Rechtsprechung
   BGH, 08.02.2007 - IX ZR 215/05   

Volltextveröffentlichungen (12)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • Judicialis
  • Jurion

    Entstehen einer Terminsgebühr im Falle eines unbedingten Klageauftrags; Auslegung des Begriffs des Vermeidens eines Verfahrens; Notwendigkeit der Einreichung einer Klage

  • RA Kotz (Volltext/Leitsatz)

    Terminsgebühr - bei unbedingten Klageauftrag

  • nwb

    RVG § 2 Abs. 2

  • BRAK-Mitteilungen

    Terminsgebühr bei unbedingtem Klageauftrag

    Direkte Verlinkung nicht möglich.
    Eingabe in der Suchmaske auf der nächsten Seite: Jahrgang 2007, Seite 127

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    RVG § 2 Abs. 2; RVG -VV Nr. 3104
    Erfallen der Terminsgebühr vor Anhängigkeit des Rechtsstreits

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Terminsgebühr ohne Anhängigkeit

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (6)

  • verkehrslexikon.de (Leitsatz und Auszüge)

    Hat der Anwalt bereits einen unbedingten Klageauftrag erhalten, kann eine Terminsgebühr auch dann entstehen, wenn der Rechtsstreit oder das Verfahren noch nicht anhängig ist

  • bld.de (Leitsatz/Kurzmitteilung)

    Terminsgebühr kann bei unbedingtem Klageauftrag auch ohne Anhängigkeit entstehen

  • lawgistic.de (Kurzmitteilung/Auszüge)

    Nr. 3104 VV RVG
    Terminsgebühr: keine gerichtliche Anhängigkeit notwendig

Besprechungen u.ä. (3)

  • IWW (Entscheidungsbesprechung)

    Terminsgebühr ohne Klageanhängigkeit

  • anwaltverein.de PDF (Entscheidungsanmerkung)

    Terminsgebühr ohne Klageanhängigkeit möglich (RA Udo Henke, Berlin)

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Terminsgebühr für außergerichtliche Besprechungen? (IBR 2007, 1180)

Sonstiges (4)

  • Jurion (Literaturhinweis: Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Kurznachricht zu "Terminsgebühr ohne Prozess" von RA Dieter Simon, original erschienen in: DAR 2008, 237 - 237.

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Terminsgebühr ohne Klageanhängigkeit möglich - Anmerkung zum Urteil des BGH vom 08.02.2007, AZ: IX ZR 215/05." von RA Udo Henke, original erschienen in: AnwBl 6/2007, 444.

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Terminsgebühr bei noch nicht anhängigen Verfahren" von Dipl.-Rpfl. Peter Mock, original erschienen in: Renopraxis 2007, 66 - 68.

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Terminsgebühr für außergerichtliche Besprechungen nach Klageauftrag" von RA Norbert Schneider, original erschienen in: DAR 2007, 552 - 554.

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW-RR 2007, 720
  • MDR 2007, 863
  • FamRZ 2007, 721
  • AnwBl 2007, 381
  • Rpfleger 2007, 430



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Wird zitiert von ... (23)  

  • BGH, 01.07.2010 - IX ZR 198/09  

    Rechtsanwaltskosten: Terminsgebühr für den Anwalt des Anspruchsgegners bei einer

    Vielmehr will der Gesetzgeber die außergerichtliche Streiterledigung dadurch fördern, dass die Terminsgebühr auch dann anfällt, wenn der Anwalt nach Erteilung des Klageauftrags an einer auf die Vermeidung des Verfahrens gerichteten Besprechung mitwirkt (BT-Drucks. 15/1971 S. 148; BGH, Urt. v. 8. Februar 2007 - IX ZR 215/05, NJW-RR 2007, 720 Rn. 7, 8).

    Voraussetzung für die zugunsten des Anwalts des Anspruchstellers anfallende Terminsgebühr ist danach lediglich die Erteilung eines unbedingten Klageauftrags, nicht jedoch die Einreichung der Klage (BGH, Urt. v. 8. Februar 2007, aaO Rn. 9).

  • BGH, 25.09.2008 - IX ZR 133/07  

    Anrechnung der vorgerichtlichen Geschäftsgebühr auf die wegen vorzeitiger

    Gebührenrechtlich beginnt der "Erste Rechtszug" (so die Überschrift des 1. Abschnitts von Teil 3 des Vergütungsverzeichnisses) bereits mit der Erteilung des (unbedingten) Klageauftrags, nicht erst mit der Einreichung der Klageschrift bei Gericht (vgl. BGH, Urt. v. 8. Februar 2007 - IX ZR 215/05, NJW-RR 2007, 720 Rn. 11).
  • OLG Koblenz, 08.10.2009 - 2 U 963/08  

    Erfallen der Terminsgebühr bei außergerichtlichen Einigungsbesprechungen

    Eine Terminsgebühr bei außergerichtlichen Einigungsbesprechungen kommt auch dann in Betracht, wenn diese Besprechung der Abwehr eines Anspruchs dient und der Gegner seinem Prozessbevollmächtigten unbedingten Klageauftrag erteilt hat (in Anknüpfung an BGH Urteil vom 08.02.2007 - IX ZR 215/05).

    Die Terminsgebühr nach Nr. 3.104 VV RVG entsteht nach der Vorbemerkung Nr. 3 der VV RVG auch für die "...Mitwirkung an auf die Vermeidung oder die Erledigung des Verfahrens gerichteten Besprechungen ohne Beteiligung des Gerichts..." Nach der Rechtsprechung des BGH (Urteil vom 08.02.2007 - IX ZR 215/05) soll Voraussetzung der Terminsgebühr ein unbedingter Klageauftrag sein, nicht jedoch die Einreichung der Klage selbst (vgl. auch Hartung /Römermann/Schons, RVG, 2. Aufl, Vorb. VV Rn. 25 ff, 36; S. 746 ff.).

    Nach der Rechtsprechung des BGH (Urteil vom 08.02.2007 - IX ZR 215/05) könnten damit die Prozessbevollmächtigten der Ehefrau des Beklagten für die Besprechung am 20.02.2006 eine Terminsgebühr beanspruchen, da Klageauftrag seitens der Ehefrau zur Durchsetzung ihrer Ansprüche erteilt worden ist, die Prozessbevollmächtigten des Beklagten hingegen, die diesen Anspruch versucht haben, abzuwehren bei wortgenauer Übernahme der Rechtsprechung des BGH nicht.

    Im Interesse der Vereinfachung und insbesondere zur Beseitigung früherer Streitfragen sind durch die Fassung des Gebührentatbestandes die Unterschiede zwischen einer streitigen oder nicht streitigen Verhandlung, ein- oder zweiseitiger Erörterung sowie zwischen Verhandlungen zur Sache oder zur Prozess- und Sachleitung entfallen (BT-Drucks. 15/1971 S. 209; vgl. hierzu BGH Beschluss vom 20.11.2006 - II ZB 9/06; BGH Urteil vom 08.02.20007 - IX ZR 215/05).

  • OLG Köln, 30.05.2008 - 3 U 7/07  

    Pfandrecht des Frachtführers und Überverkauf

    Eine solche setzt voraus, dass zumindest bereits Klageauftrag erteilt worden war (vgl. BGH, Urt. v. 08.02.2007, IX ZR 215/05, NJW-RR 2007, 720); dazu fehlt hinreichender Vortrag des Beklagten.
  • OVG Bremen, 23.07.2008 - 2 S 458/07  

    Terminsgebühr

    Zwar setzt nach der überwiegend in der Rechtsprechung und Literatur vertretenen Ansicht der Gebührentatbestand der Nr. 3104 VV nicht voraus, dass der Anspruch, der Gegenstand der Besprechung war, bereits bei Gericht anhängig gemacht worden ist (ausführlich: BGH, Urt. v. 08.02.2007 - Az.: IX ZR 215/05 - NJW-RR 2007, 720), das verwaltungsgerichtliche Verfahren ist aber dadurch gekennzeichnet, dass ihm das Vorverfahren nach § 68 VwGO vorgeschaltet ist.

    Dass der Rechtsanwalt häufig - wie auch vorliegend - schon bei der Auftragserteilung eine schriftliche Prozessvollmacht erhält, steht dieser Vermutung nicht entgegen, denn maßgeblich kommt es auf den Klageauftrag und nicht auf die Vollmacht an (vgl. auch: BGH, Urt. v. 08.02.2007, a. a. O., nach dem ein unbedingter Klageauftrag vorliegen muss; vgl. weiter: Madert in: Gerold/Schmidt u. a., a. a. O., VV 2300, 2301 Rz. 6 und Schneider in: Riedel/Sußbaum, RVG, VV Teil 2 Rz. 27, die bei kostenrechtlich verschieden zu bewertenden Maßnahmen ebenfalls auf den konkreten Auftrag abstellen).

  • OVG Bremen, 23.07.2008 - 2 S 459/07  

    Terminsgebühr

    Zwar setzt nach der überwiegend in der Rechtsprechung und Literatur vertretenen Ansicht der Gebührentatbestand der Nr. 3104 VV nicht voraus, dass der Anspruch, der Gegenstand der Besprechung war, bereits bei Gericht anhängig gemacht worden ist (ausführlich: BGH, Urt. v. 08.02.2007 - Az.: IX ZR 215/05 - NJW-RR 2007, 720), das verwaltungsgerichtliche Verfahren ist aber dadurch gekennzeichnet, dass ihm das Vorverfahren nach § 68 VwGO vorgeschaltet ist.

    Dass der Rechtsanwalt häufig - wie auch vorliegend - schon bei der Auftragserteilung eine schriftliche Prozessvollmacht erhält, steht dieser Vermutung nicht entgegen, denn maßgeblich kommt es auf den Klageauftrag und nicht auf die Vollmacht an (vgl. auch: BGH, Urt. v. 08.02.2007, a. a. O., nach dem ein unbedingter Klageauftrag vorliegen muss; vgl. weiter: Madert in: Gerold/Schmidt u. a., a. a. O., VV 2300, 2301 Rz. 6 und Schneider in: Riedel/Sußbaum, RVG, VV Teil 2 Rz. 27, die bei kostenrechtlich verschieden zu bewertenden Maßnahmen ebenfalls auf den konkreten Auftrag abstellen).

  • OLG Saarbrücken, 11.11.2009 - 9 W 340/09  

    Erfallen der Terminsgebühr bei Abschluss eines Vergleichs gem. § 278 Abs. 6 ZPO

    Wenn eine außergerichtliche Einigungsbesprechung über einen nicht rechtshängigen Anspruch, für den Verfahrensauftrag bereits besteht, genügt, um eine Terminsgebühr auszulösen, so muss im Rahmen des RVG VV 3401 Abs. 1 Nr. 1 dasselbe für das schriftliche Aushandeln eines Vergleichs gelten, zumal dieses häufig mühsamer ist als eine Besprechung (vgl. Gerold/ Schmidt/ Müller- Rabe, Rechtsanwaltsvergütungsgesetz, 18. Aufl., VV 3104, Rz. 53 ff, 58, 61; BGH, AnwBl 2007, 381; siehe auch OLG Köln, OLGR Köln 2008, 65).
  • SG Augsburg, 18.01.2017 - S 11 AS 1379/16  

    Rechtmäßige Ablehnung der Erstattung einer Terminsgebühr

    Vielmehr will der Gesetzgeber die außergerichtliche Streiterledigung dadurch fördern, dass die Terminsgebühr auch dann anfällt, wenn der Anwalt nach Erteilung des Klageauftrags an einer auf die Vermeidung des Verfahrens gerichteten Besprechung mitwirkt (BT-Drucks. 15/1971, S. 148; BGH, Urteil vom 08.02.2007 - IX ZR 215/05, NJW-RR 2007, 720 Rn. 7, 8).

    Voraussetzung für die zugunsten des Anwalts des Anspruchstellers anfallende Terminsgebühr ist danach lediglich die Erteilung eines unbedingten Klageauftrags, nicht jedoch die Einreichung der Klage (BGH, Urteil vom 08.02.2007, a. a. O., Rn. 9).".

  • KG, 31.03.2008 - 1 W 111/08  

    Berücksichtigung der Anrechnung der Geschäftsgebühr im

    Ein solcher Aufwand ist jedenfalls nach Vorbem. 3 Abs. 3 durch die neu geschaffene Terminsgebühr zu vergüten, wenn dem Anwalt ein unbedingter Prozessauftrag erteilt wurde (BGH Urt. v. 08.02.2007 - IX ZR 215/05 - MDR 07, 863).
  • OLG Köln, 16.10.2008 - 17 W 252/08  

    Erfallen der Terminsgebühr bei kurzfristiger Aufhebung des Termins

    Sie entsteht vielmehr nach höchstrichterlicher Rechtsprechung (BGH AnwBl. 2007, 381= FamRZ 2007, 321) selbst dann, wenn die Parteien einer außergerichtliche Besprechung über nicht rechtshängige Ansprüche zur Vermeidung eines zukünftigen Prozesses führen (s. Müller-Rabe, in: Gerold/Schmidt, RVG, 18. Aufl., Vorb. 3 VV RVG Rdn. 93 m. w. N.).
  • LSG Niedersachsen-Bremen, 13.09.2007 - L 13 B 7/07  

    Sozialgerichtliches Verfahren - Statthaftigkeit - unzulässige Beschwerde -

  • AG Düsseldorf, 21.03.2011 - 47 C 14298/10  

    Nachzahlungspflicht einer Mieterin unter Berücksichtigung der geleisteten

  • OLG München, 16.03.2011 - 15 U 4263/10  

    Honorarklage des Rechtsanwalts: Einwand des Tätigwerdens ohne Abwarten einer

  • OVG Niedersachsen, 24.01.2011 - 8 OA 2/11  

    Entstehen einer Terminsgebühr bei einem "aufgedrängten" Erledigungsgespräch

  • KG, 31.07.2007 - 1 W 259/07  

    Gebühren des für einen Vergleichsabschluss beigeordneten Rechtsanwalts

  • OLG Köln, 21.03.2012 - 17 W 46/12  

    Erfallen der Terminsgebühr bei einvernehmlicher Beilegung eines Rechtsstreits

  • LAG Nürnberg, 13.01.2011 - 4 Ta 172/10  

    Vergütungsfestsetzung - Terminsgebühr

  • OLG Köln, 05.10.2011 - 17 W 193/11  

    Erfallen der Terminsgebühr im einstweiligen Verfügungsverfahren

  • LG Köln, 30.01.2008 - 20 S 11/07  

    Streit über die Kostentragungspflicht einer Rechtschutzversicherung; Verletzung

  • OLG Köln, 04.07.2011 - 17 W 126/11  

    Voraussetzungen des Anfalls der Terminsgebühr

  • AG Mannheim, 19.12.2008 - 3 C 269/08  

    Geschäftsgebühr: Tätigkeit in derselben Angelegenheit bei vorgerichtlicher

  • AG Kehl, 08.09.2011 - 3 C 416/10  

    Zu den Voraussetzungen der Entstehung einer Terminsgebühr bei einer

  • LG Leipzig, 10.01.2011 - 8 O 1214/09  
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