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   BGH, 05.10.2010 - VI ZR 186/08   

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https://dejure.org/2010,504
BGH, 05.10.2010 - VI ZR 186/08 (https://dejure.org/2010,504)
BGH, Entscheidung vom 05.10.2010 - VI ZR 186/08 (https://dejure.org/2010,504)
BGH, Entscheidung vom 05. Januar 2010 - VI ZR 186/08 (https://dejure.org/2010,504)
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Volltextveröffentlichungen (14)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 287 Abs 1 ZPO, § 252 BGB
    Erwerbsschaden bei Körperverletzung: Schadensermittlung für ein jüngeres Kind unter Berücksichtigung der erkennbaren Begabungen und Fähigkeiten sowie der beruflichen bzw. schulischen Stellung der Eltern und Geschwister

  • verkehrslexikon.de

    Zur Erwerbssschadensprognose bei einem jüngeren Kind unter Berücksichtigung der erkennbaren Begabungen und Fähigkeiten und der Familienstellung

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Berücksichtigungsfähige Faktoren bei einer richterlichen Prognose i.R.d. Ermittlung des Erwerbsschadens eines im Schadenszeitpunkt noch jüngeren Kindes; Berücksichtigung weiterer, zwischen dem Zeitpunkt der Schädigung und dem Zeitpunkt der Schadensermittlung auftretender ...

  • Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung PDF (Volltext/Leitsatz)

    Erwerbsschaden eines jüngeren Kindes - keine zuverlässige Aussage über berufliche Zukunft zum Schadenszeitpunkt möglich - Prognose - Berücksichtigung der Vor- und Weiterbildung der Eltern, ihrer Qualifikation in der Berufstätigkeit, der beruflichen Pläne für das Kind ...

  • rewis.io
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 252; ZPO § 287 Abs. 1
    Berücksichtigungsfähige Faktoren bei einer richterlichen Prognose i.R.d. Ermittlung des Erwerbsschadens eines im Schadenszeitpunkt noch jüngeren Kindes; Berücksichtigung weiterer, zwischen dem Zeitpunkt der Schädigung und dem Zeitpunkt der Schadensermittlung auftretender ...

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Schadensrecht - Prognose für die Ermittlung des Erwerbsschadens bei jungem Kind

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (6)

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Berufsprognose für ein jüngeres Kind

  • bld.de (Leitsatz/Kurzmitteilung)

    Ermittlung des Erwerbsschadens eines Kindes

  • mahnerfolg.de (Kurzmitteilung)

    Ermittlung eines "Erwerbsschadens" nach ärztlichem Kunstfehler

  • onlineurteile.de (Kurzmitteilung)

    Hörschaden bei der Geburt - In welchem Umfang haftet der verantwortliche Gynäkologe für späteren Verdienstausfall?

  • tacke-krafft.de (Kurzinformation)

    Eltern und Geschwister sind ein Maßstab für die beruflichen Perspektiven eines Kindes

  • aerztezeitung.de (Pressemeldung)

    Schadenersatz nach Werdegang der Geschwister

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2010, 8
  • NJW 2011, 1148
  • MDR 2010, 1381
  • NZV 2011, 79
  • FamRZ 2010, 1977
  • VersR 2010, 1607
 
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Wird zitiert von ... (17)

  • OLG München, 21.03.2014 - 10 U 3341/13

    Höhe des Schmerzensgeldes bei HWS-Syndrom mit lang anhaltender Schmerzsymptomatik

    Zwar trägt der Berufungsführer zutreffend vor, dass beim Verdienstausfall von Personen, die am Anfang ihres Berufslebens oder einer beruflichen Neuorientierung stehen, diesen ein sog. Schätzungsbonus zuzubilligen ist, weil ihnen die Chance genommen wurde, zu beweisen, dass sie ihre berufliche Tätigkeit erfolgreich betrieben hätten (vgl. BGH NJW 1997, 937 = VersR 1997, 366 [BGH 14.01.1997 - VI ZR 366/95]; NJW 2000, 3287 = VersR 2000, 152 [BGH 06.06.2000 - VI ZR 172/99]; Senat, Urt. v. 29.12.2006 - 10 U 3815/04 [[...]]; Steffen DAR 1984, 1 [4]; Jahnke, Der Verdienstausfall im Schadensersatzrecht, 2. Aufl. 2006, Kap. 6 Rz. 20; Küppersbusch/Höher, Ersatzansprüche bei Personenschaden, 11. Aufl. 2013, Rz. 173; siehe auch OLG Celle zfs 2008, 16 [Offiziersanwärter] und insbesondere BGH MDR 2010, 1381 = VersR 2010, 1607 ff.

    Ergeben sich keine Anhaltspunkte, die überwiegend für einen Erfolg oder einen Misserfolg sprechen, dann liegt es nahe, nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge von einem voraussichtlich durchschnittlichen Erfolg (§ 252 BGB) des Geschädigten in seiner Tätigkeit auszugehen und auf dieser Grundlage die weitere Prognose der entgangenen Einnahmen anzustellen und den Schaden gemäß § 287 ZPO zu schätzen; verbleibenden Risiken kann durch gewisse Abschläge Rechnung getragen werden (BGH MDR 2010, 1381 = VersR 2010, 1607 ff. [BGH 05.10.2010 - VI ZR 186/08]).

  • BGH, 04.12.2014 - VII ZR 4/13

    Erstreckung der Rechtskraft eines die Vollstreckungsgegenklage abweisenden

    Dabei hat grundsätzlich der Geschädigte den Ursachenzusammenhang zwischen der Vertragsverletzung und dem Schaden als anspruchsbegründende Voraussetzung darzutun und nachzuweisen, wobei seine Nachweis- und Darlegungslast durch § 287 ZPO und § 252 Satz 2 BGB erleichtert werden kann (vgl. BGH, Urteil vom 21. November 1996 - IX ZR 220/95, aaO S. 563; Urteil vom 5. Oktober 2010 - VI ZR 186/08, NJW 2011, 1148 Rn. 17 ff.).
  • BGH, 09.11.2010 - VI ZR 300/08

    Schadenersatz bei Körperverletzung: Tatrichterliche Schätzung des Erwerbsschadens

    a) Eine vom Tatrichter gemäß § 287 Abs. 1 ZPO nach freiem Ermessen vorzunehmende Schadensschätzung unterliegt allerdings nur der beschränkten Nachprüfung durch das Revisionsgericht dahin, ob der Tatrichter Rechtsgrundsätze der Schadensbemessung verkannt, wesentliche Bemessungsfaktoren außer Betracht gelassen oder seiner Schätzung unrichtige Maßstäbe zugrunde gelegt hat (vgl. Senatsurteile vom 10. Juli 1984 - VI ZR 262/82, BGHZ 92, 85, 86 f. = VersR 1984, 966; vom 8. Dezember 1987 - VI ZR 53/87, BGHZ 102, 322, 330 = VersR 1989, 299, 301; vom 24. Januar 1995 - VI ZR 354/93, VersR 1995, 469, 470; vom 9. Dezember 2008 - VI ZR 173/07, VersR 2009, 408 Rn. 12; vom 5. Oktober 2010 - VI ZR 186/08, Rn. 17, z.V.b.).

    Dies gilt insbesondere dann, wenn das haftungsauslösende Ereignis den Geschädigten zu einem Zeitpunkt getroffen hat, als er noch in der Ausbildung oder am Anfang seiner beruflichen Entwicklung stand und deshalb noch keine Erfolge in der von ihm angestrebten Tätigkeit nachweisen konnte (vgl. Senatsurteile vom 6. Juni 2000 - VI ZR 172/99, VersR 2000, 1521, 1522; vom 5. Oktober 2010 - VI ZR 186/08, aaO Rn. 18).

    Soweit sich keine Anhaltspunkte ergeben, die überwiegend für einen Erfolg oder einen Misserfolg sprechen, liegt es nahe, nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge von einem voraussichtlich durchschnittlichen Erfolg des Geschädigten in seiner Tätigkeit auszugehen und auf dieser Grundlage die weitere Prognose der entgangenen Einnahmen anzustellen und den Schaden gemäß § 287 ZPO zu schätzen; verbleibenden Risiken kann durch gewisse Abschläge Rechnung getragen werden (Senatsurteile vom 17. Februar 1998 - VI ZR 342/96, aaO; vom 20. April 1999 - VI ZR 65/98, aaO; vom 6. Juni 2000 - VI ZR 172/99, aaO; vom 5. Oktober 2010 - VI ZR 186/08, aaO Rn. 21).

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