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   BGH, 07.03.2019 - III ZR 117/18   

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https://dejure.org/2019,6569
BGH, 07.03.2019 - III ZR 117/18 (https://dejure.org/2019,6569)
BGH, Entscheidung vom 07.03.2019 - III ZR 117/18 (https://dejure.org/2019,6569)
BGH, Entscheidung vom 07. März 2019 - III ZR 117/18 (https://dejure.org/2019,6569)
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Volltextveröffentlichungen (14)

  • IWW

    § 19 Abs. 1 BNotO, § ... 17 Abs. 2a Satz 2 BeurkG, § 199 Abs. 1 Nr. 2 BGB, § 17 Abs. 2a Satz 2 Nr. 2 BeurkG, § 19 Abs. 1 Satz 3 BNotO, § 195 BGB, § 199 Abs. 1 BGB, § 19 Abs. 1 Satz 2 BNotO, § 852 Abs. 1 BGB, § 852 BGB, § 311b Abs. 1 Satz 1, Abs. 3 BGB, Art. 34 Satz 1 GG, § 561 ZPO, § 199 Abs. 3 Nr. 1 BGB, § 187 Abs. 1 BGB, § 188 Abs. 2 BGB, § 204 Abs. 1 Nr. 6 BGB, § 204 Abs. 2 Satz 1 BGB, § 19 Abs. 1 Satz 1 BNotO, § 204 Abs. 1 Nr. 1 BGB, § 73 Abs. 1 ZPO, § 72 Abs. 1 ZPO, § 194 Abs. 1 BGB, § 670 BGB, § 839 Abs. 1 Satz 2 BGB, § 562 Abs. 1, § 563 Abs. 1 ZPO, § 563 Abs. 1 Satz 1, Abs. 3 ZPO, § 17 Abs. 2a BeurkG

  • openjur.de

    Notarhaftung, Verjährung

    §§ 199 Abs. 1 Nr. 1, 199 Abs. 1 Nr. 2, 199 Abs. 3 Nr. 1, 204 Abs. 1 Nr. 6 BGB; § 17 Abs. 2a Satz 2 BeurkG; §§ 19 Abs. 1 Satz 1, 19 Abs. 1 Satz 2 BNotO

  • bundesgerichtshof.de PDF

    Notarhaftung, Verjährung

  • rechtsprechung-im-internet.de

    Notarhaftung, Verjährung

    § 199 Abs 1 Nr 1 BGB, § 199 Abs 1 Nr 2 BGB, § 199 Abs 3 Nr 1 BGB, § 204 Abs 1 Nr 6 BGB, § 19 Abs 1 S 1 BNotO
    Zumutbarkeit einer Amtshaftungsklage bei Verdunkelung der Verletzung von Amtspflichten durch fehlerhafte Belehrung seitens des Notars; Hemmung der Verjährung des Amtshaftungsanspruchs durch Streitverkündung im Vorprozess - Notarhaftung, Verjährung

  • Wolters Kluwer
  • zfir-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    BGB § 199 Abs. 1 Nr. 1, 2, Abs. 3 Nr. 1, § 204 Abs. 1 Nr. 6; BNotO § 19 Abs. 1 Satz 1, 2; BeurkG a. F. § 17 Abs. 2a Satz 2 Nr. 2
    Beginn der Verjährungsfrist bei geltend gemachtem Amtshaftungsanspruch gegen den Notar (hier: Nicht-Einhalten 2-wöchiger Wartefrist)

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 12,79 €)

    Zur Unzumutbarkeit der Erhebung einer Amtshaftungsklage gegen den Notar, wenn dieser durch eine fehlerhafte Belehrung über den Inhalt seiner Amtspflichten deren Verletzung gegenüber dem Geschädigten verdunkelt hat; zur Hemmung der Verjährung des gesamten ...

  • rewis.io
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
  • rechtsportal.de

    Verdunkelung der Verletzung von Amtspflichten durch einen Amtsträger durch eine fehlerhafte Belehrung über den Inhalt seiner Amtspflichten; Zumutbarkeit der Erhebung einer Amtshaftungsklage; Schadensersatzbegehren wegen Amtspflichtverletzung aus eigenem und ererbtem ...

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Streitverkündung hemmt Verjährung des gesamten Amtshaftungsanspruchs!

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Unzumutbarkeit der Erhebung einer Amtshaftungsklage bei fehlerhafter Belehrung des Amtsträgers über seine Amtspflichten ("Notarhaftung, Verjährung")

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • schluender.info (Kurzinformation)

    Verjährung des Anspruchs gegen den Notar wegen Nichteinhaltung der Wartefrist (§ 17 Abs. 2a BeurkG)

  • Jurion (Kurzinformation)

    Anforderungen an die Verjährung eines Amtshaftungsanspruchs gegenüber einem Notar

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • (Für BGHZ vorgesehen)
  • NJW 2019, 1953
  • ZIP 2019, 768
  • MDR 2019, 1027
  • DNotZ 2019, 713
  • WM 2019, 2024
 
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Wird zitiert von ... (2)

  • BGH, 10.10.2019 - III ZR 227/18

    Bestimmung des Beginns der Verjährung eines notariellen Amtshaftungsanspruchs;

    Die Verjährung des notariellen Amtshaftungsanspruchs beginnt, wenn dem Geschädigten Tatsachen bekannt oder grob fahrlässig unbekannt sind, die auch aus der Perspektive eines Laien das Vorgehen des Notars als irregulär und daher möglicherweise pflichtwidrig erscheinen lassen (Fortführung von Senat, Urteil vom 7. März 2019 - III ZR 117/18, NJW 2019, 1953).

    Bei Amtshaftungsansprüchen beginnt die Verjährung nach § 199 Abs. 1 Nr. 2 BGB erst, wenn der Geschädigte weiß oder ohne grobe Fahrlässigkeit wissen muss, dass die in Rede stehende Amtshandlung widerrechtlich und schuldhaft war und deshalb eine zum Schadensersatz verpflichtende Amtspflichtverletzung darstellt (vgl. Senat, Urteile vom 24. Februar 1994 - III ZR 76/92, NJW 1994, 3162, 3164; vom 2. April 1998 - III ZR 309/96, BGHZ 138, 247, 252; vom 14. März 2002 - III ZR 302/00, BGHZ 150, 172, 186; vom 16. September 2004 - III ZR 346/03, BGHZ 160, 216, 231; vom 11. Januar 2007 - III ZR 302/05, BGHZ 170, 260, 271 Rn. 28 und vom 7. März 2019 - III ZR 117/18, NJW 2019, 1953 f Rn. 18).

    Nur ausnahmsweise kann die Rechtsunkenntnis des Geschädigten den Verjährungsbeginn hinausschieben, wenn die Rechtslage im Einzelfall so unübersichtlich oder zweifelhaft ist, dass sie selbst ein rechtskundiger Dritter nicht zuverlässig einzuschätzen vermag (st. Rspr. des Senats, vgl. nur Urteile vom 24. Februar 1994, aaO; vom 2. April 1998, aaO; vom 14. März 2002, aaO; vom 16. September 2004, aaO S. 231 f; vom 3. Mai 2005 - III ZR 353/04, NJW-RR 2005, 1148, 1149 [jeweils zu § 852 BGB a.F.]; Beschluss vom 19. März 2008, aaO S. 1237 f Rn. 7; Urteile vom 11. September 2014 - III ZR 217/13, BeckRS 2014, 19722 Rn. 15 und vom 7. März 2019, aaO S. 1954 Rn. 18 f [jeweils zu § 199 Abs. 1 Nr. 2 BGB]), oder bei dem Verletzten durch eine objektiv irreführende Belehrung des Notars eine Fehlvorstellung über dessen Pflichtenumfang hervorgerufen worden ist und er keinen konkreten Anlass hat, der Richtigkeit der erteilten Information zu misstrauen (vgl. Senat, Urteil vom 7. März 2019, aaO S. 1954 Rn. 21).

    cc) Dies steht in keinem Gegensatz zur Senatsrechtsprechung (so schon Senat, Urteil vom 7. März 2019, aaO S. 1955 Rn. 25), wonach der Urkundsbeteiligte Tatsachen kennen oder grob fahrlässig verkennen muss, die ihm konkreten Anlass geben, an der Pflichtgemäßheit der notariellen Amtshandlung zu zweifeln.

    Über zutreffende Rechtskenntnisse in Bezug auf die Vorschrift des § 17 Abs. 2a Satz 2 Nr. 2 BeurkG in der für die vorliegend in Rede stehende Beurkundung maßgeblichen Fassung und die sich unter Umständen daraus ergebende Amtspflicht des Notars, bei Nichteinhaltung der Wartefrist die Beurkundung abzulehnen (vgl. dazu Senat, Urteile vom 7. März 2019, aaO S. 1954 Rn. 20; vom 7. Februar 2013 - III ZR 121/12, NJW 2013, 1451, 1452 Rn. 20 und vom 25. Juni 2015 - III ZR 292/14, BGHZ 206, 112, 116 Rn. 16), mussten sie dabei nicht verfügen.

    Eine Fallgestaltung, in der nach der Senatsrechtsprechung ausnahmsweise die Rechtsunkenntnis des Urkundsbeteiligten die Verjährung hinausschiebt (vgl. Senat, Urteil vom 7. März 2019, aaO S. 1954 Rn. 19 ff), liegt nicht vor.

    Weder hat der Beklagte zu 2 den Kläger und dessen Ehefrau irreführend über den Inhalt seiner Amtspflichten aus § 17 Abs. 2a Satz 2 Nr. 2 BeurkG a.F. belehrt noch war zum Beurkundungszeitpunkt die diesbezügliche Rechtslage unübersichtlich oder zweifelhaft (vgl. dazu Senat, Urteil vom 7. März 2019, aaO S. 1954 Rn. 20 mwN).

  • OLG München, 05.02.2020 - 3 U 7392/19

    Festsetzung eines Berufungsstreitwerts

    Ausnahmsweise kann zwar Rechtsunkenntnis den Verjährungsbeginn hinausschieben, wenn eine unsichere und zweifelhafte Rechtslage besteht, die selbst ein rechtskundiger Dritter nicht zuverlässig einzuschätzen vermag; denn in diesem Fall würde es an der Zumutbarkeit einer Klageerhebung fehlen (vgl. zuletzt BGH, Urteil vom 07.03.2019, III ZR 117/18).
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