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   BGH, 04.03.2004 - III ZR 124/03   

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Zitiervorschläge

https://dejure.org/2004,1378
BGH, 04.03.2004 - III ZR 124/03 (https://dejure.org/2004,1378)
BGH, Entscheidung vom 04.03.2004 - III ZR 124/03 (https://dejure.org/2004,1378)
BGH, Entscheidung vom 04. März 2004 - III ZR 124/03 (https://dejure.org/2004,1378)
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Volltextveröffentlichungen (12)

  • Judicialis
  • Prof. Dr. Lorenz

    Analoge Anwendung von § 656 (Anspruch des Heiratsvermittlers als Naturalobligation) auf den Partnerschaftsvermittlungsdienstvertrag

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Abweisung einer Klage als unbegründet wegen mangelnder Einklagbarkeit der Forderung; Anspruch auf Zahlung der Vergütung für eine Partnervermittlung; Auslegung eines Auftrags zur Partnervermittlung "für einen Freizeitkontakt" als Partnerschaftsvermittlungsdienstvertrag; ...

  • RA Kotz

    Partnervermittlungsverträge: Ansprüche sind nicht einklagbar!

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 656; ZPO § 253
    Begriff des Partnerschaftsvermittlungsvertrages

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Mäklervertrag - Partnerschaftsvermittlungsdienstverträg: § 656 BGB anwendbar?

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • onlineurteile.de (Kurzmitteilung)

    Vermittlung von "Freizeitkontakten" ist nichts anderes als Partnervermittlung: Agentur kann ihr Honorar nicht einklagen

  • anwaltskanzlei-menzel.de (Kurzinformation)

    Nichteinklagbarkeit des Maklerlohns für Partnerschaftsvermittlungsdienstvertrag

Besprechungen u.ä. (2)

  • nomos.de PDF, S. 38 (Entscheidungsbesprechung)

    § 656 BGB; § 253 ZPO
    Keine Klagbarkeit von Honorarforderungen aus Partnerschaftsvermittlungsdienstvertrag (RA Matthias Winkler; Neue Justiz 9/2004, S. 414-415)

  • ewir-online.de(Leitsatz frei, Besprechungstext 3,90 €) (Entscheidungsbesprechung)

    BGB §§ 656, 611; ZPO § 253
    Keine Klagbarkeit von Honoraransprüchen für Vermittlung von "Freizeitkontakten"

Sonstiges

  • wolterskluwer-online.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Anmerkung zur Entscheidung des BGH vom 04.03.2004, III ZR 124/03 (§ 656 S.2 BGB: Anwendung der Vorschrift auf Partnerschaftsvermittlungsdienstverträge)" von RA Dr. Werner Finger, original erschienen in: FamRZ 2005, 181 - 182.

Papierfundstellen

  • NJW-RR 2004, 778
  • MDR 2004, 799
  • NJ 2004, 414
  • FamRZ 2004, 775
  • FamRZ 2005, 181 (Ls.)
 
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Wird zitiert von ... (9)

  • BGH, 17.01.2008 - III ZR 239/06

    Werbung eines Partnervermittlungsinstituts mit einer nicht vermittlungsbereiten

    Der Bundesgerichtshof hat den Anwendungsbereich dieser Vorschriften auf ähnliche Vertragsverhältnisse wie Eheanbahnungsdienstverträge (BGHZ 87, 309, 312 ff.) und Partnerschaftsvermittlungs-Dienstverträge (BGHZ 112, 122, 124 ff.; Senatsurteil vom 4. März 2004 - III ZR 124/03 - NJW-RR 2004, 778, 779) erstreckt.

    Das Grundgesetz schütze die Würde des Menschen und dessen freie Persönlichkeitsentfaltung ohne Rücksicht darauf, ob eine Eheschließung angestrebt werde oder nicht (BGHZ 112, 122, 126; Senatsurteil vom 4. März 2004 aaO; siehe auch BVerfGE 20, 31, 33 = NJW 1966, 1211).

  • AG Neumarkt/Oberpfalz, 09.04.2015 - 1 C 28/15

    Widerrufsrecht, Geschäftsbedingungen, Sittenwidrigkeit, Klägers

    Zu beachten ist insoweit allerdings die Wertung des auf Partnervermittlungsverträge entsprechend anzuwendenden § 656 Abs. 1 S. 2 BGB (BGH, Entscheidung vom 4.3.2004, III ZR 124/03).
  • OLG Nürnberg, 13.06.2018 - 12 U 1919/16

    Bestimmtheit, Partnerempfehlung, Sittenwidrigkeit, Partnervermittlungsvertrag,

    Auf ein solches Vertragsverhältnis ist § 656 BGB entsprechend anwendbar (vgl. BGH, Urteil vom 02.07.2009 - III ZR 303/08, NJW-RR 2010, 410, Rn. 15 bei juris; Urteil vom 04.03.2004 - III ZR 124/03, NJW-RR 2004, 778; Urteil vom 11.07.1990 - IV ZR 160/89, BGHZ 112, 122; Palandt a.a.O.).
  • OLG Koblenz, 18.12.2006 - 12 U 1230/03

    Partnerschaftsvermittlung: Anspruch auf Rückzahlung des gezahlten Honorars bei

    § 656 BGB ist auf Partnerschaftsvermittlungsdienstverträge entsprechend anzuwenden, weil der damit verbundene Zweck des Schutzes der Intimsphäre der weiteren Kunden des Partnerschaftsvermittlers hier ebenso beachtlich ist, wie in den ausdrücklich vom Gesetz erfassten Fällen der Honorierung eines Ehemäklers (vgl. BGH NJW-RR 2004, 778 f.; Staudinger/Reuter, BGB, 2003, § 656 Rn. 5 ff.).

    Ein Grund zur Zulassung der Revision nach § 543 Abs. 2 ZPO liegt nicht vor, weil insbesondere der rechtliche Ausgangspunkt zu § 656 Abs. 1 Satz 2 BGB in der höchstrichterlichen Rechtsprechung geklärt ist (vgl. BVerfG NJW 1966 ff., 1211; BGH NJW-RR 2004, 778 f.).

  • OLG Düsseldorf, 13.09.2006 - 15 U 148/05

    Sittenwidrigkeit eines Partnerschaftsvermittlungsvertrages auf Grund eines

    Der BGH hat zwar die fehlende Klagbarkeit der Ansprüche aus einem Partnerschaftsvermittlungsvertrag damit begründet, dass es ein schützenswertes Diskretionsinteresse des Kunden gebe (BGH, Urt. v. 11. Juli 1990, IV ZR 160/89, www.jurisweb.de Rz. 26 = BGHZ 112, 122; Urt. v. 04. März 2004, III ZR 124/03, www.jurisweb.de Rz. 20 = MDR 2004, 799 f.).

    Bei dieser Überlegung fällt ebenfalls ins Gewicht, dass mittlerweile zumindest in Frage gestellt wird, ob die Regelung des § 656 BGB (noch) zum Schutze der Intimsphäre unverzichtbar und interessengerecht ist, und der Vorschrift heute eher auch die Aufgabe zugeschrieben wird, die Kunden von Ehevermittlern und Partnerschaftsvermittlern vor den Folgen eines übereilten Vertragsschlusses zu schützen (vgl. BGH Urt. v. 04. März 2004, III ZR 124/03, www.jurisweb.de Rz. 21 = MDR 2004, 799 f.).

  • AG Hamburg-Blankenese, 27.07.2005 - 517 C 70/04

    Rückzahlung eines auf einen Partnerschaftsvermittlungsvertrag geleisteten

    Hierauf kommt es jedoch nach Auffassung des erkennenden Gerichts deshalb nicht an, weil entgegen der Rechtsprechung des BGH (zuletzt FamRZ 2004, 775 = NJW-RR 2004, 778 f.) § 656 BGB jedenfalls seit Inkrafttreten des Schuldrechtsmodernisierungsgesetzes nicht mehr auf Partnerschaftsvermittlungsverträge analog angewendet werden kann.

    Selbst wenn man dem nicht folgt, spricht die Untätigkeit des Gesetzgebers bei Einführung des neuen Schuldrechts jedenfalls nicht für ein Beibehalten der älteren Rechtsprechung zur Analogie bei § 656 BGB (so allerdings BGH, FamRZ 2004, 775 f.).

  • LG Hamburg, 12.07.2006 - 318 S 146/05

    Partnerschaftsvermittlungsvertrag: Anspruch auf Rückzahlung des

    Diesbezüglich ist die Ansicht des Amtsgerichts, auf Partnervermittlungsverträge sei nach der Schuldrechtsreform im Jahre 2002 die Regelung des § 656 BGB per se nicht mehr anwendbar, nach dem Urteil des BGH (NJW-RR 2004, 778, 779) nicht zutreffend.

    Auf das Urteil des Bundesgerichtshofs vom 04.03.2004 (III ZR 124/03), in: NJW-RR 2004, 778, wird verwiesen.

  • LG Magdeburg, 18.09.2013 - 1 S 162/13

    Mitgliedschaft in einem Freizeitclub: Analoge Anwendung der Klagbarkeitssperre

    Grund für die Klagbarkeitssperre des § 656 BGB ist nach der Rechtsprechung des BGH das Diskretionsbedürfnis der Kunden von Ehevermittlern (Urteil vom 11.07.1990, Aktenzeichen IV ZR 160/98, und Urteil vom 04.03.2004, Aktenzeichen III ZR 124/03, jeweils zitiert nach juris).
  • AG Hamburg-Altona, 23.12.2014 - 318b C 106/14

    Anspruch auf Erhalt eines weiteren Mitgliedsbeitrags im Rahmen eines

    Nach herrschender und zutreffender Meinung ist § 656 Abs. 1 BGB analog auch auf die Fälle der Partnerschaftsvermittlung anzuwenden, und zwar auch auf sog. Partnerschaftsanbahnungs-Dienstverträge (vgl. u.a. BGH NJW-RR 2004, 778; MünchKomm-Roth § 656 BGB Rn. 6, Palandt - Sprau § 656 BGB Rn. 8), bei denen etwa - wie es hier nach dem klägerischen Vortrag der Fall ist - die Möglichkeit geboten wird, nach Ermittlung von passenden Profilen Kontakt zu den übrigen Nutzern aufzunehmen.
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