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Rechtsprechung
   BGH, 08.12.2005 - VII ZR 50/04   

Volltextveröffentlichungen (8)

  • Judicialis
  • wgk.eu

    §§ 14, 16 Nr. 3 Abs. 1 VOB/B
    Fälligkeit des Restwerklohns, wenn während der Prüffrist keine Einwendungen gegen die Abrechnung erh

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    VOB/B § 14 § 16 Nr. 3 Abs. 1
    Geltendmachung von Einwendungen gegen die Prüffähigkeit der Schlussrechnung

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Schlussrechnung: Keine Rüge innerhalb von 2 Monaten: Folgen

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (8)

  • IWW (Kurzinformation)

    Vertragsrecht - Bauleiter müssen Rechnungs-Prüfungsfristen beachten

  • ra-heinicke.de (Kurzinformation)

    Frist für Rüge der mangelnden Prüfbarkeit 2 Monate

  • nwb (Leitsatz)
  • info-m.de (Leitsatz)

    VOB-Schlussrechnung: Kann der Werklohn trotz nicht prüfbarer Schlussrechnung fällig werden?

  • streifler.de (Kurzinformation)

    Bauvertrag: Schlussrechnung objektiv nicht prüfbar - trotzdem fällig?

  • drschmel.de (Kurzinformation)

    Bauvertrag: Schlussrechnung objektiv nicht prüfbar - trotzdem fällig?

  • baurechtsurteile.de (Kurzinformation)

    Frist für Rüge der mangelnden Prüfbarkeit 2 Monate

  • wgk.eu (Kurzinformation)

    Werklohnfälligkeit bei Nichteinhaltung der Prüffrist nach VOB/B

Besprechungen u.ä.

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    VOB-Schlussrechnung: Fehlende Prüfbarkeit muss binnen zwei Monaten gerügt werden! (IBR 2006, 129)

Sonstiges

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 08.12.2005, Az.: VII ZR 50/40 (VOB/B §§ 14, 16 Nr.3 Abs.1, Fälligkeit auch einer im Prozess vorgelegten nicht prüfbaren VOB/B-Schlussrechnung)" von RA Carsten Hormann, original erschienen in: ZfIR 2006, 288.

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW-RR 2006, 454
  • MDR 2006, 628
  • NZBau 2006, 179
  • BauR 2006, 517
  • ZfBR 2006, 239



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Wird zitiert von ... (24)  

  • BGH, 27.07.2006 - VII ZR 202/04  

    Zusätzliche Vergütung von Leistungen nach vorzeitiger Beendigung des Vertrages;

    a) Der für den Umfang der erbrachten Leistungen grundsätzlich darlegungs- und beweisbelastete Unternehmer genügt seiner Darlegungslast, sofern ein Aufmaß nicht mehr genommen werden kann, wenn er Tatsachen vorträgt, die dem Gericht die Möglichkeit eröffnen, gegebenenfalls mit Hilfe eines Sachverständigen die für die Errichtung des Bauvorhabens angefallene Mindestvergütung zu schätzen (vgl. BGH, Urteile vom 22. Dezember 2005 - VII ZR 316/03, BauR 2006, 678, 680 = ZfBR 2006, 335 = NZBau 2006, 231 und vom 8. Dezember 2005 - VII ZR 50/04, BauR 2006, 517, 519 = ZfBR 2006, 239 = NZBau 2006, 179 mwN.).
  • BGH, 14.06.2007 - VII ZR 230/06  

    Anforderungen an die schlüssige Darlegung einer Werklohnforderung; Vorlage einer

    Das Berufungsgericht hatte zu prüfen, ob die Forderung der Klägerin begründet ist (vgl. BGH, Urteil vom 27. November 2003 - VII ZR 288/02, BGHZ 157, 118, 126; Urteil vom 23. September 2004 - VII ZR 173/03, BauR 2004, 1937 = NZBau 2005, 40 = ZfBR 2005, 56; Urteil vom 8. Dezember 2005 - VII ZR 50/04, BauR 2006, 517 = NZBau 2006, 179 = ZfBR 2006, 239; Urteil vom 22. Dezember 2005 - VII ZR 316/03, BauR 2006, 678 = NZBau 2006, 231 = ZfBR 2006, 335).
  • BGH, 13.07.2006 - VII ZR 68/05  

    Nachprüfung der Abrechnung eines vorzeitig gekündigten Pauschalpreisvertrages

    Gerade dann, wenn der Auftragnehmer nach Kündigung eines Pauschalpreisvertrags die erbrachten Leistungen prüfbar, aber sachlich fehlerhaft abgerechnet hat, gibt § 287 ZPO dem Gericht die Möglichkeit, den dem Auftragnehmer zustehenden Werklohn durch Schätzung zu ermitteln (BGH, Urteile vom 13. Mai 2004 - VII ZR 424/02, BauR 2004, 1441, 1442 = NZBau 2004, 549 = ZfBR 2004, 687 und vom 8. Dezember 2005 - VII ZR 50/04, BauR 2006, 517, 519 = NZBau 2006, 179 = ZfBR 2006, 239).
  • BGH, 27.01.2011 - VII ZR 41/10  

    VOB-Vertrag: Fälligkeit des Werklohnanspruchs nach Einreichung einer objektiv

    Vielmehr muss das Gericht eine Sachprüfung vornehmen und entscheiden, inwieweit die Forderung besteht und die Klage deshalb begründet oder unbegründet ist (BGH, Urteil vom 23. September 2004 - VII ZR 173/03, BauR 2004, 1937, 1939 = NZBau 2005, 40 = ZfBR 2005, 56; Urteil vom 8. Dezember 2005 - VII ZR 50/04, BauR 2006, 517, 519 = NZBau 2006, 179 = ZfBR 2006, 239).
  • OLG Dresden, 27.01.2006 - 12 U 2705/99  

    Folgen der Werklohnforderungsfreigabe durch den Insolvenzverwalter

    Soweit zur preislichen Bewertung der erbrachten Leistungen Anhaltspunkte aus der Zeit vor Vertragsschluss nicht vorhanden oder nicht ergiebig sind, muss der Unternehmer im Nachhinein im Einzelnen darlegen, wie die erbrachten Leistungen unter Beibehaltung des Preisniveaus zu bewerten sind (BGH, Urteile vom 04. Juli 1996, Az.: VII ZR 227/93, BauR 1996, 846 ff., zitiert nach Juris; Urteil vom 06. März 1997, VII ZR 47/96, BauR 1997, 643 f., zitiert nach Juris; Urteil vom 11.02.1999, Az.: VII ZR 399/97, BGHZ 140, 365 ff., zitiert nach Juris; Urteil vom 02. Mai 2002, Az.: VII ZR 325/2000, NJW-RR 2002, 1177 f., zitiert nach Juris; Urteil vom 08.12.2005, Az.: VII ZR 50/04, zitiert nach Juris).

    b) Allerdings ist dem Beklagten zu 2) die Berufung auf die mangelnde Prüffähigkeit vorliegend verwehrt, weil er solches nicht binnen der Prüffrist substantiiert gerügt hat (BGH, Urteil vom 27.11.2003, Az.: VII ZR 288/02, BGHZ 157, 118 ff., zitiert nach juris; BGH, Urteil vom 08.12.2005, Az.: VII ZR 50/04, zitiert nach juris).

    Dieses pauschale Vorbringen genügt nicht den an eine substantiierte Rüge der mangelnden Prüffähigkeit zu knüpfenden Anforderungen, weshalb ungeachtet der fehlenden Prüffähigkeit eine Sachprüfung zu erfolgen hat (BGH, Urteil vom 23.09.2004, Az.: VII ZR 173/03, BauR 2004, 1937 ff., zitiert nach juris; BGH, Urteil vom 08.12.2005, a.a.O.).

  • OLG Celle, 07.02.2006 - 14 U 108/05  

    Bauvertrag: Schlussrechnung eines gekündigten Pauschalpreisvertrages

    Dass diese erst im Berufungsverfahren erstellt worden ist, ist unschädlich, da es auf diesen Punkt im Rechtsstreit erster Instanz nicht ankam und die nunmehr vorgenommene Abrechnung mit dem dazugehörigen Tatsachenvortrag deshalb grundsätzlich vom Senat zu berücksichtigen ist (vgl. auch BGH, Urt. v. 8. Dezember 2005, VII ZR 50/04, juris; ibronline).

    Dabei ist die Höhe der Vergütung nach dem Verhältnis des Wertes der erbrachten Teilleistung zum Wert der nach dem Pauschalpreisvertrag geschuldeten Gesamtleistung zu errechnen; der Unternehmer muss deshalb das Verhältnis der bewirkten Leistung zur vereinbarten Gesamtleistung und des Preisansatzes für die Teilleistung zum Pauschalpreis darlegen (vgl. zuletzt auch BGH, Urt. v. 8. Dezember 2005 a. a. O.).

    Soweit sie diese Preise nur "im Kopf kalkuliert" hat, hätte sie die maßgeblichen Preisermittlungsgrundlagen nachträglich zusammenstellen und entsprechend vortragen müssen, wie die erbrachten Leistungen zu bewerten sind (vgl. BGH, NJW 1997, 733 = BauR 1997, 304; Urt. v. 8. Dezember 2005 a. a. O.).

  • OLG Dresden, 02.07.2014 - 1 U 1915/13  

    Um ein größeres Bauprojekt muss sich der Auftraggeber selbst kümmern!

    aa) Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes wird der Werklohn auch dann fällig, wenn der Auftraggeber eines Vertrages, in dem die VOB/B vereinbart worden ist, nicht binnen zwei Monaten nach Zugang der Schlussrechnung Einwendungen gegen deren Prüffähigkeit erhoben hat, selbst wenn die Rechnung objektiv nicht prüfbar ist (BGH, Urt. v. 08.12.2005, Az: VII ZR 50/04, Rn. 19; BGH, Urt. v. 23.09.2004, Az: VII ZR 143/03).

    Ein solcher Einwand des Auftraggebers verstößt gegen Treu und Glauben (BGH, Urt. v. 08.12.2005, Az: VII ZR 50/04, Rn. 19, a.a.O.).

    aaa) Vielmehr ist nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs weiterhin die sachliche Berechtigung der klägerischen Forderung zu prüfen, wobei auch die auch von Beklagtenseite gegen die Prüfbarkeit der Schlussrechnung vorgebrachten Einwendungen zu berücksichtigen sind (BGH, Urt. v. 08.12.2005, Az: VII ZR 50/04, Rn. 21, a.a.O.).

    Der Umstand, dass ein Aufmaß lediglich auf Schätzungen beruht, schließt nicht aus, es auch als ausreichende Grundlage für eine vorzunehmende Schätzung zu nehmen (BGH, Urt. v. 08.12.2005, Az: VII ZR 50/04, a.a.O.).

  • OLG Düsseldorf, 11.12.2014 - 22 U 92/14  

    Abrechnung eines gekündigten Detailpauschalpreisvertrags

    Gerade in Bauprozessen sind indes keine zu hohen Anforderungen an die notwendigen Schätzungsgrundlagen zu stellen (vgl. Kniffka/Koeble, a.a.O., 5. Teil, Rn 149 mwN in Fn 513; vgl. auch 8. Teil, Rn 54/55; Werner/Pastor, a.a.O., Rn 3154 mwN in Fn 23/26/27; BGH, Urteil vom 08.12.2005, VII ZR 50/04, NZBau 2006, 179, dort Rn 21; vgl. auch BGH, Urteil vom 13.07.2006, VII ZR 68/05, NZBau 2006, 637).
  • KG, 09.06.2009 - 21 U 182/07  

    Verteilung der Schlussrechnung auf mehrere Teilschlussrechnungen

    Die Beklagte wies die bei ihr ausweislich des Eingangsstempels am 3. Februar 2003 eingegangene Rechnung Nr. ### daher bereits mit Schreiben vom 14. Februar 2003 - mithin binnen der zweimonatigen Prüfungsfrist nach § 16 Nr. 3 Abs. 1 VOB/B (vgl. dazu BGH BauR 2004, 1937 ff Juris Rz 19; BauR 2006, 517 ff Juris Rz 19) -zurück.

    Denn sie hat sie binnen der zweimonatigen Prüfungsfrist nach § 16 Nr. 3 Abs. 1 VOB/B erhoben (vgl. dazu BGH BauR 2004, 1937 ff Juris Rz 19; BauR 2006, 517 ff Juris Rz 19).

  • OLG Koblenz, 28.02.2011 - 12 U 1543/07  

    Angebotene Nachtragsleistung entgegengenommen: Preis akzeptiert!

    Die Präklusionsvorschriften des Berufungsrechts gelten insoweit nicht (BGH NJW-RR 2004, 167; NJW-RR 2006, 454).

    Ebenso kann von der Schätzmöglichkeit des § 287 ZPO Gebrauch gemacht werden, wenn sich für eine Schätzung genügend tatsächliche Anhaltspunkte finden (BGH NJW-RR 2007, 1393; NJW-RR 2006, 454; NJW-RR 2005, 167).

  • OLG Celle, 21.03.2006 - 14 U 182/05  

    Fälligkeit von Ansprüchen aus dem Steuerverhältnis: Fälligkeit der

  • OLG Düsseldorf, 14.11.2008 - 22 U 69/08  

    Kündigung eines Bauvertrages wegen Überschreitung von Vertragsfristen; Höhe des

  • BGH, 01.06.2011 - I ZR 199/09  

    Neues Vorbringen in der Berufung: Anwendungsbeobachtung zwecks

  • OLG Düsseldorf, 24.09.2009 - 23 U 9/09  

    Anforderungen an die Abrechnung der Leistungen nach vorzeitiger Beendigung eines

  • OLG Düsseldorf, 19.11.2013 - 23 U 15/13  

    Formularmäßige Vereinbarung der Stellung einer Gewährleistungsbürgschaft auf

  • OLG Brandenburg, 25.01.2012 - 4 U 7/10  

    VOB/B-Bauvertrag: Fälligkeit der Werklohnforderung bei Fehlen einer wirksamen

  • OLG Düsseldorf, 28.08.2014 - 5 U 139/13  

    Abrechnung der erbrachten Leistungen bei einem vorzeitig beendeten

  • OLG Köln, 10.11.2006 - 20 U 18/06  

    Klage auf Vergütung von Bauleistungen im Urkundenprozess?

  • OLG Hamm, 12.03.2009 - 21 U 60/08  

    Voraussetzungen eines Mehrvergütungsanspruchs bei Pauschalpreisvereinbarung

  • OLG Saarbrücken, 18.12.2007 - 4 U 363/05  

    Schätzung des auf erbrachte Teilleistungen entfallenden Werklohns durch das

  • KG, 17.07.2006 - 24 U 374/02  

    Bauvertrag: Nichtigkeit bei einseitigem Verstoß des Unternehmers gegen das

  • OLG Düsseldorf, 07.11.2014 - 22 U 94/14  

    Zusicherung einer Baukostensumme ist keine Kostengarantie!

  • OLG Celle, 12.09.2013 - 6 U 41/13  

    Bauvertrag: Schätzung des baubetrieblichen Mehraufwandes bei über den

  • LG Kiel, 27.03.2009 - 11 O 260/07  

    Bauvertrag

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