH, 21.06.2012 - IV R 54/09

    Kosten der Rekultivierung sind nicht Bestandteil gewerbesteuerlich

    b) Nach ständiger Rechtsprechung wird die zeitlich begrenzte Überlassung von Grundstücken zur Hebung der darin ruhenden Bodenschätze grundsätzlich sowohl zivil- als auch steuerrechtlich als Pachtverhältnis beurteilt (vgl. z.B. BFH-Urteile vom 30. Oktober 1967 VI 331/64, BFHE 90, 215, BStBl II 1968, 30; vom 25. Juni 1985 IX R 60/82, BFH/NV 1985, 74; vom 6. Mai 2003 IX R 64/98, BFH/NV 2003, 1175, jeweils m.w.N.; Urteil des Bundesgerichtshofs vom 10. November 1999 XII ZR 24/97, Neue Juristische Wochenschrift-Rechtsprechungsreport Zivilrecht 2000, 302, m.w.N.).
  • BFH, 26.02.1992 - I R 53/90

    Keine Ausdehnung des Anwendungsbereichs von § 9 Nr. 1 S. 2 GewStG

    Der Senat verkennt nicht, daß die entgeltliche Überlassung der Quellnutzung als solche regelmäßig nicht zu den gewerblichen Einkünften, sondern zu den nicht gewerbesteuerpflichtigen Einkünften aus Vermietung und Verpachtung gemäß § 21 Abs. 1 Nr. 1 des Einkommensteuergesetzes (EStG) rechnet (vgl. BFH-Urteil vom 30. Oktober 1967 VI 331/64, BFHE 90, 215, BStBl II 1968, 30).
  • BFH, 24.11.1992 - IX R 30/88

    Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung bei Überlassung eines Grundstücks zur

    Dies gilt auch, wenn nicht feststeht, ob und wann das Grundstück rückübereignet werden wird (vgl. BFH-Urteil vom 30. Oktober 1967 VI 331/64, BFHE 90, 215, BStBl II 1968, 30; BFH in BFHE 111, 43, BStBl II 1974, 130).
  • BFH, 21.07.1993 - IX R 9/89

    Entgelt für den Verkauf eines bodenschatzführenden Grundstücks als Einkünfte aus

    Nach ständiger Rechtsprechung des BFH führt der Verkauf eines bodenschatzführenden Grundstücks unter gleichzeitiger Begründung eines Rückkaufrechts zu Einkünften aus Vermietung und Verpachtung beim Verkäufer (vgl. Urteile vom 30. Oktober 1967 VI 331/64, BFHE 90, 215, BStBl II 1968, 30; in BFHE 111, 43, BStBl II 1974, 130; in BFH/NV 1985, 74; in BFHE 170, 71, BStBl II 1993, 296, sowie BVerfG in HFR 1993, 36).
  • BFH, 12.12.1969 - VI R 197/67

    Vergütung - Grundstückseigentümer - Entnahme einer Sandmenge - Pachteinnahme -

    Die Einnahmen, die dem Grundstückseigentümer als Gegenleistung für die Überlassung der Bodenschätze zufließen, sind deshalb regelmäßig Einnahmen im Rahmen der Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung (vgl. die Urteile des BFH VI 161/65, a. a. O.; VI 331/64 vom 30. Oktober 1967, BFH 90, 215, BStBl II 1968, 30).

    Es kommt auf den wirtschaftlichen Gehalt eines Vorgangs an, und es ist jeweils festzustellen, ob die bürgerlich-rechtliche Bezeichnung das, was die Beteiligten gewollt und vollzogen haben, wirklich zutreffend wiedergibt (vgl. das Urteil des BFH VI 331/64, a. a. O.).

  • BFH, 05.10.1973 - VIII R 78/70

    Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung trotz bürgerlich-rechtlicher Übereignung

    Im Urteil vom 30. Oktober 1967 VI 331/64 (BFHE 90, 215, BStBl II 1968, 30), auf dessen Begründung im einzelnen Bezug genommen wird, hat der VI. Senat des BFH bereits das Entgelt eines Landwirts, der einer Gemeinde für die Dauer der Nutzung einer Quelle das Eigentum an dem Quellengrundstück übertragen hatte, zu den Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung gerechnet.
  • BFH, 23.06.1977 - IV R 17/73

    Grundstück - Natürliche Lagerstätte - Kiesvorkommen - Anlagevermögen des

    Wenn auch in einem Grundstück ruhende und, wie Kies, nicht zu den bergbaufreien Mineralien zählende Bodenschätze zu den wesentlichen Bestandteilen des Grundstücks gehören (§ 94 BGB), sind sie gleichwohl ertragsteuerrechtlich selbständig bewertungsfähige Wirtschaftsgüter (vgl. insoweit Urteil des RFH vom 18. Oktober 1939 VI 774/38, RStBl 1940, 238; ferner Urteile des BFH vom 9. Mai 1957 IV 186/56 U, BFHE 65, 32 [41], BStBl III 1957, 246 [249]; vom 30. Juni 1960 IV 150/58 U, BFHE 71, 259, BStBl III 1960, 346; vgl. auch die in dem BFH-Urteil vom 30. Oktober 1967 VI 331/64, BFHE 90, 215 [222], BStBl II 1968, 30 [33], wiedergegebene Stellungnahme des BdF, sowie Herrmann/Heuer, Kommentar zur Einkommensteuer und Körperschaftsteuer, § 6 b EStG, Rdnr. 29 [a. E.]), sobald sie zur nachhaltigen gewerblichen Nutzung in den Verkehr gebracht sind, d. h. wenn z. B. mit ihrer Aufschließung begonnen wird oder mit ihr zu rechnen ist (vgl. Rössler/Troll/Langner, Bewertungsgesetz und Vermögensteuergesetz, Kommentar, 10. Aufl., § 100 BewG, Rdnr. 9 [S. 1074]).
  • BFH, 25.06.1985 - IX R 60/82

    Entgelt für die zeitlich begrenzte Überlassung eines Grundstücks zur Hebung der

    Sollte die Frage zu bejahen sein, daß der Kaufvertrag und das Verkaufsangebot des K an den bevollmächtigten Bruder des Klägers, der zugleich Pächter der auszubeutenden Flächen war, als ein einheitliches Ganzes zu beurteilen sind, so ist der zwischen dem Kläger und K abgeschlossene und als Kaufvertrag bezeichnete Vertrag seinem wirtschaftlichen Gehalt nach grundsätzlich nicht als Grundstückskaufvertrag, sondern als Kiesausbeutevertrag und damit grundsätzlich als Pachtvertrag zu werten (vgl. dazu auch BFH-Urteil vom 30. Oktober 1967 VI 331/64, BFHE 90, 215, BStBl II 1968, 30; ferner auch BFHE 111, 43, BStBl II 1974, 130, dort Entscheidungsgründe unter Abs. 3).
  • BFH, 14.02.1978 - VIII R 176/73

    Absetzung - Substanzverringerung - Anschaffungskosten - Wirtschaftsgut -

  • BFH, 26.05.1976 - I R 74/73

    Abbauvertrag zur Ausbeutung von Bodenschätzen - Verpachtung des Abbaurechts -

  • BFH, 05.06.1973 - VIII R 118/70

    Absetzungen für Substanzverringerung - Entdeckte Bodenschätze - Unentgeltlicher

  • FG Münster, 11.03.2010 - 3 K 2332/07

    Mittelbare Zuwendung eines Gesellschaftsanteils

  • BFH, 11.03.1976 - IV B 62/75

    Vergütungen - Pauschalentschädigung - Einkommensteuerrechtliche Beurteilung -

  • FG Münster, 17.02.1997 - 13 K 5055/94
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