Rechtsprechung
   BGH, 10.02.2011 - III ZR 338/09   

Volltextveröffentlichungen (11)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 511 Abs 2 ZPO, § 511 Abs 4 ZPO, § 708 Nr 11 ZPO, § 711 ZPO, § 713 ZPO
    Berufung gegen eine Verurteilung zur Auskunftserteilung: Nachholung der Zulassungsentscheidung durch das Berufungsgericht

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Jurion

    Nachholungsmöglichkeit der Entscheidung über die Voraussetzungen der Zulassung einer Berufung durch das Berufungsgericht bei Festlegung des Streitwerts einer Auskunftserteilung auf über 600 EUR; Annahme einer Nichtbefindung über die Zulassung zur Berufung durch den erstinstanzlichen Richter bei Festlegung des Streitwerts einer Auskunftserteilung auf über 600 EUR

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    ZPO § 511 Abs. 2; ZPO § 511 Abs. 4
    Nachholungsmöglichkeit der Entscheidung über die Voraussetzungen der Zulassung einer Berufung durch das Berufungsgericht bei Festlegung des Streitwerts einer Auskunftserteilung auf über 600 EUR; Annahme einer Nichtbefindung über die Zulassung zur Berufung durch den erstinstanzlichen Richter bei Festlegung des Streitwerts einer Auskunftserteilung auf über 600 EUR

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Verfahrensrecht - Berufungszulassung bei Auskunftsklage streitwertabhängig

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Auskunftsklage und Berufung

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2011, 926
  • MDR 2011, 559
  • NJ 2011, 297
  • FamRZ 2011, 639



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Wird zitiert von ... (49)  

  • BGH, 06.04.2017 - III ZR 368/16  

    Eltern haften nicht für 0900er-Käufe ihrer Kinder

    Sie ist deshalb auch vom Revisionsgericht unabhängig von den Anträgen der Parteien von Amts wegen zu prüfen (z.B. Senatsurteil vom 10. Februar 2011 - III ZR 338/09, NJW 2011, 926 Rn. 7; BGH, Urteile vom 19. November 2014 - VIII ZR 79/14, NJW 2015, 873 Rn. 12; vom 14. November 2007 - VIII ZR 340/06, NJW 2008, 218 Rn. 8; vom 26. Januar 2006 - I ZR 121/03, NJW-RR 2006, 1044 Rn. 23; vom 30. September 1987 - IVb ZR 86/86, BGHZ 102, 37, 38 und vom 26. Juni 1952 - IV ZR 36/52, BGHZ 6, 369, 370; MüKo-ZPO/Krüger, 5. Aufl., § 557 Rn. 26; Musielak/Ball, ZPO, 14. Aufl., § 557 Rn. 15; Zöller/Heßler, ZPO, 31. Aufl., § 557 Rn. 8; siehe auch Senatsurteil vom 21. Juni 1976 - III ZR 22/75, NJW 1976, 1940 zum Einspruch gegen ein Versäumnisurteil).
  • BGH, 29.05.2013 - VIII ZR 174/12  

    Abkürzung der gesetzlichen Verjährungsfrist im Gebrauchtwagenhandel

    Die weitergehende Revision ist mit der Maßgabe zurückzuweisen, dass insoweit die Berufung der Kläger als unzulässig verworfen wird (vgl. BGH, Urteil vom 10. Februar 2011 - III ZR 338/09, NJW 2011, 926 Rn. 6 f.).
  • BGH, 18.04.2018 - XII ZR 76/17  

    Räumung und Herausgabe des Rennbahngeländes in Frankfurt am Main

    Dabei hat es den für die Frage der Zulässigkeit der Berufung maßgebenden Sachverhalt selbständig festzustellen und zu würdigen, ohne an Feststellungen des Berufungsgerichts gebunden zu sein (BGH Urteil vom 10. Februar 2011 - III ZR 338/09 - NJW 2011, 926 Rn. 7 mwN).
  • BGH, 15.06.2011 - II ZB 20/10  

    Zulassung der Berufung: Konkludente Entscheidung des originären Einzelrichters

    Verurteilt das erstinstanzliche Gericht den Beklagten zur Gewährung von Einsicht in Unterlagen, setzt den Streitwert auf mehr als 600 EUR fest und trifft weder im Tenor noch in den Entscheidungsgründen eine ausdrückliche Aussage über die Zulassung der Berufung, kann in dem Schweigen eine konkludente Entscheidung nach § 511 Abs. 4 ZPO liegen (Anschluss BGH, Urteil vom 10. Februar 2011, III ZR 338/09, NJW 2011, 926).

    Dabei ist im Wesentlichen darauf abzustellen, welchen Aufwand an Zeit und Kosten die Erteilung der Auskunft erfordert und ob die verurteilte Partei ein schützenswertes Interesse daran hat, bestimmte Tatsachen vor dem Gegner geheim zu halten (BGH, Beschluss vom 24. November 1994 - GSZ 1/94, BGHZ 128, 85, 87; Beschluss vom 10. August 2005 - XII ZB 63/05, BGHZ 164, 63, 66; Beschluss vom 22. März 2010 - II ZR 75/09, WM 2010, 998 Rn. 2; Urteil vom 10. Februar 2011 - III ZR 338/09, NJW 2011, 926 Rn. 9).

    Hat - wie im Streitfall - keine Partei die Zulassung beantragt, ist eine ausdrückliche Entscheidung entbehrlich; das Schweigen im Urteil bedeutet zumindest in diesem Fall Nichtzulassung (BGH, Urteil vom 10. Februar 2011 - III ZR 338/09, NJW 2011, 926 Rn. 15; Zöller/Heßler, ZPO, 28. Aufl. § 511 Rn. 39; MünchKommZPO/Rimmelspacher, 3. Aufl., § 511 Rn. 86;Hk-ZPO/Wöstmann, 4. Aufl., § 511 Rn. 31; Lemke/Schneider in Prütting/Gehrlein, ZPO, § 511 Rn. 45).

    Dieses ist nach einem gemäß § 3 ZPO zu schätzenden Teilwert des Anspruchs zu bemessen, dessen Durchsetzung die verlangte Information dienen soll (BGH, Urteil vom 10. Februar 2011 - III ZR 338/09, NJW 2011, 926 Rn. 17 m.w.N.).

    Damit scheidet auch die Annahme aus, das Gericht des ersten Rechtszugs sei aufgrund der Festsetzung des Streitwerts einer solchen Klage auf mehr als 600 EUR davon ausgegangen, die Beschwer des zur Auskunft oder Einsichtsgewährung verurteilten Beklagten habe einen entsprechenden Wert, so dass die Voraussetzung des § 511 Abs. 2 Nr. 1 ZPO erfüllt sei und kein Anlass für eine Entscheidung über die Zulassung der Berufung bestehe (BGH, Urteil vom 10. Februar 2011 - III ZR 338/09, NJW 2011, 926 Rn. 17).

  • BGH, 17.10.2013 - I ZR 51/12  

    Davidoff Hot Water

    Etwas anderes würde nur dann gelten, wenn - wie die Revision in der mündlichen Verhandlung vor dem Senat geltend gemacht hat - das Berufungsgericht die Berufung der Beklagten gegen das Urteil des Landgerichts als unzulässig hätte verwerfen müssen (vgl. BGH, Urteil vom 10. Februar 2011 - III ZR 338/09, NJW 2011, 926 Rn. 7).
  • BGH, 07.03.2012 - IV ZR 277/10  

    Berufung gegen ein Auskunftsurteil: Nachholung einer Entscheidung über die

    Das Berufungsgericht ist zur Nachholung einer unterbliebenen Entscheidung über die Zulassung der Berufung nur befugt, wenn das erstinstanzliche Gericht für eine Zulassungsentscheidung keine Veranlassung gesehen hat, weil es wegen eines auf mehr als 600 EUR festgesetzten Streitwerts von einer entsprechenden Beschwer der unterlegenen Partei ausgegangen ist, während das Berufungsgericht diesen Wert für nicht erreicht hält (Anschluss an BGH, Urteil vom 10. Februar 2011, III ZR 338/09, NJW 2011, 926).

    Die Zulässigkeit der Berufung ist als Prozessvoraussetzung für das gesamte weitere Verfahren ohne Bindung an die Feststellungen des Berufungsgerichts auch noch im Revisionsverfahren zu prüfen (BGH, Urteil vom 10. Februar 2011 - III ZR 338/09, NJW 2011, 926 Rn. 7 m.w.N.).

    Schweigen bedeutet dann Nichtzulassung (BGH, Urteil vom 10. Februar 2011 aaO Rn. 15 m.w.N.).

    Der Streitwert einer Auskunftsklage und die Beschwer des zur Auskunft verurteilten Beklagten fallen jedoch in aller Regel so erheblich auseinander, dass allein deshalb für die Annahme, der erstinstanzliche Richter habe aufgrund seiner Streitwertfestsetzung keinen Anlass gesehen, über die Zulassung der Berufung zu entscheiden, nicht ohne Weiteres Raum ist (BGH, Urteil vom 10. Februar 2011 aaO; Beschluss vom 26. Oktober 2011 - XII ZB 465/11, NJW 2011, 3790 Rn. 11).

    In diesen Fällen deutet die Abwendungsbefugnis darauf hin, dass die Anwendbarkeit des § 713 ZPO verneint, mithin die Rechtsmittelfähigkeit der Entscheidung bejaht worden ist (BGH, Urteil vom 10. Februar 2011 aaO Rn. 18; Beschluss vom 21. April 2010 - XII ZB 128/09, NJW-RR 2010, 934 Rn. 20).

  • BGH, 28.01.2016 - III ZB 96/15  

    Verwerfung einer Berufung wegen Nichterreichung der erforderlichen Wertgrenze im

    Dabei ist - von dem hier nicht in Rede stehenden Fall eines besonderen Geheimhaltungsinteresses abgesehen - im Wesentlichen auf den Aufwand an Zeit und Kosten abzustellen, den die Erteilung der hiernach geschuldeten Auskunft erfordert (s. etwa Senatsurteil vom 10. Februar 2011 - III ZR 338/09, NJW 2011, 926, 927 Rn. 9; Senatsbeschlüsse vom 9. Februar 2012 - III ZB 55/11, BeckRS 2012, 04655 Rn. 7; vom 22. Februar 2012 - III ZB 301/11, NJW-RR 2012, 888, 889 Rn. 5; vom 7. März 2013 - III ZB 57/12, BeckRS 2013, 05592 Rn. 6; vom 14. Mai 2013 - III ZR 392/12, BeckRS 2013, 09522 Rn. 5 und vom 13. August 2015 - III ZR 76/14, BeckRS 2015, 14970 Rn. 4; BGH, Urteil vom 27. Februar 2013 - IV ZR 42/11, NJW-RR 2013, 1033 Rn. 14; BGH, Beschlüsse vom 15. Juni 2011 - II ZB 20/10, NJW 2011, 2974, 2975 Rn. 3; vom 26. Oktober 2011 - XII ZB 561/10, NJW-RR 2012, 126, 127 Rn. 8; vom 24. September 2013 - II ZB 6/12, NZG 2013, 1258 Rn. 9; vom 4. Juni 2014 - IV ZB 2/14, NJW-RR 2014, 1102 Rn. 8 und vom 17. November 2014 - I ZB 31/14, NJW-RR 2015, 1017, 1018 Rn. 10 jeweils mwN).

    Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs muss das Berufungsgericht allerdings - bevor es die Berufung mangels ausreichender Beschwer verwerfen darf - eine Entscheidung über die Zulassung der Berufung nachholen, wenn das erstinstanzliche Gericht hierzu keine Veranlassung gesehen hat, weil es von einer Beschwer der unterlegenen Partei ausgegangen ist, die 600 EUR übersteigt, das Berufungsgericht diesen Wert aber nicht für erreicht hält (Senatsurteil vom 10. Februar 2011 aaO S. 927 f Rn. 15 mwN; Senatsbeschluss vom 9. Februar 2012 aaO Rn. 11; BGH, Urteil vom 7. März 2012 - IV ZR 277/10, NJW-RR 2012, 633, 634 Rn. 13; BGH, Beschlüsse vom 15. Juni 2011 aaO S. 2976 Rn. 14; vom 26. Oktober 2011 aaO Rn. 12; vom 16. August 2012 - I ZB 2/12, NJOZ 2013, 161 Rn. 8 und vom 24. September 2013 aaO S. 1259 Rn. 20 jeweils mwN).

    aa) Hat - wie hier - keine Partei die Zulassung der Berufung beantragt, so ist eine ausdrückliche Entscheidung des erstinstanzlichen Gerichts entbehrlich; das Schweigen im Urteil bedeutet in diesem Fall Nichtzulassung (s. etwa Senatsurteil vom 10. Februar 2011 aaO S. 927 Rn. 15; BGH, Urteil vom 7. März 2012 aaO Rn. 11; BGH, Beschlüsse vom 15. Juni 2011 aaO und vom 16. August 2012 aaO).

    Damit scheidet indes auch die Annahme aus, das Gericht des ersten Rechtszugs sei aufgrund der Streitwertfestsetzung einer solchen Klage auf mehr als 600 EUR davon ausgegangen, die Beschwer des zur Auskunft verurteilten Beklagten habe einen entsprechenden Wert, so dass die Voraussetzungen des § 511 Abs. 2 Nr. 1 ZPO erfüllt seien und kein Anlass für eine Entscheidung über die Zulassung der Berufung bestehe (s. etwa Senatsurteil vom 10. Februar 2011 aaO S. 928 Rn. 17; BGH, Urteil vom 7. März 2012 aaO Rn. 15; BGH, Beschlüsse vom 15. Juni 2011 aaO Rn. 16 und vom 16. August 2012 aaO Rn. 9).

    In diesen Fällen deutet die Abwendungsbefugnis darauf hin, dass die Anwendbarkeit von § 713 ZPO verneint und somit die zulassungsunabhängige Rechtsmittelfähigkeit der Entscheidung bejahrt worden ist (BGH, Urteil vom 7. März 2012 aaO Rn. 16; BGH, Beschluss vom 16. August 2012 aaO S. 161 f Rn. 11; vgl. auch Senatsurteil vom 10. Februar 2011 aaO Rn. 18).

  • OLG Saarbrücken, 10.03.2016 - 4 U 130/14  

    Höhe der Rechtsmittelbeschwer bei Verurteilung des Insolvenzverwalters zur

    Schweigen bedeutet dann Nichtzulassung (BGH, Urteil vom 7.3.2012 - IV ZR 277/10, bei Juris Rn. 11; Urteil vom 10.2.2011 - III ZR 338/09, bei Juris Rn. 15 m.w.N.).

    Ohnehin wäre allerdings eine den Betrag von 600 EUR übersteigende Streitwertfestsetzung in erster Instanz in der vorliegenden Konstellation nicht als Anknüpfungspunkt für die Annahme geeignet, das erstinstanzliche Gericht sei deswegen auch von einer entsprechenden Beschwer des Beklagten und mithin vom Vorliegen der Voraussetzungen des § 511 Abs. 2 Nr. 1 ZPO ausgegangen, denn bei der Auskunftsklage fallen der Streitwert und die Beschwer des zur Auskunft verurteilten in aller Regel auseinander (BGH, Urteil vom 7.3.2012 - IV ZR 277/10, bei Juris Rn. 15; Beschluss vom 10.2.2011 - III ZR 338/09, bei Juris Rn. 17).

    Dieses ist nach einem gemäß § 3 ZPO zu schätzenden Teilwert des Anspruchs zu bemessen, dessen Durchsetzung die verlangte Information dienen soll (BGH, Beschluss vom 10.2.2011 - III ZR 338/09, bei Juris Rn. 17).

    Dementsprechend kann einer erstinstanzlichen Streitwertfestsetzung für eine Auskunftsklage nichts zur Bemessung der Beschwer des unterlegenen Beklagten entnommen werden (BGH, Beschluss vom 10.2.2011 - III ZR 338/09, bei Juris Rn. 17).

    In diesen Fällen deutet die Abwendungsbefugnis darauf hin, dass die Anwendbarkeit des § 713 ZPO verneint, mithin die Rechtsmittelfähigkeit der Entscheidung bejaht worden ist (vgl. BGH, Beschluss vom 21.4.2010 - XII ZB 128/09, bei Juris Rn. 20; Beschluss vom 10.2.2011 - III ZR 338/09, bei Juris Rn. 18).

  • BGH, 30.01.2018 - VIII ZB 57/16  

    Statthaftigkeit der Berufung: Wert des Beschwerdegegenstandes bei abgewiesener

    Denn die unterschiedliche Bewertung der Beschwer darf nicht zu Lasten der Partei gehen (BGH, Urteile vom 14. November 2007 - VIII ZR 340/06, NJW 2008, 218 Rn. 12; vom 10. Februar 2011 - III ZR 338/09, NJW 2011, 926 Rn. 15; Beschlüsse vom 3. Juni 2008 - VIII ZB 101/07, WuM 2008, 614 Rn. 5; vom 21. April 2010 - XII ZB 128/09, NJW-RR 2010, 934 Rn. 18; vom 27. April 2010 - VIII ZB 91/09, NJW-RR 2010, 1582 Rn. 3; vom 15. Juni 2011 - II ZB 20/10, NJW 2011, 2974 Rn. 14; vom 29. April 2014 - VIII ZB 42/13, juris Rn. 7; vom 21. Januar 2016 - V ZB 66/15, NJW-RR 2016, 509 Rn. 15; vom 8. März 2017 - IV ZB 18/16, juris Rn. 11).
  • BGH, 28.03.2012 - XII ZB 323/11  

    Familiensache: Anforderungen an die Zulassung der Beschwerde

    Enthält dieser keinen ausdrücklichen Ausspruch zur Zulassung, ist das Rechtsmittel nicht zugelassen (vgl. Keidel/Meyer-Holz FamFG 17. Aufl. § 61 Rn. 36 mwN; zu § 511 Abs. 4 ZPO vgl. BGH Urteil vom 10. Februar 2011 - III ZR 338/09 - NJW 2011, 926 Rn. 15 und Beschluss vom 15. Juni 2011 - II ZB 20/10 - NJW 2011, 2974 Rn. 14).

    Daran fehlt es aber, wenn aus dem angefochtenen Beschluss nicht zu erkennen ist, dass das erstinstanzliche Gericht ein Rechtsmittel für statthaft gehalten hat (BGH Urteil vom 10. Februar 2011 - III ZR 338/09 - NJW 2011, 926 und Beschluss vom 15. Juni 2011 - II ZB 20/10 - NJW 2011, 2974).

    Abgesehen von der mangelnden Aussagekraft des Streitwerts für den Wert des Beschwerdegegenstandes (vgl. BGH Urteil vom 10. Februar 2011 - III ZR 338/09 - NJW 2011, 926 Rn. 14 und Beschluss vom 15. Juni 2011 - II ZB 20/10 - NJW 2011, 2974 Rn. 15) hat das Amtsgericht den Streitwert nicht im angefochtenen, sondern erst in seinem nachträglichen Beschluss festgesetzt.

  • BGH, 10.05.2012 - IX ZB 295/11  

    Rechtsbeschwerde im Insolvenzverfahren: Erforderlichkeit der Zulassung durch das

  • BGH, 26.10.2011 - XII ZB 561/10  

    Berufungszulassung: Überprüfbarkeit der nachgeholten ablehnenden Entscheidung des

  • BGH, 28.09.2011 - IV ZR 250/10  

    Verurteilung zur Auskunftserteilung: Wert der Beschwer für Rechtsmittel des

  • BGH, 16.08.2012 - I ZB 2/12  

    Berufungsbeschwer bei Verurteilung zur Unterlassung unerwünschter E-Mail-Werbung;

  • BGH, 02.07.2014 - XII ZB 219/13  

    Stufenklage in einer vermögensrechtlichen Familienstreitsache: Zulassung der

  • BGH, 23.03.2011 - XII ZB 436/10  

    Prüfung der Zulassung der Berufung durch das Rechtsbeschwerdegericht

  • BGH, 28.02.2017 - I ZR 46/16  

    Anspruch des Filmurhebers auf Fairnessausgleich: Wert der Beschwer des im Wege

  • BGH, 09.02.2012 - III ZB 55/11  

    Verurteilung zur Rechnungslegung: Wert der Beschwer für Berufung des

  • BGH, 27.02.2018 - XI ZR 452/16  

    Wirksamkeit des Widerrufs von auf den Abschluss zweier

  • BGH, 01.03.2018 - I ZB 97/17  

    Provisionsanspruch aus der Vermittlervereinbarung für den Verkauf einer Sammlung

  • BAG, 25.01.2017 - 4 AZR 519/15  

    Nachträgliche Entscheidung über Berufungszulassung durch das LAG

  • BGH, 07.11.2017 - II ZB 4/17  

    Wert der Beschwer einer Verurteilung zur Auskunftserteilung: Bemessung für die

  • BGH, 13.09.2017 - IV ZR 26/16  

    Verjährungshemmung durch Klageerhebung: Anforderungen an eine dem Beklagten

  • BGH, 08.08.2017 - X ZR 101/16  

    Berufungsbeschwer: Abweisung einer Klage gegen eine Fluggesellschaft auf

  • BGH, 27.07.2017 - III ZB 37/16  

    Berufungsbeschwer nach Auskunftsklage: Bemessung bei fehlerhafter Behandlung von

  • BGH, 26.02.2013 - VI ZR 374/12  

    Entscheidung über einen Antrag auf Wiedereinsetzung in die versäumte

  • BGH, 14.05.2013 - III ZR 392/12  

    Bestimmung des Werts der Beschwer bei der Verurteilung zur Auskunftserteilung und

  • BGH, 27.02.2014 - III ZR 75/13  

    Streitwert im Zusammenhang mit einer Stufenklage auf Auskunft und

  • LG Frankfurt/Main, 15.03.2013 - 13 T 117/12  

    Streitwertbemessung: Klage gegen den Wohnungseigentumsverwalter auf Herausgabe

  • OLG Düsseldorf, 01.12.2011 - 14 U 72/11  

    Streitwert und Rechtsmittelbeschwer bei Verurteilung zur Erteilung einer Auskunft

  • BGH, 10.05.2012 - IX ZB 296/11  

    Rechtsbeschwerde gegen Eröffnung eines Sekundärinsolvenzverfahrens: Erfordernis

  • OLG Stuttgart, 10.07.2013 - 5 U 186/12  

    Berufungsverfahren: Bemessung der Beschwer bei Verurteilung zur Abgabe der

  • BGH, 07.03.2013 - III ZB 57/12  

    Beschwer bei der Verurteilung zur Auskunftserteilung (hier: Verurteilung zur

  • BGH, 28.01.2016 - III ZB 112/15  

    Auskunftspflicht des Mittelverwendungskontrolleurs - und der Streitwert

  • BGH, 03.05.2012 - V ZB 222/11  

    Voraussetzungen für die Zulässigkeit einer Rechtsbeschwerde gegen die Abweisung

  • OLG Frankfurt, 28.12.2011 - 19 W 73/11  

    Streitwert Auskunftsklage

  • OLG Köln, 02.07.2012 - 2 U 55/12  

    Streitwert und Rechtsmittelbeschwer bei Verurteilung zur Erteilung einer Auskunft

  • OLG Zweibrücken, 23.11.2011 - 4 U 101/11  

    Zulässigkeit der Berufung in Landwirtschaftssachen: Beschwerdewert bei

  • OLG Frankfurt, 10.06.2011 - 2 UF 43/11  

    Auskunftsverlangen: Bemessung der Beschwer bei Verurteilung zu einer Auskunft mit

  • OLG Frankfurt, 28.07.2016 - 1 UF 24/16  

    Familienrecht: Beschwerdewert für Auskunft über Vermögen

  • OLG Düsseldorf, 08.12.2011 - 1 UF 51/11  

    Rechtsmittelbeschwer und Streitwert bei Verurteilung zur Erteilung einer Auskunft

  • OLG Frankfurt, 25.02.2016 - 22 U 23/15  

    Rechtsnatur eines Mietpools als GbR

  • OLG Frankfurt, 25.02.2016 - 22 U 23/16  

    Rechtsnatur eines Mietpools als GbR

  • AG Frankfurt/Main, 08.11.2017 - 31 C 305/17  
  • OLG Zweibrücken, 22.03.2012 - 4 U 182/11  

    Berufungsbeschwer in einer Landwirtschaftssache: Streitwert einer negativen

  • LG Frankfurt/Main, 01.03.2012 - 24 S 185/11  
  • OLG Bremen, 13.03.2017 - 2 U 127/16  

    Wert der Beschwer bei der Verurteilung zur Erteilung einer Auskunft im Rahmen

  • OLG Köln, 12.05.2011 - 2 U 31/11  

    Streitwert und Rechtsmittelbeschwer bei Verurteilung zur Erteilung einer Auskunft

  • KG, 05.02.2018 - 2 U 53/17  
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