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   BGH, 05.11.2019 - XI ZR 650/18 und XI ZR 11/19   

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https://dejure.org/2019,36914
BGH, 05.11.2019 - XI ZR 650/18 und XI ZR 11/19 (https://dejure.org/2019,36914)
BGH, Entscheidung vom 05.11.2019 - XI ZR 650/18 und XI ZR 11/19 (https://dejure.org/2019,36914)
BGH, Entscheidung vom 05. November 2019 - XI ZR 650/18 und XI ZR 11/19 (https://dejure.org/2019,36914)
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Volltextveröffentlichungen (13)

  • autokaufrecht.info

    Zu den Pflichtangaben in einem mit einem Kfz-Kaufvertrag verbundenen Darlehensvertrag

  • IWW

    Art. ... 247 § 6 Abs. 2 und § 12 Abs. 1 EGBGB, Art. 247 § 6 Abs. 1 EGBGB, Art. 247 § 6 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 EGBGB, § 314 BGB, Art. 247 § 7 Abs. 1 Nr. 3 EGBGB, § 502 Abs. 3 BGB, § 502 Abs. 2 Nr. 2 BGB, § 356b BGB, § 358 Abs. 3 BGB, § 495 Abs. 1 BGB, § 355 BGB, § 492 Abs. 2 BGB, Art. 247 § 6 Abs. 2 EG-BGB, Art. 247 § 6 Abs. 2 Satz 1 und 2 EGBGB, § 495 BGB, Art. 247 § 6 Abs. 2 Satz 1 EGBGB, Art. 247 § 6 Abs. 2 Satz 2 EGBGB, Art. 10 Abs. 2 Buchst. p der Richtlinie 2008/48/EG, Richtlinie 87/102/EWG, § 357a Abs. 3 Satz 1 BGB, Art. 14 Abs. 3 Buchst. b Verbraucherkreditrichtlinie, § 361 Abs. 2 Satz 1 BGB, Art. 247 § 6 Abs. 1 Nr. 5 EGBGB, § 500 Abs. 1 BGB, § 494 Abs. 6 Satz 1 BGB, § 505d Abs. 1 Satz 3 BGB, § 313 Abs. 3 Satz 2 BGB, § 489 Abs. 2 BGB, § 489 Abs. 1 Nr. 1 und 2 BGB, § 490 Abs. 3 BGB, § 494 Abs. 1, Abs. 6 Satz 1 BGB, § 494 Abs. 1 BGB, Art. 23 Verbraucherkreditrichtlinie, § 500 BGB, Art. 13 Abs. 1 Verbraucherkreditrichtlinie, Art. 10 Abs. 2 Buchst. r Verbraucherkreditrichtlinie, § 502 Abs. 1 Satz 1 BGB, § 502 BGB, §§ 249 ff. BGB, Art. 16 Abs. 2 Verbraucherkreditrichtlinie, § 309 Nr. 5 Buchst. b BGB, § 502 Abs. 1 BGB, § 512 BGB, Art. 247 § 6 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 i.V.m. § 3 Abs. 1 Nr. 2 EGBGB, Art. 247 § 2 Abs. 2 EGBGB, § 492 Abs. 1 BGB, Art. 247 § 6 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 i.V.m. § 3 Abs. 1 Nr. 11 EGBGB, § 288 Abs. 1 BGB, Art. 10 Abs. 2 Buchst. l Verbraucherkreditrichtlinie

  • openjur.de
  • bundesgerichtshof.de PDF
  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 314 BGB, § 492 Abs 2 BGB, § 500 Abs 1 BGB, Art 247 § 3 Abs 1 Nr 11 BGBEG, Art 247 § 6 Abs 1 S 1 Nr 5 BGBEG

  • Betriebs-Berater

    Ordnungsgemäße Widerrufsbelehrung in Verbraucherdarlehensvertrag zur Finanzierung eines Kfz-Erwerbs

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 12,79 €)

    Zu den Anforderungen an die Information über den Verzugszinssatz, die Aufgaben über das Verfahren bei der Kündigung des Vertrags und über den pro Tag zu zahlenden Zinsbetrag sowie die Berechnungsmethode des Anspruchs auf Vorfälligkeitsentschädigung bei ...

  • rewis.io
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Wirksamkeit des Widerrufs der auf Abschluss eines Verbraucherdarlehensvertrags gerichteten Willenserklärung; Information über den Verzugszinssatz und die Art und Weise seiner etwaigen Anpassung nach Art. 247 § 3 Abs. 1 Nr. 11 EGBGB ; Erforderlichkeit der Angabe des zum ...

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Zum Widerruf von mit Kfz-Kaufvertrag verbundenem Verbraucherdarlehensvertrag

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (19)

  • bundesgerichtshof.de (Pressemitteilung)

    Widerrufsinformationen in mit Kfz-Kaufverträgen verbundenen Verbraucherdarlehensverträgen ordnungsgemäß

  • ferner-alsdorf.de (Kurzinformation)

    Widerrufsrecht bei verbundenem Darlehen: Belehrung über Kündigung und Vorfälligkeitsentschädigung

  • beckmannundnorda.de (Kurzinformation)

    Zur Richtigkeit und Vollständigkeit der Widerrufsinformationen in mit Kfz-Kaufverträgen verbundenen Verbraucherdarlehensverträgen

  • heise.de (Pressebericht, 06.11.2019)

    Kein Ausstieg aus Kreditverträgen per Widerruf

  • lto.de (Kurzinformation)

    Zu Darlehensverträgen: Kein "Widerrufsjoker" für Verbraucher

  • anwaltonline.com (Kurzinformation)

    Widerrufsinformationen in mit Kfz-Kaufverträgen verbundenen Verbraucherdarlehensverträgen ordnungsgemäß

  • otto-schmidt.de (Kurzinformation)

    Ordnungsgemäße Widerrufsinformationen in Verbraucherdarlehensverträgen beim Autokauf

  • Betriebs-Berater (Leitsatz)

    Ordnungsgemäße Widerrufsbelehrung in Verbraucherdarlehensvertrag zur Finanzierung eines Kfz-Erwerbs

  • zbb-online.com (Leitsatz)

    Zum Widerruf von mit Kfz-Kaufvertrag verbundenem Verbraucherdarlehensvertrag

  • diesel-widerruf.de (Kurzinformation)

    Autokredit-Widerruf

  • datev.de (Kurzinformation)

    Widerrufsinformationen in mit Kfz-Kaufverträgen verbundenen Verbraucherdarlehensverträgen ordnungsgemäß

  • vogel.de (Kurzinformation)

    Gegen Ausstieg aus Auto-Kreditverträgen per Widerruf - Kläger hatten Autos längere Zeit gefahren

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Widerruf des Autokredits

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Widerruf von Autokrediten weiter möglich

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Der Widerruf von Autokrediten ist auch heute noch erfolgversprechend.

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Widerruf von Autofinanzierungen

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Darlehensverträge der Mercedes-Benz Bank angreifbar

  • rechtsportal.de (Kurzinformation)

    Auto-Darlehensverträge: Widerrufshinweise ausreichend


  • Vor Ergehen der Entscheidung:


  • bundesgerichtshof.de (Pressemitteilung - vor Ergehen der Entscheidung)

    Zum Widerruf von mit Kfz-Kaufverträgen verbundenen Verbraucherdarlehensverträgen

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BGHZ 224, 1
  • NJW 2020, 461
  • ZIP 2019, 2396
  • MDR 2020, 108
  • WM 2019, 2353
  • BB 2020, 75
 
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Wird zitiert von ... (163)

  • OLG Frankfurt, 01.07.2020 - 17 U 810/19

    Verbraucherdarlehen: Vorfälligkeitsentschädigung Immobiliardarlehen

    Dass dem so sei, lasse sich dem Urteil des Bundesgerichtshofs vom 05.11.2019 - XI ZR 650/18 - entnehmen.

    Die Vertragsangaben über die Berechnung der Vorfälligkeitsentschädigung sind unzureichend i.S.v. § 502 Abs. 2 Nr. 2 BGB, wenn sie nicht klar und verständlich i.S.v. Art. 247 § 7 Abs. 2 Nr. 1 EGBGB i.V.m. § 492 Abs. 2 BGB sind (BGH, Urteil vom 5. November 2019 - XI ZR 650/18 -, Rn. 44, juris; BT-Drs. 16/11643, S. 88).

    Ebenso hilft es der Beklagten nicht, dass es nach Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs im Hinblick auf eine hinreichende Transparenz und Nachvollziehbarkeit der Berechnungsmethode genügt, wenn der Darlehensgeber die für die Berechnung der Vorfälligkeitsentschädigung wesentlichen Parameter in groben Zügen benennt (BGH, Urteil vom 6. November 2019 - XI ZR 650/18 -, Rn. 45, juris).

  • BGH, 31.03.2020 - XI ZR 198/19

    EuGH-Rechtsprechung zur Kaskadenverweisung ist für das deutsche Recht nicht

    Wie der Senat bereits entschieden hat, versteht ein normal informierter, angemessen aufmerksamer und verständiger Verbraucher, auf den abzustellen ist (vgl. nur Senatsurteile vom 23. Februar 2016 - XI ZR 101/15, BGHZ 209, 86 Rn. 32 ff. und vom 5. November 2019 - XI ZR 650/18, WM 2019, 2353 Rn. 21 mwN, zur Veröffentlichung in BGHZ vorgesehen; EuGH, Urteil vom 11. September 2019 - C-143/18, "Romano", WM 2019, 1919 Rn. 54), die konkrete Angabe des zu zahlenden Zinsbetrags mit 0, 00 EUR dahin, dass die finanzierende Bank auf einen etwaigen ihr nach § 357a Abs. 3 Satz 1 BGB zustehenden Zinsanspruch verzichtet (Senatsurteil vom 5. November 2019, aaO Rn. 23).

    Nach § 361 Abs. 2 Satz 1 BGB darf von den halbzwingenden gesetzlichen Regelungen über die Widerrufsfolgen zu Gunsten des Verbrauchers abgewichen werden (Senatsurteil vom 5. November 2019, aaO Rn. 25).

    Im Übrigen nimmt der Senat Bezug auf seine Urteile vom 5. November 2019 (XI ZR 650/18, WM 2019, 2353, zur Veröffentlichung in BGHZ vorgesehen, und XI ZR 11/19, juris) sowie auf seinen Beschluss vom 11. Februar 2020 in der Sache XI ZR 648/18 (juris).

  • BGH, 11.02.2020 - XI ZR 648/18

    Widerruf der auf Abschluss eines Verbraucherdarlehensvertrags gerichteten

    Der Senat hat auf der Grundlage der maßgebenden unionsrechtlichen Vorgaben (Art. 10 Abs. 2 Buchst. p und Art. 14 Abs. 3 Buchst. b Verbraucherkreditrichtlinie) bereits klargestellt, dass unter der Angabe des pro Tag zu zahlenden Zinsbetrages, über den der Verbraucher zu informieren ist, der "vereinbarte Sollzins" zu verstehen ist (Senatsurteil vom 5. November 2019 - XI ZR 650/18, WM 2019, 2353 Rn. 20, zur Veröffentlichung in BGHZ vorgesehen), und eingehend begründet, dass die, wie hier, in der Widerrufsinformation enthaltene Angabe eines zu zahlenden Zinsbetrages in Höhe von "0,00 Euro" es einem normal informierten, angemessen aufmerksamen und verständigen Verbraucher, auf den abzustellen ist (vgl. Senatsurteil aaO, Rn. 21 mwN; EuGH, WM 2019, 1919 Rn. 54 - Romano), ermöglicht, abzusehen, ob überhaupt und wenn ja in welcher Höhe im Falle eines Widerrufs für den Zeitraum zwischen Auszahlung und Rückzahlung des Darlehens Sollzinsen zu zahlen sind (Senatsurteil aaO, Rn. 19 ff.).

    Der Senat hat zu einer vergleichbaren Formulierung betreffend die Angaben zur Vorfälligkeitsentschädigung (Senatsurteil vom 5. November 2019 - XI ZR 650/18, WM 2019, 2353 Rn. 5) entschieden, dass sich die Beklagte durch die Angabe der Parameter auf die sogenannte Aktiv-Aktiv-Methode festgelegt und hinreichend deutlich über die maßgebliche Berechnung der Vorfälligkeitsentschädigung informiert hat (Senatsurteil aaO, Rn. 47).

    Das gilt auch für die hier im Streit stehende Klausel in Ziffer 4.3 der Allgemeinen Darlehensbedingungen, die von jener, die dem Senatsurteil vom 5. November 2019 (aaO, Rn. 5) zugrunde lag, lediglich in der Höhe des für die Entschädigung angegebenen Pauschalbetrages (50 EUR statt 75 EUR) abweicht.

    b) Entgegen der vom Einzelrichter des Landgerichts Ravensburg im Beschluss vom 7. Januar 2020 (2 O 315/19, juris Rn. 88 f.) zu der zweiten Frage vertretenen Auffassung ist die richtige Auslegung des Unionsrechts, nach der die vom Darlehensgeber hinsichtlich der Vorfälligkeitsentschädigung zu erteilenden Angaben keiner Darstellung einer finanzmathematischen Berechnungsformel bedürfen (Senatsurteile vom 5. November 2019 - XI ZR 650/18, WM 2019, 2353 Rn. 44 und XI ZR 11/19, juris Rn. 41), derart offenkundig, dass für einen vernünftigen Zweifel kein Raum bleibt ("acte clair", vgl. EuGH, Slg. 1982, 3415 Rn. 16 - C.I.L.F.I.T.; Slg. 2005, I-8151 Rn. 33 - Intermodal Transports; BVerfG, WM 2015, 525, 526; Senatsurteile vom 12. September 2017 - XI ZR 590/15, BGHZ 215, 359 Rn. 36 und vom 18. Juni 2019 - XI ZR 768/17, WM 2019, 2153 Rn. 69).

    Ein zulassungsrelevanter Meinungsstreit besteht - entgegen der Ansicht des Einzelrichters des Landgerichts Ravensburg (aaO) - seit dem 5. November 2019 nicht mehr (Senatsurteile vom 5. November 2019 - XI ZR 650/18 aaO und XI ZR 11/19 aaO, § 543 Abs. 2 Nr. 1 ZPO).

    Eine Darstellung würde daher zur Klarheit, Verständlichkeit und Prägnanz der Pflichtangabe nichts beitragen (Senatsurteile vom 5. November 2019 - XI ZR 650/18, WM 2019, 2353 Rn. 44 und XI ZR 11/19, juris Rn. 41).

    Im Hinblick auf eine hinreichende Transparenz und Nachvollziehbarkeit der Berechnungsmethode genügt es, wenn der Darlehensgeber die für die Berechnung der Vorfälligkeitsentschädigung wesentlichen Parameter in groben Zügen benennt (Senatsurteile vom 5. November 2019 - XI ZR 650/18 aaO, Rn. 45 und XI ZR 11/19 aaO, Rn. 42).

    Die Darstellung von finanzmathematischen Formeln zur Berechnung der Höhe der Entschädigung hätte angesichts ihrer Komplexität (vgl. Krepold in Schimansky/Bunte/Lwowski, Bankrechts-Handbuch, 5. Aufl., § 79 Rn. 81) auch für einen normal informierten, angemessen aufmerksamen und verständigen Verbraucher, auf den abzustellen ist (vgl. Senatsurteil vom 5. November 2019 - XI ZR 650/18, WM 2019, 2353 Rn. 21 mwN; EuGH, WM 2019, 1919 Rn. 54 - Romano), keinen Informationsmehrwert.

    Zu den Angaben über das einzuhaltende Verfahren bei der Kündigung des Vertrags nach Art. 10 Abs. 2 Buchst. s Verbraucherkreditrichtlinie, der durch Art. 247 § 6 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 EGBGB umgesetzt ist, gehört, wie der Senat mit Urteilen vom 5. November 2019 (XI ZR 650/18, WM 2019, 2353 Rn. 29 ff. und XI ZR 11/19, juris Rn. 27 ff.) bereits mit eingehender Begründung klargestellt hat, nicht die Information über das außerordentliche Kündigungsrecht nach § 314 BGB, sondern nur - soweit einschlägig - die Information über das Kündigungsrecht gemäß § 500 Abs. 1 BGB.

    Das einzige in der Verbraucherkreditrichtlinie vorgesehene Kündigungsrecht ist jenes aus Art. 13 Abs. 1 Verbraucherkreditrichtlinie, welches durch § 500 Abs. 1 BGB in deutsches Recht umgesetzt wurde (Senatsurteil vom 5. November 2019 - XI ZR 650/18 aaO, Rn. 37).

    Eine erschöpfende Aufführung aller auch nur theoretisch in Betracht kommender Kündigungsrechte trägt zu der gemäß Art. 10 Abs. 2 Verbraucherkreditrichtlinie erforderlichen klaren, prägnanten Form der Erteilung der Pflichtinformationen wenig bei (Senatsurteil vom 5. November 2019 - XI ZR 650/18 aaO, Rn. 34).

    Diese Auslegung steht mit der Verbraucherkreditrichtlinie im Einklang (vgl. Senatsurteile vom 5. November 2019 - XI ZR 650/18 aaO, Rn. 38 und XI ZR 11/19 aaO, Rn. 36).

    Ein zulassungsrelevanter Meinungsstreit besteht - entgegen der vom Einzelrichter des Landgerichts Ravensburg im Beschluss vom 7. Januar 2020 (2 O 315/19, juris Rn. 97 ff.) vertretenen Auffassung - seit dem 5. November 2019 nicht mehr (Senatsurteile vom 5. November 2019 - XI ZR 650/18 aaO und XI ZR 11/19 aaO, § 543 Abs. 2 Nr. 1 ZPO).

    Wie der Senat mit Urteil vom 5. November 2019 (XI ZR 650/18, WM 2019, 2353 Rn. 52) bereits entschieden hat, bedarf es wegen der halbjährlichen Veränderbarkeit des Basiszinssatzes und der damit verbundenen Bedeutungslosigkeit des Verzugszinssatzes bei Vertragsschluss keiner Angabe des zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses geltenden konkreten Prozentsatzes.

    Ein zulassungsrelevanter Meinungsstreit besteht - entgegen der vom Einzelrichter des Landgerichts Ravensburg im Beschluss vom 7. Januar 2020 (2 O 315/19, juris Rn. 62 ff.) vertretenen Auffassung - seit dem 5. November 2019 nicht mehr (Senatsurteil vom 5. November 2019 - XI ZR 650/18 aaO, § 543 Abs. 2 Nr. 1 ZPO).

    Maßgebend ist vielmehr, dass die in den Allgemeinen Darlehensbedingungen enthaltenen Angaben von einem normal informierten, angemessen aufmerksamen und verständigen Verbraucher, auf den abzustellen ist (vgl. Senatsurteil vom 5. November 2019 - XI ZR 650/18, WM 2019, 2353 Rn. 21 mwN; EuGH, WM 2019, 1919 Rn. 54 - Romano), zur Kenntnis genommen werden können.

    Die zur Wahrung der Schriftform des § 492 Abs. 2 BGB erforderliche Urkundeneinheit zwischen der Standardinformation und den übrigen Vertragsunterlagen ist ebenfalls durch die fortlaufende Paginierung hergestellt worden (vgl. Senatsurteile vom 17. September 2019 - XI ZR 662/18, WM 2019, 2307 Rn. 19 und vom 5. November 2019 - XI ZR 650/18, WM 2019, 2353 Rn. 51).

    Damit hat die Beklagte eine unübersichtliche und kaum mehr verständliche Information, in der sämtliche Zulässigkeitsvoraussetzungen für eine Beschwerde im Ombudsmannverfahren genannt werden, vermieden und es einem normal informierten, angemessen aufmerksamen und verständigen Verbraucher, auf den abzustellen ist (vgl. Senatsurteil vom 5. November 2019 - XI ZR 650/18, WM 2019, 2353 Rn. 21 mwN; EuGH, WM 2019, 1919 Rn. 54 - Romano), ermöglicht, sich über die Zulässigkeitsvoraussetzungen zu informieren, die im Fall der Einlegung einer außergerichtlichen Beschwerde nach der maßgebenden Verfahrensordnung bestehen.

    Diese sind bei Vertragsschluss allerdings noch nicht bekannt, so dass die Beklagte durch die dynamische Verweisung auf ein der Änderung unterliegendes Regelwerk, wie das der "Verfahrensordnung für die Schlichtung von Kundenbeschwerden im deutschen Bankgewerbe" (vgl. zu den zahlreichen Änderungen Höche in Schimansky/Bunte/Lwowski, Bankrechts-Handbuch, 5. Aufl., § 3 Rn. 70), das für jedermann und damit auch für den normal informierten, angemessen aufmerksamen und verständigen Verbraucher, auf den abzustellen ist (vgl. Senatsurteil vom 5. November 2019 - XI ZR 650/18, WM 2019, 2353 Rn. 21 mwN; EuGH, WM 2019, 1919 Rn. 54 - Romano), im Internet in der jeweils aktuellen Fassung abrufbar ist, hinreichend klar und prägnant über die Voraussetzungen über den Zugang zu einer außergerichtlichen Beschwerde informiert.

    Hierdurch hat die Beklagte zugleich zum Ausdruck gebracht, mittels der Standardinformation nicht nur vorvertragliche, sondern auch vertragliche Informationspflichten erfüllen zu wollen (vgl. Senatsurteile vom 22. November 2016 - XI ZR 434/15, BGHZ 213, 52 Rn. 30 und vom 5. November 2019 - XI ZR 650/18, WM 2353 Rn. 51).

    Der Senat nimmt Bezug auf seine Ausführungen unter 2., 3. und 4. und auf seine Urteile vom 5. November 2019 (XI ZR 650/18, WM 2019, 2353 Rn. 26 ff.; XI ZR 11/19, juris Rn. 24 ff.).

    Auch ein zulassungsrelevanter Meinungsstreit besteht - entgegen der vom Einzelrichter des Landgerichts Ravensburg im Beschluss vom 7. Januar 2020 (2 O 315/19, juris) vertretenen Auffassung - seit dem 5. November 2019 nicht mehr (Senatsurteile vom 5. November 2019 - XI ZR 650/18 aaO und XI ZR 11/19 aaO, § 543 Abs. 2 Nr. 1 ZPO).

  • LG Ravensburg, 07.01.2020 - 2 O 315/19

    EuGH-Vorlage zu den Pflichtangaben in einem Kfz-Darlehensvertrag

    a) Nach einer verbreiteten Ansicht (OLG Stuttgart, Urteil vom 10. September 2019 - 6 U 191/18 -, juris Rn. 54 ff.; Soergel/Seifert, BGB, 13. Aufl., § 491a Rn. 29; Müller- Christmann in Nobbe, Kommentar zum Kreditrecht, 3. Aufl., § 491a Rn. 16; Merz/Wittig in Kümpel/Mülbert/Früh/Seyfried, Bank- und Kapitalmarktrecht, 5. Aufl., Rn. 5.104), der sich mittlerweile der BGH angeschlossen hat (BGH, Urteil vom 05.11.2019 ­ XI ZR 650/18 -, juris Rn. 52), genügt die Wiedergabe der gesetzlichen Regelung in § 288 Absatz 1 Satz 2 BGB, wonach der Verzugszinssatz fünf Prozentpunkte über dem jeweiligen Basiszinssatz beträgt.

    Die "Europäischen Standardinformationen für Verbraucherkredite" sind jedoch nicht Vertragsbestandteil geworden, da die zur Wahrung der Schriftform gemäß § 492 Abs. 1 BGB notwendige Urkundeneinheit mit der Vertragsurkunde (BGH, Urteil vom 05.11.2019 ­ XI ZR 650/18 -, juris Rn. 51; LG Saarbrücken, Urteil vom 11.05.2018 ­ 1 O 396/17 -, juris Rn. 49) im vorliegenden Fall nicht vorliegt Es kann daher nicht angenommen werden, dass die Beklagte durch die "Europäischen Standardinformationen für Verbraucherkredite" nicht nur ihrer Pflicht zur vorvertraglichen Information genügen wollte, sondern damit auch die Pflichtangaben gem. Art. 247 § 6 Absatz 1 Nr. 1, § 3 Absatz 1 Nr. 11 EGBGB erfüllen wollte.

    Dieser Auffassung hat sich mittlerweile der BGH angeschlossen (BGH, Urteil vom 05.11.2019 ­ XI ZR 650/18 -, juris Rn. 45).

    a) Nach einer Auffassung (OLG Stuttgart, Urteil vom 12.11.2019 ­ 6 U 2/19 ­, juris Rn. 36; Staudinger/Kessal-Wulf, BGB, Neubearbeitung 2012, § 492 Rn. 46; MüKoBGB/Schürnbrand/Weber, 8. Aufl., § 492 Rn. 27; Palandt/Weidenkaff, BGB, 79. Aufl., Art. 247 § 6 EGBGB Rn. 3; Edelmann, WuB 2018, 429, 430 f.; Herresthal, ZIP 2018, 753, 755 ff.; Rosenkranz, BKR 2019, 469, 473 f.; Schön, BB 2018, 2115, 2116 f.) der sich mittlerweile der BGH angeschlossen hat (BGH, Urteil vom 05.11.2019 ­ XI ZR 650/18 -, juris Rn. 29), muss bei befristeten Darlehensverträgen nur über das in Art. 13 Absatz 1 RL 2008/48/EG geregelte ordentliche Kündigungsrecht des Darlehensnehmers informiert werden, nicht jedoch über das im nationalen Recht in § 314 BGB geregelte außerordentliche Kündigungsrecht des Darlehensnehmers.

  • BGH, 28.07.2020 - XI ZR 288/19

    Verlust des Anspruchs eines Darlehensgebers auf eine Vorfälligkeitsentschädigung

    Nach § 361 Abs. 2 Satz 1 BGB darf von den halbzwingenden gesetzlichen Regelungen über die Widerrufsfolgen zu Gunsten des Verbrauchers abgewichen werden (Senatsurteil vom 5. November 2019 - XI ZR 650/18, BGHZ 224, 1 Rn. 25).

    Insoweit hat die Erteilung einer ordnungsgemäßen Pflichtangabe nur Bedeutung, soweit der Darlehensgeber beabsichtigt, den Anspruch auf eine Vorfälligkeitsentschädigung geltend zu machen (vgl. Senatsurteil vom 5. November 2019 - XI ZR 650/18, BGHZ 224, 1 Rn. 41).

    Zu diesen Angaben gehört, was der Senat mit Urteilen vom 5. November 2019 (XI ZR 650/18, BGHZ 224, 1 Rn. 29 ff. und XI ZR 11/19, juris Rn. 27 ff.; siehe ferner Senatsbeschluss vom 11. Februar 2020 - XI ZR 648/18, juris Rn. 20 f.) bereits mit eingehender Begründung klargestellt hat, nicht die Information über das außerordentliche Kündigungsrecht nach § 314 BGB, sondern nur - soweit einschlägig - die Information über das Kündigungsrecht gemäß § 500 Abs. 1 BGB.

  • KG, 21.01.2021 - 4 U 1048/20

    Negative Feststellungsklage nach Widerruf eines Kfz-Finanzierungsvertrags:

    Dem erforderlichen Hinweis hierauf ist mit den auf der ersten Seite des Darlehensvertrages unter der Überschrift „Vorzeitige Rückzahlung des Darlehens“ gemachten Angaben, denen der normal informierte, angemessen aufmerksame und verständige Verbraucher, auf dessen Auffassungsgabe abzustellen ist(BGH, Urteil vom 5. November 2019 - XI ZR 650/18, BGHZ 224, 1-20, Rn. 21 m. zahlreichen wN), entnehmen kann, dass ihm ein solches Recht zusteht, Genüge getan (OLG Stuttgart, Urteil vom 30. Juni 2020 - 6 U 139/19, Rn. 65, juris; OLG Dresden, Urteil vom 15. Januar 2020 - 5 U 1891/19, Rn. 46, juris; vgl. ferner BGH, Urteil vom 28. Juli 2020 - XI ZR 288/19, Rn. 21, juris).

    Die in Art. 247 § 6 Nr. 5 EGBGB vorgesehene Verpflichtung des Darlehensgebers, den Darlehensnehmer „klar und verständlich“ über das „einzuhaltende Verfahren bei der Kündigung des Vertrags“ zu informieren, erstreckt sich nicht auf sämtliche Kündigungsmöglichkeiten, die das nationale Recht kennt, und insbesondere nicht auf das Recht zur außerordentlichen Kündigung des Vertrages nach § 314 BGB (BGH, Urteil vom 5. November 2019 - XI ZR 650/18, BGHZ 224, 1, Rn. 26ff., juris; BGH, Urteil vom 5. November 2019 - XI ZR 11/19, Rn. 24ff, juris; BGH, Beschluss vom 11. Februar 2020 - XI ZR 648/18, Rn. 20 - 21, juris; BGH, Urteil vom 28. Juli 2020 - XI ZR 288/19, Rn. 32, juris).

    Einer Angabe des zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses geltenden konkreten Prozentsatzes bedarf es wegen der halbjährlichen Veränderbarkeit des Basiszinssatzes und der damit verbundenen Bedeutungslosigkeit des Verzugszinssatzes bei Vertragsschluss nicht (BGH, Urteil vom 5. November 2019 - XI ZR 650/18, BGHZ 224, 1-20, Rn. 52; so auch OLG Stuttgart, Urteil vom 26. Mai 2020 - 6 U 448/19, Rn. 50, juris).

    Gegenteiliges kann - wie der Bundesgerichtshof unter Bekräftigung seiner Entscheidung vom 5. November 2019 - XI ZR 650/18 festgehalten hat - auch der dem nationalen Recht zugrunde liegenden Richtlinienvorschrift nicht entnommen werden.

    Damit hat die Beklagte eine unübersichtliche und kaum mehr verständliche Information, in der sämtliche Zulässigkeitsvoraussetzungen für eine Beschwerde im Ombudsmannverfahren genannt werden, vermieden und es einem normal informierten, angemessen aufmerksamen und verständigen Verbraucher, auf den abzustellen ist (vgl. BGH, Urteil vom 5. November 2019 - XI ZR 650/18, BGHZ 224, 1-20, Rn. 21, juris mwN), ermöglicht, sich über die Zulässigkeitsvoraussetzungen zu informieren, die im Fall der Einlegung einer außergerichtlichen Beschwerde nach der maßgebenden Verfahrensordnung bestehen (vgl. BGH, Beschluss vom 11. Februar 2020 - XI ZR 648/18, Rn. 38, juris).

    Diese sind bei Vertragsschluss allerdings noch nicht bekannt, so dass die Beklagte durch die dynamische Verweisung auf ein der Änderung unterliegendes Regelwerk, das für jedermann und damit auch für den normal informierten, angemessen aufmerksamen und verständigen Verbraucher, auf den abzustellen ist (vgl. BGH, Urteil vom 5. November 2019 - XI ZR 650/18, BGHZ 224, 1-20, Rn. 21, juris mwN), im Internet in der jeweils aktuellen Fassung abrufbar ist, hinreichend klar und prägnant über die Voraussetzungen über den Zugang zu einer außergerichtlichen Beschwerde informiert (BGH, Beschluss vom 11. Februar 2020 - XI ZR 648/18, Rn. 39, juris).

    Haben die Parteien des Darlehensvertrages - wie hier - jedenfalls vereinbarungsgemäß auch den Kaufpreisschutz und weitere Zusatzverträge dem Regime eines verbundenen Vertrages unterstellt, unterfällt die Widerrufsinformation - nicht anders als bei einem vertraglich vereinbarten Verzicht auf die in der Zeit zwischen Auszahlung der Darlehensvaluta und der Erklärung des Widerrufs an sich anfallenden Tageszinsen (vgl. hierzu (BGH, Urteil vom 28. Juli 2020 - XI ZR 288/19, Rn. 18, juris; Urteil vom 05. November 2019 - XI ZR 650/18 -, BGHZ 224, 1-20, Rn. 18 - 25) - dem Musterschutz, wenn sich der Darlehensgeber an die hierfür in der Anlage 7 zu Art. 247 § 6 Abs. 2 und § 12 Abs. 1 EGBGB vorgesehenen Gestaltungshinweise hält (OLG Düsseldorf, Urteil vom 7. Juni 2019 - 17 U 158/18, Rn. 51, juris).

  • OLG Braunschweig, 21.12.2020 - 11 U 201/19
    Der verständige Verbraucher nimmt dabei auch in den Blick, dass eine Bank ein Muster für eine Widerrufsinformation für Verbraucherdarlehensverträge für verschiedene Arten finanzierter Geschäfte einheitlich gestaltet, ohne dass solche "Sammelbelehrungen" per se undeutlich und unwirksam sind (vgl. BGH, Urteil vom 05.11.2019 - XI ZR 650/18 -, juris Rn. 23; Versäumnisurteil vom 21.02.2017 - XI ZR 467/15 -, juris Rn. 50; Beschluss vom 24.01.2017 - XI ZR 66/16 -, juris Rn. 9 f.).

    Hieraus lässt sich entnehmen, dass hier ein befristetes Darlehen mit gleichbleibenden Raten bei steigendem Tilgungsanteil und einer erhöhten Schlussrate gewährt werden sollte (vgl. insoweit auch BGH, Urteil vom 05.11.2019 - XI ZR 650/18 -, juris Rn. 3/51).

    Die Beklagte hat insoweit das Gesetz (§ 288 Abs. 1 Satz 2 BGB) und damit entsprechend Art. 10 Abs. 2 lit. l) der Verbraucherkreditrichtlinie die zum Zeitpunkt des Abschlusses des Kreditvertrages geltende Regelung zutreffend wiedergegeben (vgl. BGH, Urteil vom 05.11.2019 - XI ZR 650/18 -, juris Rn. 52) und die Klägerin durch den Hinweis auf den jeweiligen Basiszinssatz auch über die Art und Weise seiner Anpassung hinreichend unterrichtet (vgl. OLG Stuttgart, Urteil vom 26.11.2019 - 6 U 50/19 -, juris Rn. 35).

    Der Darlehensnehmer ist gem. Art. 247 § 6 Abs. 1 Nr. 5 EGBGB nicht über sämtliche Kündigungsmöglichkeiten, die das nationale Recht kennt, zu informieren, sondern die Informationspflicht beschränkt sich nach Systematik, Sinn und Zweck auf das nur bei unbefristeten Darlehensverträgen anwendbare allgemein-verbraucherdarlehensspezifische Kündigungsrecht aus § 500 Abs. 1 BGB (vgl. BGH, Urteil vom 05.11.2019 - XI ZR 11/19 -, juris Rn. 31, Urteil vom 05.11.2019 - XI ZR 650/18 -, juris Rn. 33).

    Das einzige in der Richtlinie vorgesehene Kündigungsrecht ist jenes aus Art. 13 Abs. 1 Verbraucherkreditrichtlinie, welches durch § 500 Abs. 1 BGB in deutsches Recht umgesetzt wurde (vgl. BGH, Urteil vom 05.11.2019 - XI ZR 11/19 -, juris Rn. 35; Urteil vom 05.11.2019 - XI ZR 650/18 -, juris Rn. 37).

    Die Verbraucherkreditrichtlinie erfordert keine Angaben über alle nach nationalem Recht in Betracht kommenden Kündigungstatbestände, die - zulässigerweise - ohne unionsrechtliches Vorbild in den nationalen Rechtsordnungen der Mitgliedstaaten enthalten sind, weil in Art. 10 Abs. 2 lit s) der Richtlinie lediglich ein bestimmtes Kündigungsrecht, nicht aber eine Mehrzahl von Kündigungsrechten erwähnt wird (vgl. BGH, Urteil vom 05.11.2019 - XI ZR 11/19 -, juris Rn. 36; Urteil vom 05.11.2019 - XI ZR 650/18 -, juris Rn. 38).

    Insofern genügt es, wenn der Darlehensgeber die für die Berechnung der Vorfälligkeitsentschädigung wesentlichen Parameter in groben Zügen benennt (vgl. BGH, Urteil vom 05.11.2019 - XI ZR 11/19 -, juris Rn. 42; Urteil vom 05.11.2019 - XI ZR 650/18 -, juris Rn. 45).

    Hier hat die Beklagte durch die Angabe der für die sogenannte Aktiv-Aktiv-Methode wesentlichen Parameter unter Nr. 2 lit c) die Anforderungen des Art. 247 § 7 Nr. 3 EGBGB a. F. und der Verbraucherkreditrichtlinie erfüllt, indem sie auf das zwischenzeitlich veränderte Zinsniveau (als Ausgangspunkt für die Berechnung des Zinsverschlechterungsschadens), die für das Darlehen ursprünglich vereinbarten Zahlungsströme (als Grundlage der sogen. Cash-Flow-Methode), den der Bank entgangenen Gewinn (als Ausgangspunkt für die Berechnung des Zinsmargenschadens), den mit der vorzeitigen Rückzahlung verbundenen Verwaltungsaufwand und die infolge der vorzeitigen Rückzahlung ersparten Risiko- und Verwaltungsposten (als Abzugsposten) hingewiesen hat (vgl. BGH, Urteil vom 05.11.2019 - XI ZR 11/19 -, juris Rn. 43 f.; Urteil vom 05.11.2019 - XI ZR 650/18 -, juris Rn. 46).

    Durch die Angabe der vorgenannten Parameter hat sich die Beklagte auch auf die Aktiv-Aktiv-Methode festgelegt, ohne dass es der Verwendung dieses finanzmathematischen Begriffs bedurfte, der für den Verbraucher ohne Informationsmehrwert ist (vgl. BGH, Urteil vom 05.11.2019, XI ZR 11/19-, juris Rn. 44; Urteil vom 05.11.2019 - XI ZR 650/18 -, Rn. 47).

  • OLG Braunschweig, 08.07.2020 - 11 U 101/19

    Rechtsmissbräuchlicher Widerruf von Verbraucherdarlehen zur Kfz-Finanzierung bei

    Der Darlehensnehmer ist gem. Art. 247 § 6 Abs. 1 Nr. 5 EGBGB a. F. nicht über sämtliche Kündigungsmöglichkeiten, die das nationale Recht kennt, zu informieren, sondern die Informationspflicht beschränkt sich nach Systematik, Sinn und Zweck auf das nur bei unbefristeten Darlehensverträgen anwendbare verbraucherdarlehensspezifische Kündigungsrecht aus § 500 Abs. 1 BGB (vgl. BGH, Urteil vom 05.11.2019 - XI ZR 11/19 -, juris Rn. 31, Urteil vom 05.11.2019 - XI ZR 650/18 -, juris Rn. 33).

    Das einzige in der Richtlinie vorgesehene Kündigungsrecht ist jenes aus Art. 13 Abs. 1 Verbraucherkreditrichtlinie, welches durch § 500 Abs. 1 BGB in deutsches Recht umgesetzt wurde (vgl. BGH, Urteil vom 05.11.2019 - XI ZR 11/19 -, juris Rn. 35; Urteil vom 05.11.2019 - XI ZR 650/18 -, juris Rn. 37).

    Die Verbraucherkreditrichtlinie erfordert keine Angaben über alle nach nationalem Recht in Betracht kommenden Kündigungstatbestände, die - zulässigerweise - ohne unionsrechtliches Vorbild in den nationalen Rechtsordnungen der Mitgliedstaaten enthalten sind, weil in Art. 10 Abs. 2 lit s) der Richtlinie lediglich ein bestimmtes Kündigungsrecht, nicht aber eine Mehrzahl von Kündigungsrechten erwähnt wird (vgl. BGH, Urteil vom 05.11.2019 - XI ZR 11/19 -, juris Rn. 36; Urteil vom 05.11.2019 - XI ZR 650/18 -, juris Rn. 38).

    Insofern genügt es, wenn der Darlehensgeber die für die Berechnung der Vorfälligkeitsentschädigung wesentlichen Parameter in groben Zügen benennt (vgl. BGH, Urteil vom 05.11.2019 - XI ZR 11/19 -, juris Rn. 42; Urteil vom 05.11.2019 - XI ZR 650/18 -, juris Rn. 45).

    Hier hat die Beklagte durch die Angabe der für die sogenannte Aktiv-Aktiv-Methode wesentlichen Parameter unter Nr. 2 lit c) die Anforderungen des Art. 247 § 7 Nr. 3 EGBGB a. F. und der Verbraucherkreditrichtlinie erfüllt, indem sie auf das zwischenzeitlich veränderte Zinsniveau (als Ausgangspunkt für die Berechnung des Zinsverschlechterungsschadens), die für das Darlehen ursprünglich vereinbarten Zahlungsströme (als Grundlage der sogen. Cash-Flow-Methode), den der Bank entgangenen Gewinn (als Ausgangspunkt für die Berechnung des Zinsmargenschadens), den mit der vorzeitigen Rückzahlung verbundenen Verwaltungsaufwand und die infolge der vorzeitigen Rückzahlung ersparten Zins- und Verwaltungskosten (als Abzugsposten) hingewiesen hat (vgl. BGH, Urteil vom 05.11.2019 - XI ZR 11/19 -, juris Rn. 43 f.; Urteil vom 05.11.2019 - XI ZR 650/18 -, juris Rn. 46).

    Durch die Angabe der vorgenannten Parameter hat sich die Beklagte auch auf die Aktiv-Aktiv-Methode festgelegt, ohne dass es der Verwendung dieses finanzmathematischen Begriffs bedurfte, der für den Verbraucher ohne Informationsmehrwert ist (vgl. BGH, Urteil vom 05.11.2019, XI ZR 11/19-, juris Rn. 44; Urteil vom 05.11.2019 - XI ZR 650/18 -, Rn. 47).

    Soweit der Kläger mit Schriftsatz vom 28.05.2020 ausgeführt hat, dass sich die Angabe des Tageszinses im Rahmen der Widerrufsinformation nicht auf den vertraglich vereinbarten Sollzins für die ordnungsgemäße Durchführung des Vertragsverhältnisses zu beziehen habe, sondern allein der im Fall des Widerrufs gem. § 357 a Abs. 3 Satz 1 BGB geschuldete Tageszins anzugeben sei, hat der Bundesgerichtshof in der von dem Kläger angeführten Entscheidung klargestellt, dass hierunter im Ausgangspunkt der im Darlehensvertrag vereinbarte Vertragszins zu verstehen sei, wobei dann der zu zahlende Zinsbetrag genau beziffert werde (vgl. BGH, Urteil vom 05.11.2019 - XI ZR 650/18 -, juris Rn. 22).

    Der verständige Verbraucher nimmt dabei auch in den Blick, dass eine Bank ein Muster für eine Widerrufsinformation für Verbraucherdarlehensverträge für verschiedene Arten finanzierter Geschäfte einheitlich gestaltet, ohne dass solche "Sammelbelehrungen" per se undeutlich und unwirksam sind (vgl. BGH, Urteil vom 05.11.2019 - XI ZR 650/18 -, juris Rn. 23; Versäumnisurteil vom 21.02.2017 - XI ZR 467/15 -, juris Rn. 50; Beschluss vom 24.01.2017 - XI ZR 66/16 -, juris Rn. 9 f.).

    Die Beklagte hat insoweit das Gesetz (§ 288 Abs. 1 Satz 2 BGB) und damit entsprechend Art. 10 Abs. 2 lit. l) der Verbraucherkreditrichtlinie die zum Zeitpunkt des Abschlusses des Kreditvertrages geltende Regelung zutreffend wiedergegeben (vgl. BGH, Urteil vom 05.11.2019 - XI ZR 650/18 -, juris Rn. 52) und den Kläger durch den Hinweis auf den jeweiligen Basiszinssatz auch über die Art und Weise seiner Anpassung hinreichend unterrichtet (vgl. OLG Stuttgart, Urteil vom 26.11.2019 - 6 U 50/19 -, juris Rn. 35).

  • LG Düsseldorf, 16.10.2020 - 10 O 13/20
    Wie die Kammer (z. B. in den Urteilen vom 23.03.2018, 10 O 96/17, Rn. 17 ff., juris, und vom 22.02.2019, 10 O 75/18, Rn. 29 ff., juris) bereits an anderer Stelle ausführlich begründet und nunmehr der Bundesgerichtshof (im Urteil vom 05.11.2019, XI ZR 650/18, Rn. 25) bestätigt hat, enthält die Angabe des zu zahlenden Zinsbetrags mit "0,00 Euro" den Antrag des Darlehensgebers, seinen etwaigen Zinsanspruch aus § 357a Abs. 3 S. 1 BGB, der dem Grunde nach in Satz 1 der Information über die "Widerrufsfolgen" wiedergegeben wird, auf vertraglicher Grundlage entfallen zu lassen.

    Dass der Abschluss des Verzichtsvertrags und die Information hierüber in einem Akt zusammenfallen, berührt die Ordnungsmäßigkeit der Widerrufsinformation nicht (BGH, Urteil vom 05.11.2019, XI ZR 650/18, Rn. 25; Urteil vom 22.11.2016, XI ZR 434/15, Rn. 31; Urteil vom 13.01.2009, XI ZR 118/08, Rn. 17).

    Dies ist der Fall: Für einen normal informierten, angemessen aufmerksamen und verständigen Verbraucher ergibt sich aus dieser Information hinreichend klar und eindeutig, dass im Falle des Widerrufs für den Zeitraum zwischen Auszahlung und Rückzahlung des Darlehens keine Sollzinsen zu zahlen hat (BGH, Urteil vom 05.11.2019, XI ZR 650/18, Rn. 23).

    Demgegenüber sieht der normal informierte, angemessen aufmerksame und verständige Verbraucher es als fernliegend an, dass es sich bei der Angabe des zu zahlenden Zinsbetrags in Satz 3 der Information über die "Widerrufsfolgen" um einen Eintragungs- oder Berechnungsfehler der Beklagten handelt (BGH, Urteil vom 05.11.2019, XI ZR 650/18, Rn. 23).

    Einer Angabe des zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses geltenden konkreten Prozentsatzes bedarf es wegen der halbjährlichen Veränderbarkeit des Basiszinssatzes und der damit verbundenen Bedeutungslosigkeit des Verzugszinssatzes bei Vertragsschluss nicht (BGH, Urteil vom 05.11.2019, XI ZR 650/18, Rn. 52 m. w. N.).

    Entgegen einer auf den Regierungsentwurf (vgl. BT-Drucks. 16/11643, S. 128) zurückgehenden Auffassung in Instanzrechtsprechung und Literatur ist - wie die Kammer bereits an anderer Stelle (z. B. im Urteil vom 22.02.2019, 10 O 75/18, Rn. 50 ff., juris) ausführlich begründet und nunmehr der Bundesgerichtshof (z. B. im Urteil vom 05.11.2019, XI ZR 650/18, Rn. 29 ff. m. w. N.) im Ergebnis bestätigt hat - die Informationspflicht des Art. 247 § 6 Abs. 1 Nr. 5 EGBGB nach Systematik, Sinn und Zweck auf das nur bei unbefristeten Darlehensverträgen anwendbare, auf Art. 13 Abs. 1 der Richtlinie 2008/48/EG zurückgehende verbraucherdarlehensspezifische Kündigungsrecht aus § 500 Abs. 1 BGB beschränkt.

    Ebenso wenig, wie eine formal und inhaltlich den gesetzlichen Anforderungen genügende Widerrufsinformation dadurch undeutlich wird, dass die Vertragsunterlagen an anderer Stelle einen inhaltlich nicht ordnungsgemäßen Zusatz enthalten (BGH, Urteil vom 10.10.2017, XI ZR 443/16, Rn. 25), wird der Beginn der Widerrufsfrist dadurch gehemmt, dass der Darlehensgeber im Zusammenhang mit Pflichtangaben überobligatorisch zusätzliche Informationen inhaltlich fehlerhaft erteilt (OLG Düsseldorf, Urteil vom 09.01.2020, I-6 U 79/19, n. v.; vgl. auch BGH, Urteil vom 05.11.2019, XI ZR 650/18, Rn. 39).

    Im Hinblick auf eine hinreichende Transparenz und Nachvollziehbarkeit der Berechnungsmethode genügt es daher, wenn der Darlehensgeber die für die Berechnung wesentlichen Parameter in groben Zügen benennt (BGH, Urteil vom 05.11.2019, XI ZR 650/18, Rn. 44 f. m. w. N.).

    Die hiernach bestehenden Informationspflichten hat die Beklagte durch die mit dem Wort "insbesondere" eingeleiteten Angaben zur Vorfälligkeitsentschädigung erfüllt, indem sie die nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (vgl. Urteil vom 01.07.1997, XI ZR 267/96, Rn. 28 ff., juris) maßgeblichen Parameter - nämlich das zwischenzeitlich veränderte Zinsniveau (als Ausgangspunkt für die Berechnung des Zinsverschlechterungsschadens), die für das Darlehen ursprünglich vereinbarten Zahlungsströme (als Grundlage der sog. Cash-Flow-Methode), den dem Kreditgeber entgangenen Gewinn (als Ausgangspunkt für die Berechnung des Zinsmargenschadens), den mit der vorzeitigen Rückzahlung verbundenen Verwaltungsaufwand (Bearbeitungsentgelt) sowie die infolge der vorzeitigen Rückzahlung ersparten Risiko- und Verwaltungskosten (als Abzugsposten) - benannt und sich damit auf die vom Bundesgerichtshof als eine von mehreren zulässigen Berechnungsweisen anerkannte sog. Aktiv-Aktiv-Methode festgelegt hat (vgl. BGH, Urteil vom 05.11.2019, XI ZR 650/18, Rn. 46 f.).

  • OLG Düsseldorf, 01.10.2020 - 6 O 97/20
    Die gegenteilige Auffassung des Bundesgerichtshofs (vgl. BGH, Urteil vom 05.11.2019 - XI ZR 650/18, BGHZ 224, 1 Rn. 40 ff) sei europarechtswidrig.

    Die gegenteilige Auffassung des Bundesgerichtshofs (vgl. BGH, Urteil vom 05.11.2019 - XI ZR 650/18, BGHZ 224, 1 Rn. 37 ff) sei europarechtswidrig.

    Dabei ist nach Art. 247 § 6 Abs. 2 Satz 2 EGBGB der pro Tag zu zahlende Zinsbetrag anzugeben, und zwar wegen des Bezugs auf § 357a Abs. 3 Satz 1 BGB unter Zugrundelegung des vereinbarten Sollzinses (vgl. BGH, Urteil vom 05.11.2019 - XI ZR 650/18, BGHZ 224, 1 Rn. 20).

    Es genügt jedenfalls, dass aus den Ausführungen zum Zahlungsplan unter IV. und aus XII. 1. des Darlehensvertrags hervorgeht, dass es sich um einen befristeten Darlehensvertrag mit festgelegter Ratenhöhe und festem Zinssatz handelt (vgl. BGH, Urteil vom 05.11.2019 - XI ZR 650/18, BGHZ 224, 1 Rn. 51 unter Verweis auf BT-Drs. 16/11643, S. 123).

    Sie sind lediglich veranlasst, sofern dem Darlehensnehmer ein Kündigungsrecht gemäß § 500 Abs. 1 BGB zusteht (vgl. BGH, Urteil vom 05.11.2019 - XI ZR 650/18, BGHZ 224, 1 Rn. 29 ff; vom 28.07.2020 - XI ZR 288/19, WM 2020, 1627 Rn. 32 mwN).

    Dementsprechend ist für die Frage einer ordnungsgemäßen Pflichtangabe gemäß Art. 247 § 6 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 EGBGB auch unerheblich, ob die im Darlehensvertrag enthaltene Belehrung über dieses Recht vollständig und richtig ist (vgl. BGH, Urteil vom 05.11.2019, aaO Rn. 39).

    Es genügt, dass unter XII. 9. des Darlehensvertrags die für die Berechnung wesentlichen Parameter in groben Zügen genannt werden (vgl. BGH, Urteil vom 05.11.2019 - XI ZR 650/18, BGHZ 224, 1 Rn. 45).

    Das genügt den gesetzlichen Anforderungen (vgl. BGH, Urteil vom 05.11.2019 - XI ZR 650/18, BGHZ 224, 1 Rn. 37 ff).

  • OLG Düsseldorf, 01.10.2020 - 6 U 92/20
  • LG München I, 31.01.2020 - 22 O 9792/19

    Darlehensvertrag, Widerruf, Leistungen, Widerrufsrecht, Vertragsschluss,

  • OLG Frankfurt, 22.09.2020 - 10 U 188/19

    Widerruf Autokredit: EuGH-Urteil greift

  • OLG Frankfurt, 21.08.2020 - 24 U 27/20

    Erlöschen des Widerrufsrechts bei unentgeldlichem Darlehensvertrag

  • LG Dortmund, 05.02.2021 - 3 O 216/20
  • OLG Stuttgart, 14.07.2020 - 6 U 112/19

    Eine Widerrufsinformation ist nicht unklar oder unverständlich im Sinne des Art.

  • BGH, 30.06.2020 - XI ZR 132/19
  • OLG München, 25.05.2020 - 19 U 1098/19

    Berufung, Darlehensvertrag, Beschwerde, Revision, Auslegung, Widerrufsfrist,

  • OLG Stuttgart, 16.06.2020 - 6 U 98/19

    Widerruf und Rückabwicklung eines durch Verbraucherdarlehen finanzierten

  • OLG Hamm, 08.07.2020 - 31 U 21/20
  • LG Dortmund, 03.07.2020 - 3 O 300/19
  • OLG Frankfurt, 02.12.2020 - 17 U 817/19

    Widerruf verbundener Darlehensverträge

  • OLG Frankfurt, 27.10.2020 - 24 U 137/20

    Wirksamkeit des Widerrufs eines Verbraucherdarlehensvertrages zur Finanzierung

  • LG Dortmund, 21.02.2020 - 3 O 356/19

    Widerruf Darlehensvertrag zur Finanzierung eines Fahrzeugkaufs

  • OLG Stuttgart, 17.12.2019 - 6 U 335/18

    Rückabwicklung eines Verbraucherdarlehens

  • BGH, 26.05.2020 - XI ZR 262/19
  • BGH, 26.05.2020 - XI ZR 544/19
  • BGH, 26.05.2020 - XI ZR 372/19
  • OLG Stuttgart, 12.11.2019 - 6 U 2/19

    Kfz-Finanzierung; Widerruf

  • LG Dortmund, 09.10.2020 - 3 O 319/19
  • OLG München, 02.05.2020 - 19 U 6393/19

    Widerruf eines Darlehensvertrages

  • OLG München, 20.04.2020 - 5 U 6044/19

    Widerruf eines Kfz-Finanzierungsdarlehens

  • OLG Stuttgart, 26.11.2019 - 6 U 50/19

    Widerruf; Kfz-Finanzierung

  • LG Dortmund, 24.01.2020 - 3 O 556/18
  • LAG Köln, 07.10.2020 - 5 Sa 451/20

    Zulässigkeit einer Befristung nach dem WissZeitVG

  • OLG Düsseldorf, 04.11.2020 - 27 U 3/20

    Vergabe einer Stromnetzkonzession: Bieter haben Anspruch auf Akteneinsicht!

  • OLG Frankfurt, 20.08.2020 - 24 U 7/20

    Keine entsprechende Anwendung von § 506 Abs. 2 Nr. 3 BGB auf

  • LG Dortmund, 03.07.2020 - 3 O 394/19
  • BGH, 31.03.2020 - XI ZR 299/19

    Anwendung der Verbraucherkreditrichtlinie auf einen grundpfandrechtlich

  • OLG München, 09.03.2020 - 5 U 7205/19

    Darlehensvertrag, Berufung, Widerrufsbelehrung, Widerrufsrecht, Annahmeverzug,

  • OLG München, 14.01.2020 - 5 U 5420/19

    Wirksamkeit von Widerruf eines Kfz-Finanzierungsdarlehens

  • BGH, 08.12.2020 - XI ZR 288/20
  • OLG Frankfurt, 16.01.2020 - 19 U 167/19

    Widerrufsinformationen zu einem verbundenen Kauf- und Darlehensvertrag

  • LG Düsseldorf, 05.06.2020 - 10 O 388/19
  • OLG Dresden, 15.06.2020 - 5 U 452/20
  • OLG München, 27.11.2019 - 19 U 4410/19

    Rückabwicklung eines Darlehensvertrages zur Finanzierung des Kaufes eines

  • LG Dortmund, 04.09.2020 - 3 O 563/19
  • OLG München, 08.01.2020 - 19 U 5338/19

    Ansprüche wegen des Widerrufs eines Darlehensvertrages zur Finanzierung eines

  • OLG München, 04.03.2020 - 5 U 6990/19

    Widerruf einer Kfz-Finanzierung

  • OLG München, 11.02.2020 - 5 U 6678/19

    Pflichtangaben in der Widerrufsbelehrung eines verbundenen Geschäfts

  • BGH, 04.02.2020 - XI ZR 175/19
  • BGH, 21.01.2020 - XI ZR 189/19
  • BGH, 12.11.2019 - XI ZR 74/19
  • OLG München, 15.09.2020 - 5 U 6199/19

    Widerruf eines Kfz-Finanzierungsdarlehens

  • LG Dortmund, 28.08.2020 - 3 O 460/19
  • OLG München, 20.04.2020 - 5 U 6838/19

    Widerruf eines gewährten Verbraucherdarlehens

  • BGH, 17.11.2020 - XI ZR 189/20
  • OLG Köln, 14.04.2020 - 12 U 46/20
  • BGH, 23.06.2020 - XI ZR 491/19

    Kein Widerruf eines mit einem Kfz-Kaufvertrag verbundenen Darlehensvertrags trotz

  • OLG Frankfurt, 28.10.2020 - 24 U 128/20

    Schutz der Gesetzlichkeitsfiktion für Widerrufsbelehrung zum Darlehensvertrag bei

  • OLG München, 28.04.2020 - 19 U 1520/20

    Berufung, Nichtzulassungsbeschwerde, Widerrufsrecht, Revision, Auslegung,

  • OLG München, 15.04.2020 - 5 U 678/20

    Widerruf eines Kfz-Finanzierungsdarlehens

  • OLG München, 26.03.2020 - 5 U 958/20

    Ablauf der Widerrufsbelehrung

  • LG Düsseldorf, 28.02.2020 - 10 O 241/19

    Zum Ablauf der Widerrufsfrist aufgrund ordnungsgemäß erteilter

  • OLG Frankfurt, 28.10.2020 - 24 U 63/20

    Ordnungsgemäßheit einer Widerrufsbelehrung zum Darlehensvertrag

  • BGH, 12.11.2019 - XI ZR 88/19
  • OLG Frankfurt, 06.02.2020 - 23 U 140/19

    Ordnungsgemäßheit einer Widerrufsbelehrung zum Darlehensvertrag

  • LG Braunschweig, 02.07.2020 - 5 O 1407/19

    Widerruf eines Darlehensvertrages zur Finanzierung eines Fahrzeugs

  • LG Darmstadt, 20.12.2019 - 2 O 56/19
  • OLG Frankfurt, 25.09.2020 - 24 U 63/20
  • OLG München, 18.02.2020 - 19 U 6521/19

    Darlehensvertrag, Berufung, Darlehensnehmer, Versicherungsnehmer, Darlehen,

  • OLG München, 24.02.2020 - 19 U 5797/19

    Ansprüche auf Rückabwicklung eines Darlehensvertrages

  • OLG Düsseldorf, 31.03.2020 - 6 U 160/19
  • OLG München, 27.02.2020 - 5 U 6519/19

    Widerruf eines Verbraucherdarlehens

  • BGH, 26.05.2020 - XI ZR 252/19
  • OLG München, 30.12.2019 - 19 U 5879/19

    Ansprüche wegen des Widerrufs eines Darlehensvertrages zur Finanzierung eines

  • LG Dortmund, 11.09.2020 - 3 O 542/19
  • BGH, 26.05.2020 - XI ZR 359/19
  • OLG München, 20.11.2019 - 19 U 4351/19

    Pflichtangaben in einem Verbraucherdarlehensvertrag - hier: Kündigungsrecht

  • OLG Frankfurt, 01.07.2020 - 24 U 308/19
  • OLG Frankfurt, 29.05.2020 - 24 U 123/19

    Ordnungsgemäßheit einer Widerrufsbelehrung zum Verbraucherdarlehensvertrag

  • BGH, 26.05.2020 - XI ZR 570/19
  • LG Darmstadt, 17.02.2020 - 1 O 158/19
  • OLG Dresden, 15.01.2020 - 5 U 1891/19
  • OLG Frankfurt, 16.09.2020 - 24 U 118/20
  • OLG Frankfurt, 01.09.2020 - 24 U 128/20
  • BGH, 30.06.2020 - XI ZR 421/19
  • LG Darmstadt, 17.02.2020 - 1 O 139/19
  • LG Köln, 01.10.2020 - 30 O 94/19
  • BGH, 30.06.2020 - XI ZR 398/19
  • BGH, 30.06.2020 - XI ZR 161/19
  • BGH, 26.05.2020 - XI ZR 569/19
  • LG München I, 18.02.2020 - 3 O 16352/19

    Darlehensvertrag, Marke, Widerruf, Annahmeverzug, Widerrufsfrist, Darlehen,

  • LG Darmstadt, 10.02.2020 - 1 O 155/19
  • LG München I, 23.01.2020 - 27 O 12605/19

    Darlehensvertrag, Widerrufsrecht, Widerruf, Widerrufsbelehrung, Widerrufsfrist,

  • BGH, 26.05.2020 - XI ZR 434/19
  • BGH, 26.05.2020 - XI ZR 444/19
  • BGH, 26.05.2020 - XI ZR 514/19
  • BGH, 26.05.2020 - XI ZR 541/19
  • BGH, 18.02.2020 - XI ZR 142/19

    Aussetzung des Verfahrens auf Antrag i.R.d. Widerrufsrechts der abgeschlossenen

  • BGH, 30.06.2020 - XI ZR 280/19
  • BGH, 30.06.2020 - XI ZR 345/19
  • BGH, 30.06.2020 - XI ZR 382/19
  • BGH, 30.06.2020 - XI ZR 451/19
  • BGH, 30.06.2020 - XI ZR 471/19
  • BGH, 30.06.2020 - XI ZR 292/19
  • BGH, 26.05.2020 - XI ZR 117/19
  • BGH, 26.05.2020 - XI ZR 413/19
  • BGH, 26.05.2020 - XI ZR 65/19
  • BGH, 26.05.2020 - XI ZR 428/19
  • BGH, 30.06.2020 - XI ZR 456/19
  • BGH, 30.06.2020 - XI ZR 459/19
  • BGH, 30.06.2020 - XI ZR 403/19
  • BGH, 30.06.2020 - XI ZR 241/19
  • BGH, 30.06.2020 - XI ZR 464/19
  • OLG Stuttgart, 16.06.2020 - 6 U 330/19

    Kfz-Leasingvertrag - Rückabwicklung nach Widerruf

  • BGH, 26.05.2020 - XI ZR 346/19
  • BGH, 26.05.2020 - XI ZR 64/19
  • BGH, 10.03.2020 - XI ZR 205/19

    Zurückweisung des Antrags auf Aussetzung des Verfahrens

  • BGH, 03.03.2020 - XI ZR 195/19

    Zurückweisung eines Antrags auf Aussetzung des Verfahrens; Beschwerde gegen die

  • LG Köln, 21.11.2019 - 22 O 225/19
  • BGH, 30.06.2020 - XI ZR 495/19
  • BGH, 30.06.2020 - XI ZR 440/19
  • BGH, 30.06.2020 - XI ZR 326/19
  • BGH, 30.06.2020 - XI ZR 510/19
  • BGH, 30.06.2020 - XI ZR 502/19
  • BGH, 30.06.2020 - XI ZR 554/19
  • BGH, 30.06.2020 - XI ZR 32/19
  • BGH, 30.06.2020 - XI ZR 452/19
  • BGH, 26.05.2020 - XI ZR 458/19
  • BGH, 26.05.2020 - XI ZR 261/19
  • BGH, 26.05.2020 - XI ZR 424/19
  • BGH, 26.05.2020 - XI ZR 213/19
  • BGH, 26.05.2020 - XI ZR 103/19
  • BGH, 30.06.2020 - XI ZR 96/19
  • BGH, 30.06.2020 - XI ZR 277/19
  • BGH, 30.06.2020 - XI ZR 392/19
  • BGH, 30.06.2020 - XI ZR 603/19
  • BGH, 30.06.2020 - XI ZR 6/20
  • BGH, 30.06.2020 - XI ZR 109/19
  • BGH, 30.06.2020 - XI ZR 391/19
  • BGH, 30.06.2020 - XI ZR 420/19
  • LG Darmstadt, 13.12.2019 - 2 O 146/19
  • OLG Düsseldorf, 08.04.2020 - 27 U 9/19
  • OLG Frankfurt, 13.05.2020 - 24 U 295/19
  • OLG München, 30.03.2020 - 17 U 366/20

    Darlehensvertrag, Berufung, Wirksamkeit, Rechtsmittel, PKW, Auslegung,

  • OLG München, 23.03.2020 - 5 U 6589/19

    Widerruf eines Kfz-Finanzierungsdarlehens

  • OLG München, 16.01.2020 - 17 U 4614/19

    Gesetzlichkeitsfiktion der Musterbelehrung

  • OLG München, 14.11.2019 - 17 U 3725/19

    Angabe des pro Tag zu zahlenden Zinsbetrages in der Widerrufsbelehrung eines

  • OLG München, 23.06.2020 - 5 U 1002/20

    Darlehensvertrag, Berufung, Erfolgsaussicht, Widerrufsbelehrung, Widerruf,

  • OLG München, 15.06.2020 - 17 U 1097/20

    Berufung, Rechtsmittel, Auslegung, Aufhebung, Unionsrecht, Verfahren, Sicherung,

  • OLG München, 24.04.2020 - 17 U 711/20

    Keine unionsrechtliche Auslegung einer Richtigkeitsfiktion

  • OLG München, 08.04.2020 - 5 U 242/20

    Widerruf eines Kfz-Finanzierungsdarlehens

  • OLG München, 21.02.2020 - 19 U 6818/19

    Widerruf eines Darlehensvertrages zur Finanzierung eines Kraftfahrzeuges

  • OLG München, 07.02.2020 - 19 U 5997/19

    Widerruf eines Darlehensvertrages zur Finanzierung eines Kraftfahrzeuges

  • OLG München, 03.12.2019 - 5 U 4242/19

    Widerruf einer Kfz-Finanzierung

  • OLG Frankfurt, 31.07.2020 - 24 U 295/19

    Ansprüche nach Widerruf eines Verbraucherdarlehensvertrages zur Finanzierung

  • OLG München, 01.04.2020 - 17 U 68/20

    Berufung, Rechtsmittel, Auslegung, Aufhebung, Unionsrecht, Sicherung, Bedeutung,

  • OLG München, 31.03.2020 - 5 U 6281/19

    Widerrufsbelehrung und Kaskadenverweis

  • OLG München, 06.02.2020 - 17 U 5673/19

    Zurückweisung einer Berufung

  • LG Darmstadt, 17.01.2020 - 2 O 156/19
  • OLG München, 15.01.2020 - 27 U 4418/19

    Widerrufsbelehrung, Berufung, Rechtsfehler, Verbraucherkreditvertrag, Klage,

  • OLG München, 30.12.2019 - 17 U 6073/19

    Angabe eines zu zahlenden Zinsbetrags in der Information über die Widerrufsfolgen

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