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   BGH, 07.04.2016 - VII ZR 56/15   

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BGH, 07.04.2016 - VII ZR 56/15 (https://dejure.org/2016,9420)
BGH, Entscheidung vom 07.04.2016 - VII ZR 56/15 (https://dejure.org/2016,9420)
BGH, Entscheidung vom 07. April 2016 - VII ZR 56/15 (https://dejure.org/2016,9420)
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Volltextveröffentlichungen (15)

  • lexetius.com

    VOB/B (2009) § 8 Abs. 2; InsO §§ 103, 119; BGB § 307 Abs. 1, 2, § 632a Abs. 3 Satz 1

  • IWW

    § 8 Abs. 2 Nr. 2 Satz 2 VOB/B (2009, § ... 119 InsO, § 103 InsO, § 8 Abs. 2 VOB/B (2009, § 649 Satz 1 BGB, § 649 BGB, §§ 103, 119 InsO, § 8 Abs. 2 Nr. 2 VOB/B (2009, § 134 BGB, § 103 Abs. 1 InsO, §§ 103 bis 118 InsO, § 8 Abs. 2 Nr. 1 Fall 2 VOB/B (2009, § 8 Nr. 2 VOB/B, § 8 Abs. 2 VOB/B, § 8 Abs. 2 Nr. 2 VOB/B, Art. 2 Abs. 1 GG, § 55 Abs. 1 Nr. 2 InsO, § 8 Abs. 2 Nr. 1 Fall 2, § 8 Abs. 2 Nr. 2 Satz 2 VOB/B, §§ 280 ff. BGB, § 8 Abs. 2 Nr. 1 VOB/B, § 1 InsO, 105 InsO, § 14 VVG, Art. 14 Abs. 1 Satz 1 GG, § 649 Satz 2 BGB, § 1 Satz 1 InsO, Art. 14 Abs. 1 GG, § 103 Abs. 2 Satz 2 InsO, § 121 Abs. 1 BGB, §§ 270 ff. InsO, § 314 BGB, § 280 Abs. 1, 3, § 282 BGB, § 307 Abs. 1, 2 BGB, §§ 305 ff. BGB, § 307 Abs. 2 Nr. 1 BGB, § 307 Abs. 1 BGB, § 8 Abs. 2 Nr. 1 VOB/B (2009, § 307 BGB, § 8 Abs. 2 Nr. 1 Fall 2 VOB/B, § 8 Abs. 2 Nr. 2 Satz 1 VOB/B (2009, 2 Nr. 1 BGB, § 280 Abs. 1 Satz 2, § 286 Abs. 4, § 311a Abs. 2 Satz 2, §§ 823 ff. BGB, § 241 Abs. 2 BGB, § 15a InsO, § 276 Abs. 1 Satz 1 BGB, § 279 BGB, § 308 Nr. 3, § 310 Abs. 1 Satz 2 BGB, § 242 BGB, § 146 Abs. 2 InsO, § 768 BGB, § 768 Abs. 1 Satz 1 BGB, §§ 129 ff. InsO, §§ 242, 768 Abs. 1 Satz 1 BGB, § 632a Abs. 3 Satz 1 BGB, § 563 Abs. 3 ZPO, § 765 BGB, § 91 Abs. 1 Satz 1, § 97 Abs. 1 ZPO

  • openjur.de
  • bundesgerichtshof.de PDF
  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 8 Abs 2 Nr 1 Alt 2 VOB/B 2009, § 8 Abs 2 Nr 2 VOB/B 2009, § 103 InsO, § 119 InsO, § 134 BGB
    Bauvertrag: Einbeziehung einer insolvenzabhängigen Lösungsklausel; Vereinbarung einer vom Auftragnehmer zu stellenden Vertragserfüllungsbürgschaft über 10 % der Auftragssumme

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Anforderungen an die in einen Bauvertrag einbezogenen Regelungen der VOB/B; Nichtvorliegen einer unangemessenen Benachteiligung durch die von einem Auftraggeber in einem Bauvertrag gestellten Regelungen; Einklang einer Vereinbarung über die Stellung einer ...

  • zfir-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    VOB/B (2009) § 8 Abs. 2; InsO §§ 103, 119; BGB § 307 Abs. 1, 2, § 632a Abs. 3 Satz 1
    Recht des Auftraggebers zur außerordentlichen Kündigung des Bauvertrags im Fall der Insolvenz des Auftragnehmers ("insolvenzabhängige Lösungsklausel")

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 12,79 €)

    Keine Unwirksamkeit von § 8 Abs. 2 Nr. 1 Fall 2 i.V.m. § 8 Abs. 2 Nr. 2 VOB/B nach §§ 103, 119 InsO oder § 307 Abs. 1, 2 BGB; keine Abweichung einer Vertragserfüllungsbürgschaft von 10 % der Auftragssumme vom gesetzlichen Leitbild des § 632a Abs. 3 Satz 1 BGB

  • rewis.io
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Anforderungen an die in einen Bauvertrag einbezogenen Regelungen der VOB/B; Nichtvorliegen einer unangemessenen Benachteiligung durch die von einem Auftraggeber in einem Bauvertrag gestellten Regelungen; Einklang einer Vereinbarung über die Stellung einer ...

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Kündigung wegen Insolvenz: § 8 Abs. 2 VOB/B ist mit InsO vereinbar!

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Wirksamkeit der insolvenzabhängigen Lösungsklausel in einem VOB-Bauvertrag

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (12)

  • wolterskluwer-online.de (Kurzinformation)

    Vertragserfüllungsbürgschaft in Höhe von 10 Prozent der Auftragssumme in Bauvertrag rechtmäßig

  • mek-law.de (Kurzinformation/Entscheidungsbesprechung)

    Kündigung wegen Insolvenzantrag: § 8 Abs. 2 Nr. 1 Fall 2 VOB/B ist mit InsO vereinbar!

  • lutzabel.com (Kurzinformation)

    VOB/B: Insolvenzbedingte Kündigung zulässig

  • esche.de (Kurzinformation)

    Wirksamkeit der Kündigungsregelung in § 8 Abs. 2 VOB/B im Falle des Eigeninsolvenzantrags bestätigt

  • lachner-vonlaufenberg.de (Kurzinformation)

    Rechtssicherheit für Auftraggeber: Wirksamkeit eines vereinbarten außerordentlichen Kündigungsrechts bei Insolvenzeigenantrag des Auftragnehmers bestätigt

  • bundesanzeiger-verlag.de (Kurzinformation)

    Wirksame Kündigung nach Eigeninsolvenz? - Grundsatzurteil zu § 8 Abs. 2 VOB/B

  • st-sozien.de (Kurzinformation)

    Insolvenzbedingte Kündigung des Bauvertrages nach VOB/B zulässig

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Insolvenzbedingte Kündigung eines Bauvertrages

  • esche.de (Kurzinformation)

    Wirksamkeit der Kündigungsregelung in § 8 Abs. 2 VOB/B im Falle des Eigeninsolvenzantrags bestätigt

  • fgvw.de (Kurzinformation)

    Eigeninsolvenzantrag des Bauunternehmers als Kündigungsgrund für den VOB/B Auftraggeber

  • kurzschmuck.de (Kurzinformation)

    Kündigung wegen Insolvenz nach § 8 Abs. 2 Nr. 1 Fall 2 VOB/B (Eigenantrag des Schuldners) mit Insolvenzordnung vereinbar

  • kurzschmuck.de (Kurzinformation)

    Kündigung wegen Insolvenz nach § 8 Abs. 2 Nr. 1 Fall 2 VOB/B (Eigenantrag des Schuldners) mit Insolvenzordnung vereinbar

Besprechungen u.ä. (5)

  • WuB Entscheidungsanmerkungen zum Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb 12,79 €) (Entscheidungsbesprechung)

    Wirksamkeit von § 8 Abs. 2 VOB (B) im Fall des Eigeninsolvenzantrags

  • mek-law.de (Kurzinformation/Entscheidungsbesprechung)

    Kündigung wegen Insolvenzantrag: § 8 Abs. 2 Nr. 1 Fall 2 VOB/B ist mit InsO vereinbar!

  • lutzabel.com (Entscheidungsbesprechung)

    Bauvertrag: Vertragserfüllungsbürgschaft von 10% zulässig

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Auftragnehmer muss 10%-ige Vertragserfüllungsbürgschaft stellen! (IBR 2016, 342)

  • ibr-online (Entscheidungsbesprechung)

    Kündigung wegen Insolvenz: § 8 Abs. 2 Nr. 1 Fall 2 VOB/B ist mit InsO vereinbar! (IBR 2016, 346)

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BGHZ 210, 1
  • NJW 2016, 1945
  • ZIP 2016, 37
  • ZIP 2016, 981
  • MDR 2016, 705
  • DNotZ 2017, 57
  • NZBau 2016, 422
  • NZI 2016, 532
  • WM 2016, 944
  • DB 2016, 1187
  • BauR 2016, 1306
  • BauR 2017, 1091
  • ZfBR 2016, 575
 
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Wird zitiert von ... (14)

  • BGH, 16.06.2016 - VII ZR 29/13

    Allgemeine Geschäftsbedingungen für den Bauvertrag: Übersicherung des

    Wie der Bundesgerichtshof mit Urteil vom 7. April 2016 - VII ZR 56/15 (WM 2016, 944, zur Veröffentlichung in BGHZ vorgesehen) zwischenzeitlich entschieden hat, verstoßen die gleichlautende Regelung des § 8 Abs. 2 Nr. 1 Fall 2, § 8 Abs. 2 Nr. 2 VOB/B (2009) weder gegen §§ 103, 119 InsO noch sind sie gemäß § 307 Abs. 1, 2 BGB wegen unangemessener Benachteiligung des Auftragnehmers unwirksam.

    aa) Die Verpflichtung des Auftragnehmers zur Stellung einer Vertragserfüllungsbürgschaft in Höhe von 5 % der Bruttoauftragssumme ist für sich genommen nicht zu beanstanden, da das Verlangen von Vertragserfüllungssicherheiten in einer Größenordnung von bis zu 10 % der Auftragssumme nicht als missbräuchliche Durchsetzung der Interessen des Verwenders anzusehen ist (vgl. BGH, Urteil vom 7. April 2016 - VII ZR 56/15, WM 2016, 944 Rn. 72 m.w.N.).

  • BGH, 14.09.2017 - IX ZR 261/15

    Abschluss eines Werklieferungsvertrages nach Insolvenzantrag des Unternehmers:

    Eine Kündigung nach § 8 Abs. 2 Nr. 1 Fall 2, § 8 Abs. 2 Nr. 2 VOB/B (2009) in der Insolvenz des Unternehmers wurde insbesondere deshalb für zulässig gehalten, weil diese Bestimmung nicht wesentlich vom gesetzlichen Leitbild des § 649 BGB abweiche (BGH, Urteil vom 7. April 2016 - VII ZR 56/15, BGHZ 210, 1 Rn. 25 f).

    (3) Die Revision verweist demgegenüber auf die Senatsrechtsprechung zur Anfechtbarkeit von Rechtshandlungen des vorläufigen Insolvenzverwalters ohne Verfügungsbefugnis (BGH, Urteil vom 9. Dezember 2004 - IX ZR 108/04, BGHZ 161, 315; vom 10. Januar 2013 - IX ZR 161/11, WM 2013, 510 Rn. 18; vom 7. April 2016 - VII ZR 56/15, BGHZ 210, 1 Rn. 52).

    Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist der Auftraggeber eines Werkvertrages jedoch berechtigt, den Vertrag zu kündigen, wenn durch ein schuldhaftes Verhalten des Auftragnehmers der Vertragszweck so gefährdet ist, dass der vertragstreuen Partei die Fortsetzung des Vertragsverhältnisses nicht mehr zugemutet werden kann (BGH, Urteil vom 23. Mai 1996 - VII ZR 140/95, WM 1996, 2023, 2024 mwN; vom 7. April 2016 - VII ZR 56/15, BGHZ 210, 1 Rn. 40).

    Kündigt der Besteller aus wichtigem Grund, entfällt der Vergütungsanspruch des Auftragnehmers aus § 649 Satz 2 BGB für noch nicht erbrachte Leistungen (BGH, Urteil vom 7. April 2016, aaO Rn. 40, 52 mwN).

    (1) Im Bauvertragsrecht ist ein wichtiger Grund unter anderem dann anzunehmen, wenn der Auftragnehmer das für den Bauvertrag als eines auf Kooperation der Vertragspartner angelegten Langzeitvertrags vorauszusetzende Vertrauensverhältnis durch sein schuldhaftes Verhalten derart empfindlich stört, dass die Erreichung des Vertragszwecks gefährdet und dem Auftraggeber die Vertragsfortsetzung nicht mehr zumutbar ist (BGH, Urteil vom 7. April 2016, aaO).

    (2) In der bereits zitierten Entscheidung vom 7. April 2016 (VII ZR 56/15, BGHZ 210, 1 Rn. 53 ff, 61) hat der für das Werkvertragsrecht zuständige VII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs einen wichtigen Grund für die Kündigung eines Bauvertrages bereits im Eigenantrag des Unternehmers auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gesehen.

  • OLG Stuttgart, 30.01.2018 - 10 U 84/17

    Zur Wirksamkeit einer aus wichtigem Grund ausgesprochenen Kündigung eines

    (a) Allerdings ist nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs der Auftraggeber eines Werkvertrags analog § 314 BGB berechtigt, den Bauvertrag zu kündigen, wenn durch ein schuldhaftes Verhalten des Auftragnehmers der Vertragszweck so gefährdet ist, dass der vertragstreuen Partei die Fortsetzung des Vertragsverhältnisses nicht mehr zugemutet werden kann (vgl. BGH, Urteile vom 23. Mai 1996 - VII ZR 140/95, juris Rn. 24, vom 7. April 2016 - VII ZR 56/15, juris Rn. 40 und vom 19. Januar 2017 - VII ZR 301/13, juris Rn. 40).
  • BGH, 09.11.2017 - VII ZR 116/15

    Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen eines

    Zwar kann nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes der Eigeninsolvenzantrag des Unternehmers einen wichtigen Grund zur Kündigung durch den Besteller darstellen (Urteil vom 7. April 2016 - VII ZR 56/15, BGHZ 210, 1 Rn. 40 f.).
  • BGH, 10.10.2019 - VII ZR 1/19

    Klage auf Schadensersatz in Form der Erstattung der aus der Beauftragung von

    Ein zur außerordentlichen Kündigung eines werkvertraglichen Dauerschuldverhältnisses berechtigender wichtiger Grund liegt grundsätzlich dann vor, wenn dem kündigenden Besteller unter Berücksichtigung aller Umstände die Fortsetzung des Vertragsverhältnisses bis zur vereinbarten Beendigung oder bis zum Ablauf einer Kündigungsfrist nicht zugemutet werden kann (vgl. § 314 Abs. 1 Satz 2 BGB; vgl. ferner BGH, Urteil vom 8. März 2012 - VII ZR 118/10 Rn. 22 m.w.N., BauR 2012, 949 = NZBau 2012, 357 sowie Urteil vom 7. April 2016 - VII ZR 56/15, BGHZ 210, 1 Rn. 40 f., je zur außerordentlichen Kündigung eines Werkvertragsverhältnisses seitens des Bestellers).
  • BGH, 25.08.2016 - VII ZR 193/13

    Werklohnklage nach gekündigtem Pauschalpreisvertrag: Erforderlichkeit des

    a) Im Ausgangspunkt zutreffend geht das Berufungsgericht davon aus, dass der Beklagte im Hinblick auf den von der Schuldnerin gestellten Insolvenzantrag gemäß § 8 Nr. 2 Abs. 1 VOB/B (2002) zur Kündigung des Generalunternehmervertrags berechtigt gewesen ist (vgl. BGH, Urteil vom 7. April 2016 - VII ZR 56/15, BauR 2016, 1306 = NZBau 2016, 422 - zur Veröffentlichung in BGHZ vorgesehen; Urteil vom 16. Juni 2016 - VII ZR 29/13, WM 2016, 1338 Rn. 25) und der Schuldnerin lediglich ein Vergütungsanspruch für die bis zur Kündigung erbrachten Leistungen nach § 631 Abs. 1 BGB zusteht.
  • OLG Brandenburg, 05.04.2017 - 4 U 112/14

    Architektenvertrag: Mängelansprüche bei einem Architektenvertrag; Recht zur

    Ein wichtiger Grund ist unter anderem dann anzunehmen, wenn der Auftragnehmer das für den Bau- oder Architektenvertrag als eines auf Kooperation der Vertragspartner angelegten Langzeitvertrags vorauszusetzende Vertrauensverhältnis durch sein schuldhaftes Verhalten derart empfindlich stört, dass die Erreichung des Vertragszwecks gefährdet und dem Auftraggeber die Vertragsfortsetzung nicht mehr zumutbar ist (BGH, Urteil vom 7. April 2016 - VII ZR 56/15 - Rdnr. 52).
  • OLG Stuttgart, 09.07.2019 - 10 U 247/18

    Formularmäßiger Bauvertrag mit einem öffentlichen Auftraggeber: Wirksamkeit einer

    Das Verlangen einer Vertragserfüllungssicherheit in einer Größenordnung von 10 % der Auftragssumme ist in der Praxis verbreitet und wird nicht als missbräuchliche Durchsetzung der Interessen des Verwenders angesehen (st. Rspr., BGH, Urteil vom 9. Dezember 2010 - VII ZR 7/10 Rn. 19; Urteil vom 7. April 2016 - VII ZR 56/15, BGHZ 210, 1, juris Rn. 72; Urteil vom 16. Juni 2016 - VII ZR 29/13 Rn. 27).
  • OLG Celle, 06.04.2017 - 8 U 204/16

    Sicherungsklausel 4.1 BVB i.V.m. 22.1 ZVB Bund 2008 ist unwirksam!

    aa) Zwar ist die Verpflichtung des Auftragnehmers zur Stellung einer Vertragserfüllungsbürgschaft in Höhe von 5% der Auftragssumme - wie im Streitfall in Nr. 4.1 Satz 1 der Besonderen Vertragsbedingungen vorgesehen - für sich genommen nicht zu beanstanden; denn das Verlangen von Vertragserfüllungssicherheiten in einer Größenordnung von bis zu 10% der Auftragssumme ist nicht als missbräuchliche Durchsetzung der Interessen des Verwenders anzusehen (BGH, Urteil vom 16. Juni 2016 - VII ZR 29/13; derselbe, Urteil vom 7. April 2016 - VII ZR 56/15).
  • OLG Frankfurt, 19.12.2017 - 5 U 149/16

    Kein vollständiger Ausschluss aller Einreden durch Verzicht des Bürgen in AGB

    Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist die Verpflichtung zur Stellung einer Vertragserfüllungsbürgschaft in einer Größenordnung von bis zu 10 % der Auftragssumme nicht als missbräuchliche Durchsetzung der Interessen des Verwenders anzusehen (BGH, Urteil vom 16.06.2016 - VII ZR 29/13, juris, Rn. 27 m.w.N.; BGH, Urteil vom 07.04.2016 - VII ZR 56/15, juris, Rn. 69 ff.).

    Der sich daraus ergebende Mehraufwand werde vielfach 10 % der Auftragssumme erreichen oder sogar überschreiten (vgl. BGH, Urteil vom 07.04.2016 - VII ZR 56/15, juris, Rn. 72; BGH, Urteil vom 20.03.2014 - VII ZR 248/13, juris, Rn. 15 m.w.N.).

  • OLG Koblenz, 20.07.2016 - 5 U 363/16

    Bauvertrag: Wirksamkeit der formularmäßigen Verpflichtung zur Aushändigung einer

  • OLG Stuttgart, 17.01.2017 - 10 U 81/16

    Auftragnehmer muss Bürgschaft über 10 % der Brutto-Auftragssumme stellen!

  • KG, 23.12.2016 - 7 U 69/15

    Werkverträge mit einem öffentlichen Auftraggeber: Kündigung in der Insolvenz des

  • OLG Braunschweig, 02.06.2016 - 8 U 101/15

    Kann der Auftraggeber vor der Abnahme wegen Mängeln vom Vertrag zurücktreten?

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