Rechtsprechung
   BGH, 06.07.2011 - VIII ZR 340/10   

Volltextveröffentlichungen (13)

  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 556 Abs 3 S 1 Halbs 2 BGB
    Wohnraummiete: Darlegungs- und Beweislast für eine Verletzung des Grundsatzes der Wirtschaftlichkeit bei der Abrechnung der Betriebskosten durch den Vermieter

  • Deutsches Notarinstitut PDF

    BGB § 556 Abs. 3 S. 1
    Darlegungs- und Beweislast für Verletzung des Wirtschaftlichkeitsgebots bei Abrechnung der Betriebskosten

  • Jurion

    Darlegungslast und Beweislast des Mieters für eine Verletzung des Grundsatzes der Wirtschaftlichkeit bei der Abrechnung der Betriebskosten durch den Vermieter; Sekundäre Darlegungslast des Vermieters für die tatsächlichen Grundlagen seines Betriebskostenansatzes

  • nwb

    BGB § 556 Abs. 3 Satz 1

  • Deutsches Notarinstitut

    BGB § 556 Abs. 3 S. 1
    Darlegungs- und Beweislast für Verletzung des Wirtschaftlichkeitsgebots bei Abrechnung der Betriebskosten

  • grundeigentum-verlag.de(Abodienst, Leitsatz frei)

    Darlegungslast bei Verletzung des Wirtschaftlichkeitsgrundsatzes bei Betriebskostenabrechnung; Betriebskostenspiegel des Deutschen Mieterbundes

  • rabüro.de

    Einhaltung des Wirtschaftlichkeitsgebots bei der Abrechnung von Betriebskosten

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 556 Abs. 3 S. 1
    Darlegungslast und Beweislast des Mieters für eine Verletzung des Grundsatzes der Wirtschaftlichkeit bei der Abrechnung der Betriebskosten durch den Vermieter; Sekundäre Darlegungslast des Vermieters für die tatsächlichen Grundlagen seines Betriebskostenansatzes

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Betriebkosten: Mieter trägt Beweislast für Unwirtschaftlichkeit!

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (30)

  • bundesgerichtshof.de (Pressemitteilung)

    Zur Frage der Einhaltung des Wirtschaftlichkeitsgebots bei der Abrechnung von Betriebskosten - hier: Müllgebühren durch den Vermieter

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Nebenkosten und das Wirtschaftlichkeitsgebot

  • lto.de (Kurzinformation)

    Mieter müssen für mangelhafte Mülltrennung zahlen

  • lto.de (Kurzinformation)

    Mieter müssen für mangelhafte Mülltrennung zahlen

  • Berliner Mieterverein (Leitsatz)

    Betriebskostenabrechnung

  • haus-und-grund-bonn.de (Kurzinformation)

    Abweichende Werte zum "Betriebskostenspiegel" des Mieterbundes begründen keinen Verstoß gegen das Wirtschaftlichkeitsgebot

  • info-m.de (Leitsatz)

    BK: Wie weit reicht das Ermessen des Vermieters bei Auswahl einer von mehreren möglichen Bewirtschaftungsmaßnahmen?

  • info-m.de (Leitsatz)

    BK und Wirtschaftlichkeitsgebot: Ist die Darlegungslast des Mieters nach den Grundsätzen der "sekundären Darlegungslast" abzumildern?

  • info-m.de (Leitsatz)

    BK und Wirtschaftlichkeitsgebot: Genügt für die Darlegung eines Verstoßes der Verweis auf einen Betriebskostenspiegel?

  • mahnerfolg.de (Kurzmitteilung)

    Verstoß gegen Wirtschaftlichkeitsgebot bei Betriebskostenabrechnung

  • onlineurteile.de (Kurzmitteilung)

    Zu hohe Müllgebühren berechnet? - Vermieterin verstieß nicht gegen das Wirtschaftlichkeitsgebot

  • Berliner Mietergemeinschaft (Kurzmitteilung/Auszüge)

    Betriebskosten und Berücksichtigung des Wirtschaftlichkeitsgebots

  • nwb.de (Kurzmitteilung)

    Abrechnung von Betriebskosten - hier: Müllgebühren

  • mek-law.de (Kurzinformation/Entscheidungsbesprechung)

    Der Betriebskostenspiegel für Deutschland genügt nicht zur Darlegung der Unwirtschaftlichkeit der Betriebskosten

  • etl-rechtsanwaelte.de (Kurzinformation)

    Wohnungsmiete - ungewöhnlich hohe Betriebskosten und Wirtschaftlichkeitsgebot

  • hausundgrund-rheinland.de (Kurzinformation)

    Betriebskostenspiegel des Mieterbundes hat keine Aussagekraft - Mieter muss Verstoß des Vermieters gegen das Wirtschaftlichkeitsgebot hinreichend darlegen

  • haus-und-grund-leipzig.de (Kurzinformation)

    Betriebskostenübersicht des Mieterbundes hat keine Aussagekraft

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Einhaltung des Wirtschaftlichkeitsgebots bei der Abrechnung von Betriebskosten

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Betriebskosten: Beweislast für einen Verstoß gegen die Wirtschaftlichkeit trägt der Mieter

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Betriebskostenspiegel ist kein taugliches Nachweis- und Begründungsmittel

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Betriebskosten: Mieter muss Verstoß gegen den Grundsatz der Wirtschaftlichkeit darlegen und beweisen

  • gevestor.de (Kurzinformation)

    Betriebskosten - Verstoß gegen Wirtschaftlichkeitsgebot beweisen

  • haufe.de (Kurzinformation)

    Betriebskostenspiegel sagt nichts über Einzelfall

  • rechtstipps.de (Kurzinformation)

    Betriebskostenabrechnung: Mieter trägt Beweislast für Verstoß gegen Wirtschaftlichkeitsgebot

  • haufe.de (Kurzinformation)

    Betriebskostenspiegel sagt nichts über Einzelfall aus

  • anwalt-suchservice.de (Kurzinformation)

    Einhaltung des Wirtschaftlichkeitsgebots bei der Abrechnung von Betriebskosten - Müllgebühren durch den Vermieter

  • anwalt24.de (Kurzinformation)

    Betriebskostenspiegel des DMB nicht aussagekräftig

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Kontrollpflichten des Vermieters und Wirtschaftlichkeitsgrundsatz

  • 123recht.net (Kurzinformation)

    Betriebskosten: Grundsatz der Wirtschaftlichkeit muss beachtet werden // Hinweis auf "Betriebskostenspiegel für Deutschland" reicht für Darlegung eines Verstoßes nicht aus -

  • 123recht.net (Kurzinformation)

    Verstoß gegen das Wirtschaftlichkeitsgebot // Betriebskostenspiegel für Deutschland des Deutschen Mieterbundes ist wohl kein Argument

Besprechungen u.ä. (8)

  • mek-law.de (Kurzinformation/Entscheidungsbesprechung)

    Der Betriebskostenspiegel für Deutschland genügt nicht zur Darlegung der Unwirtschaftlichkeit der Betriebskosten

  • kanzlei-klumpe.de PDF, S. 7 (Entscheidungsbesprechung)

    Zum Wirtschaftlichkeitsgebot bei Mietnebenkosten

  • wkblog.de (Entscheidungsbesprechung)

    Wirtschaftlichkeit der Betriebskosten und Einwendungsmöglichkeit des Mieters?

  • rechtsportal.de (Entscheidungsbesprechung)

    Der Mieter muss einen Verstoß des Vermieters gegen das Wirtschaftlichkeitsgebot beweisen

  • rechtsportal.de (Entscheidungsbesprechung)

    Der Mieter muss einen Verstoß des Vermieters gegen das Wirtschaftlichkeitsgebot beweisen

  • rechtsportal.de (Entscheidungsbesprechung)

    Der Mieter muss einen Verstoß des Vermieters gegen das Wirtschaftlichkeitsgebot beweisen

  • rechtsportal.de (Entscheidungsbesprechung)

    Der Mieter muss einen Verstoß des Vermieters gegen das Wirtschaftlichkeitsgebot beweisen

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Beweislast für Wirtschaftlichkeitsgrundsatz? (IMR 2011, 404)

Sonstiges (2)

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Das Gebot der Wirtschaftlichkeit bei umlagefähigen Betriebskosten in Darlegungs- und Beweislast" von RiOLG a. D. Prof. Dr. Frank Peters, original erschienen in: NZM 2012, 145 - 147.

  • Jurion (Literaturhinweis: Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Kurznachricht zu "Praktische Probleme bei der Durchsetzung des Wirtschaftlichkeitsgebot" von RiinBGH Dr. Karin Milger, original erschienen in: NZM 2012, 657 - 669.

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2011, 3028
  • MDR 2011, 1095
  • NVwZ-RR 2011, 960
  • NZM 2011, 705
  • AnwBl 2011, 245
  • JR 2012, 374



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Wird zitiert von ... (32)  

  • BGH, 17.12.2014 - XII ZR 170/13  

    Verwaltungskosten in der Nebenkostenabrechnung bei Gewerberaummiete:

    Demgegenüber folgt aus der Einordnung des Wirtschaftlichkeitsgebots als vertragliche Nebenpflicht, deren Verletzung einen Schadensersatzanspruch nach § 280 Abs. 1 i.V.m. § 241 Abs. 2 BGB auslöst, dass die Darlegungs- und Beweislast insoweit den Mieter trifft (BGH Urteil vom 6. Juli 2011 - VIII ZR 340/10 - NJW 2011, 3028 Rn. 16).

    Grundsätzlich trägt der Vermieter insoweit auch keine sekundäre Darlegungslast, die ihn zur näheren Darlegung der für die Wirtschaftlichkeit erheblichen Tatsachen, etwa eines Preisvergleichs, verpflichten würde (BGH Urteil vom 6. Juli 2011 - VIII ZR 340/10 - NJW 2011, 3028 Rn. 21).

  • OLG Düsseldorf, 21.05.2015 - 10 U 29/15  

    Umfang der Umlage von Betriebskosten bei einem Gewerberaummietvertrag

    Es ist deshalb zunächst seine Sache, den angeblichen Verstoß gegen das Wirtschaftlichkeitsgebot konkret vorzutragen; erst danach hat der Vermieter darzulegen und erforderlichenfalls zu beweisen, dass er das Wirtschaftlichkeitsgebot jedenfalls nicht schuldhaft nicht verletzt hat (BGH, Urteile vom 13.6.2007 - VIII ZR 78/06 - Rn. 13; vom 6.7.2001 - VIII ZR 340/10 - Rn. 13 ff. und vom 17.12.1014 aaO., Rn. 12; Milger, NZM 2008, 1, 10; Ludley, NZM 2011, 417, 419 mwN.; Derckx, NZM 2014, 372, 373; Staudinger-Emmerich, aaO. mwN.).

    Hinsichtlich der objektiven Pflichtverletzung trifft den Vermieter grundsätzlich auch keine sekundäre Darlegungslast für die tatsächlichen Grundlagen seines Betriebskostenansatzes, die ihn zu näheren Darlegungen der für die Wirtschaftlichkeit erheblichen Tatsachen - etwa eines Preisvergleichs - verpflichten würde (BGH, Urteile vom 6.7.2001 - VIII ZR 340/10 - Rn. 19 ff. und vom 17.12.1014 aaO.; Palandt-Weidenkaff aaO., 88); dies gilt uneingeschränkt jedenfalls für solche Betriebskosten, von deren Anfall und Umfang sich der Mieter durch die Einsichtnahme in die Abrechnungsunterlagen Kenntnis verschaffen und deren Angemessenheit er auf dieser Grundlage ebenso beurteilen kann wie der Vermieter (BGH, Urteil vom 17.12.1014 aaO.; Milger, NZM 2012, 657, 658 ff.).

  • AG Pinneberg, 17.10.2013 - 83 C 207/12  

    Unberechtigte Forderungen darf der Vermieter nicht umlegen!

    Eine Verletzung dieser Pflicht durch den Vermieter kann zu einem Schadensersatzanspruch des Mieters führen, der sich auf dessen Freihaltung von den unnötigen Kosten richtet (BGH, Urteil vom 06. Juli 2011 - VIII ZR 340/10).

    Der Verweis auf Betriebskostenspiegel ist nicht ausreichend (Urteil des Bundesgerichtshofs vom 06.07.2011, VIII ZR 340/10).

    Hierzu fehlt es an dem konkreten Vortrag, wie die gleiche Versicherungsleistung kostengünstiger hätte erbracht werden können(Urteil des Bundesgerichtshofs vom 06.07.2011, VIII ZR 340/10).

    Der Verweis auf Betriebskostenspiegel ist nicht ausreichend (Urteil des Bundesgerichtshofs vom 06.07.2011, VIII ZR 340/10).

  • OLG Köln, 22.07.2014 - 22 U 90/13  

    Klage betreffend die Begleichung rückständiger Forderungen aus

    Im Ergebnis ohne Erfolg beruft sich der Beklagte weiterhin auf einen Verstoß gegen das Gebot der Wirtschaftlichkeit der Aufzugskosten: Der Grundsatz der Wirtschaftlichkeit bezeichnet die vertragliche Nebenpflicht des Vermieters, bei Maßnahmen und Entscheidungen, die Einfluss auf die Höhe der - nach entsprechender Vereinbarung- vom Mieter zu tragenden Betriebskosten haben, auf ein angemessenes Kosten-Nutzen-Verhältnis Rücksicht zu nehmen (BGH NJW 2011, 3028; Milger, Praktische Probleme bei der Durchsetzung des Wirtschaftlichkeitsgebot, NZM 2012, 657 ff.).

    Der Vermieter darf den Mieter hiernach nur mit Nebenkosten belasten, die erforderlich und angemessen sind (BGH NJW 2010, 3647; NJW 2011, 3028; NJW 2008, 440; Schmidt-Futterer/Langenberg, Mietrecht, § 560 Rdnr. 73).

    Eine Verletzung dieser Pflicht durch den Vermieter kann zu einem Schadensersatzanspruch des Mieters führen, der sich auf dessen Freihaltung von den unnötigen Kosten richtet (BGH, NJW 2011, 3028; NJW 2008, 440).

    Da es sich bei der Beachtung des Wirtschaftlichkeitsgebots um eine vertragliche Nebenpflicht des Vermieters handelt, trägt der Mieter, der wegen einer solchen Pflichtverletzung Ansprüche bzw. Einwendungen erhebt, nach allgemeinen Grundsätzen die Darlegungs- und Beweislast für ein pflichtwidriges Verhalten des Vermieters (BGH, NJW 2011, 3028 m.w.N.).

    Insbesondere eine bloße Bezugnahme auf den Mietspiegel ist nicht ausreichend (so insbesondere BGH NJW 2011, 3028 ff.).

  • OLG Frankfurt, 18.03.2013 - 2 U 179/12  

    Wirksamkeit einer doppelten Schriftformklausel in AGB

    Eine Verletzung dieser Pflicht durch den Vermieter kann zu einem Schadenersatzanspruch des Mieters führen, der sich auf dessen Freihaltung von den unnötigen Kosten richtet (vgl. BGH, NJW 2011, 3028 f.; 2008, 440 f.).

    Darlegungs- und beweispflichtig für einen Verstoß gegen das Wirtschaftlichkeitsgebot ist allerdings der Mieter (vgl. BGH, NJW 2011, 3028 f.), so dass von einem Verstoß gegen das Gebot der Wirtschaftlichkeit nicht ausgegangen werden kann.

  • OLG Rostock, 27.09.2012 - 3 U 65/11  

    Betriebskosten bei Geschäftsraummiete: Darlegungs- und Beweislast bei behaupteter

    Er muss bei allen Maßnahmen und Entscheidungen, die Einfluss auf die Höhe der Betriebskosten haben, auf ein angemessenes Kosten-Nutzen-Verhältnis Rücksicht nehmen (BGH, Urt. v. 06.07.2011, VIII ZR 340/10, NZM 2011, 705; BGH, Urt. v. 28.11.2007, VIII ZR 243/06, NZM 2008, 78).

    Eine Verletzung dieser Pflicht durch den Vermieter kann zu einem Schadensersatzanspruch des Mieters führen, der sich auf dessen Freihaltung von den unnötigen Kosten richtet (BGH, Urt. v. 06.07.2011, VIII ZR 340/10, NZM 2011, 705; BGH, Urt. vom 28.11.2007, VIII ZR 243/06, NZM 2008, 78).

    Macht der Mieter die Verletzung des Wirtschaftlichkeitsgebotes geltend, muss er Umstände vortragen und unter Beweis stellen, die den vielfältigen, je nach Region beziehungsweise Kommune unterschiedlichen Bedingungen des Vermietungsmarkts sowie den unterschiedlichen tatsächlichen Gegebenheiten des jeweils in Rede stehenden Anwesens hinreichend Rechnung tragen (BGH, Urt. vom 11.08.2010, VIII ZR 45/10, NJW 2010, 3363; BGH, Urt. v. 06.07.2011, VIII ZR 340/10, NZM 2011, 705; Hinz, NZM 2012, 137).

    Für eben jene hat der BGH in seinem Urteil vom 06.07.2011 (VIII ZR 340/10, NZM 2011, 705) in der Regel keinen Raum gesehen, sondern den Mieter auf sein Recht auf Belegeinsicht und ggf. ergänzende Auskunftserteilung verwiesen (vgl. hierzu auch ausführlich Hinz, NZM 2012, 137; ArtZ, PiG Bd. 92, 173; Flatow, WuM 2012, 235).

  • OLG Rostock, 17.10.2013 - 3 U 158/06  

    Nebenkostenabrechnung bei Gewerberaummiete: Inhalt des Wirtschaftlichkeitsgebots;

    Er muss bei allen Maßnahmen und Entscheidungen, die Einfluss auf die Höhe der Betriebskosten haben, auf ein angemessenes Kosten-Nutzen-Verhältnis Rücksicht nehmen (BGH, Urt. v. 06.07.2011, VIII ZR 340/10, NZM 2011, 705; Urt. v. 28.11.2007, VIII ZR 243/06, NZM 2008, 78).

    Eine Verletzung dieser Pflicht durch den Vermieter kann zu einem Schadensersatzanspruch des Mieters führen, der sich auf dessen Freihaltung von den unnötigen Kosten richtet (BGH, Urt. v. 06.07.2011, VIII ZR 340/10, NZM 2011, 705; Urt. vom 28.11.2007, VIII ZR 243/06, NZM 2008, 78).

    Macht der Mieter die Verletzung des Wirtschaftlichkeitsgebotes geltend, muss er Umstände vortragen und unter Beweis stellen, die den vielfältigen, je nach Region bzw. Kommune unterschiedlichen Bedingungen des Vermietungsmarkts sowie den unterschiedlichen tatsächlichen Gegebenheiten des jeweils in Rede stehenden Anwesens hinreichend Rechnung tragen (BGH, Urt. v. 11.08.2010, VIII ZR 45/10, NJW 2010, 3363; Urt. v. 06.07.2011, VIII ZR 340/10, NZM 2011, 705; Hinz, NZM 2012, 137).

  • OLG Düsseldorf, 19.03.2013 - 24 U 115/12  

    Umlage der Hausmeisterkosten im Rahmen von Gewerberaummiete

    Dann hat der Vermieter darzulegen und erforderlichenfalls den Nachweis zu erbringen, dass er mit dem von ihm abgeschlossenen Vertrag das Wirtschaftlichkeitsgebot nicht verletzt hat (vgl. BGH, NJW 2011, 3028; NZM 2007, 563; Senat, ZMR 2011, 861; AG Frankfurt aM WuM 2002, 376; Beyerle, a.a.O., Rdnr. 13; Schmidt-Futterer/Langenberg, Mietrecht, 9. Aufl., § 560 Rn. 126; Staudinger/Weitemeyer, BGB, 2006, § 556 Rn. 96).

    Bei der Beachtung des Wirtschaftlichkeitsgebots handelt es sich um eine vertragliche Nebenpflicht des Vermieters (vgl. zuletzt BGH, NJW 2011, 3028; NJW 2008, 440).

  • LG Berlin, 19.02.2016 - 63 S 189/15  

    Betriebskostenabrechnung muss nachvollziehbar sein, nicht die Rechnungsgrundlage!

    Die Darlegungs- und Beweislast für einen Verstoß gegen das Wirtschaftlichkeitsgebot trägt der Mieter (BGH, Urteil vom 06. Juli 2011 - VIII ZR 340/10 -, ibr-online).
  • LG Köln, 29.12.2011 - 1 S 44/11  

    Konkretes Vortragen des Mieters als Beweis des Verstoßes einer Abrechnung gegen

    Soweit sich der Beklagte damit zur Wehr setzt, die Ansätze seien auf ihre Wirtschaftlichkeit nicht zu überprüfen, verkennt er, dass nach der Rechtsprechung des BGH (vgl. etwa BGH NJW 2011, 3028) der Mieter konkret vortragen und ggfls.
  • LG Berlin, 17.08.2017 - 67 S 190/17  

    Verstoß gegen Wirtschaftlichkeitsgebot: Beweislast bei Erhöhungen über 10% zum

  • LG Köln, 28.03.2013 - 1 S 232/11  

    Gelbe Tonne nicht aufgestellt: Vermieter trägt die Mehrkosten!

  • AG Köln, 20.09.2011 - 205 C 112/11  

    Darlegungs- und Beweispflichtigkeit des Mieters für die Notwendigkeit eines

  • AG Köln, 30.08.2011 - 205 C 117/11  

    Mieter ist hinsichtlich Vorwegabzuges wegen Gewerbes und Garagenflächen bei der

  • OLG Düsseldorf, 02.02.2012 - 10 U 102/11  

    Darlegungs- und Beweislast bei Geltendmachung von Betriebskosten durch den

  • LG Berlin, 05.03.2014 - 65 S 481/12  

    Mieter kann die Betriebskostenabrechnung nicht pauschal bestreiten

  • OLG Brandenburg, 06.10.2015 - 6 U 7/14  

    Ansprüche des Vermieters bei Vorenthaltung der Mietsache nach Beendigung des

  • VerfG Brandenburg, 20.09.2013 - VfGBbg 68/12  

    Willkürverbot; rechtliches Gehör; Rechtswegerschöpfung; Subsidiarität;

  • VerfG Brandenburg, 20.09.2013 - VfGBbg 67/12  

    Willkürverbot; rechtliches Gehör; Rechtswegerschöpfung; Subsidiarität;

  • LG Karlsruhe, 30.03.2012 - 9 S 506/11  

    Wohnraummiete: Substanziierung der Einwendungen gegen die

  • AG Frankfurt/Main, 23.06.2017 - 33 C 430/16  
  • AG Dortmund, 15.09.2015 - 425 C 1223/15  

    Betriebskosten: Vermieter muss möglichst günstigen Vertrag abschließen!

  • AG Hanau, 11.04.2012 - 37 C 244/10  

    Mietverhältnis: Einwendungen des Mieters gegen Betriebskostenabrechnungen;

  • LG Berlin, 06.07.2012 - 63 S 434/11  

    Darlegungslast und Beweislast bei der Geltendmachung des Einwands einer

  • LG Düsseldorf, 21.11.2016 - 21 O 142/15  
  • LG Köln, 11.05.2012 - 10 S 48/11  

    Formelle Fehlerhaftigkeit einer Nebenkostenabrechnung aufgrund eines fehlenden

  • AG Dortmund, 22.03.2016 - 425 C 9513/15  

    Keine Ausschlussfrist gegen Betriebskostenabrechnung bei preisgebundenem

  • AG Dortmund, 22.03.2016 - 425 C 9513/16  

    Anforderungen an die Wirtschaftlichkeit von abgerechneten Betriebskosten nach

  • AG Naumburg, 25.01.2016 - 12 C 270/15  

    Wohnraummiete: Wirtschaftlichkeitsgebot bei der Betriebskostenabrechnung;

  • AG Bergen auf Rügen, 07.04.2015 - 25 C 193/14  

    Wohnraummiete: Berechnung des Heizkostenanteils nach dem

  • AG Köln, 19.08.2011 - 201 C 319/10  

    Ordnungsgemäße Berechnung einer Betriebs- und Heizkostenabrechnung über ein

  • AG Kiel, 24.09.2012 - 116 C 363/11  

    Mieter baut Toillette zum Vollbad um: Er trägt das "Schimmelrisiko"!

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