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   BGH, 07.03.2019 - IX ZR 221/18   

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https://dejure.org/2019,8840
BGH, 07.03.2019 - IX ZR 221/18 (https://dejure.org/2019,8840)
BGH, Entscheidung vom 07.03.2019 - IX ZR 221/18 (https://dejure.org/2019,8840)
BGH, Entscheidung vom 07. März 2019 - IX ZR 221/18 (https://dejure.org/2019,8840)
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Volltextveröffentlichungen (15)

  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 628 Abs 1 S 2 Alt 2 BGB
    Dienstvertrag: Voraussetzung einer Kündigung aufgrund vertragswidrigen Verhaltens; Begründung einer Pflichtwidrigkeit durch Fehler aufweisende Vorarbeiten eines Anwalts

  • Wolters Kluwer
  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 12,79 €)

    Veranlassung der Kündigung des Dienstverhältnisses durch vertragswidriges Verhalten nur dann, wenn ein unmittelbarer Zusammenhang zwischen diesem und der Kündigung besteht; keine Pflichtwidrigkeit des Anwalts aufgrund fehlerhafter Vorarbeiten, wenn diese noch zu keinem ...

  • Wolters Kluwer

    Veranlassung der Kündigung eines Dienstverhältnisses durch ein vertragswidriges Verhalten; Voraussetzungen für die pflichtwidrige Vorarbeit eines A...

  • Anwaltsblatt

    § 628 BGB
    Vergütungsanspruch bei Kündigung des Anwaltsvertrags - nachgeschobene Gründe

  • rewis.io
  • hofauer.com

    Fehlerhafte Vorarbeiten eines Rechtsanwalts können grundsätzlich keine Kündigung des Mandats rechtfertigen

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 628 Abs. 1 S. 2
    Veranlassung der Kündigung eines Dienstverhältnisses durch ein vertragswidriges Verhalten; Voraussetzungen für die pflichtwidrige Vorarbeit eines Anwalts

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Fehler in "groben" Entwürfen sind kein Kündigungsgrund!

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Kündigung eines Dienstverhältnisses bei unmittelbarem Zusammenhang zwischen vertragswidrigem Verhalten und Kündigung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (5)

  • beck-blog (Kurzinformation)

    Kündigung des Anwaltsvertrags

  • gesellschaftsrechtskanzlei.com (Leitsatz/Kurzinformation)
  • Anwaltsblatt (Leitsatz und Entscheidungsanmerkung)

    § 628 BGB
    Vergütungsanspruch bei Kündigung des Anwaltsvertrags - nachgeschobene Gründe

  • Wolters Kluwer (Kurzinformation)

    Vergütungsanspruch eines Rechtsanwalts im Fall einer Mandatskündigung

  • haufe.de (Kurzinformation)

    Vergütungsanspruch nach Kündigung des Anwaltsvertrags trotz fehlerhafter Vertragsentwürfe

Besprechungen u.ä. (2)

  • Alpmann Schmidt | RÜ(Abo oder Einzelheftbestellung) (Fallmäßige Aufbereitung - für Studienzwecke)

    §§ 611, 622, 626, 627, 628, 675 BGB
    Kausalität zwischen Kündigung und vertragswidrigem Verhalten beim Anwaltsvertrag

  • Anwaltsblatt (Leitsatz und Entscheidungsanmerkung)

    § 628 BGB
    Vergütungsanspruch bei Kündigung des Anwaltsvertrags - nachgeschobene Gründe

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2019, 1870
  • NJW 2019, 1870 Nr. 26
  • NJW 2019, 9 Nr. 18
  • ZIP 2019, 1965
  • ZIP 2019, 1965 Nr. 41
  • MDR 2019, 703
  • WM 2019, 740
  • WM 2019, 740 Nr. 16
  • DB 2019, 6 Nr. 16
  • AnwBl 2019, 364
  • AnwBl Online 2019, 497
 
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Wird zitiert von ... (5)

  • BGH, 16.07.2020 - IX ZR 298/19

    Anspruch des Mandanten auf Schadensersatz gegenüber seinem Rechtsanwalt;

    Die Klägerin konnte den Auftrag jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit sofortiger Wirkung beenden (vgl. BGH, Urteil vom 7. März 2019 - IX ZR 221/18, WM 2019, 740 Rn. 8).

    Dabei muss das für den Schadensersatz erforderliche Auflösungsverschulden des Vertragspartners - anders als das in § 628 Nr. 1 Satz 2 BGB vorausgesetzte vertragswidrige Verhalten (vgl. BGH, Urteil vom 29. März 2011 - VI ZR 133/10, NJW 2011, 1674 Rn. 14; vom 7. März 2019 - IX ZR 221/18, WM 2019, 740 Rn. 22) - das Gewicht eines wichtigen Grundes im Sinne des § 626 BGB haben.

  • BGH, 02.05.2019 - IX ZR 11/18

    Möglichkeit der Kündigung eines Steuerberatervertrages; Einordnung der Fertigung

    Die Tätigkeit der Ärzte, Privatlehrer, Rechtsanwälte (vgl. BGH, Urteil vom 16. Oktober 1986 - III ZR 67/85, NJW 1987, 315, 316; vom 7. März 2019 - IX ZR 221/18, WM 2019, 740 Rn. 8; Mugdan, Die gesamten Materialien zum BGB für das Deutsche Reich, II. Band, S. 913) und Steuerberater (vgl. BGH, Urteil vom 4. Juni 1970 - VII ZR 187/68, BGHZ 54, 106, 107 f) fällt typischerweise unter § 627 Abs. 1 BGB (vgl. Mugdan, aaO).
  • OLG Rostock, 12.12.2019 - 25 U 1/16

    Rechtsanwaltshaftung: Aufklärungspflichten hinsichtlich der Geltendmachung des

    b) aa) Ein vertragswidriges, die Kündigung des Vertragspartners veranlassendes Verhalten im Sinne des § 628 Abs. 1 Satz 2 BGB setzt eine schuldhafte Verletzung einer Vertragspflicht voraus (BGH, Urteil vom 26. September 2013 - IX ZR 51/13 -, Rn. 10, juris; Urteil vom 07. März 2019 - IX ZR 221/18 -, Rn. 22, juris).

    Zwischen dem vertragswidrigen Verhalten und der Kündigung muss ein unmittelbarer Zusammenhang bestehen (BGH, Urteil vom 07. März 2019 - IX ZR 221/18 -, Rn. 14, juris).

    Sie ergibt sich aus dem § 242 BGB zu entnehmenden Übermaßverbot, wonach bestimmte schwerwiegende Rechtsfolgen bei geringfügigen Vertragsverletzungen nicht eintreten (BGH, Urteil vom 29. März 2011 - VI ZR 133/10 -, Rn. 14 - 15, juris; Urteil vom 07. März 2019 - IX ZR 221/18 -, Rn. 22, juris).

    Im Rahmen des § 628 BGB ist auf die (erste) Kündigung, die den Vertrag beendet hat, und auf die darin angegebenen Kündigungsgründe abzustellen (dazu BGH, Urteil vom 07. März 2019 - IX ZR 221/18 -, Rn. 20, juris).

  • BGH, 28.11.2019 - IX ZR 239/18

    Qualifizierung der Ansprüche des Abwicklers einer Rechtsanwaltskanzlei auf

    Auch wenn der typische Anwaltsvertrag regelmäßig als Dienstvertrag einzuordnen ist, der eine Geschäftsbesorgung zum Inhalt hat (vgl. BGH, Urteil vom 15. Juli 2004 - IX ZR 256/03, NJW 2004, 2817 unter I.3.a; vom 7. März 2019 - IX ZR 221/18, NJW 2019, 1870 Rn. 7), ist § 108 Abs. 1 Satz 1 InsO in der Insolvenz des Anwalts grundsätzlich nicht auf einen Anwaltsvertrag anzuwenden.
  • LG Karlsruhe, 16.02.2021 - 5 O 271/19

    Revisionsanwalt muss regelmäßig nur Erfolgsaussichten der

    Der ihnen erteilte Auftrag kann deswegen jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit sofortiger Wirkung beendet werden (BGH, Urteil vom 07. März 2019 - IX ZR 221/18, Rn. 8).

    Die Darlegungs- und Beweislast für eine Kündigung ohne Veranlassung durch vertragswidriges Verhalten liegt beim Kläger, da er sich auf eine Ausnahme von der grundsätzlichen Vergütungspflicht nach § 628 Abs. 1 S. 1 BGB beruft (OLG Karlsruhe, Urteil vom 15. September 2009 - 4 U 192/07; OLG Karlsruhe, Urteil vom 16.12.2010 - 12 U 113/10 - BeckRS 2012, 25552, bestätigt durch BGH, Beschluss vom 06. Dezember 2012 - IX ZR 6/11, Rn. 2; BGH, Urteil vom 07. März 2019 - IX ZR 221/18, Rn. 22; BGH, Urteil vom 17. Oktober 1996 - IX ZR 37/96).

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