Rechtsprechung
   BGH, 03.12.2015 - III ZR 231/14   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2015,43603
BGH, 03.12.2015 - III ZR 231/14 (https://dejure.org/2015,43603)
BGH, Entscheidung vom 03.12.2015 - III ZR 231/14 (https://dejure.org/2015,43603)
BGH, Entscheidung vom 03. Dezember 2015 - III ZR 231/14 (https://dejure.org/2015,43603)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2015,43603) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (11)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Schadenersatzbegehren des Kapitalanlegers unter dem Vorwurf einer fehlerhaften Kapitalanlageberatung; Verjährung mehrerer eigenständiger und hinreichend deutlich voneinander abgrenzbarer Pflichtverletzungsvorwürfe in Anlageberatungsfällen; Beurteilung der Reichweite der ...

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
  • rechtsportal.de

    Schadenersatzbegehren des Kapitalanlegers unter dem Vorwurf einer fehlerhaften Kapitalanlageberatung; Verjährung mehrerer eigenständiger und hinreichend deutlich voneinander abgrenzbarer Pflichtverletzungsvorwürfe in Anlageberatungsfällen; Beurteilung der Reichweite der ...

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Pflichtverletzungen in der Kapitalanlageberatung - und die Verjährungshemmung durch Güteantrag

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Verjährungshemmung per Güteantrag - und die fehlende Individualisierung

Hinweis zu den Links:
Zu grauen Einträgen liegen derzeit keine weiteren Informationen vor. Sie können diese Links aber nutzen, um die Einträge beispielsweise in Ihre Merkliste aufzunehmen.

Verfahrensgang

 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (7)

  • OLG Bremen, 01.11.2019 - 1 W 12/19

    Zu den Voraussetzungen eines Aussetzungsbeschlusses nach § 8 KapMuG und zur

    Hierzu verlangt der Bundesgerichtshof, dass der Güteantrag in Anlageberatungsfällen regelmäßig die konkrete Kapitalanlage bezeichnen, die Zeichnungssumme sowie den (ungefähren) Beratungszeitraum angeben und den Hergang der Beratung mindestens im Groben umrei- ßen muss und das angestrebte Verfahrensziel zumindest soweit zu umschreiben hat, dass dem Gegner und der Gütestelle ein Rückschluss auf Art und Umfang der verfolgten Forderung möglich ist, wenn auch der Güteantrag eine genaue Bezifferung der Forderung seiner Funktion gemäß demgegenüber nicht enthalten muss (siehe BGH, Urteil vom 18.06.2015 - III ZR 198/14, juris Rn. 25, BGHZ 206, 41; Beschluss vom 03.08.2015 - III ZR 358/14, juris Rn. 3, BKR 2015, 527; Urteil vom 20.08.2015 - III ZR 373/14, juris Rn. 18, WM 2015, 1807; Urteil vom 15.10.2015 - III ZR 170/14, juris Rn. 17, WM 2015, 2181; Urteil vom 03.12.2015 - III ZR 231/14, juris Rn. 17; Beschluss vom 28.01.2016 - III ZB 88/15, juris Rn. 16, WM 2016, 403; Beschluss vom 24.03.2016 - III ZB 75/15, juris Rn. 16, ZKM 2017, 33; Beschluss vom 04.05.2016 - III ZR 90/15, juris Rn. 5; Urteil vom 18.06.2016 - III ZR 198/14, juris Rn. 25, BGHZ 206, 41).

    Der Bundesgerichtshof hat in Anwendung dieser allgemeinen Grundsätze entschieden, dass die nötige Individualisierung des geltend gemachten prozessualen Anspruchs beispielsweise dann fehlt, wenn die Höhe geltend gemachter über die Zeichnungssumme hinausgehender weiterer Schäden in Form von entgangenem Gewinn oder aufgebrachten Zins- und Tilgungsleistungen bei fremdfinanzierten Anlagen aus den Angaben im Güteantrag nicht abschätzbar ist und damit die Größenordnung des geltend gemachten Anspruchs für den Gegner und die Gütestelle auch nicht wenigstens im Groben einzuschätzen war (siehe BGH, Urteil vom 18.06.2015 - III ZR 198/14, juris Rn. 28, BGHZ 206, 41; Beschluss vom 13.08.2015 - III ZR 358/14, juris Rn. 4, BKR 2015, 527; Urteil vom 20.08.2015 - III ZR 373/14, juris Rn. 22, WM 2015, 1807; Urteil vom 15.10.2015 - III ZR 170/14, juris Rn. 18, WM 2015, 2181; Urteil vom 03.12.2015 - III ZR 231/14, juris Rn. 18; Beschluss vom 28.01.2016 - III ZB 88/15, juris Rn. 17, WM 2016, 403; Beschluss vom 24.03.2016 - III ZB 75/15, juris Rn. 17, ZKM 2017, 33; Beschluss vom 04.05.2016 - III ZR 90/15, juris Rn. 6).

    Dasselbe gilt, wenn offen bleibt, ob der vollständige Zeichnungsschaden oder nur ein Differenzschaden begehrt werden soll (siehe BGH, Urteil vom 18.06.2015 - III ZR 198/14, juris Rn. 28, BGHZ 206, 41; Urteil vom 15.10.2015 - III ZR 170/14, juris Rn. 18, WM 2015, 2181; Urteil vom 03.12.2015 - III ZR 231/14, juris Rn. 18; Beschluss vom 04.05.2016 - III ZR 90/15, juris Rn. 6; Urteil vom 18.06.2016 - III ZR 198/14, juris Rn. 28, BGHZ 206, 41).

  • OLG Düsseldorf, 26.02.2016 - 16 U 197/14

    Unterbrechung der Verjährung von Schadensersatzansprüchen wegen fehlerhafter

    Eine genaue Bezifferung der Forderung muss der Güteantrag seiner Funktion gemäß demgegenüber grundsätzlich nicht enthalten (BGH, Urt. v. 18.06.2015 - III ZR 198/14, Juris, Rn. 25 m.w.N.; BGH, Urt. v. 20.08.2015 - III ZR 373/14, Juris, Rn. 18; BGH, Urt. 03.09.2015 - III ZR 347/14, Juris, Rn. 17; BGH, Beschl. v. 16.07.2015 - III ZR 302/14, Juris, Rn. 5; BGH, Beschl. v. 16.07.2015 - III ZR 164/14, Juris, Rn. 3; BGH, Beschl. v. 13.08.2015 - III ZR 380/14, Juris, Rn. 14; BGH, Beschl. v. 13.08.2015 - III ZR 358/14, Juris, Rn. 3; BGH, Urt. vom 15.10.2015 - III ZR 170/14, Juris, Rn. 17; BGH, Beschl. v. 28.10.2015 - III ZR 33/15, Juris, Rn. 4; BGH, Urt. v. 03.12.2015 - III ZR 231/14, Juris, Rn. 17; BGH, Beschl. v. 28.01.2016 - III ZR 116/15, Tz. 3; BGH, Beschl. v. 28.01.2016 - III ZB 88/15, Tz. 16; ferner BGH, Urt. v. 28.10.2015 - IV ZR 405/14, Juris, Rn. 18).

    Zunächst war der Güteantrag in dem vom IV. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs zu entscheidenden Fall durch ein dem Antrag beigefügtes ausführliches Anspruchsschreiben bereits hinreichend konkretisiert (vgl. BGH, a.a.O., Juris, Rn. 19 f.; diese Abgrenzung findet sich auch in BGH, Urt. v. 03.12.2015 - III ZR 231/14, Juris, Rn. 18).

    Der III. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat seine Rechtsprechung zu dieser Frage seit seinen grundlegenden Entscheidungen vom 18.06.2015 - III ZR 189/14 (Juris, Rn. 15 ff.), III ZR 191/14 (Juris, Rn. 16 ff.), III ZR 198/14 (Juris, Rn. 16 ff.) und III ZR 227/14 (Juris, Rn. 16 ff.) - die hiergegen eingereichten Verfassungsbeschwerden wurden vom Bundesverfassungsgericht nicht zu Entscheidung angenommen (vgl. BVerfG, Beschl. v. 10.09.2015 - 1 BvR 1816/15, 1 BvR 1817/15, 1 BvR 1818/15, 1 BvR 1819/15, Juris) - zwischenzeitlich mehrfach, namentlich in seinen Entscheidungen vom 20.08.2015 - III ZR 373/14 (Juris, Rn. 15 ff., 21 f.), 03.09.2015 - III ZR 347/14 (Juris, Rn. 15 ff.), 15.10.2015 - III ZR 170/14 (Juris, Rn. 16 ff.), 28.10.2015 - III ZR 33/15 (Juris, Rn. 4) und zuletzt vom 03.12.2015 - III ZR 231/14 (Juris, Rn. 17), 28.01.2016 - III ZR 116/15 (dort Tz. 3) und 28.01.2016 - III ZB 88/15 (dort Tz. 16) bestätigt und weiter konkretisiert.

  • OLG Düsseldorf, 26.02.2016 - 16 U 198/14

    Unterbrechung der Verjährung von Schadensersatzansprüchen wegen fehlerhafter

    Eine genaue Bezifferung der Forderung muss der Güteantrag seiner Funktion gemäß demgegenüber grundsätzlich nicht enthalten (BGH, Urt. v. 18.06.2015 - III ZR 198/14, Juris, Rn. 25 m.w.N.; BGH, Urt. v. 20.08.2015 - III ZR 373/14, Juris, Rn. 18; BGH, Urt. 03.09.2015 - III ZR 347/14, Juris, Rn. 17; BGH, Beschl. v. 16.07.2015 - III ZR 302/14, Juris, Rn. 5; BGH, Beschl. v. 16.07.2015 - III ZR 164/14, Juris, Rn. 3; BGH, Beschl. v. 13.08.2015 - III ZR 380/14, Juris, Rn. 14; BGH, Beschl. v. 13.08.2015 - III ZR 358/14, Juris, Rn. 3; BGH, Urt. vom 15.10.2015 - III ZR 170/14, Juris, Rn. 17; BGH, Beschl. v. 28.10.2015 - III ZR 33/15, Juris, Rn. 4; BGH, Urt. v. 03.12.2015 - III ZR 231/14, Juris, Rn. 17; BGH, Beschl. v. 28.01.2016 - III ZR 116/15, Tz. 3, bislang n.v.; ferner BGH, Urt. v. 28.10.2015 - IV ZR 405/14, Juris, Rn. 18).

    Zunächst war der Güteantrag in dem vom IV. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs zu entscheidenden Fall durch ein dem Antrag beigefügtes ausführliches Anspruchsschreiben bereits hinreichend konkretisiert (vgl. BGH, a.a.O., Juris, Rn. 19 f.; diese Abgrenzung findet sich auch in BGH, Urt. v. 03.12.2015 - III ZR 231/14, Juris, Rn. 18).

    Der III. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat seine Rechtsprechung zu dieser Frage seit seinen grundlegenden Entscheidungen vom 18.06.2015 - III ZR 189/14 (Juris, Rn. 15 ff.), III ZR 191/14 (Juris, Rn. 16 ff.), III ZR 198/14 (Juris, Rn. 16 ff.) und III ZR 227/14 (Juris, Rn. 16 ff.) - die hiergegen eingereichten Verfassungsbeschwerden wurden vom Bundesverfassungsgericht nicht zu Entscheidung angenommen (vgl. BVerfG, Beschl. v. 10.09.2015 - 1 BvR 1816/15, 1 BvR 1817/15, 1 BvR 1818/15, 1 BvR 1819/15, Juris) - zwischenzeitlich mehrfach, namentlich in seinen Entscheidungen vom 20.08.2015 - III ZR 373/14 (Juris, Rn. 15 ff., 21 f.), 03.09.2015 - III ZR 347/14 (Juris, Rn. 15 ff.), 15.10.2015 - III ZR 170/14 (Juris, Rn. 16 ff.), 28.10.2015 - III ZR 33/15 (Juris, Rn. 4) und zuletzt vom 03.12.2015 - III ZR 231/14 (Juris, Rn. 17) und 28.01.2016 - III ZR 116/15 (dort Tz. 3) sowie III ZB 88/15 (dort Tz. 16) bestätigt und weiter konkretisiert.

  • BGH, 21.04.2016 - III ZR 356/14

    Anforderungen an die nötige Individualisierung des prozessualen Anspruchs (hier

    Für weitestgehend gleichlautende Güteanträge hat der Senat von Mitte Juni 2015 an in einer Vielzahl von Fällen entschieden, dass die Anforderungen an die nötige Individualisierung des prozessualen Anspruchs nach § 204 Abs. 1 Nr. 4 BGB nicht erfüllt sind (vgl. nur Senatsurteile vom 18. Juni 2015 - III ZR 198/14, BGHZ 206, 41 Rn. 16 ff; vom 20. August 2015 - III ZR 373/14, NJW 2015, 3297 Rn. 14 ff; vom 3. September 2015 - III ZR 347/14, BeckRS 2015, 16019 Rn. 15 ff; vom 15. Oktober 2015 - III ZR 170/14, WM 2015, 2181 Rn. 16 ff und vom 3. Dezember 2015 - III ZR 231/14 Rn. 16 ff; Senatsbeschlüsse vom 16. Juli 2015 - III ZR 302/14, BeckRS 2015, 13231 Rn. 4 ff; vom 13. August 2015 - III ZR 380/14, BeckRS 2015, 15051 Rn. 13 ff sowie vom 28. Januar 2016 - III ZR 116/15, BeckRS 2016, 03517 Rn. 3 f jew. mwN).
  • LG Dortmund, 29.07.2016 - 3 O 429/15

    Schadensersatz wegen Prospektfehlern i.R.d. Beitritts zu einem Schiffsfonds;

    Es kann offenbleiben, ob der an die Öffentliche Rechtsauskunfts- und Vergleichsstelle Hamburg gerichtete Güteantrag des Klägers vom 30.12.2014 (Anlage S&J 3, betrifft nur seine Beteiligungen an den E2 und E) überhaupt den vom Bundesgerichtshof (vgl. zuletzt: Urt. v. 03.12.2015 - III ZR 231/14 - BeckRS 2016, 02021, Rn. 17 m.w.N.) gestellten Anforderungen an die nötige Individualisierung des geltend gemachten prozessualen Anspruchs nach § 204 Abs. 1 Nr. 4 BGB entspricht (insoweit wäre auch § 6 Abs. 1 S. 3 bis 5 ÖRA-VO v. 01.02.2011, HmbGVBl. 2011, S. 49, zu beachten; s. hierzu auch die Bedenken unter Ziff. 11.4 auf S. 20 f. der Klageerwiderungsschrift).
  • OLG Bamberg, 05.02.2016 - 6 U 59/14

    Keine Aussetzung des Verfahrens im Streit um fehlerhafte Kapitalanlageberatung

    Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (Urt. v. 18.06.2015 - III ZR 189/14, III ZR 191/14, III ZR 198/14 und III ZR 227/14; Beschluss vom 13.08.2015 - III ZR 358/14; Urt. v. 20.08.2015 - III ZR 373/14; Urt. v. 03.09.2015 - III ZR 347/14; Urt. v. 15.10.2015 - III ZR 170/14; Urt. v. 28.10.2015 - IV ZR 405/14; Urt. v. 03.12.2015 - III ZR 231/14), die das Bundesverfassungsgericht durch Nichtannahmebeschlüsse vom 10.09.2015 (1 BvR 1816 -1819/15) bestätigt hat, hat der Güteantrag neben den formalen Anforderungen, die von den für die Tätigkeit der jeweiligen Gütestelle maßgeblichen Verfahrensvorschriften gefordert werden, weiteren Voraussetzungen zu genügen.
  • OLG Bamberg, 05.02.2016 - 6 U 61/14

    Keine Hemmung der Verjährung durch unbestimmten Güteantrag

    Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (Urt. v. 18.06.2015 - III ZR 189/14, III ZR 191/14, III ZR 198/14 und III ZR 227/14; Beschl. v. 13.08.2015 - III ZR 358/14; Urt. v. 20.08.2015 - III ZR 373/14; Urt. v. 03.09.2015 - III ZR 347/14; Urt. v. 15.10.2015 - III ZR 170/14; Urt. v. 28.10.2015 - IV ZR 405/14; Urt. v. 03.12.2015 - III ZR 231/14), die das Bundesverfassungsgericht durch Nichtannahmebeschlüsse vom 10.09.2015 (1 BvR 1816 -1819/15) bestätigt hat, hat der Güteantrag neben den formalen Anforderungen, die von den für die Tätigkeit der jeweiligen Gütestelle maßgeblichen Verfahrensvorschriften gefordert werden, weiteren Voraussetzungen zu genügen.
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
Neu: Die Merklistenfunktion erreichen Sie nun über das Lesezeichen oben.
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht