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   BGH, 09.12.2021 - I ZR 146/20   

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https://dejure.org/2021,49574
BGH, 09.12.2021 - I ZR 146/20 (https://dejure.org/2021,49574)
BGH, Entscheidung vom 09.12.2021 - I ZR 146/20 (https://dejure.org/2021,49574)
BGH, Entscheidung vom 09. Dezember 2021 - I ZR 146/20 (https://dejure.org/2021,49574)
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Volltextveröffentlichungen (11)

  • damm-legal.de (Kurzinformation und Volltext)

    Zur Wiederholungsgefahr und kerngleichen Verstöße / Zum Verbot der Werbung für Fernbehandlungen

  • IWW

    § 3a UWG, § ... 9 HWG, § 8 Abs. 1, 3 Nr. 2 UWG, § 15a Abs. 1 UWG, § 3 Abs. 1, § 8 Abs. 3 Nr. 2 UWG, § 6 Abs. 2 HWG, Art. 3 Abs. 3 der Richtlinie 2005/29/EG, § 15 Abs. 1 Nr. 6 HWG, Art. 103 Abs. 2 GG, § 3 OWiG, Richtlinie 2001/83/EG, Art. 90 der Richtlinie 2001/83/EG, Art. 90 Buchst. a der Richtlinie 2001/83/EG, Art. 86 Abs. 1 Halbsatz 1 der Richtlinie 2001/83/EG, Art. 86 Abs. 1 Halbsatz 2 erster Gedankenstrich der Richtlinie 2001/83/EG, Art. 86 Abs. 2 vierter Gedankenstrich der Richtlinie 2001/83/EG, Art. 86 der Richtlinie 2001/83/EG, Art. 86 Abs. 1 der Richtlinie 2001/83/EG, § 5 HWG, Art. 12 Abs. 1, Art. 5 Abs. 1 GG, Art. 12 Abs. 1 GG, Art. 49 Abs. 1, 56 Abs. 1 AEUV, § 3 Abs. 2 TMG, § 9 Satz 2 HWG, § 9 Satz 1 HWG, § 9 Satz 2 HWG die Regelungen des ärztlichen Berufsrechts für maßgeblich gehalten (ebenso OLG Hamburg, § 630a Abs. 2 BGB, §§ 92, 136 SGB V, § 92 Abs. 1 Satz 2 SGB V, § 561 ZPO, § 87 SGB-V, § 563 Abs. 3 ZPO, § 12 Abs. 1 Satz 2 UWG, Art. 267 Abs. 3 AEUV, § 92 Abs. 1 ZPO

  • rewis.io

    Werbung für Fernbehandlung

  • Betriebs-Berater

    Werbung für eine ärztliche Fernbehandlung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
  • rechtsportal.de
  • wrp (Wettbewerb in Recht und Praxis)(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Wettbewerbsrecht: Werbung für Fernbehandlung

  • datenbank.nwb.de

    Werbung für Fernbehandlung

Kurzfassungen/Presse (14)

  • beckmannundnorda.de (Kurzinformation)

    Wettbewerbswidriger Verstoß gegen § 9 HWG durch Werbung für digitalen Arztbesuch per App bei Schweizer Ärzten wenn persönlicher Kontakt nach fachlichen Standards erforderlich ist

  • IWW (Kurzinformation)

    Unlauterer Wettbewerb | Wann ist Werbung für telemedizinische Dienstleistungen unzulässig?

  • christmann-law.de (Kurzinformation)

    Verbot der Werbung für reine Fernbehandlung

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Werbung für ärztliche Fernbehandlungen

  • lto.de (Kurzinformation)

    BGH verbietet Werbung für "digitale Arztbesuche": Telemedizin ist noch kein Standard

  • ip-rechtsberater.de (Kurzinformation)

    Werbung für ärztliche Fernbehandlungen

  • computerundrecht.de (Kurzinformation)

    Werbung für ärztliche Fernbehandlungen

  • onlineurteile.de (Kurzmitteilung)

    Reklame für Fernbehandlungen - Sie ist nur für Behandlungen zulässig, bei denen kein persönlicher Kontakt zum Arzt notwendig ist

  • wettbewerbszentrale.de (Kurzinformation)

    Werbung für rein digitalen Arztbesuch unzulässig - BGH hat heute im Grundsatzverfahren der Wettbewerbszentrale entschieden

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Die Werbung für Fernbehandlungen und der erforderliche fachärztliche Standard

  • bundesgerichtshof.de (Pressemitteilung - vor Ergehen der Entscheidung)

    Werbung für Fernbehandlungen

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW-RR 2022, 549
  • MDR 2022, 383
  • GRUR 2022, 399
  • MMR 2022, 672
  • K&R 2022, 268
 
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Wird zitiert von ... (4)

  • BGH, 07.04.2022 - I ZR 212/20

    AGB von Paketdienstleister teilweise unwirksam

    Für den Anspruch auf Erstattung von Abmahnkosten kommt es auf die Rechtslage zum Zeitpunkt des Zugangs der Abmahnung an (st. Rspr.; vgl. nur BGH, Urteil vom 18. November 2021 - I ZR 214/18, GRUR 2022, 391 Rn. 71 = WRP 2022, 434 - Gewinnspielwerbung II; Urteil vom 9. Dezember 2021 - I ZR 146/20, GRUR 2022, 399 Rn. 67 = WRP 2022, 426 - Werbung für Fernbehandlung).

    Der Klägerin steht die Kostenpauschale in voller Höhe zu, auch wenn die Abmahnung nur teilweise berechtigt war (BGH, Urteil vom 16. Juli 2008 - VIII ZR 348/06, BGHZ 177, 253 Rn. 50; Köhler in Köhler/Bornkamm/Feddersen, UWG, 40. Aufl., § 5 UKlaG Rn. 4; zur vollen Erstattungsfähigkeit der Abmahnkostenpauschale eines Verbands gemäß § 12 Abs. 1 Satz 2 UWG aF bei nur teilweise berechtigter Abmahnung vgl. BGH, Urteil vom 10. Dezember 2009 - I ZR 149/07, GRUR 2010, 744 Rn. 51 = WRP 2010, 1023 - Sondernewsletter, mwN; Beschluss vom 25. Juni 2019 - I ZR 91/18, juris Rn. 10; BGH, GRUR 2022, 399 Rn. 67 - Werbung für Fernbehandlung).

  • OLG Köln, 10.06.2022 - 6 U 204/21

    Wettbewerbsrecht: Rezept vom Online-Arzt

    b) Die Werbung der Beklagten stellt eine geschäftliche Handlung dar und die Vorschrift des § 9 HWG ist eine Marktverhaltensregelung (vgl. BGH, Urteil vom 09.12.2021 - I ZR 146/20, GRUR 2022, 399 Rn. 20 - Werbung für Fernbehandlung).

    Eine persönliche Wahrnehmung des Patienten durch den behandelnden Arzt erfolgt nicht, weil eine solche nur dann vorliegt, wenn die bei gleichzeitiger physischer Präsenz von Arzt und Patient in einem Raum möglichen ärztlichen Untersuchungsmethoden angewandt werden können (vgl. BGH, GRUR 2022, 399 Rn. 29 - Werbung für Fernbehandlung).

    Der Anwendung des § 9 HWG steht kein zwingendes Unionsrecht entgegen (vgl. BGH, GRUR 2022, 399 Rn. 30 ff. - Werbung für Fernbehandlung).

    Denn die Vorschrift des § 9 HWG ist nicht einschränkend dahin auszulegen, dass eine berufsrechtlich zulässige Fernbehandlung generell nicht dem Werbeverbot dieser Bestimmung unterfällt (vgl. BGH, GRUR 2022, 399 Rn. 37 ff. - Werbeverbot für Fernbehandlungen).

    Zu der Frage, wie der medizinische Standard in Deutschland zu beurteilen ist, hat der BGH (GRUR 2022, 399 Rn. 47 ff - Werbung für Fernbehandlungen) folgendes ausgeführt:.

    Die Entscheidung beruht vielmehr auf der Anwendung der in dem Urteil des BGH in der Sache Werbung für Fernbehandlungen (GRUR 2022, 399) dargelegten Grundsätze.

  • BGH, 13.05.2022 - V ZR 7/21

    Darlegungs- und Beweislast bei Einwirkung auf Eigentum; Mobilfunkinfrastruktur

    Ein auf Wiederholungsgefahr gründender Unterlassungsanspruch erstreckt sich nicht nur auf identische Verletzungshandlungen, sondern erfasst im Interesse eines wirksamen Rechtschutzes ebenso alle im Kern gleichartigen Verletzungshandlungen, in denen das Charakteristische der konkreten Verletzungsform zum Ausdruck kommt (vgl. BGH, Urteil vom 9. Dezember 2021 - I ZR 146/20, GRUR 2022, 399 Rn. 11; Urteil vom 29. Juni 2010 - KZR 31/08, WM 2010, 1950 Rn. 51).
  • OLG Düsseldorf, 31.03.2022 - 20 U 71/21
    a) Was den Unterlassungsanspruch betrifft, hat er - soweit er auf die Vorfälle mit den Zeugen I. und Q. gestützt wird - vor dem Hintergrund der Ersetzung des § 43b S. 1 TKG a.F. durch § 56 Abs. 1 TKG n.F. zum 01. Dezember 2021 (vgl. Art. 61 Abs. 1 des Gesetzes zur Umsetzung der Richtlinie (EU) 2018/1972 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 11. Dezember 2018 über den europäischen Kodex für die elektronische Kommunikation (Neufassung) und zur Modernisierung des Telekommunikationsrechts (Telekommunikationsmodernisierungsgesetz), BGBl 2021, I 1858, 1981) nur dann Erfolg, wenn das beanstandete Verhalten der Beklagten sowohl nach altem als auch nach neuem Recht rechtswidrig war bzw. ist (vgl. zuletzt BGH GRUR 2022, 399 Rn. 21 m.w.N. - Werbung für Fernbehandlung).
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