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   BGH, 08.10.2020 - III ZR 80/20.   

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https://dejure.org/2020,29686
BGH, 08.10.2020 - III ZR 80/20. (https://dejure.org/2020,29686)
BGH, Entscheidung vom 08.10.2020 - III ZR 80/20. (https://dejure.org/2020,29686)
BGH, Entscheidung vom 08. Januar 2020 - III ZR 80/20. (https://dejure.org/2020,29686)
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Volltextveröffentlichungen (14)

  • IWW
  • rewis.io

    Allgemeine Geschäftsbedingungen einer Rehaklinik: Wirksamkeit des Ausschlusses des außerordentlichen Kündigungsrechts des Patienten; Wirksamkeit einer Klausel über zu leistenden Schadensersatz bei vorzeitiger Abreise des Patienten

  • iurado.de (Kurzinformation und Volltext)

    Kann das Recht eines Patienten, außerordentlich vom Behandlungsvertrag zurückzutreten, durch AGB ausgeschlossen werden?

  • degruyter.com(kostenpflichtig, erste Seite frei)
  • degruyter.com(kostenpflichtig, erste Seite frei)
  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 12,79 €)

    Grundsätzlich kein Ausschluss des außerordentlichen Kündigungsrechts des § 627 Abs. 1 BGB durch allgemeine Geschäftsbedingungen; zur Unwirksamkeit einer Klausel in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen einer Rehaklinik, wonach der Einrichtungsträger bei vorzeitiger Abreise ...

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
  • rechtsportal.de

    BGB § 307 Abs. 1 S. 1; BGB § 627 Abs. 1
    Ausschluss des außerordentlichen Kündigungsrechts durch allgemeine Geschäftsbedingungen; Schadensersatzanspruch eines Einrichtungsträgers bei vorzeitiger Abreise (Kündigung) des Patienten in Höhe von 80 % des Tagessatzes für jeden vorzeitig abgereisten Tag als Klausel in ...

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (11)

  • bundesgerichtshof.de (Pressemitteilung)

    Schadensersatzklausel für Abbruch einer Mutter-Kind-Kur unwirksam

  • christmann-law.de (Kurzinformation)

    Klinik darf von Patient keinen Ersatz wegen vorzeitigem Behandlungsabbruch verlangen

  • christmann-law.de (Kurzinformation)

    Klinik darf von Patient keinen Ersatz wegen vorzeitigem Behandlungsabbruch verlangen

  • lto.de (Kurzinformation)

    Abgebrochene Mutter-Kind-Kur: Freies Kündigungsrecht für Behandlungsverträge

  • anwaltonline.com (Kurzinformation)

    Schadensersatzklausel für Abbruch einer Mutter-Kind-Kur unwirksam

  • Wolters Kluwer (Kurzinformation)

    Keine Verpflichtung zum Schadensersatz bei vorzeitigem Abbruch einer medizinischen Vorsorgemaßnahme in Form einer Mutter-Kind-Kur

  • tp-presseagentur.de (Kurzinformation)

    Schadensersatzklausel für Abbruch einer Mutter-Kind-Kur unwirksam

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Abbruch einer Mutter-Kind-Kur: Kein Schadensersatz für Kurklinik

  • rechtstipp24.de (Kurzinformation)

    Kein Schadensersatz bei vorzeitigem Abbruch einer Kur

  • der-rechtsberater.de (Kurzinformation)

    Keine Schadensersatzpflicht bei vorzeitigem Abbruch von Mutter-Kind-Kur

  • etl-rechtsanwaelte.de (Kurzinformation)

    Ausschluss von § 627 Abs. 1 BGB durch allgemeine Geschäftsbedingungen?

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2021, 1392
  • MDR 2021, 284
  • VersR 2021, 778
  • WM 2022, 429
 
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Wird zitiert von ... (12)

  • BGH, 24.02.2021 - VIII ZR 36/20

    Kein Widerrufsrecht des Leasingnehmers bei Kilometerleasingverträgen

    Allgemeine Geschäftsbedingungen sind nach ihrem objektiven Inhalt und typischen Sinn einheitlich so auszulegen, wie sie von verständigen und redlichen Vertragsparteien unter Abwägung der Interessen der normalerweise beteiligten Verkehrskreise verstanden werden, wobei die Verständnismöglichkeiten eines durchschnittlichen Vertragspartners des Verwenders zugrunde zu legen sind (st. Rspr.; siehe etwa BGH, Urteile vom 16. Juni 2020 - VIII ZR 289/19, WM 2020, 1840 Rn. 26; vom 8. Oktober 2020 - III ZR 80/20, juris Rn. 32; jeweils mwN).
  • OLG Karlsruhe, 30.06.2021 - 12 U 4/21

    Leistungen aus einer Betriebsschließungsversicherung bei Schließung in Folge der

    Die Unklarheitenregel des § 305c Abs. 2 BGB, bei der Verständnismöglichkeiten unberücksichtigt bleiben, die zwar theoretisch denkbar, praktisch aber fernliegend sind und für die an solchen Geschäften typischerweise Beteiligten nicht ernstlich in Betracht kommen (st. Rspr., vgl. BGH, Urteil vom 8. Oktober 2020 - III ZR 80/20, juris Rn. 33; BGH, Urteil vom 16. Juli 2020 - VII ZR 159/19, juris Rn. 27; jeweils m.w.N.), findet damit keine Anwendung (vgl. OLG Oldenburg, Urteil vom 6. Mai 2021 - 1 U 10/21, juris Rn. 38; OLG Stuttgart, Urteil vom 18. Februar 2021 - 7 U 351/20, juris Rn. 50; a.A. LG Mannheim, Urteil vom 19. Februar 2021 - 11 O 131/20, juris Rn. 41; LG Flensburg, Urteil vom 19. Februar 2021 - 4 O 241/20, juris Rn. 26).
  • BGH, 12.05.2022 - III ZR 78/21

    Anspruch einer Ergotherpeutin gegen Eltern des minderjährigen Patienten auf

    Die Höhe des Ausfallhonorars, das ohnehin nur bei Absage eines einzelnen Termins und nicht bei Kündigung des gesamten Behandlungsvertrages anfalle, sei hinsichtlich seines Druckpotenzials nicht vergleichbar mit der Tagespauschale von 80 % in einem vom Bundesgerichtshof bereits entschiedenen Fall (Hinweis auf Senat, Urteil vom 8. Oktober 2020 - III ZR 80/20, NJW 2021, 1392) und stelle kein ernstliches Hindernis für eine Kündigung des Behandlungsvertrages dar.

    Auch in diesem Fall ist der Behandlungsanspruch gegen den behandelnden Arzt privatrechtlicher Natur (Senat, Urteile vom 8. Oktober 2020 - III ZR 80/20, NJW 2021, 1392 Rn. 17 sowie vom 28. April 2005 aaO S. 46), so dass er auch im Rahmen eines Vertrages zugunsten Dritter zugewandt werden kann (BeckOGK/Mäsch, BGB, § 328 Rn. 94 [Stand: 1. April 2022]; Deutsch/Spickhoff, Medizinrecht, 7. Aufl., Rn. 127; Staudinger/Klumpp, BGB, Neubearb. 2020, § 328 Rn. 196; weitere Nachweise bei Lauf/Birck, NJW 2018, 2230, 2233).

    Ansatzpunkt für die bei einer Formularklausel gebotene objektive, nicht am Willen der konkreten Vertragspartner zu orientierende Auslegung ist dabei in erster Linie ihr Wortlaut (st. Rspr.; vgl. nur Senat, Urteil vom 8. Oktober 2020 aaO Rn. 32 mwN).

  • BGH, 08.09.2021 - VIII ZR 97/19

    Wirksame Vertragsänderungsklausel eines Stromversorgungsunternehmen gegenüber

    Diese Auslegung kann der Senat selbst vornehmen, weil Allgemeine Geschäftsbedingungen wie revisible Rechtsnormen zu behandeln und in der Folge vom Revisionsgericht frei auszulegen sind (st. Rspr.; vgl. nur BGH, Urteile vom 3. Februar 2021 - XII ZR 29/20, juris Rn. 28; vom 8. Oktober 2020 - III ZR 80/20, NJW 2021, 1392 Rn. 30; vom 16. Juli 2020 - VII ZR 159/19, NJW-RR 2020, 1219 Rn. 26; vom 10. Juni 2020 - VIII ZR 289/19, WM 2020, 1840 Rn. 25; vom 18. Juni 2019 - XI ZR 768/17, BGHZ 222, 240 Rn. 39; vom 3. Dezember 2014 - VIII ZR 224/13, NJW-RR 2015, 264 Rn. 16; Beschlüsse vom 19. April 2018 - I ZB 52/17, NJW-RR 2018, 1331 Rn. 12; vom 2. Juli 2019 - VIII ZR 74/18, NJW-RR 2019, 1202 Rn. 18; jeweils mwN).

    Denn damit ist die scheinbar "kundenfeindlichste" Auslegung im Ergebnis regelmäßig die dem Kunden günstige (BGH, Urteile vom 29. April 2008 - KZR 2/07, aaO; vom 21. April 2009 - XI ZR 78/08, aaO Rn. 11 mwN; vom 10. Juni 2020 - VIII ZR 289/19, aaO Rn. 28; vom 8. Oktober 2020 - III ZR 80/20, NJW 2021, 1392 Rn. 33).

  • BGH, 18.02.2021 - III ZR 175/19

    Auskunftsansprüche zwischen Trägern der Jugendhilfe

    Es handelt sich regelmäßig um typengemischte Verträge, deren Schwerpunkt trotz mietvertraglicher und vereinzelter werkvertraglicher Elemente eindeutig im Dienstvertragsrecht (§§ 611 ff BGB) liegt (zur rechtlichen Einordnung gemischter Verträge siehe Senatsurteil vom 8. Oktober 2020 - III ZR 80/20, juris Rn. 18 mwN).
  • BGH, 11.11.2021 - IX ZR 237/20

    Wann stellt Mietzahlung unentgeltliche Leistung dar?

    Denn damit ist die scheinbar "kundenfeindlichste" Auslegung im Ergebnis die dem Kunden günstigste (BGH, Urteil vom 29. April 2008 - KZR 2/07, BGHZ 176, 244 Rn. 19; vom 8. Oktober 2020 - III ZR 80/20, NJW 2021, 1392 Rn. 33 je mwN).
  • BSG, 10.03.2022 - B 1 KR 6/21 R

    Kostenerstattung der gesetzlichen Krankenversicherung für eine

    Allein dieser Umstand und auch die Möglichkeit einer jederzeitigen sanktionslosen Kündigung des Behandlungsvertrages gemäß § 627 BGB (vgl BSG vom 2.12.1992 - 14a/6 RKa 43/91 - SozR 3-5555 § 9 Nr. 1 RdNr 23; BGH vom 13.9.2018 - III ZR 294/16 - BGHZ 219, 298, 305 RdNr 19; BGH vom 8.10.2020 - III ZR 80/20 - juris RdNr 34; vgl aber auch BSG vom 24.1.2013 - B 3 KR 5/12 R - BSGE 113, 40 = SozR 4-3250 § 14 Nr. 19, RdNr 44; BSG vom 7.5.2020 - B 3 KR 4/19 R - juris RdNr 16, wonach im Falle von Hilfsmittelverträgen eine endgültige rechtliche Verpflichtung eine Vorfestlegung bedeutet) schließen eine (subjektive) Vorfestlegung des Klägers auf die Inanspruchnahme der Leistung allerdings noch nicht aus (vgl auch BSG vom 27.10.2020 - B 1 KR 3/20 R - BSGE 131, 94 = SozR 4-2500 § 13 Nr. 55, RdNr 19) .
  • OLG Celle, 01.04.2021 - 13 U 10/20

    Managementvertrag - Kündigungsrechtsausschluss zulässig?

    Ausnahmen sind möglicherweise bei (maßvollen) Einschränkungen des Kündigungsrechts im Einzelfall denkbar ( BGH, Urteil vom 8. Oktober 2020 - III ZR 80/20 , juris, Rn. 35).
  • LG Siegen, 29.06.2021 - 1 O 331/20

    Betriebsschließungsversicherung und die Versicherungsbedingungen im Zusammenhang

    Mit dem genannten Verständnis der hier anzuwendenden Vertragsbestimmungen können eine objektive Mehrdeutigkeit und das Bestehen für den Versicherungsnehmer nicht behebbarer Zweifel nicht angenommen werden, zumal Verständnismöglichkeiten unberücksichtigt bleiben müssen, die zwar theoretisch denkbar, praktisch aber fernliegend sind und für die an solchen Geschäften typischerweise Beteiligten nicht ernstlich in Betracht kommen (Landgericht Leipzig, Urteil vom 14.01.2021 - 3 O 917/20 Rn. 34 [BeckRS 2021, 701] unter Bezugnahme auf die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zur Auslegung von Allgemeinen Geschäftsbedingungen [NJW 2021, 1392 Rn.33]).
  • LG Siegen, 08.06.2021 - 1 O 237/20
    Mit dem genannten Verständnis der hier anzuwendenden Vertragsbestimmungen können eine objektive Mehrdeutigkeit und das Bestehen für den Versicherungsnehmer nicht behebbarer Zweifel nicht angenommen werden, zumal Verständnismöglichkeiten unberücksichtigt bleiben müssen, die zwar theoretisch denkbar, praktisch aber fernliegend sind und für die an solchen Geschäften typischerweise Beteiligten nicht ernstlich in Betracht kommen (Landgericht Leipzig, Urteil vom 14.01.2021 - 3 O 917/20 Rn. 34 [BeckRS 2021, 701] unter Bezugnahme auf die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zur Auslegung von Allgemeinen Geschäftsbedingungen [NJW 2021, 1392 Rn.33).
  • LG Siegen, 01.06.2021 - 1 O 374/20

    Auslegung von Versicherungsbedingungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie

  • LG Kleve, 20.05.2021 - 6 S 139/20
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