Rechtsprechung
   BGH, 08.07.2015 - XII ZB 56/14   

Volltextveröffentlichungen (14)

  • lexetius.com

    SGB XII §§ 43 Abs. 3, 94; BGB §§ 1602, 1606 Abs. 3 Satz 1

  • IWW

    § ... 43 Abs. 3 Satz 1 SGB XII, § 43 Abs. 3 Satz 1 und 6 SGB XII, § 43 Abs. 3 Satz 6 SGB XII, § 43 Abs. 3 SGB XII, §§ 41 ff. SGB XII, § 16 SGB IV, § 43 Abs. 3 Satz 2 SGB XII, § 43 Abs. 3 Satz 3 SGB XII, § 43 Abs. 3 Satz 4 und 5 SGB XII, § 1606 Abs. 3 Satz 1 BGB, § 43 Abs. 3 Satz 4 SGB XII, § 117 SGB XII, § 43 Abs. 2 Satz 6 SGB XII, § 43 Abs. 2 Satz 1 SGB XII, § 74 Abs. 2 FamFG, § 242 BGB, § 94 Abs. 1 Satz 1 SGB XII, § 94 Abs. 1 Satz 3 Halbs. 2 SGB XII, § 94 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 SGB XII, § 94 Abs. 1 Satz 3, Halbs. 2 SGB XII, §§ 27 ff. SGB XII, § 2 Abs. 2 Satz 1 SGB XII, § 2 SGB XII, § 94 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 SGB XII, Halbs. 1, 2. Alt. SGB XII, § 19 Abs. 2 Satz 2 SGB XII, § 1618 a BGB

  • openjur.de

    §§ 1602, 1606 Abs. 3 Satz 1 BGB; §§ 43 Abs. 3, 94 SGB_XII

Kurzfassungen/Presse (6)

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Grundsicherung im Alter - und der Elternunterhalt

  • anwaltonline.com(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Kurzinformation)

    Familienrecht - Elternunterhalt und die Grundsicherung

  • Jurion (Kurzinformation)

    Zurechnung fiktiver Grundsicherungsleistungen beim Elternunterhalt nicht zwingend

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Elternunterhalt: Obliegenheiten des Unterhaltsberechtigten

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Elternunterhalt: Wann muss ein Kind zahlen?

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Elternunterhalt und Grundsicherung

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BGHZ 206, 177
  • NJW 2015, 2655
  • MDR 2015, 947
  • DNotZ 2015, 835
  • FamRZ 2015, 1467
  • FamRZ 2015, 1600



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Wird zitiert von ... (5)  

  • BGH, 27.04.2016 - XII ZB 485/14

    Familienunterhalt: Eheliche Lebensgemeinschaft bei dauerhafter Heimunterbringung

    Dies entspricht etwa der Lage, wie sie sich bei einem Ausschluss des Anspruchsübergangs auch in anderen Fällen ergibt (vgl. Senatsbeschluss BGHZ 206, 177 = FamRZ 2015, 1467 Rn. 31 ff.).
  • BGH, 12.09.2018 - XII ZB 384/17

    Prüfung des Vorliegens einer unbilligen Härte im Sinne von § 94 Abs. 3 Nr. 2 SGB

    Dabei besteht eine Obliegenheit, bedarfsdeckende Sozialleistungen in Anspruch zu nehmen; verstößt der Unterhaltsberechtigte gegen diese Obliegenheit, können ihm fiktive Einkünfte in Höhe der entgangenen Sozialleistung zugerechnet werden (vgl. Senatsbeschlüsse BGHZ 206, 177 = FamRZ 2015, 1467 Rn. 11 und BGHZ 206, 25 = FamRZ 2015, 1594 Rn. 31).

    Entscheidend ist daher, ob aus Sicht des Sozialhilferechts durch den Anspruchsübergang soziale Belange berührt werden, was notwendigerweise voraussetzt, dass der den Härtegrund rechtfertigende Lebenssachverhalt einen erkennbaren Bezug zum Sozialhilferecht oder zu einem sonstigen Handeln des Staates und seiner Organe aufweist (Senatsbeschlüsse BGHZ 206, 177 = FamRZ 2015, 1467 Rn. 33 und Senatsurteil vom 15. September 2010 - XII ZR 148/09 - FamRZ 2010, 1888 Rn. 45).

    Eine unbillige Härte liegt danach insbesondere vor, wenn und soweit der öffentlichrechtliche Grundsatz der familiengerechten Hilfe (§ 16 SGB XII), nach dem unter anderem auf die Belange und Beziehungen in der Familie Rücksicht zu nehmen ist, einer Heranziehung entgegensteht (vgl. Senatsbeschlüsse BGHZ 206, 177 = FamRZ 2015, 1467 Rn. 34 und BGHZ 206, 25 = FamRZ 2015, 1594 Rn. 36); das wäre dann der Fall, wenn die laufende Heranziehung in Anbetracht der sozialen und wirtschaftlichen Lage des Unterhaltspflichtigen mit Rücksicht auf die Höhe und Dauer des Bedarfs zu einer nachhaltigen und unzumutbaren Beeinträchtigung des Unterhaltspflichtigen und der übrigen Familienmitglieder führen würde (Senatsurteile vom 15. September 2010 - XII ZR 148/09 - FamRZ 2010, 1888 Rn. 46 und vom 23. Juni 2010 - XII ZR 170/08 - FamRZ 2010, 1418 Rn. 34 mwN).

  • OLG Hamm, 10.09.2015 - 4 UF 13/15

    Obliegenheiten eines erwerbsunfähigen Kindes gegenüber dem

    Für einen Unterhaltsberechtigten besteht die Obliegenheit zur Inanspruchnahme von Grundsicherungsleistungen; eine Verletzung dieser Obliegenheit kann zur Anrechnung fiktiver Einkünfte in der Höhe der entgangenen Grundsicherung führen (BGH, Beschluss vom 08. Juli 2015 - XII ZB 56/14 -, Rn. 11).
  • BSG, 05.07.2018 - B 8 SO 21/16 R

    Sozialgerichtliches Verfahren - isolierte Feststellungsklage - negative

    Diese (abschließende) Prüfung des Ausschlusses eines Anspruchsübergangs erfordert eine umfassende Abwägung aller Umstände des Einzelfalls, bei der es neben dem Verhalten des Sozialhilfeempfängers gegenüber dem Unterhaltspflichtigen unter Berücksichtigung der sozialen Belange (über das im Wege der Feststellungsklage allein zu entscheiden wäre) entscheidend auch auf die aktuellen wirtschaftlichen und persönlichen Verhältnisse des Unterhaltspflichtigen und des Sozialhilfeempfängers ankommt (vgl zur konkreten Berücksichtigung der gegenwärtigen sozialen und wirtschaftlichen Verhältnisse des Unterhaltspflichtigen zB BGH FamRZ 2003, 1468, 1470, 1471; BGH FamRZ 2004, 1097, 1099; BGH NJW 2010, 2957, 2960; BGH NJW 2010, 3714, 3717; BGH NJW 2014, 1177, 1179 und BGHZ 206, 177, 189; vgl auch Conradis/Münder in Bieritz-Harder/Conradis/Thie, SGB XII, 11. Aufl 2018, § 94 RdNr 48 und Pfohl/Steymann in Adolph, SGB II/SGB XII/AsylbLG, § 94 RdNr 156 mwN, Stand 11/2017, jeweils mwN) .
  • BayObLG, 26.02.2019 - 1 AR 13/19

    Zuständigkeitsbestimmung

    Deshalb ist die streitgenössische Inanspruchnahme beider Antragsgegner auf Elternunterhalt in einem Rechtsstreit zulässig, ohne hierfür die Frage klären zu müssen, inwieweit sich hier die fehlende Leistungsfähigkeit eines der Antragsgegner auf die Höhe der Inanspruchnahme des andern auswirken kann (vgl. hierzu BGH, Beschluss vom 9. Juli 2015, XII ZB 56/14, BGHZ 206, 177 ff.).
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