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   BGH, 10.07.1986 - III ZR 19/85   

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https://dejure.org/1986,317
BGH, 10.07.1986 - III ZR 19/85 (https://dejure.org/1986,317)
BGH, Entscheidung vom 10.07.1986 - III ZR 19/85 (https://dejure.org/1986,317)
BGH, Entscheidung vom 10. Juli 1986 - III ZR 19/85 (https://dejure.org/1986,317)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Ausgleich eines Zwischenfinanzierungskontos (Treuhandkonto) beim Bau eines Fertighauses - Unwirksamkeit der Unwiderruflichkeit eines Überweisungsauftrags - Anwendbarkeit der Grundsätze über den sog. Einwendungsdurchgriff bei finanzierten Geschäften - Wirksamkeit von ...

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Unwirksamkeit der Klausel in einem Fertighausvertrag über die Fälligkeit von 90 % des Werklohns 14 Tage nach (Roh-) Montage

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Formularmäßige Vereinbarung des Auszahlungsfortschritts bei einem Fertighausvertrag; Voraussetzungen des Einwendungsdurchgriffs

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Allgemeine Geschäftsbedingungen in Fertighausvertrag

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW 1986, 3199
  • ZIP 1986, 1121
  • MDR 1987, 125
  • DNotZ 1987, 94
  • BB 1986, 1808
  • BauR 1986, 694
 
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Wird zitiert von ... (22)

  • BGH, 07.03.2013 - VII ZR 162/12

    Unwirksame Vorauszahlungsvereinbarungen bei einem Vertrag über Lieferung und

    § 641 Abs. 1 Satz 1 BGB kommt Leitbildfunktion zu (BGH, Urteil vom 6. Dezember 1984 - VII ZR 227/83, BauR 1985, 192, 194 = ZfBR 1985, 134, 136; Urteil vom 10. Juli 1986 - III ZR 19/85, BauR 1986, 694, 695 = ZfBR 1986, 224, 225; Urteil vom 24. September 2002 - KZR 38/99, NJW-RR 2003, 834).
  • BGH, 23.03.1993 - VI ZR 176/92

    Haftung des Verwalters von Wohnungseigentum für Schäden durch herabstürzende

    Es kann dahinstehen, in welchem Umfang eine Informationspflicht der Partei besteht, bevor sie eine Tatsache mit Nichtwissen bestreitet (vgl. dazu BGHZ 109, 205, 210 [BGH 15.11.1989 - VIII ZR 46/89]; BGH, Urteile vom 10. Juli 1986 - III ZR 19/85 - NJW 1986, 3199, 3201 und vom 9. Juli 1987 - III ZR 229/85 - BGHR ZPO § 138 Abs. 4 Erkundigungspflicht 1; Lange. NJW 1990, 3233, 3235 ff.).
  • BGH, 07.10.1998 - VIII ZR 100/97

    Erhebung der Einrede des nicht erfüllten Vertrages im Prozeß; Zulässigkeit einer

    Darüber hinaus hat der Bundesgerichtshof eine Erkundigungspflicht der Partei angenommen, wenn es sich um Vorgänge im Bereich von Personen - nicht nur der eigenen, sondern auch einer anderen Firma - handelt, die unter ihrer Anleitung, Aufsicht oder Verantwortung tätig geworden sind (Urteile vom 10. Juli 1986 - III ZR 19/85 = NJW 1986, 3199 unter II 4; vom 9. Juli 1987 aaO; vom 15. November 1989 - VIII ZR 46/89 = BGHZ 109, 205, 208 ff; vom 10. Oktober 1994 - II ZR 95/93 = WM 1994, 2192 unter 3 d aa).

    Dafür reicht nicht aus, daß sie Geschäftspartner der Beklagten war, zumal die zwischenzeitliche Eröffnung des Gesamtvollstreckungsverfahrens über ihr Vermögen die Informationsbeschaffung zusätzlich erschwerte (vgl. BGH, Urteil vom 10. Juli 1986 aaO).

  • BGH, 15.11.1989 - VIII ZR 46/89

    Zulässigkeit des Bestreitens mit Nichtwissen

    Es genüge nicht, daß diese Firma »Geschäftspartner« der Klägerin gewesen sei, zumal der zwischenzeitliche Konkurs dieser Firma, die »Informationsbeschaffung für den Prozeß« nicht unerheblich erschwert habe (BGH Urteil vom 10. Juli 1986 - III ZR 19/85 = NJW 1986, 3199, 3201).
  • BGH, 02.07.2009 - III ZR 333/08

    Rechtsstellung des Verwalters eines Mietpools; Zulässigkeit des Bestreitens von

    Dies hat zur Folge, dass eine Erklärung mit Nichtwissen unzulässig ist, wenn und soweit diese Informationspflicht besteht (z.B.: BGHZ 109, 205, 209 f ; BGH, Urteile vom 24. Juli 2003 - VII ZR 79/02 - BGHR ZPO § 138 Abs. 4 Erkundigungspflicht 8 = NJW-RR 2004, 92, 93 ; vom 30. Januar 2001 - XI ZR 183/00 - aaO Nr. 6 = NJW 2001, 1486, 1487 und vom 7. Oktober 1998 - VIII ZR 100/97 - aaO Nr. 5 = NJW 1999, 53, 54 ; Senatsurteil vom 10. Juli 1986 - III ZR 19/85 - NJW 1986, 3199, 3201 ; OLG Celle NJW-RR 1997, 290 ).
  • OLG Hamm, 03.11.1994 - 21 W 16/92

    Was bedeutet "Bezugsfertigkeit" bei einer Eigentumswohnung?

    Den Bedenken Kanzleiters wird dadurch Rechnung getragen, daß die Vereinbarung von übermäßig hohen Abschlagszahlungen gegen § 9 AGBG bzw. § 242 BGB verstoßen kann, wenn sie mit dem Grundgedanken des § 641 BGB nicht zu vereinbaren ist, daß der Auftragnehmer im vollen Umfang vorleistungspflichtig ist (BGH NJW 1986, 3199 = DNotZ 1987, 94 ; OLG Hamm NJW-RR 1989, 274, 275).

    § 3 Abs. 2 MaBV vereinbarten Raten ist zu berücksichtigen, daß die Rechtsprechung (BGH NJW 1986, 3199, 3201 = DNotZ 1987, 94 ) davon ausgeht, daß diese Regelung dem Grundgedanken des Bauwerkvertragsrechts entspricht, daß Abschlagszahlungen mit dem Baufortschritt in Einklang stehen müssen, obwohl die Regelung des § 3 Abs. 2 MaBV starr ist und nicht immer den wirtschaftlichen Gegebenheiten des Einzelfalls Rechnung trägt (Locher/Koeble, a.a.O., Rd.-Nr. 53).

  • BGH, 10.10.1991 - VII ZR 289/90

    Voraussetzungen des Aushandelns

    Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist eine Klausel in einem Fertighausvertrag, nach der 14 Tage nach der (Roh-)Montage des Hauses 90 % des Werklohns fällig sind, ohne daß es auf den Wert der tatsächlich erbrachten Bauleistungen ankommt, jedenfalls nach § 9 AGB-Gesetz unwirksam (Urteil vom 10. Juli 1986 - III ZR 19/85 = NJW 1986, 3199).

    Dabei sind in AGB aber grundsätzlich (nur) am jeweiligen Bautenstand orientierte Teilzahlungen unbedenklich (zu allem: BGH, Urteil vom 10. Juli 1986 aaO. m.w.Nachw.).

  • BAG, 12.02.2004 - 2 AZR 163/03

    Ersatzmitglieder des Betriebsrats - Kündigungsschutz

    Diese Auffassung steht in Übereinstimmung mit der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes (BGH 15. November 1989 - VIII ZR 46/89 - BGHZ 109, 205; 9. Juli 1987 - III ZR 229/85 - NJW-RR 1988, 125; 10. Juli 1986 - III ZR 19/85 - NJW 1986, 3199; Zöller/Greger ZPO § 138 Rn. 16; weitergehend: Baumbach/Hartmann ZPO § 138 Rn. 51 ff.).
  • OLG Brandenburg, 12.05.2004 - 7 U 165/03

    Zur Unwirksamkeit von Klauseln innerhalb eines Wohnraummietformularvertrages

    Demzufolge ist die Klausel unwirksam, da das Entfallen der Widerrufsmöglichkeit zu einer unangemessenen Benachteiligung des Mieters führt (vgl. BGH NJW 2003, 1237, 1238; 1986, 3199, 3200; 1984, 2816; Ulmer/Brandner/Hensen, AGBG, 9. Aufl., Anh. § 9 - 11, Rn. 459 a; Schmidt-Futterer/Langenberg, Mietrecht, 8. Aufl., § 556 b, Rn. 6, Fußnote 20; Bub/Treier, Handbuch der Geschäfts- und Wohnraummiete, 3. Aufl., Rn. II 423).
  • OLG Hamm, 08.11.1988 - 26 U 113/88

    Sonderfragen zur Vergütung im Baurecht; Abschlagszahlungen; Abschlagszahlungen

    Anerkannt ist insoweit, daß die Regelung des § 16 i. Tr. 1 Abs. 1 VOB/B , wonach Abschlagszahlungen entsprechend dem Baufortschritt verlangt werden können, mit § 9 Abs. 2 Nr. 1 AGBG vereinbar ist, weil dadurch die den Auftragnehmer bei Bauverträgen erheblich belastende Vorleistungspflicht gemildert wird und der Auftraggeber einen Wertzuwachs in Form der Leistungen des Auftragnehmers erhält (BGH NJW 1985, 852 ; BGH NJW 1986, 3199 (3200); Staudinger-Schlosser, BGB , 12. Aufl., § 9 AGBG , Rnr. 87; Ulmer-Brandner-Hensen, AGEG, 5. Aufl., §§ 9 bis 11 , Anh. 211; Münchner-Kommentar-Kötz, BGB , 2. Aufl., § 9 AGBG , Rdnr. 18; Bunte-Hensen, Bauvertrag und AGB-Gesetz , 2. Aufl., S. 33 f.).

    Eine unangemessene Benachteilgung liegt aber dann vor, wenn in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen eine übermäßig hohe Abschlagszahlung verlangt wird, die durch den Aufwand des Verwenders der Allgemeinen Geschäftsbedingungen nicht gerechtfertigt ist (BGH NJW 1985, 855 (857); BGH NJW 1986, 3199 (3200); LG Frankfurt, Bunte AGBE I S. 502 f.; LG Stuttgart,Bunte AGBE I S. 540 (541); LG Nürnberg-Fürth, Bunte AGBE I S. 532 (539); Löwe-Graf von Westphalen-Trinkner, AGEG, Stichwort: Vorleistungspflicht, Rdnr. 3; Ulmer-Brandner-Hensen, AGBG , § 11 Nr. 2, Rdnr. 13 und Anh. zu §§ 9 bis 11 , Rdnr. 211; Staudinger-Schlosser, BGB ,12. Aufl., § 9 AGBG , Rndr.

    Das gilt erst recht, wenn die Verpflichtung zu einer übermäßig hohen Abschlagszahlung ohne Rücksicht auf Gegenansprüche etwa aufgrund von Mängeln der bereits vom Verwender erbrachten Leistungen besteht (vgl. BGH NJW 1985, 852 ; BGH NJW 1985, 855 (857); BGH NJW 1986, 3199 (3200); s. auch BGH UJW 1987, 1931 (1933 f.); LG Nürnberg-Führth, Bunte AGBE I. S. 532 (539)).

    Es entspricht nämlich der Natur der Sache, daß Abschlagszahlungen im Bauvertragsrecht mit dem Baufortschritt in Einklang stehen müssen (s. BGH NJW 1986, 3199 (3201); Ulmer-Brandner-Hensen, AGBG , 5. Aufl., Anh. zu § 9 bis 11 Rdnr. 211).

  • BGH, 09.07.1987 - III ZR 229/85

    Auszahlung eines Darlehens durch Auszahlung auf ein verpfändetes Festgeldkonto

  • OLG Düsseldorf, 25.02.2003 - 21 U 44/02

    Kalkulationsrisiko bei Übernahme einer Bauverpflichtung vor Fertigstellung der

  • OLG Düsseldorf, 19.02.2002 - 24 U 129/01

    Anwendung des Verbots der Nichtwissenserklärung des § 138 Abs. 4 ZPO auch auf

  • OLG Rostock, 26.04.2001 - 1 U 117/98

    Haftung der Gemeinde wegen Verschuldens beim Vertragsschluss durch falsche

  • LAG München, 23.12.2008 - 9 Sa 835/07

    Betriebsübergang - nachträglicher Widerspruch - Information des Arbeitnehmers

  • LAG München, 23.12.2008 - 9 Sa 827/07

    Betriebsübergang - nachträglicher Widerspruch - Information des Arbeitnehmers

  • LAG München, 23.12.2008 - 9 Sa 824/07

    Betriebsübergang - nachträglicher Widerspruch - Information des Arbeitnehmers

  • OLG Köln, 19.09.2001 - 11 U 39/01

    Werkvertragsrecht: Einbau einer Küche

  • VerfGH Berlin, 14.02.2005 - VerfGH 186/04

    Verletzung rechtlichen Gehörs durch fachgerichtliche Stattgabe einer auf

  • LAG München, 23.12.2008 - 9 Sa 833/07

    Betriebsübergang - nachträglicher Widerspruch - Information des Arbeitnehmers

  • LAG Köln, 14.07.2004 - 7 Sa 108/04

    Ersatzbetriebsratsmitglied, Sonderkündigungsschutz, Bestreiten mit Nichtwissen,

  • BGH, 12.11.1980 - VII ZR 338/79

    Rechtsnatur von Bausatzverträgen für den Eigenbau von Wohnhäusern; Anwendung des

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