Rechtsprechung
   BGH, 02.07.2018 - AnwZ (Brfg) 49/17   

Volltextveröffentlichungen (13)

  • IWW

    § 112e Satz 1 BRAO, § ... 112e Satz 2 BRAO, § 112c Abs. 1 Satz 1 BRAO, § 42 Abs. 1 Alt. 2 VwGO, §§ 46 f. BRAO, § 113 Abs. 5 Satz 1 VwGO, § 46a Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3, § 46 Abs. 2 bis 5 BRAO, § 46 Abs. 3 Nr. 1 bis 4 BRAO, § 46 Abs. 3, 4 Satz 2 BRAO, § 46 Abs. 5 BRAO, § 46 Abs. 2 Satz 1, § 46a Abs. 1 Satz 1 BRAO, § 4 BRAO, § 7 BRAO, § 4 Satz 1 Nr. 1 BRAO, § 46c Abs. 4 Satz 2, Abs. 5 Satz 2 BRAO, § 46 Abs. 2 Satz 1 BRAO, § 46 Abs. 1 BRAO, § 46 Abs. 3 BRAO, § 46 Abs. 4 Satz 2 BRAO, § 46 Abs. 5 Satz 2 BRAO, §§ 46 ff. BRAO, § 46 Abs. 2, 3 BRAO, § 46a Abs. 1 Satz 1 Nr. 3, Abs. 5 BRAO, § 46 Abs. 2 bis 4 BRAO, § 46a Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 BRAO, § 46 BRAO, § 46 Abs. 2 BRAO, § 46b Abs. 2 Satz 2 BRAO, § 46 Abs. 5 Satz 2 Nr. 1 bis 3 BRAO, Abs. 5 Satz 1 BRAO, § 46 Abs. 5 Satz 1 BRAO, § 4f BDSG, §§ 5, 38 BDSG, § 4g BDSG, § 7 BDSG, Verordnung (EU) 2016/679, Richtlinie 95/46/EG, § 46 Abs. 3 bis 5 BRAO, § 59e BRAO, § 46 Abs. 5 Satz 2 Nr. 1 BRAO, § 15 AktG, § 46 Abs. 5 Satz 2 Nr. 2 und 3 BRAO, § 7 RDG, § 8 Abs. 1 Nr. 2 RDG, § 46 Abs. 5 Satz 2 Nr. 2 BRAO, § 59a BRAO, § 46 Abs. 5 Satz 2 Nr. 3 BRAO, Stellungnahme 09/2015, § 46 Abs. 5 Satz 5 Satz 2 Nr. 1 bis 3 BRAO, § 7 Absatz 1 RDG, § 8 Absatz 1 Nummer 2 RDG, § 7 Absatz 1 Satz 1 RDG, § 7 Absatz 1 Nummer 1 RDG, § 5 RDG, Art. 1 des Gesetzes zur Neuregelung des Rechtsberatungsrechts, § 5 Abs. 1, 2 RDG, § 46 Abs. 5 Satz 1 bis 3 BRAO, § 59a Abs. 1 Satz 1 BRAO, Art. 12 Abs. 1 GG, § 46a Abs. 2 Satz 4 BRAO, Art. 3 Abs. 1, Art. 12 Abs. 1 Satz 1 GG, Art. 3 Abs. 1 GG, Art. 100 Abs. 1 GG, § 6 Abs. 1 SGB VI, § 1 Abs. 1 Satz 2 RDG, Art. 12 Abs. 1 Satz 2 GG, § 1, § 46c Abs. 1 BRAO, § 3 Abs. 1, § 154 Abs. 2, § 162 Abs. 3 VwGO, § 194 Abs. 2 BRAO

  • openjur.de
  • bundesgerichtshof.de PDF
  • Jurion

    Anwaltliche Tätigkeit des Syndikusrechtsanwalts in "Rechtsangelegenheiten des Arbeitgebers"; Beschränkung der Rechtsdienstleistungsbefugnis des Syndikusrechtsanwalts; Tätigkeit eines als externer Datenschutzbeauftragter bei Kunden seines Arbeitgebers eingesetzten angestellten Unternehmensjuristen

  • online-und-recht.de

    Einsatz als externer Datenschutzbeauftragter

  • datenschutz.eu

    Einsatz als externer Datenschutzbeauftragter

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 11,50 €)

    Keine Zulassung als Syndikusrechtsanwalt für einen bei Kunden seines Arbeitgebers als externer Datenschutzbeauftragter eingesetzten Juristen

  • BRAK-Mitteilungen

    Syndikusanwälte: Externe Datenschutzbeauftragte keine Syndikusrechtsanwältin

    Direkte Verlinkung nicht möglich.
    Eingabe in der Suchmaske auf der nächsten Seite: Jahrgang 2018, Seite 264

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Anwaltliche Tätigkeit des Syndikusrechtsanwalts in "Rechtsangelegenheiten des Arbeitgebers"; Beschränkung der Rechtsdienstleistungsbefugnis des Syndikusrechtsanwalts; Tätigkeit eines als externer Datenschutzbeauftragter bei Kunden seines Arbeitgebers eingesetzten angestellten Unternehmensjuristen

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Keine Zulassung eines als externer Datenschutzbeauftragter bei Kunden seines Arbeitgebers eingesetzten angestellten Unternehmensjuristen als Syndikusrechtsanwalt

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (3)

  • lto.de (Kurzinformation)

    Externe Datenschutzbeauftragte kann keine Syndikusanwältin sein

  • otto-schmidt.de (Kurzinformation)

    Externe Datenschutzbeauftragte hat keinen Anspruch auf Zulassung zur Syndikusrechtsanwältin

  • Betriebs-Berater (Leitsatz)

    Zulassung als Syndikusrechtsanwalt - Merkmal der anwaltlichen Tätigkeit in "Rechtsangelegenheiten des Arbeitgebers"

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2018, 3100
  • ZIP 2018, 2074
  • MDR 2018, 1086
  • WM 2018, 2001



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Wird zitiert von ... (6)  

  • BGH, 15.10.2018 - AnwZ (Brfg) 20/18

    Möglichkeit der Zulassung als Syndikusrechtsanwalt auch für ein Arbeitsverhältnis

    Auch ist der Anwaltsgerichtshof - unausgesprochen - mit Recht davon ausgegangen, dass die seit dem Jahre 2009 bestehende Zulassung der Beigeladenen als Rechtsanwältin der von ihr zusätzlich beantragten Zulassung als Syndikusrechtsanwältin nicht entgegensteht (vgl. § 46c Abs. 4 Satz 2, Abs. 5 Satz 2 BRAO; BT-Drucks. 18/5201, S. 19, 25, 27 f., 35; Senatsurteil vom 2. Juli 2018 - AnwZ (Brfg) 49/17, juris Rn. 32; Henssler/ Deckenbrock, DB 2016, 215, 221).

    Der Syndikusrechtsanwalt ist - ungeachtet seiner anwaltlichen Unabhängigkeit (vgl. hierzu BT-Drucks. 18/5201, S. 18, 20, 26, 28 ff.; Senatsurteil vom 2. Juli 2018 - AnwZ (Brfg) 49/17, aaO Rn. 35, 50, 60, 86) - gemäß § 46 Abs. 2 Satz 1, Abs. 5 BRAO im Rahmen seines Arbeitsverhältnisses (allein) für seinen Arbeitgeber in dessen Rechtsangelegenheiten anwaltlich tätig.

    Entscheidend ist insoweit, dass die anwaltliche Tätigkeit den Kern beziehungsweise Schwerpunkt der Tätigkeit darstellt, mithin die im Rahmen des Arbeitsverhältnisses qualitativ und quantitativ ganz eindeutig prägende Leistung des Rechtsanwalts ist und damit das Arbeitsverhältnis durch die anwaltliche Tätigkeit beherrscht wird (vgl. Senatsbeschluss vom 12. März 2018 - AnwZ (Brfg) 21/17, juris Rn. 5; Senatsurteil vom 2. Juli 2018 - AnwZ (Brfg) 49/17, aaO Rn. 34; BT-Drucks. 18/5201, S. 19, 29).

    Er konnte sie im Urteil vom 2. Juli 2018 (AnwZ (Brfg) 49/17, aaO Rn. 35) offen lassen, da es in dem dort zugrundeliegenden Fall eines externen Datenschutzbeauftragten bereits an der weiteren Voraussetzung des § 46a Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 in Verbindung mit § 46 Abs. 2 Satz 1, Abs. 5 BRAO fehlte, wonach der Syndikusrechtsanwalt in Rechtsangelegenheiten seines Arbeitgebers tätig sein muss.

    (a) Entscheidend für die Annahme einer Prägung im Sinne des § 46 Abs. 3 BRAO ist, dass die anwaltliche Tätigkeit den Kern beziehungsweise Schwerpunkt der Tätigkeit darstellt, mithin die im Rahmen des Arbeitsverhältnisses qualitativ und quantitativ ganz eindeutig prägende Leistung des Rechtsanwalts ist und damit das Arbeitsverhältnis durch die anwaltliche Tätigkeit beherrscht wird (vgl. Senatsbeschluss vom 12. März 2018 - AnwZ (Brfg) 21/17, aaO Rn. 5; Senatsurteil vom 2. Juli 2018 - AnwZ (Brfg) 49/17, aaO Rn. 34; BT-Drucks. 18/5201, S. 19, 29).

    (1) Der Senat hat sich mit den Voraussetzungen des § 46 Abs. 5 BRAO in seinem Urteil vom 2. Juli 2018 (AnwZ (Brfg) 49/17, aaO Rn. 36 ff.) eingehend befasst.

    (a) Die Klägerin geht zwar zutreffend davon aus, dass es sich, wie der Senat bereits entschieden hat (Senatsurteil vom 2. Juli 2018 - AnwZ (Brfg) 49/17, aaO Rn. 37 f. mwN), bei dem vorstehend genannten Merkmal der Tätigkeit in Rechtsangelegenheiten des Arbeitgebers (§ 46 Abs. 2 Satz 1, Abs. 5 BRAO) ebenso wie bei den Bestimmungen in § 46 Abs. 2 bis 4 BRAO um eine tatbestandliche Voraussetzung für die Zulassung als Syndikusrechtsanwalt handelt.

    Auch trifft es zu, dass der Gesetzgeber diese Beschränkung auf Rechtsangelegenheiten des Arbeitgebers insbesondere als erforderlich angesehen hat, um eine Gefährdung der anwaltlichen Unabhängigkeit durch das Einwirken fremder wirtschaftlicher Interessen zu verhindern (BT-Drucks. 18/5201, S. 30; Senatsurteil vom 2. Juli 2018 - AnwZ (Brfg) 49/17, aaO Rn. 49 f. und 62).

    Der Datenschutz ist daher seine Rechtsangelegenheit (vgl. auch Senatsurteil vom 2. Juli 2018 - AnwZ (Brfg) 49/17, aaO Rn. 44).

    Etwas anderes ergibt sich auch nicht aus dem von der Klägerin angeführten Gesichtspunkt, wonach die Unabhängigkeit eines Syndikusrechtsanwalts, deren Schutz gerade auch § 46 Abs. 5 BRAO diene (vgl. BT-Drucks. 18/5201, S. 30; Senatsurteil vom 2. Juli 2018 - AnwZ (Brfg) 49/17, aaO Rn. 49 f.), in einer solchen Situation durch einen möglichen Konflikt zwischen den Interessen des WDR und den Interessen des Anrufenden gefährdet sein könnte.

  • BGH, 14.01.2019 - AnwZ (Brfg) 25/18

    Zulassung als Syndikusrechtsanwalt bei Tätigkeit als "Abteilungsleiter

    aa) Entscheidend für die Annahme einer Prägung im Sinne des § 46 Abs. 3 BRAO ist, dass die anwaltliche Tätigkeit eindeutig den Kern beziehungsweise Schwerpunkt der Tätigkeit darstellt, mithin das Arbeitsverhältnis durch die anwaltliche Tätigkeit beherrscht wird (vgl. nur Senat, Beschlüsse vom 12. März und 18. April 2018 - AnwZ (Brfg) 21/17 und 20/17, jeweils juris Rn. 5; Urteile vom 2. Juli 2018 - AnwZ (Brfg) 49/17, NJW 2018, 3100 Rn. 34 und vom 15. Oktober 2018 - AnwZ (Brfg) 20/18, juris Rn. 62, 79; siehe auch BT-Drucks. 18/5201, S. 19, 29).
  • BGH, 29.01.2019 - AnwZ (Brfg) 16/18

    Anspruch auf Zulassung als Syndikusrechtsanwalt bei Tätigkeit als Sachbearbeiter

    Entscheidend ist insoweit, dass die anwaltliche Tätigkeit den Kern beziehungsweise Schwerpunkt der Tätigkeit darstellt, mithin die im Rahmen des Arbeitsverhältnisses qualitativ und quantitativ ganz eindeutig prägende Leistung des Rechtsanwalts ist und damit das Arbeitsverhältnis durch die anwaltliche Tätigkeit beherrscht wird (vgl. Senatsurteile vom 2. Juli 2018 - AnwZ (Brfg) 49/17, NJW 2018, 3100 Rn. 34; vom 15. Oktober 2018 - AnwZ (Brfg) 20/18, juris Rn. 61 f., 79, 81 f.; jeweils mwN; BT-Drucks. 18/5201, S. 19, 29).

    Der Senat konnte diese Frage in seinem - die vorbezeichnete Entscheidung des Anwaltsgerichtshofs Hamburg betreffenden - Urteil vom 2. Juli 2018 (AnwZ (Brfg) 49/17, aaO Rn. 35) offen lassen.

  • BGH, 15.10.2018 - AnwZ (Brfg) 58/17

    Zulassung eines Rechtsanwalts als Syndikusrechtsanwalt i.R.d. Tätigkeit in

    a) Bei dem Merkmal der Tätigkeit in Rechtsangelegenheiten des Arbeitgebers (§ 46 Abs. 2 Satz 1, Abs. 5 BRAO) handelt es sich nicht lediglich um eine Beschränkung der Rechtsdienstleistungsbefugnis des Syndikusrechtsanwalts, sondern - ebenso wie bei den Bestimmungen in § 46 Abs. 2 bis 4 BRAO - um eine tatbestandliche Voraussetzung für die Zulassung als Syndikusrechtsanwalt (vgl. grundlegend zur Auslegung von § 46 Abs. 2 Satz 1, Abs. 5 BRAO und dessen Verfassungsgemäßheit: Senatsurteil vom 2. Juli 2018 - AnwZ (Brfg) 49/17 Rn. 37 ff. und Rn. 74 ff. mwN).

    Vielmehr konkretisiert die Norm die Vorschrift des § 46 Abs. 5 Satz 1 BRAO als abschließend zu verstehende Regelung (vgl. Senatsurteil vom 2. Juli 2018, aaO Rn. 53 ff.).

  • BGH, 22.10.2018 - AnwZ (Brfg) 44/18

    Merkmal der Tätigkeit in Rechtsangelegenheiten des Arbeitgebers als eine

    Bei dem Merkmal der Tätigkeit in Rechtsangelegenheiten des Arbeitgebers handelt es sich um eine tatbestandliche Voraussetzung für die Zulassung als Syndikusrechtsanwalt (vgl. auch Senat, Urteil vom 2. Juli 2018 - AnwZ (Brfg) 49/17, juris Rn. 37 f.).
  • AGH Bayern, 23.04.2018 - BayAGH I - 5 - 8/17
    b) Nach einer Entscheidung des AGH Hamburg vom 22.06.2017 (I ZU (SYN) 1/2016 zitiert nach Juris, Berufung ist anhängig beim BGH unter AnwZ (Brfg) 49/17) ist der Antrag eines zugelassenen Rechtsanwalts, für sein Anstellungsverhältnis als.
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