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   BGH, 03.03.2005 - I ZR 134/02   

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https://dejure.org/2005,2529
BGH, 03.03.2005 - I ZR 134/02 (https://dejure.org/2005,2529)
BGH, Entscheidung vom 03.03.2005 - I ZR 134/02 (https://dejure.org/2005,2529)
BGH, Entscheidung vom 03. März 2005 - I ZR 134/02 (https://dejure.org/2005,2529)
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Volltextveröffentlichungen (11)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • Judicialis
  • Wolters Kluwer

    Anwendung des jeweiligen nationalen Rechts bei der Schadensberechnung eines auf dem Wege seines Transports nach Mitteleuropa beschädigten Hauses; Umfang der Haftung eines Frachtführers im internationalen Frachtgüterverkehr bei Beschädigung des Frachtgutes

  • tis-gdv.de
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Begriff und Umfang des Schadens

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Transportrecht - Umfang des zu ersetzenden Schadens

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW-RR 2005, 908
  • MDR 2005, 1238
  • NZV 2005, 364
  • VersR 2005, 1557
 
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Wird zitiert von ... (10)

  • BGH, 20.01.2005 - I ZR 95/01

    Mitverschulden des Absenders wegen fehlenden Hinweises auf Schadensrisiko

    Der Umfang des zu ersetzenden Schadens bestimmt sich im Fall des Art. 29 CMR nach dem jeweils anwendbaren nationalen Recht (BGH, Urt. v. 15.10.1998 - I ZR 111/96, TranspR 1999, 102, 105 = VersR 1999, 646, insoweit in BGHZ 140, 84 nicht abgedruckt; Urt. v. 3.3.2005 - I ZR 134/02, Umdruck S. 6).

    Da diese hier aber gemäß § 435 HGB nicht anwendbar ist, beurteilt sich der Umfang der Haftung der Beklagten nach den allgemeinen schuldrechtlichen Bestimmungen der §§ 249 ff. BGB (BGH, Urt. v. 3.3.2005 - I ZR 134/02, Umdruck S. 6).

  • BGH, 30.09.2010 - I ZR 39/09

    Grenzüberschreitender Straßengüterverkehr: Fahrzeug- und Ladungsdiebstahl in

    Er kann Schadensersatz immer auch in der Höhe verlangen, in der er ihn ohne ein qualifiziertes Verschulden des Frachtführers beanspruchen könnte (BGH, Urt. v. 3.3.2005 - I ZR 134/02, TranspR 2005, 253, 254 = VersR 2005, 1577).
  • OLG Nürnberg, 04.02.2009 - 12 U 1445/08

    Begriff des qualifizierten Verschuldens des Frachtführers; Umfang des

    Entsprechend hat der Bundesgerichtshof wiederholt ausgeführt, im Falle des Art. 29 CMR bestimme sich der Umfang des zu ersetzenden Schadens nach dem jeweils anzuwendenden nationalen Recht (BGH, Urteil vom 15.10.1998 - I ZR 111/96, TranspR 1999, 102, insoweit in BGHZ 140, 84 nicht abgedruckt; Urteil vom 20.01.2005 -I ZR 95/01, TranspR 2005, 311; Urteil vom 03.03.2005 - I ZR 134/02, TranspR 2005, 253; Koller a.a.O. Art. 29 CMR Rn. 10).

    Dieser kann daher im Fall des Art. 29 CMR Schadensersatz immer auch in der Höhe verlangen, in der er ihn nach diesen Bestimmungen beim Fehlen eines qualifizierten Verschuldens des Frachtführers beanspruchen könnte (BGH, Urteil vom 03.03.2005 a.a.O.; Koller a.a.O. Art. 29 CMR Rn. 10).

    Entgegen der Ansicht der Berufung ergibt sich aus dem Urteil des BGH vom 03.03.2005 (a.a.O.) nichts Gegenteiliges.

  • OLG Köln, 16.04.2015 - 3 U 108/14

    Haftung des Frachtführers wegen des Verlustes von Frachtgut

    Nach der Rechtsprechung des BGH und der Obergerichte sowie der h.M. in der Literatur bestimmt sich der Umfang des zu ersetzenden Schadens im Fall des Art. 29 CMR nach dem jeweils anwendbaren nationalen Recht (BGH, Urt. v. 03.03.2005 - I ZR 134/02 - TranspR 2005, 253 f. in juris Rn.10; BGH, Urt. v. 15.10.1998 - I ZR 111/96 - TranspR 1999, 102/105 in juris Rn. 38).

    Soweit diese aber - wie hier - aufgrund vorliegenden qualifizierten Verschuldens gemäß § 435 HGB nicht anwendbar sind, beurteilt sich der Umfang der Haftung des Rechtsführers nach den allgemeinen schuldrechtlichen Bestimmungen (BGH, Urt. v. 03.05.2005 - I ZE 134/02 - TranspR 2005, 253 f. in juris Rn. 10).

  • BGH, 11.09.2008 - I ZR 118/06

    Haftung des Spediteurs bei Abhandenkommen von Transportgut; Mitverschulden des

    aa) Der durch ein i.S. des § 435 HGB qualifiziert schuldhaftes Verhalten Geschädigte kann, da er durch die in dieser Bestimmung enthaltene Regelung besser gestellt werden soll als in sonstigen Schadensfällen, allerdings wahlweise auch den nach den §§ 429 bis 431 HGB zu leistenden Ersatz verlangen (vgl. BGH, Urt. v. 3.3.2005 - I ZR 134/02, TranspR 2005, 253, 254; Rinkler, TranspR 2005, 305, 306; a.A. Schriefers, TranspR 2007, 184 ff.).
  • OLG Köln, 30.05.2006 - 3 U 164/05

    CMR-Haftung und Mitverschuldenseinwand

    Im Fall des Art. 29 CMR bestimmt sich der Umfang des zu ersetzenden Schadens nach dem jeweils anzuwendenden nationalen Recht und daher, wenn deutsches Recht zur Anwendung kommt, nach den §§ 249 ff BGB (BGH TranspR 2005, 253).

    Beim Vorliegen der Voraussetzungen des Art. 29 CMR verliert allein der Frachtführer das Recht, sich auf die Bestimmungen in den Art. 17-28 CMR zu berufen (BGH TranspR 2005, 253, 254).

  • OLG Hamm, 18.08.2008 - 18 U 199/07

    Ansprüche des Versenders wegen Überschreitung vertraglich vereinbarter

    a) Im Rahmen des Art. 29 CMR ist der zu ersetzende Schaden nach dem einschlägigen nationalen Recht zu bemessen (BGH I ZR 134/02, NJW-RR 2005, 908 (909)).
  • AG Bonn, 06.02.2008 - 12 C 143/07
    Anders als bei der Miete ist ein pauschaler Aufschlag hier jedoch nicht vorzunehmen, weil nicht ersichtlich ist dass sich die besonderen Risiken bei der Vermietung von Unfallersatzfahrzeugen auch bezüglich der Nebenkosten auswirken (LG Bonn NZV 05, 364).

    a) Erstattungsfähig sind die für die vereinbarte Vollkaskoversicherung angefallenen Kosten (Bonn NZV 05, 364).

  • OLG Hamm, 15.09.2008 - 18 U 199/07

    Überschreitung der Lieferfrist

    a) Im Rahmen des Art. 29 CMR ist der zu ersetzende Schaden nach dem einschlägigen nationalen Recht zu bemessen (BGH I ZR 134/02, NJW-RR 2005, 908 (909)).
  • LG Krefeld, 10.09.2012 - 12 O 11/12

    Vereinbarkeit einer Rechtsprechung zur Zulässigkeit einer inländischen

    Im niederländischen Recht ist nach Art. 8:1108 Abs. 1 N. B. W. dem Vorsatz ein Verhalten gleichgestellt, dass der Frachtführer "leichtfertig und in dem Bewusstsein, dass dieser Schaden mit Wahrscheinlichkeit eintreten werde" begeht (Jesser-Huß in Münchener Kommentar zum Handelsgesetzbuch, 2. Aufl. 2009, Art. 29 CMR, Rn. 12. Im deutschen Recht vertritt der Bundesgerichtshof seit dem Jahr 1998 in ständiger Rechtsprechung die Auffassung (BGH 16.7.1998, TranspR 1999, 19, 21; BGH 9.10.2003, TranspR 2004, 175; BGH 3.3.2005, TranspR 2005, 253, 254; BGH 20.1.2005, TranspR 2005, 311, 313; BGH 6.6.2007, TranspR 2007, 423, 424), dass der in § 435 HGB geregelte Maßstab für nationale Transportverträge auch bei internationalem Transport Anwendung findet.
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