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   BGH, 05.02.2015 - I ZR 136/13   

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https://dejure.org/2015,19307
BGH, 05.02.2015 - I ZR 136/13 (https://dejure.org/2015,19307)
BGH, Entscheidung vom 05.02.2015 - I ZR 136/13 (https://dejure.org/2015,19307)
BGH, Entscheidung vom 05. Februar 2015 - I ZR 136/13 (https://dejure.org/2015,19307)
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Volltextveröffentlichungen (17)

  • bundesgerichtshof.de PDF

    TIP der Woche

  • rechtsprechung-im-internet.de

    TIP der Woche

    § 5 UWG, § 8 Abs 1 UWG, Art 5 Abs 1 S 2 GG
    Wettbewerbsverstoß durch irreführende Werbung: Sonderangebotswerbung in der Kundenzeitschrift einer Supermarktkette mit unrichtigen Angaben zu Testergebnissen der Stiftung Warentest; Einbeziehung der Kundenzeitschrift in den Schutzbereich der Pressefreiheit und Grenzen ...

  • damm-legal.de (Kurzinformation und Volltext)

    Zur Pressefreiheit für Werbeblätter - Haftung für wettbewerbswidrige Anzeigen

  • IWW

    §§ 3, ... 5 Abs. 1 Satz 1, 2 Nr. 1, § 8 Abs. 1, 3 Nr. 3 UWG, 2 Nr. 1 UWG, § 2 Abs. 1 Nr. 1 UWG, § 5 Abs. 1 Satz 1, § 8 UWG, 7 UWG, Art. 5 Abs. 1 GG, Art. 5 Abs. 1 Satz 2 GG, Art. 5 Abs. 1 Satz 1 GG, § 12 Abs. 1 Satz 2 UWG, § 97 Abs. 1 ZPO

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Einbeziehung von Zeitschriften nebst Werbung und unterhaltenden Beiträgen in den Schutzbereich der Pressefreiheit (hier: Horoskope, Rätsel,Prominentenporträts); Berufen eines Presseunternehmens auf die Grundsätze der eingeschränkten Haftung der Presse für ...

  • Verbraucherzentrale Bundesverband (Kurzinformation und Volltext)

    Nur getestete Produkte dürfen mit Testurteil beworben werden

  • rewis.io

    Wettbewerbsverstoß durch irreführende Werbung: Sonderangebotswerbung in der Kundenzeitschrift einer Supermarktkette mit unrichtigen Angaben zu Testergebnissen der Stiftung Warentest; Einbeziehung der Kundenzeitschrift in den Schutzbereich der Pressefreiheit und Grenzen ...

  • ra.de
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Einbeziehung von Zeitschriften nebst Werbung und unterhaltenden Beiträgen in den Schutzbereich der Pressefreiheit (hier: Horoskope, Rätsel,Prominentenporträts); Berufen eines Presseunternehmens auf die Grundsätze der eingeschränkten Haftung der Presse für ...

  • wrp (Wettbewerb in Recht und Praxis)(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    TIP der Woche

  • datenbank.nwb.de

    Wettbewerbsverstoß durch irreführende Werbung: Sonderangebotswerbung in der Kundenzeitschrift einer Supermarktkette mit unrichtigen Angaben zu Testergebnissen der Stiftung Warentest; Einbeziehung der Kundenzeitschrift in den Schutzbereich der Pressefreiheit und Grenzen ...

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (17)

  • ferner-alsdorf.de (Kurzinformation)

    Wettbewerbsrecht: Zur wettbewerbsrechtlichen Haftung der Presse

  • lhr-law.de (Auszüge und Zusammenfassung)

    Pressefreiheit stellt keinen Freibrief für Wettbewerbsverstöße dar

  • beckmannundnorda.de (Kurzinformation)

    Auch Werbeblättchen können dem Schutzbereich der Pressefreiheit unterfallen, wenn zumindest auch unterhaltende Beiträge enthalten sind - TIP der Woche

  • ratgeberrecht.eu (Kurzinformation)

    Haftung für wettbewerbswidrige Anzeigen

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Werbeblättchen - und der Schutzumfang der Pressefreiheit

  • online-und-recht.de (Kurzinformation)

    Wann Presseunternehmen für die Veröffentlichung gesetzeswidriger Werbeanzeigen Dritter haften

  • ip-rechtsberater.de (Kurzinformation)

    Zur Haftungsfrage bei wettbewerbswidrigen Werbeanzeigen

  • otto-schmidt.de (Kurzinformation)

    Zur Haftungsfrage bei wettbewerbswidrigen Werbeanzeigen

  • wolterskluwer-online.de (Kurzinformation)

    Schutz der Pressefreiheit auch für Kundenzeitschriften und Anzeigenblätter

  • mahnerfolg.de (Kurzmitteilung)

    Irreführende Werbung in Kundenzeitschrift

  • ipweblog.de (Kurzinformation)

    TIP der Woche

  • Wolters Kluwer (Kurzinformation)

    Schutz der Pressefreiheit auch für Kundenzeitschriften und Anzeigenblätter

  • dr-bahr.com (Kurzinformation)

    Haftung von Presseerzeugnissen für rechtswidrige Werbeanzeigen

  • taylorwessing.com (Kurzinformation)

    Zur irreführenden Werbung in Kundenzeitschrift mit Testsiegeln der Stiftung Warentest und zur Gleichstellung eines Presseerzeugnisses mit einem Werbeprospekt

  • anwalt-suchservice.de (Kurzinformation)

    Keine eingeschränkte Pressehaftung bei Zeitschrift ohne nennenswerten redaktionellen Inhalt - "TIP der Woche"

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Auch Zeitschriften, die (fast) nur Werbung enthalten, genießen Pressefreiheit

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Pressefreiheit gilt auch für Werbezeitschriften

Besprechungen u.ä.

  • Jurion (Entscheidungsbesprechung)

    "TIP der Woche" - Haftung für Veröffentlichung gesetzeswidriger Werbeanzeigen Dritter

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2015, 3377
  • MDR 2015, 1086
  • GRUR 2015, 906
  • VersR 2015, 1402
  • MIR 2015, Dok. 062
  • K&R 2015, 570
  • afp 2015, 421
 
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Wird zitiert von ... (46)

  • BGH, 19.04.2018 - I ZR 154/16

    Angebot des Werbeblockers AdBlock Plus nicht unlauter

    Der Schutzbereich erfasst nicht nur Presseerzeugnisse im herkömmlichen Sinne (vgl. BVerfGE 21, 271, 278 - Südkurier; BVerfGE 66, 116, 133; BVerfG, GRUR 2001, 170, 172; BGH, Urteil vom 16. August 2012 - I ZR 96/09, ZUM 2013, 406 Rn. 35; Urteil vom 5. Februar 2015 - I ZR 136/13, GRUR 2015, 906 Rn. 34 = WRP 2015, 1098 - TIP der Woche, mwN).
  • BGH, 09.09.2021 - I ZR 90/20

    Zur Pflicht von Influencerinnen, ihre Instagram-Beiträge als Werbung zu

    Es gilt insofern nichts anderes als bezüglich des entgeltlichen Anzeigengeschäfts der Presse (vgl. BGH, Urteil vom 29. März 1974 - I ZR 15/73, GRUR 1975, 75, 77 [juris Rn. 17] = WRP 1974, 394 - Wirtschaftsanzeigen-public-relations; Urteil vom 26. April 1990 - I ZR 127/88, GRUR 1990, 1012, 1013 [juris Rn. 30] = WRP 1991, 19 - Pressehaftung I; Urteil vom 6. Dezember 2001 - I ZR 284/00, BGHZ 149, 247, 268 [juris Rn. 58] - "H.I.V. POSITIVE" II; Urteil vom 5. Februar 2015 - I ZR 136/13, GRUR 2015, 906 Rn. 16 = WRP 2015, 1098 - TIP der Woche; Koch in Festschrift Köhler, 2014, S. 359, 364).
  • BGH, 11.10.2017 - I ZR 78/16

    Tiegelgröße - Wettbewerbsverstoß: Urteilsauspruch über einen auf Irreführung

    bb) Für die Frage, wie eine Werbung verstanden wird, ist die Sichtweise des durchschnittlich informierten und verständigen Verbrauchers maßgebend, der einer Werbung die der Situation angemessene Aufmerksamkeit entgegenbringt (st. Rspr.; vgl. nur Urteil vom 30. Juni 2011 - I ZR 157/10, GRUR 2012, 184 Rn. 19 = WRP 2012, 194 - Branchenbuch Berg; Urteil vom 8. März 2012 - I ZR 202/10, GRUR 2012, 1053 Rn. 19 = WRP 2012, 1216 - Marktführer Sport; Urteil vom 5. Februar 2015 - I ZR 136/13, GRUR 2015, 906 Rn. 22 = WRP 2015, 1098 - TIP der Woche).

    Bei geringwertigen Gegenständen des täglichen Bedarfs oder beim ersten Durchblättern von Werbebeilagen oder Zeitungsanzeigen ist seine Aufmerksamkeit regelmäßig eher gering, so dass er die Werbung eher flüchtig zur Kenntnis nehmen wird (BGH, Urteil vom 20. Oktober 1999 - I ZR 167/97, GRUR 2000, 619, 621 = WRP 2000, 517 - Orient-Teppichmuster; Urteil vom 2. Oktober 2003 - I ZR 150/01, BGHZ 156, 250, 252 f. - Marktführerschaft; Urteil vom 11. Dezember 2003 - I ZR 50/01, GRUR 2004, 605, 606 = WRP 2004, 735 - Dauertiefpreise; Urteil vom 17. März 2011 - I ZR 170/08, GRUR 2011, 1050 Rn. 24 = WRP 2011, 1444 - Ford-Vertragspartner; BGH, GRUR 2015, 906 Rn. 22 - TIP der Woche).

  • BGH, 09.09.2021 - I ZR 126/20

    Zur Pflicht von Influencerinnen, ihre Instagram-Beiträge als Werbung zu

    Es gilt insofern nichts anderes als bezüglich des entgeltlichen Anzeigengeschäfts der Presse (vgl. BGH, Urteil vom 29. März 1974 - I ZR 15/73, GRUR 1975, 75, 77 [juris Rn. 17] = WRP 1974, 394 - Wirtschaftsanzeigen-public-relations; Urteil vom 26. April 1990 - I ZR 127/88, GRUR 1990, 1012, 1013 [juris Rn. 30] = WRP 1991, 19 - Pressehaftung I; Urteil vom 6. Dezember 2001 - I ZR 284/00, BGHZ 149, 247, 268 [juris Rn. 58] - "H.I.V. POSITIVE" II; Urteil vom 5. Februar 2015 - I ZR 136/13, GRUR 2015, 906 Rn. 16 = WRP 2015, 1098 - TIP der Woche; Koch in Festschrift Köhler, 2014, S. 359, 364).
  • OLG Karlsruhe, 27.05.2020 - 6 U 36/20

    Wettbewerbsverstoß im Internet: Geschäftliche Handlung und Wettbewerbsverhältnis

    Umgekehrt ist der Schutz der Pressefreiheit umso geringer, je weniger ein Presseerzeugnis der Befriedigung eines Informationsbedürfnisses von öffentlichem Interesse oder der Einwirkung auf die öffentliche Meinung dient und je mehr es eigennützige Geschäftsinteressen verfolgt (vgl. BGH, Urteil vom 05.02.2015, I ZR 136/13, GRUR 2015, 906 Rn. 37 - TIP der Woche; BGH, Urteil vom 01.03.2018, I ZR 264/16, GRUR 2018, 622 Rn. 35 - Verkürzter Versorgungsweg II).
  • LG Düsseldorf, 08.06.2017 - 14c O 169/15
    Maßgebend für die Bestimmung des Inhalts ist, wie der angesprochene Verkehr die beanstandeten Angaben aufgrund ihres Gesamteindrucks versteht (BGH, Urt. v. 05.02.2015, Az. I ZR 136/13, Rn. 18 - TIP der Woche; BGH, Urt. v. 18.01.2012, Az. I ZR 104/10, Rn. 16 - Neurologisch/Vaskuläres Zentrum).
  • OLG München, 12.04.2018 - 6 U 1679/17

    Fehlende Passivlegitimation einer Krankenkasse bei wettbewerbswidriger Werbung in

    Im Falle der Verbreitung wettbewerbswidriger Äußerungen in Medien haftet neben dem Urheber der Äußerung jeder an der Weitergabe und der Verbreitung Beteiligte, soweit sein Verhalten eine geschäftliche Handlung i. S. v. § 2 Abs. 1 Nr. 1 UWG darstellt (BGH GRUR 2015, 906 Rn. 29 - TIP der Woche; BGH GRUR 2011, 340 Rn. 27 - Irische Butter m.w.N.).

    Durch die Verbreitung der streitgegenständlichen Werbeflyer hat die Beklagte den Absatz des werbenden DocMorris-Unternehmens gefördert (BGH GRUR 2015, 906 Rn. 16 - TIP der Woche).

    (1.) Nach ständiger Rechtsprechung haftet der Herausgeber eines Presseerzeugnisses nur für die Veröffentlichung gesetzeswidriger Werbeanzeigen Dritter, wenn er seine Pflicht zur Prüfung verletzt hat, ob die Veröffentlichung der Anzeigen gegen gesetzliche Vorschriften verstößt (vgl. BGH GRUR 2015, 906 Rn. 31 - TIP der Woche m.w.N.).

    Vielmehr besteht im Hinblick auf die Gewährleistung der Pressefreiheit gem. Art. 5 Abs. 1 S. 2 GG und Art. 11 Abs. 2 GR-Charta eine Haftung für die Veröffentlichung einer Anzeige nur dann, wenn diese grobe und eindeutige, unschwer erkennbare Wettbewerbsverstöße enthält (st. Rspr. vgl. BGH GRUR 1990, 1012, 1014 - Pressehaftung I; BGH GRUR 1992, 618 - Pressehaftung II; BGH GRUR 2001, 529, 531 - Herz-Kreislauf-Studie; BGH GRUR 2002, 360, 366 - H. I.V. POSITIVE II; BGH GRUR 2006, 429 Rn. 13, 15 - Schlank-Kapseln; BGH GRUR 2006, 957 Rn. 14 - Stadt Geldern; BGH GRUR 2015, 906 Rn. 31 - TIP der Woche; Köhler/Bornkamm/Köhler, UWG, 36. Aufl. 2018, § 9 Rn. 2.3).

    Der Schutz des Art. 5 Abs. 1 S. 2 GG gebührt dabei nicht nur Presseerzeugnissen im herkömmlichen Sinne, die grundrechtliche Garantie der Pressefreiheit gilt vielmehr auch für Kundenzeitschriften und für Anzeigenblätter, die hauptsächlich Werbeanzeigen und zu einem geringeren Anteil redaktionelle Beiträge enthalten, wobei im Rahmen des Schutzumfangs allerdings zu berücksichtigen ist, inwieweit das Presseerzeugnis der Befriedigung eines Informationsbedürfnisses von öffentlichem Interesse oder der Einwirkung auf die öffentliche Meinung dient (BGH GRUR 2015, 906, Rn. 34 - TIP der Woche m.w.N.).

    Zwar ist der Schutzumfang der Pressefreiheit umso geringer, je weniger ein Presseerzeugnis der Befriedigung eines Informationsbedürfnisses von öffentlichem Interesse oder der Einwirkung auf die öffentliche Meinung dient und je mehr es eigennützige wirtschaftliche Interessen verfolgt und ist eine Berufung auf das Presseprivileg grundsätzlich zu versagen, wenn das Printprodukt keinen nennenswerten meinungsbildenden Bezug hat, sondern nahezu ausschließlich Werbung enthält (BGH WRP 2015, 1098 Rn. 37, 38 - TIP der Woche).

    (3.) Damit besteht eine Prüfpflicht der Beklagten nur für grobe und eindeutige, für die maßgeblichen Mitarbeiter unschwer erkennbare Rechtsverstöße (BGH GRUR 2015, 906 Rn. 31 - TIP der Woche m.w.N.).

    Zwar mag dort der zeitliche Druck geringer sein, als bei Presseerzeugnissen, die der täglichen Berichterstattung verpflichtet sind (vgl. BGH GRUR 2015, 906 Rn. 41 - TIP der Woche), nichtdestotrotz dürfen aber auch den Herausgebern von nicht täglich erscheinenden Presseerzeugnissen keine die regelmäßigen Geschäftsabläufe behindernden Prüfpflichten auferlegt werden (vgl. BGH GRUR 2006, 957 Rn. 14 - Stadt Geldern).

  • BGH, 22.07.2021 - I ZR 194/20

    Rundfunkhaftung - Prüfungspflicht eines Fernsehsenders beschränkt sich auf grobe

    Sie ist im Revisionsverfahren nur darauf zu überprüfen, ob das Berufungsgericht einen unzutreffenden rechtlichen Maßstab zugrunde gelegt, bei seiner Würdigung gegen Denkgesetze oder Erfahrungssätze verstoßen oder wesentliche Umstände unberücksichtigt gelassen hat (BGH, Urteil vom 5. Februar 2015 - I ZR 136/13, GRUR 2015, 906 Rn. 19 = WRP 2015, 1098 - TIP der Woche, mwN).

    Nach diesen Maßstäben kann für die Verbreitung einer wettbewerbswidrigen Werbung in Medien neben dem Werbenden selbst auch ein an der Verbreitung beteiligtes Presse- oder Sendeunternehmen haften (vgl. BGH, Urteil vom 10. Februar 2011 - I ZR 183/09, GRUR 2011, 340 Rn. 30 = WRP 2011, 459 - Irische Butter; BGH, GRUR 2015, 906 Rn. 29 - TIP der Woche; Köhler/Feddersen in Köhler/Bornkamm/Feddersen aaO § 8 Rn. 2.13).

    Sie beschränkt sich auf grobe und unschwer erkennbare Rechtsverstöße (BGH, GRUR 2015, 906 Rn. 31 - TIP der Woche, mwN).

  • OLG Düsseldorf, 10.02.2022 - 15 U 16/21

    § 513 Abs. 2 ZPO gilt auch im einstweiligen Verfügungsverfahren!

    Ob eine Werbung irreführend ist, richtet sich hierbei maßgeblich danach, wie der angesprochene Verkehr diese Werbung auf Grund ihres Gesamteindrucks versteht (BGH, GRUR 2015, 906 - TIP der Woche; BGH GRUR 2016, 521 - Durchgestrichener Preis II).

    In diesem Zusammenhang kommt es auf die Sichtweise eines durchschnittlich informierten und verständigen Verbrauchers an, der einer Werbung die der Situation angemessene Aufmerksamkeit entgegenbringt (BGH GRUR 2015, 906 - TIP der Woche; BGH GRUR 2016, 521 - Durchgestrichener Preis II).

  • OLG Köln, 19.09.2017 - 6 W 97/17

    Telekom gegen 1&1 - Werbung mit Das beste Netz ist irreführend

    Sie ist irreführend, wenn das Verständnis, das sie bei den angesprochenen Verkehrskreisen erweckt, mit den tatsächlichen Verhältnissen nicht übereinstimmt (vgl. BGH, Urteil vom 05.02.2015 - I ZR 136/13, GRUR 2015, 906 - TIP der Woche, mwN).
  • LG Köln, 18.02.2020 - 31 O 152/19

    In Deutschland erlaubte Glücksspielwerbung ist wettbewerbswidrig, wenn sie

  • OLG Hamm, 11.09.2018 - 4 U 134/17

    Vertrieb von Kinesiologie Tapes

  • OLG Stuttgart, 10.03.2016 - 2 U 63/15

    Wettbewerbsverstoß: Irreführung bei Herkunftsangaben für Kulturchampignons

  • OLG Düsseldorf, 16.12.2021 - 20 U 83/21

    Der Anwendungsbereich des § 14 Abs. 2 Satz 3 Nr. 1 UWG beschränkt sich nicht auf

  • LG Mannheim, 27.11.2019 - 14 O 181/19

    Gericht stärkt Faktenchecks von CORRECTIV

  • LG Köln, 22.04.2020 - 84 O 76/19

    Verbot einer Werbung mit einer "Nirgendwo Günstiger Garantie" auf einem

  • LG Köln, 01.08.2017 - 33 O 159/16

    Unzulässiges Bewertungssystem mit Sammelbewertungen

  • OLG Düsseldorf, 02.12.2021 - 15 U 29/21

    Wettbewerbsrecht: Irreführende Blickfangangaben in der Plakatwerbung einer

  • OLG Hamburg, 18.05.2017 - 3 U 253/16

    Wettbewerbsverstoß eines Telekommunikationsdienstleisters durch irreführende

  • OLG Köln, 09.03.2020 - 6 W 25/20

    Wo "TOP-Angebot" drauf steht, muss auch "TOP-Angebot" drin sein - Zu

  • OLG Karlsruhe, 14.07.2021 - 6 W 8/21

    Facebook darf zu Corona-Meldung keinen warnenden "Faktencheck" anbringen

  • OLG Köln, 07.04.2017 - 6 U 134/16

    Wettbewerbswidrigkeit der Werbung eines Internetproviders mit der Aussage "das

  • LG Köln, 11.03.2020 - 84 O 204/19

    Dyson darf nicht mit der Aussage "Nur Dyson ist hygienisch, ökonomisch und

  • OLG Frankfurt, 22.08.2019 - 6 W 64/19

    Unlautere Werbung zugunsten eines Unternehmens durch Pressebeitrag

  • OLG Köln, 03.11.2017 - 6 U 41/17

    Wettbewerbswidrigkeit der Bewerbung eines Telekommunikationsnetzes als "Das beste

  • OLG Köln, 30.10.2020 - 6 U 47/20

    Wettbewerbsrecht: DrückGlück

  • OLG Karlsruhe, 30.09.2016 - 4 U 102/16

    Irreführende Darstellung von Sternen in einem Hotelwappen

  • OLG Hamburg, 17.12.2020 - 15 U 129/19

    Alleinstellungswerbung im Mobilfunkmarkt

  • OLG München, 16.07.2020 - 29 U 3721/19

    Alleinstellungswerbung durch Bezeichnung eines markenrechtlich geschützten

  • LG Hagen, 26.10.2017 - 21 O 90/17

    Gewährleistungszusage "Hält bis zu 12 Monate" ist irreführend

  • LG Köln, 30.10.2019 - 84 O 128/19

    Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb: Arztwerbung für Wertgutschein auf Groupon

  • VG Neustadt, 10.10.2018 - 5 L 1045/18

    Fernsehrecht, Glücksspielrecht

  • LG Dessau-Roßlau, 24.11.2017 - 3 O 32/17

    Wettbewerbsverstoß: Werbung eines Hotels mit sterneähnlichen Symbolen im Rahmen

  • OLG Hamburg, 21.01.2016 - 3 U 143/13

    Wettbewerbsrechtlicher Leistungsschutz: Nachahmungsschutz und Irreführung bei

  • LG Berlin, 19.07.2019 - 102 O 5/19
  • LG Köln, 28.05.2019 - 31 O 229/18
  • LG Köln, 19.09.2017 - 31 O 158/17

    Wettbewerbsrechtliche Zulässigkeit einer Rabattwerbung im Bereich des

  • VG Berlin, 26.06.2019 - 4 K 412.18

    Presseunternehmen darf Online-Werbung für ausländische Zweitlotterien untersagt

  • LG Frankfurt/Main, 20.02.2020 - 3 O 109/19
  • LG Hamburg, 30.11.2017 - 327 O 220/17

    Wettbewerbsverstoß: Geschäftliche Handlung bei Veröffentlichung von Äußerungen

  • OLG Köln, 03.02.2017 - 6 U 115/16
  • LG Düsseldorf, 18.12.2020 - 38 O 122/20
  • LG Köln, 06.10.2020 - 84 O 168/20
  • LG Hamburg, 18.12.2018 - 416 HKO 90/18
  • LG Hamburg, 27.04.2017 - 327 O 46/17

    Wettbewerbsverstoß: Geschäftliche Handlung bei Veröffentlichung von Äußerungen

  • LG Frankfurt/Main, 24.03.2021 - 8 O 75/20

    Formvorschriften von Airlines bei Flugentschädigungen unzulässig

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