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   BGH, 02.10.1996 - XII ZB 96/93   

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BGH, 02.10.1996 - XII ZB 96/93 (https://dejure.org/1996,876)
BGH, Entscheidung vom 02.10.1996 - XII ZB 96/93 (https://dejure.org/1996,876)
BGH, Entscheidung vom 02. Januar 1996 - XII ZB 96/93 (https://dejure.org/1996,876)
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Volltextveröffentlichungen (5)

Papierfundstellen

  • BGHZ 133, 344
  • NJW 1997, 56
  • NJW-RR 1997, 258 (Ls.)
  • MDR 1997, 60
  • NJ 1997, 54
  • FamRZ 1996, 1540
 
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Wird zitiert von ... (26)

  • BGH, 16.08.2017 - XII ZB 21/17

    Versorgungsausgleich: Berücksichtigung von aus einer verfrühten

    Dabei handelte es sich um allein anspruchsbegrenzende Normen (vgl. Senatsbeschlüsse vom 24. April 2013 - XII ZB 172/08 - FamRZ 2013, 1200 Rn. 16 und BGHZ 133, 344 = FamRZ 1996, 1540, 1542).
  • BGH, 24.04.2013 - XII ZB 172/08

    Ausschluss des Versorgungsausgleichs: Grobe Unbilligkeit bei vorzeitiger

    Denn von einer Unbilligkeit kann erst dann ausgegangen werden, wenn im Zeitpunkt der Entscheidung über den Versorgungsausgleich klar abzusehen ist, dass der Ausgleichsberechtigte über eine im Verhältnis zum Ausgleichsverpflichteten unverhältnismäßig hohe Altersversorgung verfügen wird oder bereits anderweitig abgesichert ist, während der Ausgleichsverpflichtete auf die von ihm ehezeitlich erworbenen Anrechte zur Sicherung seines Unterhalts dringend angewiesen ist (Senatsbeschlüsse vom 5. November 2008 - XII ZB 53/06 - FamRZ 2009, 303 Rn. 36; vom 25. April 2007 - XII ZB 206/06 - FamRZ 2007, 1084 Rn. 31; vom 23. Februar 2005 - XII ZB 198/01 - FamRZ 2005, 696, 699; vom 29. März 2006 - XII ZB 2/02 - FamRZ 2006, 769, 771; vom 2. Oktober 1996 - XII ZB 96/93 - FamRZ 1996, 1540, 1541 und vom 29. April 1981 - IVb ZB 813/80 - FamRZ 1981, 756, 757; MünchKommBGB/Dörr 5. Auflage § 1587 c Rn. 19; Johannsen/Henrich/Hahne Eherecht 4. Auflage § 1587 c Rn. 30).

    Zwar sind in die für die Frage der Unbilligkeit erforderliche Gesamtabwägung sämtliche Lebensumstände der Ehegatten einzubeziehen, die für ihren gegenwärtigen oder zukünftigen wirtschaftlichen Stand von Bedeutung sind (Senatsbeschluss BGHZ 133, 344 = FamRZ 1996, 1540, 1542; MünchKommBGB/Dörr 5. Auflage § 1587 c Rn. 10).

    Hierzu sind nicht nur die bis zum Ehezeitende eingetretenen Umstände, sondern auch danach stattfindende Entwicklungen mit in Betracht zu ziehen (Senatsbeschluss vom 2. Oktober 1996 - XII ZB 96/93 - FamRZ 1996, 1540, 1542).

    Dabei kann sich die künftige Entwicklung jedoch nur auf die Bewertung auswirken, wenn sie im Zeitpunkt der tatrichterlichen Beurteilung nicht nur möglich erscheint, sondern - zumindest annähernd - sicher zu erwarten ist (Senatsbeschlüsse vom 2. Oktober 1996 - XII ZB 96/93 - FamRZ 1996, 1540, 1542; vom 28. September 1994 - XII ZB 166/90 - FamRZ 1995, 29, 30 und vom 24. Mai 1989 - IVb ZB 17/88 - FamRZ 1989, 1163, 1165).

  • BGH, 23.02.2005 - XII ZB 198/01

    Versorgung der Mitglieder des Sächsischen Landtages im Versorgungsausgleich;

    Die Entscheidung darüber, ob Härtegründe im Sinne von § 1587 c Nr. 1 BGB, welche noch einer Entwicklung unterliegen, einen Ausschluß oder eine Herabsetzung des Versorgungsausgleichs rechtfertigen, muß bereits im Ausgangsverfahren - gegebenenfalls im Wege einer Prognose - getroffen werden und kann nicht einem späteren Abänderungsverfahren vorbehalten bleiben (Senatsbeschluß BGHZ 133, 344, 351 ff. = FamRZ 1996, 1540, 1541 ff.).
  • BGH, 13.09.2006 - XII ZB 70/01

    Durchführung des Versorgungsausgleichs durch Begründung von Rentenanwartschaften

    Diese drei Abänderungsgründe regeln den Einstieg in das Abänderungsverfahren abschließend (Senatsbeschluss BGHZ 133, 344, 352 ff.), so dass ein Abänderungsverfahren nach § 10 a VAHRG jedenfalls nicht allein darauf gestützt werden kann, der Versorgungsausgleich sei entgegen der Erstentscheidung nach § 1587 b Abs. 4 BGB in anderer Weise zu regeln.
  • BGH, 11.10.2006 - XII ZB 39/03

    Berücksichtigung von Härten im Abänderungsverfahren

    a) § 10 a Abs. 1 Nr. 1 VAHRG eröffnet das Abänderungsverfahren nur unter der Voraussetzung, dass sich der bisher festgestellte Wertunterschied zwischen den beiderseits erworbenen Versorgungen wesentlich ändert; fehlt es daran, kann allein mit dem Begehren, den Versorgungsausgleich nach Maßgabe der Härteregelung des § 1587 c BGB herabzusetzen oder auszuschließen, ein Abänderungsverfahren nicht begründet werden (Senatsbeschluss vom 15. März 1989 ­ IVb ZB 183/87 ­ FamRZ 1989, 725, 726 und vom 2. Oktober 1996 ­ XII ZB 96/93 ­ FamRZ 1996, 1540, 1542).
  • BGH, 07.10.2010 - IX ZR 191/09

    Anwaltsregress: Pflichten des Rechtsanwalts in den vom Untersuchungsgrundsatz

    Die tatrichterliche Würdigung ist im familiengerichtlichen Verfahren durch das Rechtsbeschwerdegericht - vormals durch das Gericht der weiteren Beschwerde - nur daraufhin zu überprüfen, ob alle wesentlichen Umstände berücksichtigt worden sind und das tatrichterliche Ermessen in einer dem Gesetzeszweck entsprechenden Weise ausgeübt worden ist (BGH, Beschl. v. 2. Oktober 1996 - XII ZB 96/93, BGHZ 133, 344, 354; v. 11. September 2007 - XII ZB 107/04, NJW 2008, 296 Rn. 11).
  • OLG Saarbrücken, 26.02.1998 - 9 UF 21/97
    Ferner muß der Ausgleichspflichtige, der die erstrebte Herabsetzung des Versorgungsausgleichs geltend machen will, nach allgemeinen Darlegungs- und Beweislastregeln hierfür die tatsächlichen Voraussetzungen geltend machen und bei ihrer Nichterweislichkeit die Nachteile tragen (BGH FamRZ 1996, 1540, 1542).

    In Fällen, in denen die Ehegatten längere Zeit getrennt gelebt haben, kann zwar unter Billigkeitsgesichtspunkten eine Korrektur des Halbteilungsgrundsatzes in Betracht kommen (vgl. dazu BGH FamRZ 1982, 475, 477; BGH FamRZ 1983, 35, 36; BGH FamRZ 1993, 302, 303; BGH FamRZ 1996, 1540, 1541; OLG Celle FamRZ 1993, 208, 210; OLG Düsseldorf, FamRZ 1993, 1322, 1323 f, KG FamRZ 1997, 31 ; Dörr im Münchener Kommentar zum Bürgerlichen Gesetzbuch (MüKo), 3. Auflage, § 1587 c BGB Rdnr. 30 Palandt/Diederichsen, BGB , 55. Aufl., § 1587 c BGB , Rdnr. 9; Schwab/Hahne, Handbuch des Scheidungsrechts, 3. Aufl., VI, Rdnr. 275).

    Bevor eine Kürzung oder gar ein Ausschluß des Versorgungsausgleichs in Betracht zu ziehen ist, müssen sämtliche Umstände berücksichtigt werden, die für den gegenwärtigen oder zukünftige Stand der Ehegatten von Bedeutung sind (BGH FamRZ 1982, 475, 477; BGH FamRZ 1996, 1540, 1542; MüKo/Dörr a.a. 0. Rdnr. 11).

    Die zu prognostizierende künftige Entwicklung hat aber nicht schon dann eine Bedeutung für die Entscheidung über den Versorgungsausgleich, wenn sie lediglich möglich erscheint, sondern nur, wenn sie sicher zu erwarten ist (BGH FamRZ 1996, 1540, 1542).

  • BGH, 02.12.1998 - XII ZB 43/96

    Kürzung des Versorgungsausgleichs wegen einer unbilligen Härte

    Die bezüglich der künftigen Entwicklung bei der Durchführung des Versorgungsausgleichs regelmäßig oder zumindest sehr oft bestehende Ungewißheit ist kein Grund, im Zusammenhang mit der Prüfung der Frage, ob die Durchführung des ungekürzten Versorgungsausgleichs zu einer groben Unbilligkeit führen würde, aus derzeitiger Sicht abzusehende Ungleichheiten zu relativieren (vgl. Senatsbeschluß vom 2. Oktober 1996 - XII ZB 96/93 - FamRZ 1996, 1540, 1541).
  • OLG Frankfurt, 26.06.2015 - 4 UF 229/14

    Bedeutung der Härteklausel nach § 27 VersAusglG

    Lassen sich zu diesem Zeitpunkt - gegebenenfalls im Wege einer Prognose - nicht genügend Anhaltspunkte dafür feststellen, ob ein uneingeschränkter Versorgungsausgleich sich künftig grob unbillig zu Lasten des Ausgleichspflichtigen auswirken wird, kann der Versorgungsausgleich nur ohne Anwendung der Härteklausel durchgeführt werden (vgl. BGH, FamRZ 2013, 1200; FamRZ 1996, 1540; FamRZ 1988, 940, 941).
  • AG Flensburg, 24.09.2015 - 90 F 16/15

    Wesentlichkeit einer Wertänderung bei Änderung des Ausgleichswerts nur eines

    Auch soweit ein Anrecht wegen eines festgestellten Härtegrundes nach § 27 VersAusgIG (bis 31.8.2009: § 1587c Nr. 1-3 BGB a. F.) ganz oder teilweise in der Erstentscheidung nicht ausgeglichen wurde, wird dieses in der Abänderungsentscheidung weiterhin berücksichtigt (siehe BGH, FamRZ 1996, 1540 ; siehe auch FamRZ 2007, 360 ).
  • OLG Saarbrücken, 01.10.2012 - 6 UF 68/12

    Versorgungsausgleich: Einbeziehung privater Rentenversicherungen mit

  • OLG Saarbrücken, 04.04.2012 - 9 UF 29/08

    Versorgungsausgleich: Berücksichtung von Kapitallebensversicherungen

  • OLG Celle, 27.02.2015 - 21 UF 274/13

    Abänderungsverfahren für den Versorgungsausgleich: Berücksichtigung eines

  • OLG Saarbrücken, 09.07.2007 - 9 UF 23/07

    Anwendbarkeit des § 1587c BGB im Rahmen des Verfahrens zur Abänderung des

  • OLG Frankfurt, 26.07.2005 - 5 UF 247/03

    Versorgungsausgleich: Anwartschaften nach dem BeamtenVG ; Bewertung von

  • OLG Koblenz, 02.09.2008 - 11 UF 275/08

    Ausschluss des Versorgungsausgleichs wegen Unbilligkeit

  • OLG Frankfurt, 22.10.2018 - 8 UF 97/18

    Schuldrechtlicher Versorgungsausgleich (private Krankenversicherung; Verrechnung

  • OLG Saarbrücken, 27.07.2011 - 6 UF 80/11

    Versorgungsausgleich: Voraussetzungen der Herabsetzung bzw. des Ausschlusses

  • OLG Frankfurt, 09.04.2020 - 4 UF 46/19

    Versorgungsausgleich: Wertausgleich eines betrieblichen Anrechts aus

  • OLG Frankfurt, 17.04.2001 - 2 UF 217/99

    VA, Unbilligkeit, Herabsetzung des Ausgleichsbetrags

  • OLG Saarbrücken, 02.03.2020 - 6 UF 101/19

    Eine Unterhaltspflichtverletzung ist im Rahmen von § 27 VersAusglG nur dann

  • OLG Schleswig, 21.03.2001 - 15 UF 92/00

    Versorgungsausgleich - Ausschluss - grobe Unbilligkeit - Ruhestand wegen

  • OLG Karlsruhe, 30.01.2009 - 20 UF 56/08
  • OLG Zweibrücken, 18.10.2001 - 6 UF 20/00

    Versorgungsausgleich: Abänderung einer Entscheidung - Pflichten des

  • OLG Hamm, 04.06.2001 - 3 UF 364/01
  • OLG Hamm, 17.09.2001 - 3 UF 364/01
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