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   BGH, 05.03.1985 - VI ZR 195/83   

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Zitiervorschläge

https://dejure.org/1985,1103
BGH, 05.03.1985 - VI ZR 195/83 (https://dejure.org/1985,1103)
BGH, Entscheidung vom 05.03.1985 - VI ZR 195/83 (https://dejure.org/1985,1103)
BGH, Entscheidung vom 05. März 1985 - VI ZR 195/83 (https://dejure.org/1985,1103)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Feststellungsurteil, das zum Ersatz "jeden weiteren Schadens" verpflichtet - Eine von den Parteien und dem Gericht gewollte Beschränkung des Streitgegenstandes auf materielle Schäden - Gesundheitsschaden als "jeder weiterere Schaden" - Immaterieller Schaden als "jeder weiterere Schaden" - Auslegung der Rechtskraftwirkung eines Feststellungsurteils

  • RA Kotz

    Feststellungsurteil: Tragweite umfasst "jeden weiteren Schaden" in der Zukunft

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 847; ZPO §§ 256, 322 Abs. 1
    Umfang eines Feststellungsurteils

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Gesundheitsschaden - Festellungsurteil - Immaterielle Schäden - Urteilstenor - Einschränkung - Parteivorbringen - Streitgegenstand

Papierfundstellen

  • NJW 1985, 2022
  • MDR 1985, 661
  • VersR 1985, 663
  • JR 1985, 422
 
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Wird zitiert von ... (10)

  • OLG Hamm, 10.03.2011 - 28 U 131/10

    Unzumutbarkeit der Einräumung eines weiteren Nachbesserungsversuchs

    Sie ist auch auslegungsfähig, denn wie stets kann ein Feststellungsantrag ausgelegt werden (BGH, Urteil vom 5. März 1985 - VI ZR 195/03, NJW 1985, 2022, unter II 1 a, zum Antrag auf Feststellung der Ersatzpflicht für "jeden weiteren Schaden").
  • BGH, 12.04.2016 - VI ZB 63/14

    Berufungssumme bei teilweiser Klageabweisung: Anrechnung bereits geleisteter

    Eine solche Auslegung ist jedoch nur begrenzt möglich; sie hat sich im Interesse der Rechtssicherheit allein an das zu halten, was der Richter erkennbar zum Ausdruck gebracht hat (st. Rspr.; vgl. Senatsurteile vom 24. Mai 1988 - VI ZR 326/87, VersR 1988, 929; vom 5. März 1985 - VI ZR 195/83, VersR 1985, 663, 664; vom 15. Juni 1982 - VI ZR 179/80, VersR 1982, 877, 878; BGH, Urteile vom 30. September 2009 - VIII ZR 29/09, NJW-RR 2010, 19 Rn. 15; vom 14. Februar 2008 - I ZR 135/05, NJW 2008, 2716 Rn. 13; jeweils mwN).
  • OLG Saarbrücken, 21.03.2006 - 4 U 24/05
    Nur dort, wo über seinen Inhalt Zweifel möglich sind, dürfen Tatbestand, Entscheidungsgründe und das zugrunde liegende Parteivorbringen zur Ermittlung dessen, worüber rechtskräftig entschieden worden ist, herangezogen werden (vgl. BGHZ 34, 337 (339); 36, 365 (367); BGH, NJW 1979, 1046 (1047); BGH, NJW 1985, 2022).

    Die Feststellung der Verpflichtung zum Schadensersatz bei Gesundheitsschäden umfasst mangels einer besonderen Einschränkung stets auch den Ersatz immaterieller Schäden (vgl. RG, Recht 1914, Nr. 2452; RG, HRR 1932, Nr. 122; BGH, LM § 847 BGB Nr. 3; BGH, NJW 1985, 2022).

    Lediglich dann, wenn die Urteilsformel einer Auslegung zugänglich ist und sich auf Grund von Tatbestand, Entscheidungsgründen und/oder Parteivorbringen eine eindeutige Einschränkung auf materielle Schäden ergibt, ist dies anders zu beurteilen (vgl. BGH, NJW 1985, 2022; OLG Zweibrücken, Urt. v. 21.09.2000 - 4 U 214/99, JURIS-Dokument, Rdnr. 2; Geigel-Kolb, aaO., 39. Kap., Rdnr. 23).

  • BGH, 11.07.2001 - XII ZR 270/99

    Rechtskraft eines Teil-Urteils über Trennungsunterhalt

    Jedenfalls ist für den Inhalt der Entscheidung und damit für die Reichweite ihrer materiellen Rechtskraft nach § 322 Abs. 1 ZPO in erster Linie der Wortlaut des Tenors maßgebend (vgl. BGH, Urteil vom 5. März 1985 - VI ZR 195/83 - NJW 1985, 2022).

    Dies würde nämlich voraussetzen, daß "aus den Entscheidungsgründen klar und unzweifelhaft zu entnehmen wäre, der Richter habe die Absicht gehabt, den in Frage stehenden Anspruch, soweit er ihn nicht zusprach, sofort abzuweisen" (RGZ 5, 389, 390, Hervorhebung durch das RG; vgl. auch BGH, Urteil vom 5. März 1985 aaO a.E.).

  • BGH, 17.04.1990 - VI ZR 276/89

    Umfang des gesetzlichen Forderungsübergangs; Auslegung eines Feststellungsurteils

    Da aus dem Urteilstenor sich für den Umfang der Rechtskraftwirkung die Reichweite des Begriffs "Aufwendung" nicht eindeutig ergibt, kann der Senat in seiner Auslegung ergänzend Tatbestand, Entscheidungsgründe sowie andere zur Verfügung stehende Erkenntnisquellen (vgl. Senatsurteile vom 5. März 1985 - VI ZR 195/83 = VersR 1985, 663, 664 und vom 21. Januar 1986 - VI ZR 63/85 = VersR 1986, 565) heranziehen.
  • BGH, 21.01.1986 - VI ZR 63/85

    Rechtsmittelbeschwer des Haftpflichtversicherers bei fehlendem Ausspruch der

    Anerkanntermaßen dürfen aber dort, wo über den Inhalt eines Tenors Zweifel möglich sind, Tatbestand, Entscheidungsgründe und das zugrunde liegende Parteivorbringen zur Ermittlung dessen, worüber entschieden worden ist, herangezogen werden (st. Rspr., vgl. Senatsurteil vom 5. März 1985 - VI ZR 195/83 - NJW 1985, 2022 = VersR 1985, 663).
  • BGH, 27.10.1988 - III ZR 8/88

    Voraussetzungen der Nichtzulassungsbeschwerde - Grundsätzliche Bedeutung einer

    Im Falle eines Gesundheitsschadens bezieht ein Feststellungsurteil, das zum Ersatz "jeden weiteren Schadens" verpflichtet, sich auch auf immaterielle Schäden; anders ist es nur, wenn die Urteilsformel ausdrücklich Einschränkungen enthält oder sich sonst aus dem Parteivorbringen und dem Urteil eindeutige Hinweise auf eine von den Parteien und dem Gericht gewollte Beschränkung des Streitgegenstandes auf materielle Schäden ergibt (BGH Urteil v. 5. März 1985 - VI ZR 195/83 - VersR 1985, 663).

    Der Kläger hat seine Klage auch ausdrücklich auf unerlaubte Handlung gestützt (vgl. BGH Urteil v. 5. März 1985 a.a.O. S. 664; auch Senatsurteil vom 15. Oktober 1953 - III ZR 34/52 - VersR 1953, 497).

  • BFH, 17.11.1992 - VIII R 35/91

    Voraussetzungen für den Erlass eines Teilurteils oder Grundurteils

    Nur dort, wo aus ihm der Entscheidungsumfang nicht zu ersehen ist - wie bei klageabweisenden Urteilen (vgl. dazu etwa Beschluß des Bundesarbeitsgerichts - BAG - vom 22.September 1989 1 ABR 32/89, Der Betrieb - DB - 1990, 891 unter B. 3. c m.w.N.) - oder wo über seinen Inhalt Zweifel möglich sind, dürfen Tatbestand und Entscheidungsgründe ergänzend zur Auslegung der Urteilsformel herangezogen werden (ständige Rechtsprechung vgl. z.B. BFH-Beschluß vom 14. September 1967 V S 9/67, BFHE 89, 332, BStBl III 1967, 615, und Urteil vom 29. Juli 1986 VII R 8/79, BFH/NV 1987, 193; Urteile des Bundesgerichtshofs - BGH - vom 5. März 1985 VI ZR 195/83, Neue Juristische Wochenschrift - NJW - 1985, 2022 m.w.N.; vom 30. Januar 1985 IVb ZR 67/83, BGHZ 93, 330; vgl. auch Gräber/von Groll, a.a.O., § 105 Rdnr.10).
  • OLG Zweibrücken, 21.09.2000 - 4 U 214/99

    Zulässigkeit negativer Feststellungsklage - kein Ersatzanspruch für bestimmte

    Im Interesse der Rechtssicherheit und der Rechtsklarheit unterliegt eine hiervon abweichende, einschränkende Auslegung engen Grenzen: Nur dort, wo der Inhalt des Tenors interpretationsfähig ist, dürfen Tatbestand, Entscheidungsgründe und das zugrunde liegende Parteivorbringen zur Ermittlung dessen, worüber rechtskräftig entschieden worden ist, herangezogen werden (vgl. BGH NJW 1985, 2022 m.w.N.).
  • OLG Naumburg, 30.05.2000 - 11 U 224/99

    Entscheidung über eine Feststellungsklage hinsichtlich einer

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