Rechtsprechung
   BGH, 10.02.1982 - 3 StR 398/81   

Volltextveröffentlichungen (3)

  • Jurion

    Anforderungen an Verurteilung wegen psychischer Beihilfe - Voraussetzungen der räuberischen Erpressung - Definition von "gegenwärtiger Gefahr" - Anforderungen an Beihilfe zur Erpressung

  • Juristenzeitung(kostenpflichtig)

    Zu den Anforderungen der psychischen Beihilfe

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • StV 1982, 517



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Wird zitiert von ... (25)  

  • BGH, 12.04.1989 - 3 StR 453/88  

    Anzeigepflicht bei Selbstverdächtigung; Verwertung einer Tonbandaufnahme

    Dies wäre aus Rechtsgründen nicht ausgeschlossen (vgl. BGH StV 1982, 517 mit Anm. Rudolphi).
  • BGH, 27.08.1998 - 4 StR 332/98  

    Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten; Vortäuschen

    Es genügt eine Gefahr, die als "Dauergefahr" über einen längeren Zeitraum in dem Sinne gegenwärtig ist, daß sie jederzeit - zu einem ungewissen Zeitpunkt, alsbald oder auch später - in einen Schaden umschlagen kann (BGH StV 1982, 517; NJW 1997, 265, 266).

    So hat der Bundesgerichtshof etwa eine ohne nähere Fristsetzung (BGH NJW 1997, 265, 266), eine erst für den nächsten Tag (BGH MDR 1957, 691) oder zwei bis drei Tage später (BGH NStZ 1994, 187; 1996, 494; BGH, Urteil vom 25. Oktober 1979 - 4 StR 505/79) in Aussicht gestellte Gefahrverwirklichung als Drohung mit "gegenwärtiger" Gefahr ausreichen lassen; andererseits hat er aber eine Drohung mit Tötung oder körperlicher Mißhandlung, falls das Opfer nicht binnen Monats- oder Jahresfrist zahlt, nicht als "gegenwärtige" Gefahr angesehen (vgl. BGH MDR 1957, 691; StV 1982, 517; NJW 1997, 265, 266 ["in aller Regel"]).

    Entscheidend sind die Umstände des Einzelfalles, wobei es maßgeblich auf die vom Täter für möglich gehaltene Sicht des Erpressungsopfers ankommt (BGH StV 1982, 517, 518; NStZ 1985, 408).

  • BGH, 20.12.1995 - 5 StR 412/95  

    Rechtspflicht zur nachträglichen Berichtigung?

    Im Ansatz nicht zu beanstanden ist ferner die Erwägung, daß eine solche Beihilfe auch durch psychische Unterstützung im Sinne aktiven Tuns geleistet werden kann, indem der Täter durch die Anwesenheit des Gehilfen in seinem Tatentschluß bestärkt und ihm ein erhöhtes Gefühl der Sicherheit vermittelt wird (vgl. BGHR StGB § 27 I Unterlassen 3; BGH StV 1982, 516; BGH StV 1982, 517 mit Anmerkung Rudolphi), ohne daß der Erfolg der Haupttat im Sinne einer Kausalität mitverursacht werden muß.
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