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   BGH, 09.11.1961 - VII ZR 158/60   

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https://dejure.org/1961,1938
BGH, 09.11.1961 - VII ZR 158/60 (https://dejure.org/1961,1938)
BGH, Entscheidung vom 09.11.1961 - VII ZR 158/60 (https://dejure.org/1961,1938)
BGH, Entscheidung vom 09. November 1961 - VII ZR 158/60 (https://dejure.org/1961,1938)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Aufrechnung gegen die Rückforderung des unter Sittenverstoß Geleisteten durch den Konkursverwalter - Sittenwidrigkeit eines Darlehensvertrages aufgrund von Zinshöhe und ungewöhnlich hoher Sicherheiten

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW 1962, 483
  • MDR 1962, 295
  • WM 1962, 112
 
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Wird zitiert von ... (9)

  • BGH, 29.11.1990 - IX ZR 29/90

    Unentgeltlichkeit einer Verfügung des Gemeinschuldners

    Gäbe es diese Norm nicht und hätte der Gemeinschuldnerin ein - gemäß § 6 KO von dem Verwaltungs- und Verfügungsrecht des Klägers umfaßter - Bereicherungsanspruch auf Rückzahlung der 7.000 DM zugestanden, hätten die Beklagten gegen diesen Anspruch mit ihrem vor Konkurseröffnung entstandenen, aus § 823 Abs. 2 BGB in Verbindung mit § 263 StGB, aus Verschulden bei Vertragsschluß oder - nach einer Anfechtung wegen arglistiger Täuschung - aus § 812 BGB herzuleitenden Anspruch auf Rückzahlung des Einschusses aufrechnen können (vgl. BGH, Urt. v. 9. November 1961 - VII ZR 158/60, WM 1962, 112, 114).
  • BGH, 07.12.1988 - IVb ZR 93/87

    Forderung durch den Konkursverwalter

    Das unter Gesetzes- oder Sittenverstoß Geleistete kann auch der Konkursverwalter über das Vermögen des Leistenden nicht zurückfordern (Aufgabe von BGHZ 19, 338 = NJW 1956, 587 = LM § 817 BGB Nr. 7 L, und BGH, NJW 1962, 483 [BGH 09.11.1961 - VII ZR 158/60]).

    In der bisherigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist die Auffassung vertreten worden, der Konkursverwalter könne das vom Gemeinschuldner unter Sitten- oder Gesetzesverstoß Geleistete trotz § 817 Satz 2 BGB zurückfordern (BGHZ 19, 338, 340; Urteil vom 9. November 1961 - VII ZR 158/60 - NJW 1962, 483 [BGH 09.11.1961 - VII ZR 158/60]).

    Der VII. Zivilsenat ist dem gefolgt (Urteil vom 9. November 1961 aaO); der II. Zivilsenat hat in BGHZ 44, 1, 6 [BGH 06.05.1965 - II ZR 217/62] die Frage offengelassen.

    Ähnlich ist in BGH NJW 1962, 483 [BGH 09.11.1961 - VII ZR 158/60] ausgeführt, es sei nicht einzusehen, daß dem Bereicherten selbst in dem Falle, daß er selbst gesetz- oder sittenwidrig gehandelt habe, sein verwerflicher Erwerb auf Kosten der Konkursgläubiger verbleibe.

    Auch die Abweichung von dem Urteil des VII. Zivilsenats (NJW 1962, 483 [BGH 09.11.1961 - VII ZR 158/60]) veranlaßt keine Vorlage an den Großen Senat, weil das Bereicherungsrecht nach der Geschäftsverteilung jetzt nicht mehr in die Zuständigkeit des VII. Zivilsenats, sondern in die des erkennenden Senats fällt (s. dazu BGHZ 28, 16, 28).

  • BGH, 09.11.1978 - III ZR 21/77

    Wirksamkeit einer als "Zahlungsgarantie" überschriebenen schriftlichen Erklärung

    Danach kann ein Darlehensvertrag sittenwidrig sein, wenn zwischen den Leistungen des Darlehensgebers und den von ihm durch einseitige Vertragsgestaltung festgelegten Gegenleistungen des Darlehensnehmers ein auffälliges Mißverhältnis besteht und der Darlehensgeber die schwächere wirtschaftliche Lage des Darlehensnehmers bei der Festlegung der Vertragsbestimmungen bewußt zu seinem Vorteil ausnutzt; dem steht es gleich, wenn sich der Darlehensgeber als der objektiv sittenwidrig Handelnde zumindest leichtfertig der Erkenntnis verschließt, daß sich der Darlehensnehmer nur aufgrund seiner wirtschaftlich schwächeren Lage auf die ihn beschwerenden Darlehensbedingungen einläßt (vgl. BGH Urteil vom 5. März 1951 - IV ZR 107/50 = NJW 1951, 397; Urteil vom 15. Februar 1956 - IV ZR 180/55 = Betrieb 1956, 326; Urteil vom 21. Mai 1957 - VIII ZR 226/56 = NJW 1957, 1274; Urteil vom 9. November 1961 - VII ZR 158/60 = BB 1962, 156; Urteil vom 25. März 1966 - VIII ZR 225/65 = NJW 1966, 1451 = BB 1966, 719; Urteil vom 19. April 1971 - II ZR 69/69 = WM 1971, 857; Urteil vom 4. Juli 1975 - V ZR 14/75 = LM BGB § 138 (Aa) Nr. 21 = BB 1975, 1129 = Betrieb 1975, 1932 = JR 1976, 17 = MDR 1975, 1010 = Warn 1975, 414 = WM 1975, 889).
  • BGH, 18.09.1986 - I ZR 24/85

    Zulässigkeit der Berufung auf die Versäumung der Frist zur Geltendmachung des

    Von dem Aufrechnungsverbot sind solche Forderungen nicht erfaßt, die ihrem Kern nach bereits bei Konkurseröffnung bestanden (vgl. dazu BGH, Urt. v. 9.11.1961 - VII ZR 158/60, MDR 1962, 295, 296; BGHZ 68, 379, 382; BGHZ 89, 189; Urt. v. 28.11.1977 - II ZR 110/76, NJW 1978, 699, 700).
  • BGH, 03.03.1976 - VIII ZR 209/74

    Unterschieben der Bürgschaftserklärung unter einen Darlehensvertrag -

    Die Zinsregelung kann vom Kläger nur in der Erkenntnis getroffen worden sein, daß sich der Hauptschuldner in sehr bedrängter Lage befand, die auf diese Weise ausgenutzt werden konnte (vgl. dazu BGH Urteile vom 22. Dezember 1953 - IV ZR 87/53 = BB 1954, 174; vom 15. Februar 1956 - IV ZR 180/55 = WM 1956, 459, 460; vom 9. November 1961 - VII ZR 158/60 = WM 1962, 112; vom 19. April 1971 - II ZR 79/69 = WM 1971, 857, 858).
  • BGH, 28.10.1966 - V ZR 208/63

    Wirksamkeit von teilweiser Abtretung einer Grundschuld - Sittenwidrigkeit von

    Ein auffälliges Mißverhältnis kann aber auch bei einem solchen Abzug noch nicht unter allen Umständen und ohne Rücksicht auf die Besonderheiten des Falles angenommen werden (vgl. BGH Urteil vom 10. April 1958 - VII ZR 94/57, BB 1958, 754, siehe ferner die Urteile IV ZH 180/55 15. Februar 1956, WM 1956, 459, 460; VII ZR 158/60 v. 9. November 1961, BB 1962, 156; VII ZR 46/63 vom 24. Mai 1965, WM 1965, 918, 919 und VIII ZR 92/64 vom 6. Juli 1966).
  • OLG Nürnberg, 19.12.1989 - 1 U 3158/89

    Schenkungsanfechtung im Konkursverfahren; Begriff 'Unentgeltlich' im Sinne des §

    Fallgestaltung wäre unbillig und nicht zu rechtfertigen (vgl. BGH NJW 1962, 483 [BGH 09.11.1961 - VII ZR 158/60] zu einem ähnlich gelagerten Fall im Zusammenhang mit § 817 Satz 2 BGB ).
  • BGH, 17.01.1966 - VII ZR 54/64

    Leistungsstörungen beim Darlehensvertrag - Zubilligung eines

    Die Rechtsprechung hat den Anwendungsbereich des § 817 Satz 2 BGB auch eingeschränkt; die Vorschrift gilt danach z.B. nicht für Leistungen, durch die dem Empfänger vorübergehend etwas zugewendet wird, das er dem Leistenden wieder zurückgewähren soll (BGHZ 19, 205, 207 [BGH 02.12.1955 - I ZR 46/54]; 28, 255 [BGH 23.10.1958 - VII ZR 169/57]; [BGH 02.12.1955 - ZR I 46/54 ] BGH VII ZR 158/60 vom 9. November 1961 = WM 1962, 112, 114; VII ZR 229/62 vom 24. Juni 1963 = WM 1963, 834, 836).
  • BGH, 27.09.1962 - VII ZR 74/61

    Anspruch auf den Rest einer Darlehensforderung gegen den Schuldner, über dessen

    Es kommt deshalb nicht darauf an, wie hoch die Zinsen waren, ob der Darlehensvertrag wegen der Höhe der Zinsen nichtig war (was übrigens einen Anspruch des Klägers auf Rückzahlung des Kapitals noch nicht ausschließen würde, RGZ 161, 52; BGH WM 1956, 459; 1962, 112) und ob es deshalb von vornherein nicht zu einer wirksamen Schuldmitübernahme gekommen ist, Ebenso ist gleichgültig, ob die verschiedenen vom Berufungsgericht angenommenen "Bestätigungen" des Schuldbeitritts im Hinblick auf § 141 BGB als jeweils neu vorgenommene Rechtsgeschäfte hätten beurteilt werden müssen und ob im Zeitpunkt der jeweiligen Bestätigung noch ein eigenes wirtschaftliches Interesse des Beklagten gegeben war.
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