Rechtsprechung
   BGH, 04.03.2011 - V ZR 190/10   

Volltextveröffentlichungen (15)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 44 Abs 1 S 2 WoEigG, § 130 Nr 1 ZPO, § 253 Abs 2 Nr 1 ZPO, § 253 Abs 4 ZPO
    Wohnungseigentumsverfahren: Anforderungen an die Angabe der ladungsfähigen Anschrift der Parteien

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Jurion

    Milderung der an die Bezeichnung der Parteien in einer Klageschrift zu stellenden Anforderungen durch § 44 Abs. 1 S. 2 Wohnungseigentumsgesetz (WEG)

  • zfir-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Wahrung der Klagefrist durch mit Klageerwiderung eingereichte Eigentümerliste nebst Anschriften

  • iurado.de (Kurzinformation und Volltext)

    Zur Parteibezeichnung der Beklagten einer Anfechtungsklage , §§ 44 Abs. 1 Satz 2 WEG, 253 Abs. 2 Nr. 1, Abs. 4, 130 Nr. 1 ZPO

  • grundeigentum-verlag.de(Abodienst, Leitsatz frei)

    Bezeichnung der Parteien unter Angabe einer ladungsfähigen Anschrift

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 11,50 €)

    Zur namentlichen Bezeichnung der Wohnungseigentümer in der Klageschrift

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Milderung der an die Bezeichnung der Parteien in einer Klageschrift zu stellenden Anforderungen durch § 44 Abs. 1 S. 2 WEG

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Anforderungen an Angabe einer ladungsfähigen Anschrift

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (5)

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Parteienbezeichnung bei der WEG-Gemeinschaft

  • info-m.de (Leitsatz)

    WEG-Anfechtungsklage: Muss der Kläger die Anschriften der Beklagten nennen?

  • koelner-hug.de (Kurzinformation/Leitsatz)

    Anforderungen an Angabe von Namen und ladungsfähiger Anschrift in WEG-Sachen

  • haufe.de (Kurzinformation)

    Kläger muss beklagte Wohnungseigentümer genau bezeichnen

  • haufe.de (Kurzinformation)

    Kläger muss beklagte Wohnungseigentümer genau bezeichnen

Besprechungen u.ä.

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Anforderungen an Angabe von Namen und ladungsfähiger Anschrift in WEG-Sachen (IMR 2011, 214)

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2011, 1738
  • MDR 2011, 534
  • NZM 2011, 364
  • ZMR 2011, 579
  • WM 2011, 1381



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Wird zitiert von ... (11)  

  • BGH, 15.03.2012 - I ZR 137/10  

    CONVERSE II

    Hat der Beweisführer einen Zeugen benannt, der anhand bestimmter Merkmale - wie Funktion oder Tätigkeit in einem bestimmten Unternehmen - individualisiert werden kann, ist nach § 356 ZPO eine Frist zu bestimmen, innerhalb deren die Partei den bislang fehlenden Namen des Zeugen anzugeben hat, um durch die vollständige Namensnennung die Ladung des Zeugen zur Beweisaufnahme zu ermöglichen (vgl. BGH, Urteil vom 16. März 1983 - VIII ZR 346/81, NJW 1983, 1905, 1908; Urteil vom 5. Mai 1998 - VI ZR 24/97, NJW 1998, 2368, 2369; Beschluss vom 30. November 2010 - VI ZR 25/09, NJW-RR 2011, 428 Rn. 6; Urteil vom 4. März 2011 - V ZR 190/10, NJW 2011, 1738 Rn. 8; Zöller/Greger, ZPO, 29. Aufl., § 356 Rn. 4; Berger in Stein/Jonas, ZPO, 22. Aufl., § 356 Rn. 5; Lindner in Prütting/Gehrlein, ZPO, 3. Aufl., § 356 Rn. 6).
  • BGH, 14.12.2012 - V ZR 162/11  

    Beschlussanfechtung im Wohnungseigentumsverfahren: Gerichtliche Anordnung an den

    Die Bezeichnung der übrigen Wohnungseigentümer mit Namen und ladungsfähiger Anschrift ist dennoch erforderlich und hat spätestens bis zum Schluss der mündlichen Verhandlung zu erfolgen (§ 44 Abs. 1 Satz 2 WEG; näher Senat, Urteil vom 4. März 2011 - V ZR 190/10, NJW 2011, 1738 Rn. 11 mwN).

    Nach der Rechtsprechung des Senats kann der Kläger auf eine Liste Bezug nehmen, die die Gegenseite vorgelegt hat (Urteil vom 4. März 2011 - V ZR 190/10, aaO Rn. 12); eine solche Bezugnahme kann auch stillschweigend erfolgen (vgl. Senat, Urteil vom 20. Mai 2011 - V ZR 99/10, NJW 2011, 3237 Rn. 9).

  • BGH, 20.05.2011 - V ZR 99/10  

    Beschlussanfechtung im Wohnungseigentumsverfahren: Klagefristwahrung durch

    Es ist nicht erforderlich, dass diese Angabe von der klagenden Partei in das Verfahren eingeführt wird oder sich diese die Angabe der beklagten Partei zu eigen macht (Senat, Urteil vom 4. März 2011 - V ZR 190/10, WuM 2011, 317, 318 Rn. 12).
  • BGH, 13.09.2016 - VI ZB 21/15  

    Aussetzung des Verfahrens nach EuGVVO durch das später angerufene Gericht:

    (1) Nach der gefestigten Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs hat der Kläger in der Klageschrift eine ladungsfähige Anschrift des Beklagten anzugeben, weil sonst die Zustellung der Klageschrift und damit die Begründung eines Prozessrechtsverhältnisses nicht möglich ist (Senatsurteile vom 31. Oktober 2000 - VI ZR 198/99, BGHZ 145, 358, 363; vom 20. Januar 2015 - VI ZR 137/14, VersR 2015, 582 Rn. 14; BGH, Urteile vom 9. Dezember 1987 - IVb ZR 4/87, BGHZ 102, 332; vom 8. Juni 1988 - IVb ZR 92/87, FamRZ 1988, 1154, 1156; vom 4. März 2011 - V ZR 190/10, NJW 2011, 1738 Rn. 11; Beschluss vom 1. April 2009 - XII ZB 46/08, NJW-RR 2009, 1009 Rn. 11; BVerfG, NJW 2012, 2869 Rn. 13).
  • BGH, 04.12.2014 - IX ZR 88/14  

    Zivilrechtsstreit: Anforderungen an einen ordnungsgemäßen Zeugenbeweisantritt

    Die Berufung auf das "Zeugnis NN" reicht als Beweisantritt gemäß § 373 ZPO grundsätzlich nicht aus (BGH, Urteil vom 16. März 1983 - VIII ZR 346/81, NJW 1983, 1905, 1908 aE; vom 4. März 2011 - V ZR 190/10, NJW 2011, 1738 Rn. 8).
  • LG München I, 09.05.2011 - 1 S 22360/10  

    Wohnungseigentumsverfahren: Zulässigkeit einer Beschlussanfechtungsklage bei

    a) Grundsätzlich sind gemäß § 253 II Nr. 1, IV i.V.m. § 130 Nr. 1 ZPO sämtliche Parteien mit ladungsfähiger Anschrift genau zu bezeichnen (BGH Urteil vom 04.03.2011, Az.: V ZR 190/10; Zöller/Greger, ZPO, 28. Aufl., § 253 Rz. 8).

    § 44 I 2 WEG ändert an diesem Erfordernis grundsätzlich nichts; die Norm verlängert lediglich den Zeitpunkt, bis zu dem die Parteien nach § 253 ZPO zu bezeichnen sind (BGH Urteil vom 04.03.2011, Az.: V ZR 190/10).

    Von diesen strengen Anforderungen kann dann ausnahmsweise abgesehen werden, wenn dem Kläger in bestimmten Konstellationen die genaue Bezeichnung der Parteien nicht möglich oder unter Berücksichtigung schutzwürdiger Belange nicht zumutbar ist (BGH Urteil vom 04.03.2011, Az.: V ZR 190/10, Zöller/Greger, ZPO, 28. Aufl., § 253 Rz. 8).

  • BGH, 04.05.2018 - V ZR 266/16  

    Vorlage einer Eigentümerliste durch den Verwalter auf Anordnung des Gerichts;

    Werden die Angaben nicht bis zum Schluss der mündlichen Verhandlung erster Instanz korrigiert, ist die Klage - vorbehaltlich der Ausführungen unter 2. - als unzulässig abzuweisen (vgl. Senat, Urteil vom 4. März 2011 - V ZR 190/10, NJW 2011, 1738 Rn. 11; Urteil vom 20. Mai 2011 - V ZR 99/10, NJW 2011, 3237 Rn. 8; Urteil vom 8. Juli 2011 - V ZR 34/11, NZM 2011, 782 Rn. 6).
  • BGH, 28.10.2011 - V ZR 39/11  

    Wohnungseigentumsverfahren: Zulässigkeit der Beschlussanfechtungsklage bei

    Richtig ist, dass die Klage in erster Instanz wegen dieses Versäumnisses als unzulässig hätte abgewiesen werden müssen (Senat, Urteil vom 4. März 2011 - V ZR 190/10, NJW 2011, 1738).
  • OLG Hamm, 08.03.2013 - 2 WF 9/13  

    Voraussetzungen an eine ladungsfähige Anschrift

    Die Angabe einer Anschrift mag - was hier indes nicht der Fall ist - dann entbehrlich sein, wenn schutzwürdige Geheimhaltungsinteressen dem entgegenstehen (vgl. zum Rechtsmittelführer BGH, Beschluss vom 10.04.2009 - XII ZB 46/08 - FamRZ 2009, 1130; vgl. zum Kläger: OLG Schleswig, Urteil vom 16.10.1998 - 10 UF 18/98 - SchlHA 1999, 185; OLG München, Urteil vom 13.07.1989 - 29 U 2063/89 - NJW-RR 1990, 1364; KG, Urteil vom 11.06.1991 - 9 U 1163/90 - OLGZ 1991, 465) oder der Antragstellerin die Angabe der ladungsfähigen Anschrift nicht möglich (vgl. §§ 185 ff. ZPO) oder unter Berücksichtigung schutzwürdiger Belange nicht zumutbar ist (vgl. BGH, Beschluss vom 04.03.2011 - V ZR 190/10 - MDR 2011, 534; OLG Zweibrücken, Beschluss vom 11.08.2009 - 4 W 54/09 - OLGR Zweibrücken 2009, 840).
  • LG Köln, 17.02.2016 - 28 O 323/15  

    Statthaftigkeit eines Antrags auf Erlass einer einstweiligen Verfügung bzgl.

    Wird diese hingegen schlechthin oder ohne zureichenden Grund verweigert, liegt keine ordnungsmäßige Klageerhebung vor mit der Folge, dass das Rechtsschutzgesuch als unzulässig abzuweisen ist (vgl. BGH, NJW 1988, 2114; BGH, NJW-RR 2004, 1503; BGH, NJW-RR 2009, 1009, Rn. 11; BGH, NJW 2011, 1738, Rn. 11; BGH, NJW 2013, 1681, Rn. 12; Greger in: Zöller, Kommentar zur ZPO, 30. Auflage 2014, § 253 ZPO, Rn. 8; Foerste in: Musielak/Voit, Kommentar zur ZPO, 12. Auflage 2015, § 253 ZPO, Rn. 20; Becker-Eberhard in: Münchener Kommentar zur ZPO, 4. Auflage 2013, § 253 ZPO, Rn. 57; von Selle in: Beck´scher Onlinekommentar ZPO, 19. Edition, Stand 01.12.2015, § 130 ZPO, Rn. 3.1).
  • LG Köln, 20.04.2016 - 28 O 412/15  

    Unterlassungsanspruch eines ehemaligen V-Manns hinsichtlich der identifizierenden

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