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   BGH, 08.08.2018 - 2 StR 210/16   

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https://dejure.org/2018,37844
BGH, 08.08.2018 - 2 StR 210/16 (https://dejure.org/2018,37844)
BGH, Entscheidung vom 08.08.2018 - 2 StR 210/16 (https://dejure.org/2018,37844)
BGH, Entscheidung vom 08. August 2018 - 2 StR 210/16 (https://dejure.org/2018,37844)
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Volltextveröffentlichungen (13)

  • HRR Strafrecht

    Art. 49 Abs. 1 Satz 3 EUGrCharta; Art. 103 Abs. 2 GG; § 2 Abs. 3 StGB; § 38 WpHG aF; § 39 WpHG aF; § 52 Abs. 1 WpHG aF; § 137 Abs. 1 WpHG
    Marktmanipulation (keine Ahndungslücke bzw. "Generalamnestie" durch vorzeitige Bezugnahme auf EU-Verordnung in Blankettnormen); Meistbegünstigungsprinzip (keine verfassungsrechtliche Verankerung; Möglichkeit der Suspendierung durch einfaches Gesetz; kein Konflikt von ...

  • openjur.de
  • bundesgerichtshof.de PDF
  • IWW

    § 349 Abs. 2 StPO, §§ ... 38 Abs. 1, Abs. 2 Nr. 1, §§ 39 Abs. 1 Nr. 2, 20a Abs. 1 Satz 1 Nr. 3, Abs. 5 Wertpapierhandelsgesetz, §§ 27, 49 Abs. 1 StGB, § 38 Abs. 1 Wertpapierhandelsgesetzes, § 354a StPO, § 2 StGB, § 2 Abs. 3 StGB, §§ 38, 39 WpHG, § 137 WpHG, §§ 38 Abs. 3 Nr. 1, 39 Abs. 3d Nr. 2 WpHG, Verordnung (EU) Nr. 596/2014, § 20a WpHG, § 39 Abs. 3d Nr. 2, § 38 Abs. 1 Nr. 2 WpHG, § 38 Abs. 3 WpHG, § 39 Abs. 3d Nr. 2 WpHG, § 1 Abs. 1 Nr. 6e WpHG, Richtlinie 2014/57/EU, § 38 Abs. 4 WpHG, § 38 Abs. 5 WpHG, Art. 103 Abs. 2 GG, § 38 Abs. 1 Nr. 2, § 52 WpHG, § 38 WpHG, § 7a FPersG, § 52 Abs. 1 WpHG, § 137 Abs. 1 WpHG, § 52 Abs. 1

  • Wolters Kluwer

    Annahme von Straffreiheit über das Meistbegünstigungsprinzip durch Vorliegen einer Ahndungslücke bei Anwendung des Tatzeitrechts i.R.d. Beihilfe zur vorsätzlichen Marktmanipulation

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 12,79 €)

    Zur Strafbarkeit der Beihilfe zur vorsätzlichen Marktmanipulation nach dem bis zum 1.7.2016 geltenden Recht; keine Ahndungslücke für eine solche Straftat durch den seit dem 2.7.2016 geltenden Rechtszustand

  • rewis.io

    Verurteilung wegen vorsätzlichen Marktmanipulationen unter Berücksichtigung der gesetzlichen Änderungen des Wertpapierhandelsgesetzes

  • ra.de
  • degruyter.com(kostenpflichtig, erste Seite frei)

    Kapitalmarktstrafrecht: Keine Ahndungslücke hinsichtlich des strafbewehrten Verbots der Marktmanipulation

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
  • rechtsportal.de

    Annahme von Straffreiheit über das Meistbegünstigungsprinzip durch Vorliegen einer Ahndungslücke bei Anwendung des Tatzeitrechts i.R.d. Beihilfe zur vorsätzlichen Marktmanipulation

  • datenbank.nwb.de
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NStZ-RR 2019, 49
  • WM 2018, 2358
 
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Wird zitiert von ... (4)

  • BGH, 04.11.2020 - 2 StR 32/20

    Marktmanipulation (Erfassung vollständig oder teilweise manipulierter

    a) Allerdings waren nach den getroffenen Feststellungen die vom Angeklagten erteilten Verkaufs- bzw. Kaufaufträge und die auf dieser Grundlage abgeschlossenen Geschäfte nicht nur geeignet, irreführende Signale für den Börsenpreis eines Finanzinstruments im Sinne von § 39 Abs. 1 Nr. 1, § 20a Abs. 1 Nr. 2 WpHG in der hier maßgeblichen Tatzeitfassung (vgl. Senat, Beschluss vom 8. August 2018 - 2 StR 210/16) zu geben; dass sich sonstige Marktteilnehmer tatsächlich geirrt haben, ist nicht erforderlich (vgl. BGH, Urteil vom 27. November 2013 - 3 StR 5/13, Rn. 15).
  • OLG Zweibrücken, 05.11.2020 - 1 OWi 2 SsRs 124/20

    Verkehrsordnungswidrigkeit: Rechtsfolgen der Teilnichtigkeit der 54. Verordnung

    Ebenfalls zutreffend nimmt die Rechtsbeschwerde dabei an, dass als "milderes Gesetz" auch ein zwischenzeitlich eingetretener Rechtszustand anzusehen ist, in dem eine Strafbarkeit (im Falle des gleichlautenden § 2 Abs. 3 StGB) oder eine Ahndungsfähigkeit als Ordnungswidrigkeit (im Falle des § 4 Abs. 3 OWiG) ganz weggefallen ist (vgl. v.a. aus dem Gebiet des Wirtschaftsstraf- und -bußgeldrechts BGH, NStZ-RR 2019, 49, 50; NJW 2017, 966 Rn. 4; NStZ 1992, 535, 536; Reckmann, NZWiSt 2020, 293; Esser in: Esser/Rübenstahl/Saliger/Tsambikakis, Wirtschaftsstrafrecht, § 2 StGB Rn. 4 ff.; Krenberger, in: Haus/Krumm/Quarch, Gesamtes Verkehrsrecht, 2. Aufl. 2017, § 4 OWiG Rn. 4).
  • BGH, 21.04.2021 - 3 StR 225/20

    Anwendbarkeit des Markenstrafrechts nach Wegfall des in Bezug genommenen

    Zudem kommt es nicht darauf an, ob die Bezugsnorm bereits oder noch gilt (vgl. BVerfG, Beschlüsse vom 12. November 1958 - 2 BvL 4/56 u.a., BVerfGE 8, 274, 302 f.; vom 23. März 1982 - 2 BvL 13/79, BVerfGE 60, 135, 158 ff.; vom 3. Mai 2018 - 2 BvR 463/17, NJW 2018, 3091 Rn. 24 ff.; BGH, Beschlüsse vom 20. November 2013 - 1 StR 544/13, NJW 2014, 1029; vom 10. Januar 2017 - 5 StR 532/16, NJW 2017, 966 Rn. 8; vom 8. August 2018 - 2 StR 210/16, BGHR StGB § 2 Abs. 3 Gesetzesänderung 20 Rn. 21 f.; Erbs/Kohlhaas/Kaiser, Strafrechtliche Nebengesetze, 210. EL, § 143a MarkenG Rn. 2a; LK/Dannecker/Schuhr, StGB, 13. Aufl., § 1 Rn. 146 f.; MüKoStGB/Maske-Reiche, 3. Aufl., § 143a Rn. 2; Ströbele/Hacker/Thiering, MarkenG, 13. Aufl., § 143a Rn. 2; zum Verweis auf eine nichtige Norm s. BVerfG, Beschluss vom 14. Juni 1960 - 2 BvL 7/60, BVerfGE 11, 203, 218).
  • LG Hamburg, 14.11.2018 - 608 KLs 3/17
    Im Hinblick auf die Änderungen durch das Erste Finanzmarktnovellierungsgesetz bestand auch zu keinem Zeitpunkt eine Ahndungslücke, die über das Meistbegünstigungsprinzip des § 2 Abs. 3 StGB die Annahme von Straffreiheit nach sich zöge (BGH, Beschl. v. 8. August 2018 - 2 StR 210/16 -, Rn. 5 ff.; BVerfG, Nichtannahmebeschluss v. 3. Mai 2018 - 2 BvR 463/17).

    Diese Übergangsvorschrift begegnet weder verfassungsrechtlichen Bedenken noch gerät sie in Konflikt mit Art. 49 Abs. 1 S. 3 der Charta der Europäischen Union (BGH, Beschl. v. 8. August 2018 - 2 StR 210/16 -, Rn. 24 ff.).

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