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   BGH, 09.10.1981 - I ZR 188/79   

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https://dejure.org/1981,1021
BGH, 09.10.1981 - I ZR 188/79 (https://dejure.org/1981,1021)
BGH, Entscheidung vom 09.10.1981 - I ZR 188/79 (https://dejure.org/1981,1021)
BGH, Entscheidung vom 09. Januar 1981 - I ZR 188/79 (https://dejure.org/1981,1021)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Anspruch auf Ersatz verlorengegangenen Lagergutes - Haftungsbeschränkung nach den Allgemeinen Deutschen Spediteurbedingungen (ADSp) - Anwendbarkeit der ADSp auf den Lagervertrag - Berechnung der Haftungshöchstgrenze bei Teilschäden - Anwendbarkeit der Unklarheitenregel - ...

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW 1982, 1820
  • MDR 1982, 725
  • VersR 1982, 486
 
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Wird zitiert von ... (28)

  • BGH, 03.11.1994 - I ZR 100/92

    Darlegungs- und Beweislast im Rahmen eines Speditionsvertrages

    Das Berufungsgericht hat in Übereinstimmung mit der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs angenommen, daß § 51 Buchst. b Satz 2 ADSp eine Beweislastregelung zum Nachteil des Anspruchstellers enthält (vgl. BGH, Urt. v. 9.10.1981 - I ZR 188/79, TranspR 1982, 77, 78 f. = VersR 1982, 486, 488; Urt. v. 9.5.1985 - I ZR 38/83, TranspR 1986, 13 = VersR 1985, 881; Urt. v. 19.6.1986 - I ZR 15/84, TranspR 1986, 459 = VersR 1986, 1019; Urt. v. 14.4.1988 - I ZR 8/86, TranspR 1988, 345 = VersR 1988, 823).

    a) Wie der Bundesgerichtshof wiederholt entschieden hat, bestehen gegen die Wirksamkeit der in Rede stehenden Haftungsbeschränkungen keine durchgreifenden Bedenken (BGH, Urt. v. 9.10.1981 - I ZR 188/79 aaO.; Urt. v. 9.5.1985 - I ZR 38/83 aaO.; vgl. auch BGH, Urt. v. 14.4.1988 - I ZR 8/86, TranspR 1988, 345 = VersR 1988, 823 zu § 41 Buchst. a ADSp).

    Der Bundesgerichtshof hat daher bisher keine Veranlassung gesehen, an der Rechtswirksamkeit der vorerwähnten Haftungsbeschränkung zu zweifeln (BGH, Urt. v. 19.10.1981 - I ZR 188/79, TranspR 1982, 77, 78 f. = VersR 1982, 486, 488).

  • OLG Köln, 30.04.1993 - 25 U 35/92
    Diese Haftungsbegrenzung ist nach ständiger Rechtsprechung, der sich der Senat anschließt, nicht nach dem AGBG zu beanstanden (vgl. BGH VersR 1982, 486, 488).

    Der Senat vertritt in Übereinstimmung mit der in Rechtsprechung und Literatur wohl herrschenden Auffassung die Ansicht, daß der Anspruchsteller diejenigen Voraussetzungen darzulegen und gegebenenfalls zu beweisen hat, die zu einer unbegrenzten Haftung des Spediteurs nach § 51 b) Satz 2 ADSp führen (vgl. BGH VersR 1982, 486 ff.; OLG Celle TransportR 1991, 315; OLG München TransportR 1986, 349; Baumbach-Duden-Hopt, HGB, 28. Auflage, § 430 HGB Anm. 4 A; Krien, Speditions- und Lagerrecht, 22. Lieferung, Stand August 1991, § 51 ADSp Anm. 2 b IV; Herber-Schmuck, VersR 1991, 1209 ff. - a.A.: OLG Hamburg Trans-portR 1990, 444; OLG München TransportR 1991, 248; Koller, Transportrecht, § 51 ADSp Rn. 7).

    Ihre jahrelange branchenübliche Verwendung entzieht sich nicht dem Anwendungsbereich des AGBG (BGH NJW 1982, 1820, 1821; Baum-bach-Duden-Hopt, a.a.O., Einleitung vor § 1 ADSp Anm. 2 D).

    Eine isolierte Einzelbetrachtung der Klausel am Gerechtigkeitsgehalt einer Norm des dispositiven Rechts verbietet sich grundsätzlich (BGH VersR 1982, 486, 488).

    Zwar spricht der Verlust des Gutes während der speditionellen Behandlung für ein Verschulden des Spediteurs, doch ist hiermit für das Vorliegen von grober Fahrlässigkeit oder gar Vorsatz nichts gewonnen (BGH VersR 1982, 486, 489).

    Da sich die gesamte Lagerorganisation der Beklagten naturgemäß einer genauen Kenntnis der Klägerin entzieht, hat die Rechtsprechung in solchen Fällen angenommen, daß der Spediteur zunächst insoweit zur Substantiierung verpflichtet ist, als er darlegen muß, wie die Organisation seines Betriebes im allgemeinen ausgestaltet und welche Sicherungsmaßnahmen er im besonderen gegen Verlust und Beschädigung des Gutes ergriffen hat (BGH TransportR 1986, 459, 461; BGH VersR 1982, 486, 489).

  • BGH, 04.05.1995 - I ZR 70/93

    Darlegungs- und Beweislast im Rahmen eines Speditionsvertrages

    Bei der Prüfung der Vereinbarkeit der in Frage stehenden Bestimmung der ADSp mit § 9 AGBG kann jene nicht ohne weiteres mit einseitig aufgestellten Allgemeinen Geschäftsbedingungen gleichbehandelt werden (vgl. BGH, Urt. v. 9.10.1981 - I ZR 188/79, TranspR 1982, 77, 78 = VersR 1982, 486, 488; für die VOB Teil B auch BGHZ 86, 135, 141) [BGH 16.12.1982 - VII ZR 92/82].

    Es handelt sich bei ihnen um eine umfassende, fertig bereitliegende Rechtsordnung, die seit Jahr zehnten angewandt wird (vgl. BGHZ 127, 275; BGH, Urt. v. 9.10.1981 - I ZR 188/79 aaO.).

  • BGH, 14.07.1987 - X ZR 38/86

    Inhaltskontrolle von Kfz-Reparaturbedingungen

    Der Hinweis auf die Entscheidung des Bundesgerichtshofs zu § 54 a Nr. 2 ADSp (BGH, I. Zivilsenat, Urt. v. 9. Oktober 1981, NJW 1982, 1820/1821) geht fehl.
  • BGH, 06.12.1990 - I ZR 138/89

    Einbeziehung von geänderten AGB; Rechtsnatur von Beförderungsaufträgen an einen

    Die Interessenlage von Auftraggeber und Spediteur ist dabei einerseits im Zusammenhang mit dem Gesamtgefüge der ADSp zu werten, und zwar unter Berücksichtigung des gesamten Haftungs- und Versicherungssystems nach den ADSp und dem SVS/RVS (vgl. BGH, Urt. v. 9.10.1981 - I ZR 188/79, NJW 1982, 1820, 1821), andererseits aber auch unter Einbeziehung der Besonderheiten des Einzelfalls.
  • BGH, 03.11.1994 - I ZR 151/92

    Haftung des Spediteurs für das Abhandenkommen überlassener Ware -

    § 51 Buchst. b Satz 2 ADSp enthält nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes eine wirksame Beweislastregelung zu Lasten des jeweiligen Anspruchstellers, hier der Beklagten (vgl. BGH, Urt. v. 09.10.1981 - I ZR 188/79, TranspR 1982, 77, 78 f. = VersR 1982, 486, 488; Urt. v. 09.05.1985 - I ZR 38/83, TranspR 1986, 13 = VersR 1985, 881; Urt. v. 19.06.1986 - I ZR 15/84, TranspR 1986, 459 = VersR 1986, 1019; Urt. v. 14.04.1988 - I ZR 8/86, TranspR 1988, 345 = VersR 1988, 823).

    Kann danach der Ansicht des Berufungsgerichts nicht beigetreten werden, daß sich die Beweislastverteilung der objektiven Systematik der ADSp nicht mit hinreichender Deutlichkeit entnehmen lasse, kommt eine Anwendung der den Verwender Allgemeiner Geschäftsbedingungen belastenden Zweifelsregelung des § 5 AGBG, anders als es das Berufungsgericht angenommen hat, nicht in Betracht (BGH, Urt. v. 09.10.1981 - I ZR 188/79 a.a.O.).

    Wie der Bundesgerichtshof wiederholt entschieden hat, bestehen gegen die Wirksamkeit der in Rede stehenden Haftungsbeschränkungen keine durchgreifenden Bedenken (BGH, Urt. v. 09.10.1981 - I ZR 188/79 a.a.O.; Urt. v. 09.05.1985 - I ZR 38/83 a.a.O.; vgl. auch BGH, Urt. v. 14.04.1988 - I ZR 8/86, TranspR 1988, 345 = VersR 1988, 823 zu § 41 Buchst. a ADSp).

    Der Bundesgerichtshof hat daher bisher keine Veranlassung gesehen, an der Rechtswirksamkeit der vorerwähnten Haftungsbeschränkung zu zweifeln (BGH, Urt. v. 19.10.1981 - I ZR 188/79, TranspR 1982, 77, 78 f. = VersR 1982, 486, 488).

  • OLG München, 27.01.1993 - 7 U 3813/92

    Voraussetzungen für die Zulassung einer Berufung; Anforderungen an die Darlegung

    § 51 b ADSp weist im Ergebnis der Klägerin zulässigerweise die Darlegungs- und Beweislast für die Umstände zu, aus denen ein grobfahrlässiges Verhalten der Beklagten herzuleiten ist (BGH VersR 82, 486, 488 f, NJW-RR 86, 23, 24 unter IV, TranspR 86, 459, 461; OLG Celle TranspR 91, 315; OLG Köln TranspR 92, 284, NJW-RR 92, 1448, 1449; OLG Düsseldorf TranspR 92, 331, 332 f; a. A.: OLG Hamburg TranspR 92, 333, 335; AG Hamburg TranspR 92, 424).

    Dazu kommt, daß ihm bei der Überbürdung der Beweislast für grobes Organisationsverschulden des Spediteurs als Ausdruck des auch das Prozeßrecht beherrschenden Grundsatzes von Treu und Glauben (vgl. BGH NJW 89, 161, 162) zugute kommt, daß die Spedition zunächst substantiiert vortragen muß, welche Sorgfalt sie aufgewendet hat (vgl. BGH VersR 82, 486, 489 TranspR 86, 459, 461), weil dem Auftraggeber die näheren Umstände der Organisation regelmäßig nicht bekannt sein können.

    Weder vorgetragen noch ersichtlich ist schließlich, daß im tatsächlichen Bereich eine Veränderung der Grundlagen eingetreten sein könnte, die bereits in der Vergangenheit zu der Einschätzung geführt haben, daß keine unangemessene Benachteiligung der verladenden Wirtschaft durch das Haftungssystem der ADSp insgesamt angenommen werden könnte (BGH VersR 82, 486, 488).

  • BGH, 04.05.1995 - I ZR 90/93

    Formularmäßige Verkürzung der Verjährungsfrist wegen Ersatzansprüchen gegen

    Bei der Prüfung der Vereinbarkeit der Haftungsbeschränkungen der AGNB und der ADSp, zu denen auch die Abkürzung der Verjährungsfristen gehört (vgl. BGH TranspR 1983, 73, 75 = VersR 1983, 339, 340), mit § 9 AGBG können deren Bestimmungen nicht ohne weiteres mit einseitig aufgestellten Allgemeinen Geschäftsbedingungen gleichbehandelt werden (vgl. für die ADSp BGH, Urt. v. 9.10.1981 - I ZR 188/79, TranspR 1982, 77, 78 = VersR 1982, 486, 488; für die VOB Teil B auch BGHZ 86, 135, 141) [BGH 16.12.1982 - VII ZR 92/82].

    Es handelt sich bei ihnen um umfassende, fertig bereitliegende Rechtsordnungen, die seit Jahrzehnten angewandt werden (vgl. für die ADSp BGH, Urt. v. 3.11.1994 - I ZR 100/92 - Umdr. S. 10 f.; BGH TranspR 1982, 77, 78 = VersR 1982, 486, 488), wenngleich auch die AGNB nicht so allgemein gebräuchlich wie die ADSp sind.

  • BGH, 26.06.1997 - I ZR 248/94

    Wirksamkeit der Haftungsbefreiung des Spediteur-Frachtführers nach ADSp

    Bei dieser Beurteilung ist schließlich auch ergänzend zu berücksichtigen, daß die ADSp unter Mitwirkung aller beteiligten Wirtschaftskreise zustandegekommen sind (vgl. BGHZ 41, 151, 155) und seit nunmehr über 60 Jahren bei allen beteiligten Verkehrskreisen weitgehende Anerkennung gefunden haben (vgl. BGH, Urt. v. 9.10.1981 - I ZR 188/79, TranspR 1982, 77, 78).

    Wird aber hiervon ausgegangen, so kann bei dem ineinandergreifenden und aufeinander abgestellten Haftungssystem der ADSp mit einerseits Haftungsbeschränkungen und Beweiserleichterungen andererseits den angepaßten Vergütungen, Versicherungsbedingungen und Versicherungsprämien nicht ohne weiteres eine Inkongruenz und unangemessene Benachteiligung der verladenden Wirtschaft angenommen werden (vgl. BGH TranspR 1982, 77, 78 - betreffend die Haftungshöchstgrenze nach § 54 lit. a Nr. 2 ADSp).

  • BGH, 10.10.1985 - I ZR 124/83

    Wirksamkeit eines fernmündlich erteilten Auftrags zur Versicherung von Frachtgut

    Darüber hinaus ist zu berücksichtigen, daß die Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft, einschließlich der Verbände von Handel und Industrie, nach mehrjährigen Vorbereitungen unter Federführung des Deutschen Industrie- und Handelstages der Neufassung der ADSp vom 1. Oktober 1978 und damit dem sie tragenden Gedanken, der Ersetzung der Haftung des Spediteurs durch den Speditionsversicherer, zugestimmt haben, einer Regelung, die so auch schon seit über 50 Jahren gegolten und die Anerkennung der beteiligten Verkehrskreise gefunden hatte (BGHZ 41, 151, 155; BGH, Urt. v . 9. Oktober 1981 - I ZR 188/79, LM ADSp § 54 Nr. 4 = NJW 1982, 1820, 1821 = VersR 1982, 486, 488 = TranspR 1982, 77, 78).
  • OLG Nürnberg, 15.10.1992 - 12 U 1481/92

    Darlegungs- und Beweislast für Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit des Spediteurs

  • BGH, 14.12.1995 - I ZR 138/93

    Darlegungs- und Beweislast für Unterschlagung von Speditionsgut durch einen

  • OLG Köln, 29.09.1993 - 17 U 13/93

    Transportrecht Spedition Organisationsmangel Beweislast

  • BGH, 13.06.1996 - I ZR 45/94

    Nachweis haftungsbegründender und haftungsausfüllender Umstände im Rahmen eines

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 07.10.2013 - 13 A 1444/12

    Pflichtinhalt von Schienennetz-Benutzungsbedingungen und Nutzungsbedingungen für

  • OLG Brandenburg, 15.08.2001 - 7 U 32/01

    Stillschweigende Einbeziehung der ADSp in einen Speditionsvertrag

  • OLG Köln, 31.03.1992 - 22 U 112/91
  • OLG Köln, 14.02.1986 - 6 U 150/85

    Inanspruchnahme auf Widerruf von Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB);

  • OLG München, 30.10.1992 - 23 U 3163/92

    Vortrags- und Beweislast bei Verlust von Speditionsgut

  • OLG München, 03.11.1983 - 6 U 1390/83

    Unwirksamkeit von Allgemeinen Vertragsbedingungen; Planung und Durchführung von

  • OLG München, 24.04.1991 - 7 U 4488/90
  • BGH, 13.06.1996 - I ZR 48/94

    Geldersatz für den Verlust von Speditionsgut - Haftungshöchstgrenzen nach den

  • BGH, 13.06.1996 - I ZR 47/94

    Geldersatz für den Verlust von Speditionsgut - Haftungshöchstgrenzen nach den

  • BGH, 13.06.1996 - I ZR 46/94

    Geldersatz für den Verlust von Speditionsgut - Haftungshöchstgrenzen nach den

  • OLG München, 15.03.1995 - 7 U 2473/94

    Verteilung der Darlegungs- und Beweislast bei Klage wegen Verlust des

  • OLG Karlsruhe, 25.06.1993 - 15 U 56/92

    Beschädigung einer Maschine in der Zeit zwischen Annahme und Ablieferung; Haftung

  • OLG Stuttgart, 09.11.1994 - 3 U 72/94

    Frachtrechtliche Haftung eines Spediteurs

  • OLG München, 28.10.1992 - 7 U 7049/91

    Organisationsmangel als grobe Fahrlässigkeit

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