Rechtsprechung
   BGH, 09.10.2001 - X ZR 58/00   

Portierung des Kanzleiverwaltungsprogramms

§ 631 BGB, Werkvertrag, nicht Werklieferungsvertrag (§ 651 BGB) bei einem Auftrag an einen Softwareentwickler, ein bereits bestehendes Computerprogramm auf ein anderes Betriebssystem zu portieren: Unanwendbarkeit von §§ 381 Abs. 2, 377 HGB

Volltextveröffentlichungen (11)

  • JurPC

    BGB §§ 651, 640, 641; HGB §§ 377, 381 Abs. 2
    Vertragsart bei Portierung in andere Betriebssysteme

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Jurion

    Werkvertrag - Computersoftware - Werklieferungsvertrag - Vertretbar - Software - Kaufmann - Rügepflicht - Genehmigung - Mängelrüge - Rechtzeitig - Abnahme - Nachbesserung - Gewährleistungsrecht - Einschränkung - Allgemeine Geschäftsbedingungen

  • Kanzlei Flick

    Portierung von Software

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB §§ 631 651; HGB § 377 § 381 Abs. 2
    Rechtsnatur eines Software-Entwicklungsvertrages

  • datenbank.nwb.de (Volltext und Leitsatz)
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    IT-Recht - Softwareerstellung als Werk- oder Werklieferungsvertrag?

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)



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Wird zitiert von ... (6)  

  • BGH, 04.03.2010 - III ZR 79/09

    Internet-System-Vertrag

    Ein solcher Vertrag dürfte - ebenso wie ein Vertrag über die Erstellung oder Bearbeitung einer speziellen, auf die Bedürfnisse des Auftraggebers abgestimmten Software (s. BGHZ 102, 135, 140 f; BGH, Urteile vom 15. Mai 1990 - X ZR 128/88 - NJW 1990, 3008, vom 3. November 1992 - X ZR 83/90 - NJW 1993, 1063, vom 9. Oktober 2001 - X ZR 58/00 - CR 2002, 93, 95 und vom 16. Dezember 2003 - X ZR 129/01 - NJW-RR 2004, 782, 783) - regelmäßig als Werkvertrag im Sinne der §§ 631 ff BGB, unter Umständen auch als Werklieferungsvertrag im Sinne von § 651 BGB, anzusehen sein (s. dazu etwa Busche aaO m.w.N.; Klett/Pohle aaO S. 201; Redeker aaO Rn. 980; Schneider, in: Handbuch des EDV-Rechts, 4. Aufl., Teil O Rz. 342 f = S. 2066; Schmidt, in: Spindler, Vertragsrecht der Internet-Provider, 2. Aufl., Teil VIII Rz. 4 = S. 659 ff; Cichon, Internet-Verträge, 2. Aufl., S. 117 ff; Härting, Internetrecht, 3. Aufl., Rn. 334 ff = S. 83 ff).
  • BGH, 07.02.2007 - IV ZR 149/03

    Rechtstellung des Haftpflichtversicherers; Pflicht zur Abwehr unberechtigter

    Darauf sind die §§ 377, 381 Abs. 2 HGB nicht anzuwenden (BGH, Urteile vom 9. Oktober 2001 - X ZR 58/00 - CR 2002, 93 unter II 2 und 3 und vom 4. Februar 1992 - X ZR 105/90 - NJW-RR 1992, 626 unter I 2).
  • OLG Düsseldorf, 25.07.2014 - 22 U 192/13

    Keine Untersuchungs- und Rügepflicht beim (reinen) Werkvertrag!

    Die Vorschrift des § 377 BGB zur Untersuchungs- und Rügepflicht des Käufers ist gemäß § 381 Abs. 2 HGB auf einen (reinen) Werkvertrag grundsätzlich nicht anwendbar (BGH, Urteil vom 09.10.2001, X ZR 58/00, CR 2002, 93; BGH, Urteil vom 22.12.1999, XIII ZR 299/98; BGH, Urteil vom 14.07.1993, VIII ZR 147/92, NJW 1993, 2436; BGH, Urteil vom 04.11.1992, VIII ZR 165/91, WM 1993, 111; OLG Nürnberg, Urteil vom 11.10.2005, 9 U 804/05, IBR 2007, 22 (LS); OLG Frankfurt/Main, Urteil vom 26.05.2003, 17 U 227/01, IBR 2003, 532; OLG Düsseldorf - 21. ZS -, Urteil vom 30.09.2002, 21 U 20/02, BauR 2003, 409; vgl. auch Baumbach-Hopt, HGB, 34. Auflage 2010, § 377, Rn 1 mwN).
  • OLG Bamberg, 18.08.2010 - 8 U 51/10

    Gerichtsstand des Erfüllungsorts bei Rücktritt von einem Vertrag über die

    Zwar führt das Landgericht zutreffend aus, dass die vorstehend wiedergegebenen Grundsätze in erster Linie im Zusammenhang mit dem Rücktritt von Kaufverträgen erörtert werden und es sich im vorliegenden Fall der Erstellung und Lieferung einer Individualsoftware um einen Werkvertrag handelt (BGH CR 2002, 93 ff.).
  • LG Siegen, 22.10.2009 - 2 O 219/05

    Anwendbarkeit des § 377 HGB bei Mängeln eines Werkes

    Dieser Vorschrift ist nämlich bei Werkverträgen ausgeschlossen ( vgl. BGH Urteil vom 09.10.2001, X ZR 58/00 ).
  • OLG Stuttgart, 22.12.2015 - 6 U 81/15

    Vorleisten heißt nicht abliefern!

    Denn auf den Werkvertrag ist die handelsrechtliche Rügepflicht nicht anzuwenden, wie sich aus § 381 Abs. 2 BGB ergibt (vgl. BGH, Urteil vom 09.10.2001 - X ZR 58/00).
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