Rechtsprechung
   BGH, 03.12.2002 - 4 StR 426/02   

Volltextveröffentlichungen (8)

  • HRR Strafrecht

    § 105 Abs. 1 Nr. 1 JGG; § 109 Abs. 2 JGG i.V.m. § 81 JGG; § 17 Abs. 2 JGG; § 46 StGB; § 406 StPO
    Heranwachsende (Strafzumessung; Ausschluss der Vorschriften über die Entschädigung des Verletzten); Jugendstrafe (Schwere der Schuld; formelhafte Berücksichtigung des Erziehungsgedankens; Strafzumessung)

  • openjur.de
  • bundesgerichtshof.de PDF
  • Judicialis
  • Jurion

    Wegen der Schwere der Schuld verhängte Jugendstrafe - Beachtung des Erziehungsgedankens - Erforderlichkeit der Abwägung des Gewichts des Tatunrechts gegen die Folgen der Strafe für die weitere Entwicklung des Heranwachsenden im Urteil bei Bemessung der Jugendstrafe - Unterscheidung der Strafzumessungserwägungen bei Erwachsenen- und Jugendstrafrecht - Anwendung der Vorschriften über die Entschädigung des Verletzten nach §§ 403 bis 406 c StPO im Jugendstrafrecht

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    JGG § 17 Abs. 2
    Jugendstrafe wegen Schwere der Schuld

  • datenbank.nwb.de
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • StV 2003, 458



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Wird zitiert von ... (3)  

  • BVerfG, 05.02.2003 - 2 BvR 327/02  

    Überlange Dauer eines Strafverfahrens infolge staatlich verschuldeter Verzögerung

    Das Landgericht stellt in seine Strafbemessung nicht den bedeutsamen Umstand ein, dass durch die Verbüßung einer längeren Jugendstrafe die Grundlagen einer positiven Entwicklung wieder beseitigt würden (vgl. BGH, Beschluss vom 3. Dezember 2002 - 4 StR 426/02).
  • OLG Hamm, 09.02.2005 - 3 Ss 520/04  
    Da sich auch bei einer wegen der Schwere der Schuld verhängten Jugendstrafe die Höhe der Jugendstrafe vorrangig nach erzieherischen Gesichtspunkten bemißt, müssen die Urteilsgründe jeweils erkennen lassen, daß dem Erziehungsgedanken die ihm zukommende Beachtung geschenkt und bei Bemessung der Jugendstrafe das Gewicht des Tatunrechts gegen die Folgen der Strafe für die weitere Entwicklung des Heranwachsenden abgewogen worden ist (BGH, Beschluß vom 03.12.2002, 4 StR 426/02, vgl. auch BGH GA 1982, 416; BGHR JGG § 17 Abs. 2 Schwere der Schuld 1 und § 18 Abs. 2 Erziehung 8 und 9, jeweils m.w.N.).

    Ihm ist insbesondere nicht zu entnehmen, daß bei dem Angeklagten ein Erziehungsbedürfnis vorliegt, welches die Verhängung einer lang andauernden und zu verbüßenden Haftstrafe erfordert (vgl. BGH, Beschluß vom 03.12.2002 - 4 StR 426/02).

  • OLG Celle, 26.06.2012 - 32 Ss 78/12  

    Jugendstrafe: Annahme von Reifeverzögerungen; Anforderungen an die bei der

    Hinzu kommt, dass in den ohnehin sehr knappen Erwägungen zur Strafzumessung fast ausschließlich Umstände angeführt werden, die auch bei einem Erwachsenen hätten Berücksichtigung finden müssen (vgl. hierzu u.a. BGH Beschluss vom 28.02.2012, 3 StR 15/12, zitiert nach juris; NStZ 2010, 281; StV 2003, 458; NStZ-RR 1998, 86).
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