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   BGH, 10.04.2018 - VI ZR 378/17   

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https://dejure.org/2018,18369
BGH, 10.04.2018 - VI ZR 378/17 (https://dejure.org/2018,18369)
BGH, Entscheidung vom 10.04.2018 - VI ZR 378/17 (https://dejure.org/2018,18369)
BGH, Entscheidung vom 10. April 2018 - VI ZR 378/17 (https://dejure.org/2018,18369)
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Volltextveröffentlichungen (11)

  • Wolters Kluwer

    Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör durch Nichtberücksichtigung eines erheblichen Beweisangebots

  • rewis.io

    Gehörsverletzung im Verkehrsunfallprozess: Nichtberücksichtigung eines erheblichen Beweisangebots

  • ra.de
  • Verkehrsrecht Blog (Kurzinformation und Volltext)

    Fehlerhafte Ablehnung der Einholung eines Unfallrekonstruktionsgutachtens verletzt rechtliches Gehör

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    GG Art. 103 Abs. 1 ; ZPO § 544 Abs. 7
    Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör durch Nichtberücksichtigung eines erheblichen Beweisangebots

  • datenbank.nwb.de

    Gehörsverletzung im Verkehrsunfallprozess: Nichtberücksichtigung eines erheblichen Beweisangebots

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Erhebliche Beweisangebote sind zu berücksichtigen!

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • Burhoff online Blog (Kurzinformation und Auszüge)

    Der "manipulierte Verkehrsunfall” und das nicht eingeholte Sachverständigengutachten, oder: Rechtliches Gehör verletzt

  • bld.de (Leitsatz/Kurzinformation)

    Verstoß gegen Art. 103 Abs. 1 GG durch Nichtberücksichtigung eines erheblichen Beweisangebots

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2018, 2803
  • MDR 2018, 1143
  • MDR 2018, 1300
  • VersR 2018, 1470
 
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Wird zitiert von ... (8)

  • BGH, 04.04.2019 - III ZR 35/18

    Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Zusammenbruch im Sportunterricht

    Eine Einholung eines medizinischen Gutachtens wäre nur dann nicht erforderlich gewesen, wenn auszuschließen wäre, dass der Kläger damit den Kausalitätsbeweis führen kann (vgl. nur Senat, Urteil vom 23. Oktober 2014 - III ZR 82/13, WM 2014, 2212 Rn. 17; BGH, Urteil vom 3. Juni 2008, aaO Rn. 16), wobei größte Zurückhaltung bei einer solchen Annahme geboten ist (vgl. nur BGH, Beschluss vom 10. April 2018 - VI ZR 378/17, BeckRS 2018, 14012 Rn. 9).

    Die Ablehnung eines Beweisantrags als ungeeignet scheidet aus, wenn dadurch ein noch nicht erhobener Beweis vorab gewürdigt wird (vgl. nur Senat aaO; BGH, Beschluss vom 10. April 2018 aaO).

  • BGH, 21.11.2019 - V ZR 101/19

    Vernehmung eines Zeugen über den Inhalt des von ihm erstellten Gutachtens zur

    Bei der Zurückweisung eines Beweismittels als ungeeignet ist aber größte Zurückhaltung geboten; es muss jede Möglichkeit ausgeschlossen sein, dass der übergangene Beweisantrag Sachdienliches ergeben könnte (vgl. BVerfG, NJW 1993, 254, 255; BGH, Urteil vom 26. November 2003 - IV ZR 438/02, BGHZ 157, 79, 85; BGH, Beschluss vom 10. April 2018 - VI ZR 378/17, NJW 2018, 2803 Rn. 9).

    Insbesondere kommt eine Ablehnung eines Beweisantrags als ungeeignet nicht in Betracht, wenn dadurch ein noch nicht erhobener Beweis vorab gewürdigt wird, weil dies eine unzulässige Beweisantizipation darstellt (vgl. BGH, Beschluss vom 12. September 2012 - IV ZR 177/11, NJW-RR 2013, 9 Rn. 14; BGH, Urteil vom 23. Oktober 2014 - III ZR 82/13, NJW-RR 2015, 158 Rn. 17; BGH, Beschluss vom 10. April 2018 - VI ZR 378/17, aaO).

  • BGH, 16.05.2019 - III ZR 176/18

    Anspruch auf Schadensersatz wegen fehlerhafter Anlageberatung im Zusammenhang mit

    Die von der Beklagten in Bezug genommene Rechtsprechung, wonach ein Beweisantrag wegen Ungeeignetheit des Beweismittels nur dann abgelehnt werden kann, wenn es ausgeschlossen erscheint, dass das Beweismittel zu dem Beweisthema sachdienliche Erkenntnisse erbringen kann, wobei insoweit größte Zurückhaltung geboten ist (siehe nur BGH, Beschluss vom 10. April 2018 - VI ZR 378/17, NJW 2018, 2803 Rn. 19 mwN), ist nicht einschlägig.
  • BGH, 20.10.2020 - VI ZR 577/19

    Unterbleiben der Vernehmung der von der Prozesspartei benannten Zeugen mangels

    Die Nichtberücksichtigung eines erheblichen Beweisangebots verstößt gegen Art. 103 Abs. 1 GG, wenn sie im Prozessrecht keine Stütze findet (Senat, Beschlüsse vom 25. September 2018 - VI ZR 234/17, NJW 2019, 607 Rn. 7; vom 10. April 2018 - VI ZR 378/17, NJW 2018, 2803 Rn. 7; jeweils mwN).

    Darüber hinaus scheidet die Ablehnung eines Beweisantrags als ungeeignet aus, wenn dadurch ein noch nicht erhobener Beweis vorab gewürdigt wird, weil dies eine unzulässige Beweisantizipation darstellt (Senat, Beschluss vom 10. April 2018 - VI ZR 378/17, NJW 2018, 2803 Rn. 9; BGH, Beschlüsse vom 12. Dezember 2018 - XII ZR 99/17, NJW-RR 2019, 380; vom 21. November 2019 - V ZR 101/19, NZM 2020, 376 Rn. 10 jeweils mwN).

  • BGH, 28.05.2019 - VI ZR 328/18

    Anforderungen an die Berücksichtigung eines erheblichen Beweisangebots im

    Die Nichtberücksichtigung eines erheblichen Beweisangebots verstößt gegen Art. 103 Abs. 1 GG, wenn sie im Prozessrecht keine Stütze findet (vgl. Senat, Beschlüsse vom 25. September 2018 - VI ZR 234/17, NJW 2019, 607 Rn. 7; vom 10. April 2018 - VI ZR 378/17, NJW 2018, 2803 Rn. 7; vom 27. Oktober 2015 - VI ZR 355/14, NJW 2016, 641 Rn. 6; BGH, Beschluss vom 12. März 2019 - XI ZR 437/17, juris Rn. 10; jeweils mwN; BVerfG [K], Beschluss vom 24. Januar 2012 - 1 BvR 1819/10, juris Rn. 14).
  • OLG Hamm, 31.08.2018 - 7 U 33/17

    Unfallmanipulation; nicht kompatible Vorschäden

    Insbesondere darf bei unter Sachverständigenbeweis gestelltem Vortrag zur Plausibilität von Fahrmanövern auf die Einholung eines Unfallrekonstruktionsgutachtens nur verzichtet werden, wenn der Tatrichter die besondere Sachkunde zur Beantwortung dieser fachlichen Frage auszuweisen vermag (BGH, Beschl. v. 10.04.2018, Az. VI ZR 378/17, zitiert nach juris Tz. 11).
  • OLG München, 19.10.2020 - 25 U 4744/20

    Gebäudeversicherung: Überschwemmungsschaden durch auf ein Hanggrundstück

    Zwar verstößt die Nichtberücksichtigung eines erheblichen Beweisangebots - auch bei Kenntnisnahme des Vorbringens durch den Tatrichter - dann gegen Art. 103 Abs. 1 GG, wenn sie im Prozessrecht keine Stütze mehr findet (BGH, Beschluss vom 28.05.2019 - Az. VI ZR 328/18; BGH, Beschluss vom 26.03.2019 - Az. VI ZR 163/17; BGH, Beschluss vom 25.09.2018 - Az. VI ZR 234/17, NJW 2019, 607; BGH, Beschluss vom 07.06.2018 - Az. III ZR 210/17 -, Rn. 4, juris; BGH, Beschluss vom 10.04.2018 - Az. VI ZR 378/17; BGH, Beschluss vom 01.03.2018 - Az. IX ZR 179/17; BGH, Beschluss vom 27.07.2016 - Az. XII ZR 59/14, NJW-RR 2016, 1291; Bacher in Beck"scher Onlinekommentar zur ZPO, 27. Edition 01.12.2017, § 321a Rn. 47).
  • LG Osnabrück, 11.06.2019 - 7 S 25/19

    Unfallanalytisches Sachverständigengutachten: Ablehnung Beweisantrag

    Die Ablehnung eines Beweisantrags wegen Ungeeignetheit des Beweismittels kommt nur dann in Betracht, wenn es völlig ausgeschlossen erscheint, dass das Beweismittel - hier ein Sachverständigengutachten zum Unfallhergang - zu dem Beweisthema irgendwelche sachdienliche Erkenntnisse erbringen kann (BGH, Beschluss vom 10.04.2018 - VI ZR 378/17 = NJW 2018, 2803f., Rn. 9 mwN; BGH, Beschluss vom 12.09.2012 - IV ZR 177/11 = NJW-RR 2013, 9ff., Rn. 14; BVerfG: Beschluss vom 09.10.2007 - 2 BvR 1268/03 = BeckRS 2007, 28255).
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