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   BGH, 03.03.2020 - XI ZR 461/18   

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https://dejure.org/2020,7492
BGH, 03.03.2020 - XI ZR 461/18 (https://dejure.org/2020,7492)
BGH, Entscheidung vom 03.03.2020 - XI ZR 461/18 (https://dejure.org/2020,7492)
BGH, Entscheidung vom 03. März 2020 - XI ZR 461/18 (https://dejure.org/2020,7492)
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Volltextveröffentlichungen (16)

  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 13 BGB, § 14 BGB, § 355 BGB vom 26.11.2001, § 495 Abs 1 BGB vom 26.11.2011, § 2 Abs 1 UStG
    Qualifizierung eines Darlehensvertrags als Verbraucherdarlehen trotz Option zur Umsatzsteuer für die Einnahmen aus dem erworbenen Objekt

  • Deutsches Notarinstitut

    BGB §§ 13, 14; BGB (Fassung bis 10. Juni 2010) §§ 495 Abs. 1, 355; UStG §§ 2, 4 Abs. 1 Nr. 12 S. 1 Buchst. a, 9
    Kein Verlust der Verbrauchereigenschaft durch Umsatzsteueroptimierung

  • juris.de

    § 13 BGB, § 14 BGB, § 355 BGB vom 26.11.2001, § 495 Abs 1 BGB vom 26.11.2011, § 2 Abs 1 UStG, § 4 Abs 1 Nr 12 S 1 Buchst a UStG, § 9 Abs 1 UStG
    Qualifizierung eines Darlehensvertrags als Verbraucherdarlehen trotz Option zur Umsatzsteuer für die Einnahmen aus dem erworbenen Objekt

  • Betriebs-Berater

    Eigenschaft als Verbraucher im Sinne des Verbraucherdarlehensrechts

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 12,79 €)

    Zur Frage, ob der Vermieter oder Verpächter, der eine private Vermögensverwaltung betreibt, seine Eigenschaft als Verbraucher im Sinne des Verbraucherdarlehensrechts verliert, wenn er für die Umsätze aus Vermietung oder Verpachtung zur Umsatzsteuer optiert

  • rewis.io
  • zfir-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    BGB §§ 13, 14, 495 Abs. 1, § 355 (Fassung bis 10. 6. 2010); UStG §§ 2, 4 Abs. 1 Nr. 12 Satz 1 Buchst. a, § 9
    Kein Verlust der Verbrauchereigenschaft des (privaten) Vermieters bei Option zur Umsatzsteuer

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
  • rechtsportal.de

    Wirksamkeit des Widerrufs einer auf den Abschluss eines Verbraucherdarlehensvertrags gerichteten Willenserklärung; Eigenschaft eines Vermieters als Verbraucher im Sinne des Verbraucherdarlehensrechts

  • datenbank.nwb.de

    Qualifizierung eines Darlehensvertrags als Verbraucherdarlehen trotz Option zur Umsatzsteuer für die Einnahmen aus dem erworbenen Objekt

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Auch Vermieter können Verbraucher sein!

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Verbrauchereigenschaft eines Vermieters/Verpächters i. S. d. Verbraucherdarlehensrechts trotz Option zur Umsatzsteuer

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Betriebs-Berater (Leitsatz)

    Eigenschaft als Verbraucher im Sinne des Verbraucherdarlehensrechts

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • ZIP 2020, 909
  • MDR 2020, 616
  • NZM 2020, 808
  • WM 2020, 781
 
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Wird zitiert von ... (5)

  • BGH, 28.05.2020 - III ZR 58/19

    Amtspflichtverletzung des Notars bei Beurkundung ohne Überlegungszeit trotz

    Die hier in Rede stehende Verwaltung eigenen Vermögens stellt hingegen regelmäßig keine gewerbliche Tätigkeit dar, sondern ist dem privaten Bereich zuzuordnen (zB BGH, Urteile vom 3. März 2020 - XI ZR 461/18, WM 2020, 781 Rn. 12; vom 20. Februar 2018 - XI ZR 445/17, WM 2018, 782 Rn. 21 und vom 23. Oktober 2001 aaO S. 86 f; jew. mwN).

    Die Höhe der verwalteten Werte ist ebenso wenig maßgeblich wie der Umfang der Fremdfinanzierung, die beim Immobilienerwerb regelmäßig zur ordnungsgemäßen Verwaltung gehören kann (BGH, Urteile vom 3. März 2020 aaO Rn. 13; vom 20. Februar 2018 aaO Rn. 21 f und vom 23. Oktober 2001 aaO).

    Die Aufnahme von Fremdmitteln lässt daher für sich genommen nicht auf ein Gewerbe schließen (BGH, Urteile vom 3. März 2020 aaO Rn. 12; vom 20. Februar 2018 aaO; vom 23. Oktober 2001 aaO und vom 23. September 1992 - IV ZR 196/91, BGHZ 119, 252, 256; Armbrüster in Festschrift 25 Jahre Deutsches Notarinstitut, S. 287, 296).

    Ausschlaggebende Kriterien für die Abgrenzung der privaten von der berufsmäßig betriebenen Vermögensverwaltung sind vielmehr der Umfang, die Komplexität und die Anzahl der damit verbundenen Vorgänge (BGH, Urteile vom 3. März 2020 aaO Rn. 13 und vom 20. Februar 2018 aaO Rn. 21 f).

    Erfordern diese einen planmäßigen Geschäftsbetrieb - wie etwa die Unterhaltung eines Büros oder einer Organisation - so liegt eine gewerbliche Betätigung vor (zB BGH, Urteile vom 3. März 2020 aaO Rn. 12; vom 20. Februar 2018 aaO Rn. 21; vom 23. Oktober 2001 aaO; vom 23. September 1992 aaO S. 256 f und vom 25. April 1988 - II ZR 185/87, BGHZ 104, 205, 208).

    Ob der mit der Vermögensverwaltung verbundene organisatorische und zeitliche Aufwand das Bild eines planmäßigen Geschäftsbetriebes vermittelt, ist eine Frage des Einzelfalls (BGH, Urteile vom 3. März 2020 aaO Rn. 13; vom 20. Februar 2018 aaO Rn. 22 und vom 23. Oktober 2001 aaO).

    Insbesondere können entgegen der Ansicht des Beklagten die zu § 15 EStG und § 2 GewStG entwickelten Maßstäbe nicht auf die Abgrenzung zwischen Verbraucher und Unternehmer im Sinne der §§ 13, 14 BGB beziehungsweise des auf dieser Unterscheidung beruhenden § 17 Abs. 2a Satz 2 Nr. 2 BeurkG übertragen werden (ähnlich LG Kleve, Beschluss vom 25. August 2014 - 4 OH 2/14, juris Rn. 12, insoweit nicht abgedruckt in NotBZ 2015, 359 f; Bode in Blümich, EStG KStG GewStG, 15. Aufl., § 15 EStG Rn. 14 [Stand: Dezember 2018]; Krumm in Kirchhof, Einkommensteuergesetz, 19. Aufl., § 15 Rn. 13; vgl. auch BGH, Urteil vom 3. März 2020 aaO Rn. 16 zu der autonomen Auslegung von § 2 UStG).

    Zweck dieser zur Vereinheitlichung der Begrifflichkeiten der in den Allgemeinen Teil des Bürgerlichen Gesetzbuchs eingefügten Verbraucherschutzvorschriften (vgl. BT-Drs. 14/2658 S. 47; 14/3195 S. 32) ist es, in Verbindung mit den sonstigen dem Schutz des Verbrauchers dienenden Bestimmungen (hier § 17 Abs. 2a Satz 2 Nr. 2 BeurkG a.F.) eine vermutete wirtschaftliche Ungleichheit des Verbrauchers auszugleichen, um ihn als weniger geschäftserfahrenen - strukturell unterlegenen - Teilnehmer am Rechtsverkehr im Verhältnis zu seinem Vertragspartner zu schützen (vgl. zB BGH, Urteil vom 3. März 2020 aaO Rn. 17; Erman/Saenger aaO § 14 Rn. 17; Micklitz aaO § 14 Rn. 20; Struck aaO S. 262).

  • BGH, 16.04.2021 - XI ZR 137/20
    Eine solche liegt auch nicht vor, weil durch die von der Anhörungsrüge aufgezeigte Abweichung des Berufungsurteils von der höchstrichterlichen Rechtsprechung (Senatsurteil vom 3. März 2020 - XI ZR 461/18, WM 2020, 909 Rn. 15 ff.) keine Wiederholungsgefahr besteht (vgl. Senatsbeschlüsse vom 25. März 2003 - XI ZR 241/02, juris und vom 17. April 2007 - XI ZR 343/05, juris).

    Denn der Senat hat die von der Nichtzulassungsbeschwerde aufgeworfene Frage, ob bei der Prüfung der Eigenschaft einer Person als Verbraucher im Sinne des § 13 BGB erheblich ist, dass die Person im Zusammenhang mit der Vermietung einer darlehensfinanzierten Immobilie zur Umsatzsteuer optiert, bereits mit Urteil vom 3. März 2020 (XI ZR 461/18, WM 2020, 909 Rn. 15 ff.) und damit vor Einlegung der Nichtzulassungsbeschwerde am 25. März 2020 geklärt.

  • LG Frankfurt/Main, 29.03.2021 - 13 T 7/21

    Absagen einer Eigentümerversammlung wegen Corona?

    Anders als für Teileigentümer oder möglicherweise auch gewerbliche Vermieter ist für Privateigentümer die Verwaltung einer Eigentumswohnung, auch wenn sie der Erzielung von Mieteinkünften dient, idR keine unternehmerische Tätigkeit iSv § 14 BGB (vgl. BGH NZM 2020, 808), dies könnte - wie auch das Wort „arbeiten“ zeigt, einer Anwendung des Ausnahmetatbestandes entgegenstehen.
  • BAG, 16.09.2020 - 10 AZR 56/19

    Baugewerbe - Nutzung und Verwaltung eigener Immobilien

    Vermittele der mit der Vermögensverwaltung einhergehende organisatorische und zeitliche Aufwand das Bild eines planmäßigen Geschäftsbetriebs - wie etwa die Unterhaltung eines Büros oder einer Organisation -, handele es sich um eine gewerbliche Betätigung (BGH 28. Mai 2020 - III ZR 58/19 - Rn. 19 ff.; 3. März 2020 - XI ZR 461/18 - Rn. 17) .
  • OLG Frankfurt, 28.09.2020 - 17 U 27/20

    Verfassungskonformität von Art. 229 § 38 Abs. 3 S. 1 EGBGB

    (BGH, Urteil vom 03. März 2020 - XI ZR 461/18 -, Rn. 20, juris; BGH, Urteil vom 18. Februar 2020 - XI ZR 25/19 -, Rn. 15, juris, st. Rspr.).
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