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   BGH, 07.07.2020 - VI ZR 246/19   

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https://dejure.org/2020,27870
BGH, 07.07.2020 - VI ZR 246/19 (https://dejure.org/2020,27870)
BGH, Entscheidung vom 07.07.2020 - VI ZR 246/19 (https://dejure.org/2020,27870)
BGH, Entscheidung vom 07. Juli 2020 - VI ZR 246/19 (https://dejure.org/2020,27870)
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Volltextveröffentlichungen (10)

  • IWW

    § 23 Abs. 1 Nr. 1 KUG, § ... 23 Abs. 2 KUG, § 543 Abs. 1 Nr. 1 ZPO, § 1004 Abs. 1 Satz 2, § 823 Abs. 1, Abs. 2 BGB, §§ 22, 23 KUG, Art. 1 Abs. 1, Art. 2 Abs. 1 GG, § 22 Satz 1 KUG, § 23 Abs. 1 KUG, Art. 1 Abs. 1 GG, Art. 8 Abs. 1 EMRK, Art. 5 Abs. 1 GG, Art. 10 EMRK, Verordnung (EU) 2016/679, Richtlinie 95/46/EG, Art. 85 DS-GVO, Art. 6, Art. 7 DS-GVO, § 19 Abs. 1 Berliner Datenschutzgesetz, § 12 Pressegesetz für das Land Nordrhein-Westfalen - Landespressegesetz NRW, § 170 GVG, § 823 Abs. 1 BGB, Art. 2 Abs. 1, § 1004 Abs. 1 Satz 2 BGB, Art. 6 Abs. 1, Abs. 2 GG

  • openjur.de
  • bundesgerichtshof.de PDF
  • rechtsprechung-im-internet.de

    Art 1 Abs 1 GG, Art 2 Abs 1 GG, Art 5 Abs 1 GG, § 823 Abs 1 BGB, § 1004 Abs 1 S 2 BGB

  • rewis.io
  • rabüro.de

    Zur Zulässigkeit einer Wort- und Bildberichterstattung über ein Scheidungsverfahren

  • debier datenbank(Leitsatz frei, Volltext 2,50 €)

    Art. 8 Abs. 1, 10 Abs. 1 EMRK

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Rechtsstreit um die Zulässigkeit einer Wort- und Bildberichterstattung über ein Scheidungsverfahren; Prüfung des öffentlichen Informationsinteresses; Zulässigkeit der Mitteilung unstreitig wahrer Tatsachen aus Sozialsphäre der Klägerin

  • datenbank.nwb.de

    Zulässigkeit einer Wort- und Bildberichterstattung über ein Scheidungsverfahren

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (3)

  • ferner-alsdorf.de (Kurzinformation und Auszüge)

    Anwendbarkeit der §§ 22, 23 KUG neben DSGVO

  • lto.de (Kurzinformation, 28.09.2020)

    Bildberichterstattung über Prominente: Artikel über Anke Engelkes Scheidung nur ohne Fotos

  • Wolters Kluwer (Kurzinformation)

    Voraussetzungen für die Zulässigkeit einer Wort- und Bildberichterstattung bei Scheidungsverfahren

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • MDR 2020, 1509
  • GRUR 2021, 100
  • K&R 2020, 830
  • afp 2020, 508
 
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Wird zitiert von ... (5)

  • BGH, 29.09.2020 - VI ZR 449/19

    "Fahndung" der Bildzeitung war erlaubt

    a) Der Anwendbarkeit der §§ 22, 23 KUG steht im hier betroffenen journalistischen Bereich die zwischenzeitlich eingetretene Geltung der Verordnung (EU) 2016/679 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 27. April 2016 zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten, zum freien Datenverkehr und zur Aufhebung der Richtlinie 95/46/EG (Datenschutz-Grundverordnung/DS-GVO, ABl. L 119 S. 1, ber. ABl. L 314 S. 72 und ABl. 2018 L 127 S. 2) nicht entgegen (vgl. Senat, Urteil vom 7. Juli 2020 - VI ZR 246/19, juris Rn. 11).
  • BAG, 25.03.2021 - 2 AZR 508/19

    Kündigung - Nachteilsausgleich - fliegendes Personal - Anschlussrevision

    An diesem Erfordernis hat der Bundesgerichtshof auch nach Inkrafttreten des durch das Gesetz zur Reform des Zivilprozesses vom 27. Juli 2001 (BGBl. I S. 1887) neu gefassten § 554 ZPO in inzwischen ständiger Rechtsprechung festgehalten (grundlegend BGH 22. November 2007 - I ZR 74/05 - Rn. 38, BGHZ 174, 244; zuletzt etwa: BGH 7. Juli 2020 - VI ZR 246/19 - Rn. 8; 22. Mai 2019 - IV ZR 73/18 - Rn. 35; soweit BGH 16. Mai 2019 - III ZR 176/18 - Rn. 8; 10. Januar 2019 - III ZR 109/17 - Rn. 19 in den Obersätzen für die Statthaftigkeit einer Anschlussrevision das Vorliegen eines unmittelbaren rechtlichen und wirtschaftlichen Zusammenhangs verlangen, handelt es sich offensichtlich nicht um strengere Anforderungen dahingehend, dass beide Merkmale kumulativ vorliegen müssten) .
  • VG München, 26.04.2021 - M 10 E 21.868

    Unterlassungsanspruch bezüglich künftiger Äußerungen (verneint), Polizeiliche

    Zur Privatsphäre gehören grundsätzlich auch - regelmäßig in Abhängigkeit von Detailreichtum und Tiefe der Informationen - Vorfälle aus dem Familienbereich, familiäre Auseinandersetzungen und die Ausgestaltung und eigene Bewertung familiärer Beziehungen (stRspr. des BGH, s. statt vieler: BGH, U.v. 7.7.2020 - VI ZR 246/19 - juris Rn. 34).

    Gleichwohl gebührt insoweit dem Persönlichkeitsschutz nicht etwa schon deshalb regelmäßig der Vorrang, weil eine weder unwahre noch ehrenrührige Berichterstattung bloße Belanglosigkeiten über eine prominente Person zum Gegenstand hat, ohne einen wesentlichen Beitrag zur öffentlichen Meinungsbildung zu leisten (vgl. BGH, U.v. 7.7.2020, a.a.O., Rn. 39).

    Zudem handelt es sich bei den erteilten Auskünften - Polizeieinsätze aufgrund einer verbalen Auseinandersetzung - um Tatsachen, die sich allenfalls oberflächlich mit der Person des Betroffenen beschäftigen, ohne einen tieferen Einblick in die persönlichen Lebensumstände zu vermitteln und ohne herabsetzend oder gar ehrverletzend zu sein (vgl. hierzu: BGH, U.v. 7.7.2020, a.a.O., Rn. 43; BGH, U.v. 22.11.2011 - VI ZR 26/11 - juris Rn. 19 f.).

    Vor diesem Hintergrund ist der Eingriff in die Privatsphäre des Antragstellers als eher gering anzusehen, so dass dem durch die Prominenz des Antragstellers begründeten Informationsinteresse der Öffentlichkeit (vgl. BGH, U.v. 7.7.2020, a.a.O., Rn. 46) der Vorrang gebührt.

  • OLG Köln, 14.01.2021 - 15 U 61/20
    Ungeachtet der Einzelheiten des sog. abgestuften Schutzkonzepts der §§ 22, 23 KUG, wegen deren Details auf die auch nach Inkrafttreten der DSGVO wegen der Öffnungsklausel in Art. 85 DSGVO in Verbindung mit den nationalen Regelungen in den Mediengesetzen im journalistischen Bereich weiter geltende ständige Rechtsprechung des VI. Zivilsenats Bezug genommen werden kann (vgl. BGH v. 07.07.2020 - VI ZR 250/19, GRUR-RR 2020, 24014 Rn. 9 - 19; v. 07.07.2020 - VI ZR 246/19, GRUR 2020, 23990 Rn. 10 - 20; v. 17.12.2019 - VI ZR 249/18, GRUR 2020, 664 Rn. 39 - 44; v. 17.12.2019 - VI ZR 504/18, GRUR 2020, 555 Rn. 10 - 15; v. 18.06.2019 - VI ZR 80/18, GRUR 2019, 1084 Rn. 30 - 32), ist speziell bei einer identifizierenden Verdachtsberichterstattung nach der ständigen Rechtsprechung des Senats inzident gerade auch das Vorliegen der für die Wortberichterstattung entwickelten Anforderungen der zulässigen identifizierenden Verdachtsberichterstattung zu prüfen (Senat v. 21.02.2019 - 15 U 132/18, BeckRS 2019, 2199 Rn. 19).
  • OLG Köln, 14.01.2021 - 15 U 60/20
    Ungeachtet der Einzelheiten des sog. abgestuften Schutzkonzepts der §§ 22, 23 KUG, wegen deren Details auf die auch nach Inkrafttreten der DSGVO wegen der Öffnungsklausel in Art. 85 DSGVO in Verbindung mit den nationalen Regelungen in den Mediengesetzen im journalistischen Bereich weiter geltende ständige Rechtsprechung des VI. Zivilsenats Bezug genommen werden kann (vgl. BGH v. 07.07.2020 - VI ZR 250/19, GRUR-RR 2020, 24014 Rn. 9 - 19; v. 07.07.2020 - VI ZR 246/19, GRUR 2020, 23990 Rn. 10 - 20; v. 17.12.2019 - VI ZR 249/18, GRUR 2020, 664 Rn. 39 - 44; v. 17.12.2019 - VI ZR 504/18, GRUR 2020, 555 Rn. 10 - 15; v. 18.06.2019 - VI ZR 80/18, GRUR 2019, 1084 Rn. 30 - 32), ist speziell bei einer identifizierenden Verdachtsberichterstattung nach der ständigen Rechtsprechung des Senats inzident gerade auch das Vorliegen der für die Wortberichterstattung entwickelten Anforderungen der zulässigen identifizierenden Verdachtsberichterstattung zu prüfen (Senat v. 21.02.2019 - 15 U 132/18, BeckRS 2019, 2199 Rn. 19).
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