Rechtsprechung
   BGH, 07.02.2008 - IX ZR 149/04   

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Zitiervorschläge

https://dejure.org/2008,351
BGH, 07.02.2008 - IX ZR 149/04 (https://dejure.org/2008,351)
BGH, Entscheidung vom 07.02.2008 - IX ZR 149/04 (https://dejure.org/2008,351)
BGH, Entscheidung vom 07. Februar 2008 - IX ZR 149/04 (https://dejure.org/2008,351)
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Volltextveröffentlichungen (14)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • Judicialis
  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Umfang der Aufklärungspflicht eines Anwalts gegenüber seinem Auftraggeber i.R. eines Mandats; Beratungspflicht eines Anwalts über die Wirkungen einer Mietoptionsklausel; Hinweispflicht eines Anwalts nach fehlerhafter Beratung bzgl. eines Vertragsabschlusses bei einem neuen Auftrag während des Laufs der Primärverjährung auf Prüfung von Ansprüchen des Mandanten aus diesem Vertrag auf die Regresshaftung und Verjährung bei Ansprüchen in unmittelbarem inneren Zusammenhang mit der ursprünglichen Beratung; Voraussetzungen der Anwendbarkeit der Regeln des Anscheinsbeweises; Haftung eines Anwalts für Pflichtverletzungen lediglich auf Erstattung des negativen Interesses

  • RA Kotz (Volltext/Leitsatz)

    Mietoptionsklausel - Beratungspflicht eines Anwalts

  • grundeigentum-verlag.de(Abodienst, Leitsatz frei)

    Beratungspflichten des Anwalts

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 11,50 €)

    Zur Beratungspflicht des Anwalts über die Wirkungen einer Mietoptionsklausel; zur Verpflichtung des Rechtsanwalts, der nach fehlerhafter Beratung vor Abschluss eines Vertrages den neuen Auftrag zur Prüfung von Ansprüchen aus diesem Vertrag erhält, den Mandanten auf die Regresshaftung und deren Verjährung hinzuweisen

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 675; BRAO § 51b (a.F.)
    Haftung eines Rechtsanwalts wegen unrichtiger Beratung über die Wirkungen einer Mietoptionsklausel; Entstehung und Verjährung von Sekundäransprüchen bei neuem Auftrag

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Wirkungen einer Mietoptionsklausel: Beratungspflicht des Anwalts

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • BRAK-Mitteilungen (Leitsatz)

    Hinweispflicht auf Regressverjährung im neuen Mandat

    Direkte Verlinkung nicht möglich.
    Eingabe in der Suchmaske auf der nächsten Seite: Jahrgang 2008, Seite 112

  • brak-mitteilungen.de PDF, S. 34 (Leitsatz und Entscheidungsanmerkung)

    Hinweispflicht auf Regressverjährung im neuen Mandat

Besprechungen u.ä. (2)

  • brak-mitteilungen.de PDF, S. 34 (Leitsatz und Entscheidungsanmerkung)

    Hinweispflicht auf Regressverjährung im neuen Mandat

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Pflichten des Anwalts bei Beratung über eine Mietoptionsklausel (IMR 2008, 219)

Sonstiges

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Anmerkung zum Urteil des BGH v. 07.02.2008, Az.: IX ZR 149/04 (Hinweispflicht auf Regressverjährung im neuen Mandat)" von RA Bertin Chab, original erschienen in: BRAK-Mitt 2008, 112 - 113.

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2008, 2041
  • MDR 2008, 774
  • NZM 2008, 445
  • VersR 2009, 1224
  • WM 2008, 946
  • DB 2008, 1261
  • AnwBl 2008, 540
 
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Wird zitiert von ... (69)

  • BGH, 16.07.2015 - IX ZR 197/14

    Rechtsanwaltshaftung: Beweiserleichterung für den Ursachenzusammenhang zwischen

    Es geht bei dem erforderlichen Gesamtvermögensvergleich nicht um Einzelpositionen, sondern um eine Gegenüberstellung der hypothetischen und der tatsächlichen Vermögenslage (BGH, Urteil vom 19. Januar 2006, aaO Rn. 33; vom 7. Februar 2008 - IX ZR 149/04, WM 2008, 946 Rn. 24).

    Ist er beauftragt, den Mandanten bei Vertragsverhandlungen zu vertreten, endet der Auftrag grundsätzlich mit der Unterzeichnung des Vertrages (BGH, Urteil vom 7. Februar 2008 - IX ZR 149/04, WM 2008, 946 Rn. 32).

    (2) Erhält jedoch der Anwalt, der den Auftraggeber vor Abschluss eines Vertrages fehlerhaft beraten hat, noch während des Laufs der Primärverjährung den Auftrag, Ansprüche des Mandanten aus diesem Vertrag zu prüfen oder durchzusetzen, so begründet auch dies die Pflicht, auf die Regresshaftung und ihre Verjährung hinzuweisen, wenn diese Ansprüche in unmittelbarem inneren Zusammenhang mit der ursprünglichen Beratung stehen (vgl. BGH, Urteil vom 7. Februar 2008 - IX ZR 149/04, WM 2008, 946 Rn. 34 ff; vom 12. Juli 2012 - IX ZR 96/10, WM 2012, 2106 Rn. 12 mwN; st. Rspr.).

    Die Hinweispflicht folgt in diesem Fall aus dem neuen Auftrag (BGH, Urteil vom 29. November 1983 - VI ZR 3/82, VersR 1984, 162, 163; vom 24. Juni 1993 - IX ZR 216/92, WM 1993, 1889, 1895; vom 7. Februar 2008, aaO; Chab, aaO Rn. 1393).

    Die Sekundärverjährung soll die Härten und Unbilligkeiten mildern, die sich aus einer strengen Anwendung der kenntnisunabhängigen Verjährungsregelung des § 51b BRAO aF ergeben (BGH, Urteil vom 7. Februar 2008, aaO Rn. 36).

    Auch in einem solchen Fall knüpft die weitere Arbeit des Anwalts an das Ergebnis des Erstauftrags an (BGH, Urteil vom 7. Februar 2008, aaO).

  • BGH, 10.05.2012 - IX ZR 125/10

    Haftung einer Rechtsanwaltssozietät: Beratungspflicht gegenüber Rechtsanwälten

    Dazu hat er dem Auftraggeber den sichersten und gefahrlosesten Weg vorzuschlagen und ihn über mögliche Risiken aufzuklären, damit der Mandant zu einer sachgerechten Entscheidung in der Lage ist (BGH, Urteil vom 1. März 2007 - IX ZR 261/03, BGHZ 171, 261 Rn. 9; vom 7. Februar 2008 - IX ZR 149/04, WM 2008, 946 Rn. 12).
  • BGH, 24.05.2012 - IX ZR 168/11

    Verjährungshemmung für Zugewinnausgleichsanspruch durch Stufenklage

    Es gilt die Vermutung, dass sie sich, wenn die Beklagte sie rechtzeitig auf die drohende Verjährung und die Notwendigkeit verjährungshemmender Maßnahmen hingewiesen hätte, beratungsgerecht verhalten und der Beklagten rechtzeitig den Auftrag erteilt hätte, das Klagverfahren weiterzubetreiben (§ 204 Abs. 2 Satz 3 BGB), wie sie diesen Auftrag in verjährter Zeit erteilt hat (vgl. BGH, Urteil vom 7. Februar 2008 - IX ZR 149/04, NJW 2008, 2041 Rn. 20).
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