Rechtsprechung
   BGH, 08.12.1992 - 4 StR 450/92   

Volltextveröffentlichungen (2)

  • Jurion

    Voraussetzungen für das Vorliegen verminderter Schuldfähigkeit - Vorliegen einer "schweren anderen seelischen Abartigkeit" in Form einer Triebanomalie

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Auszüge)

    StGB § 20, § 21, § 63
    Voraussetzungen einer schweren anderen seelischen Abartigkeit in Form einer Triebanomalie

Papierfundstellen

  • NStZ 1993, 181
  • StV 1993, 240



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Wird zitiert von ... (4)  

  • BGH, 16.10.1998 - 3 StR 316/98  

    Revision aufgrund Verurteilung wegen versuchter Vergewaltigung in Tateinheit mit

    Für die neue Hauptverhandlung weist der Senat darauf hin, daß der Tatrichter, sollte er eine schwere andere seelische Abartigkeit eventuell in Form einer Triebanomalie (vgl. zu den Voraussetzungen BGHSt 14, 30, 32; 23, 176, 190; BGH NStZ 1993, 181) in Betracht ziehen, zu bedenken haben wird, daß eine Unterbringung nach § 63 StGB einen symptomatischen Zusammenhang zwischen dem Zustand des Angeklagten und dessen Gefährlichkeit erfordert.
  • BGH, 31.10.1995 - 3 StR 517/95  

    Anordnung - Verminderte Schuldfähigkeit - Begehung der Tat - Allgemeine schwere

    Es ist vielmehr davon auszugehen, daß der Angeklagte sich die von der Geschädigten ausgehende Initiative zum ersten Geschlechtsverkehr zunutze gemacht hat, ohne dazu von einer süchtigen Entwicklung getrieben worden zu sein (vgl. BGH NStZ 1993, 181 m.w.N.).
  • BGH, 23.08.1995 - 3 StR 373/95  

    Bedingter Tötungsvorsatz - Pkw - Verminderte Schuldfähigkeit - Allgemeine

    Die Wertung abnormer sexueller Verhaltensweisen als schwere andere seelische Abartigkeit bedarf jedoch sorgfältigerer Darlegung und Begründung (BGH JR 1990, 119; BGH NStZ 1993, 181).
  • BGH, 22.04.1993 - 4 StR 55/93  

    Revisionsrechtliche Relevanz der nicht umfassenden Beachtung fehlender

    Diese kommt nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGHR StGB § 21 seelische Abartigkeit 10, 12, 22 m.w.N.; zuletzt Beschluß des Senats NStZ 1993, 181) in Betracht, wenn die geschlechtliche Triebhaftigkeit des Täters - bei normaler Ausrichtung - derart ausgeprägt ist, daß ihr der Täter selbst bei Aufbietung aller ihm eigenen Willenskräfte nicht ausreichend zu widerstehen vermag, oder wenn sie - infolge ihrer Abartigkeit - den Täter in seiner gesamten inneren Grundlage und damit im Wesen seiner Persönlichkeit so verändert, daß er zur Bekämpfung seiner Triebe nicht die erforderlichen Hemmungen aufbringt, selbst wenn der abnorme Trieb nur von durchschnittlicher Stärke ist.
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