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   BGH, 03.05.1973 - 4 StR 117/73   

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https://dejure.org/1973,4535
BGH, 03.05.1973 - 4 StR 117/73 (https://dejure.org/1973,4535)
BGH, Entscheidung vom 03.05.1973 - 4 StR 117/73 (https://dejure.org/1973,4535)
BGH, Entscheidung vom 03. Mai 1973 - 4 StR 117/73 (https://dejure.org/1973,4535)
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Volltextveröffentlichung

  • Wolters Kluwer

    Gefährlicher Eingriff in den Schienenbahnverkehr - Wurf eines Rundholzes auf ein Hochspannungsschutzgitter - Herbeiführung einer Explosion bzw. vollendeten Brandstiftung - Wurf von Holzscheiten auf die Fahrbahn der Bundesautobahn - Vorliegen einer Gefahr für Leib oder ...

 
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Wird zitiert von ... (8)

  • BGH, 30.03.1995 - 4 StR 725/94

    Schlangenlinien - § 315c StGB, konkrete Gefahr, 'kritische Verkehrsituation',

    Die Tathandlung muß aber jedenfalls über die ihr innewohnende latente Gefährlichkeit hinaus im Hinblick auf einen bestimmten Vorgang in eine kritische Situation geführt haben (Lackner StGB 20. Aufl. § 315 c Rdn. 22); in dieser Situation muß - was nach der allgemeinen Lebenserfahrung aufgrund einer objektiv nachträglichen Prognose zu beurteilen ist (BGH NStZ 1985, 263, 264; Lackner aaO.) - die Sicherheit einer bestimmten Person oder Sache so stark beeinträchtigt worden sein, daß es nur noch vom Zufall abhing, ob das Rechtsgut verletzt wurde oder nicht (BGH NStZ 1985, 263; VRS 44, 422, 423; 45, 38; Cramer in Schönke/Schröder StGB 24. Aufl. Vorbem. §§ 306 ff. Rdn. 5; Jagusch/Hentschel, Straßenverkehrsrecht, 33. Aufl. § 315 c StGB Rdn. 3).
  • BGH, 25.10.1984 - 4 StR 567/84

    Konkrete Gefahr bei Zerstörung der Fußbremse

    Die Sicherheit einer bestimmten Person oder eines bestimmten bedeutenden Sachwertes muß so stark beeinträchtigt sein, daß es vom Zufall abhängt, ob das Rechtsgut verletzt wird oder nicht (BGH VRS 45, 38; Jagusch/Hentschel, 27. Aufl. § 315 b StGB Rdn. 2).

    Eine konkrete Gefahr konnte für die Fahrerin selbst oder für ihr Fahrzeug vielmehr schon im Augenblick des Anfahrens (aus der Parklücke) bestehen, wenn es bereits in diesem Zeitpunkt aufgrund der allgemeinen Verkehrsverhältnisse allein vom Zufall abhing, ob es zu einem Unfall kam (vgl. VRS 45, 38).

  • BGH, 02.05.1995 - 4 StR 187/95

    Eingriff in den Straßenverkehr - Täter im Sinne des § 315c StGB

    Erforderlich ist insoweit sowohl die Feststellung, welche Personen oder Sachen gefährdet waren, als auch die Umschreibung eines Geschehensablaufs, bei dem der Eintritt eines Schadens nahelag (vgl. BGHSt 18, 271, 272; BGH VRS 45, 38; NStZ 1985, 263;Urteil vom 30. März 1995 - 4 StR 725/94).
  • OLG Köln, 22.01.2002 - Ss 1/02

    Merkmale der für § 315 c StGB charakteristischen konkreten Gefährdung

    Die Tathandlung muss aber jedenfalls über die ihr innewohnende latente Gefährlichkeit hinaus im Hinblick auf einen bestimmten Vorgang in eine kritische Situation geführt haben; in dieser Situation muss - was nach der allgemeinen Lebenserfahrung aufgrund einer objektiv nachträglichen Prognose zu beurteilen ist (BGH, NStZ 1985, 263, 264) - die Sicherheit einer bestimmten Person oder Sache so stark beeinträchtigt worden sein, dass es nur noch vom Zufall abhing, ob das Rechtsgut verletzt wurde oder nicht (vgl. BGH NStZ 1996, 83 m.w.N.; BGH NStZ 1985, 263; VRS 44, 422, 423; 45, 38).
  • OLG Frankfurt, 15.06.1994 - 3 Ss 342/93
    Es ist nur eine selbstverständliche Ergänzung, wenn in einigen Entscheidungen festgestellt wird, daß das Ausbleiben des Schadens ohne Erkenntniswert für das Vorliegen oder Nichtvorliegen einer konkreten Gefahr ist (BGH, VRS 45, 38; OLG Frankfurt am Main, NJW 1975, 840 f.).
  • OLG Koblenz, 24.06.1993 - 1 Ss 68/93

    Gefährdung des Straßenverkehrs; Nichtbeachtung der Vorfahrt; Anforderungen an die

    Gefordert ist eine konkrete Gefahr, eine "im Einzelfall zu beurteilende naheliegende Gefahr, die auf einen unmittelbar bevorstehenden Unfall hindeutet, wenn keine plötzliche Wendung eintritt" (so BGH, VRS 45, 38; siehe hierzu Berz, NZV 1989, 409, 410), eine Krisensituation, in der die unversehrte Existenz des Schutzgutes gewissermaßen "auf der Kippe" mit der Neigung zum Schadenseintritt hin steht (Steindorf in LK StGB , 10. Aufl., § 330 Rdnr. 7).
  • OLG Brandenburg, 21.11.1996 - 2 Ss 49/96
    Der Eintritt eines Körper- oder bedeutenden Sachschadens hängt in solchen Fällen dann in der von der Rechtsprechung geforderten Art und Weise vom Zufall ab (vgl. BGH, VRS 45, 38), wenn der Abstand so gering ist, daß - auch bei Berücksichtigung der Geschwindigkeit der Beteiligten - schon "die geringsten Zufälligkeiten zum Auffahren führen" (BGHSt 22, 341 [3451).
  • BGH, 23.10.1975 - 4 StR 315/75

    Voraussetzungen für die Annahme einer konkreten Gefahr für ein Rechtsgut im

    Vielmehr muß bei rückschauender Betrachtung nach allgemeiner Erfahrung auf Grund der gesamten Umstände der unmittelbar bevorstehende Eintritt eines Schadens nahegelegen haben (BGHSt 18, 271; VRS 44, 422; 45, 38).
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