Rechtsprechung
   BGH, 10.07.2006 - II ZR 238/04   

Volltextveröffentlichungen (14)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • Judicialis
  • Deutsches Notarinstitut

    AktG § 302; BGB §§ 364, 387; GmbHG §§ 30, 31, 32a, 32b
    Aufrechnung gegen und vertragliche Anrechnung auf Verlustausgleichsanspruch im Vertragskonzern zulässig; Vorrang gegenüber Regeln über Eigenkapitalersatz bei GmbH

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Jurion

    Anspruch einer abhängigen GmbH im Vertragskonzern auf Verlustausgleich; Wirksamkeit der Aufrechnung eines herrschenden Unternehmens in einem Vertragskonzern; Aufrechnung gegenüber Erstattungsansprüchen wegen verbotener Einlagenrückgewähr; Aufrechnungsverbot; Werthaltigkeit einer Forderung; Beweislast bezüglich der Werthaltigkeit

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Aufrechnung gegen Verlustausgleichsanspruch einer abhängigen Gesellschaft bei Werthaltigkeit der Forderung des herrschenden Unternehmens

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 11,50 €)

    Zur Frage der Zulässigkeit der Aufrechnung gegen einen Verlustausgleichsanspruch nach § 302 Abs. 1 AktG (hier: im GmbH-Vertragskonzern)

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    AktG § 302; BGB § 364 § 387; GmbHG § 30 § 31 § 32a
    Wirksamkeit der Aufrechnung im Vertragskonzern; Geltung der Eigenkapitalersatzregeln

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Grundsätze des Eigenkapitalersatzes im GmbH-Vertragskonzern

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (5)

  • bundesgerichtshof.de (Pressemitteilung)

    Aufrechnung gegen Verlustausgleichsanspruch nicht generell unzulässig

  • raschlosser.com (Kurzinformation)

    Aufrechnung im Vertragskonzern

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Aufrechnung im Vertragskonzern

  • gesellschaftsrechtskanzlei.com (Leitsatz/Kurzinformation)

    Gesellschaftsrecht, Kapitalerhaltung, Konzernrecht, Verlustausgleich, Vertragskonzern

  • juraforum.de (Kurzinformation)

    Aufrechnung gegen Verlustausgleichsanspruch nicht generell unzulässig

Besprechungen u.ä. (3)

  • ewir-online.de(Leitsatz frei, Besprechungstext 3,90 €) (Entscheidungsbesprechung)

    AktG § 302; BGB §§ 364, 387; GmbHG §§ 30, 31, 32a
    Aufrechnung gegen Verlustausgleichsanspruch einer abhängigen Gesellschaft bei Werthaltigkeit der Forderung des herrschenden Unternehmens

  • Jurion (Entscheidungsbesprechung)

    Das herrschende Unternehmen kann gegen einen Verlustausgleichsanspruch der abhängigen GmbH entsprechend § 302 AktG aufrechnen, wenn die Gegenforderung vollwertig ist; die Aufrechnung ist ausgeschlossen, wenn die die Aufrechnungsforderung begründenden Leis

  • heuking.de PDF, S. 6 (Entscheidungsbesprechung)

    Aufrechnung mit Verlustausgleichsansprüchen

Sonstiges (6)

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 10.07.2006, Az.: II ZR 238/04 (Aufrechnung gegen einen entstandenen Verlustausgleichsanspruch der abhängigen Gesellschaft im Vertragskonzern)" von RA Prof. Dr. Jörg Rodewald, original erschienen in: BB 2006, 1877 - 1878.

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Praxis- und Beraterhinweis zur Entscheidung des BGH vom 10.07.2006, Az.: II ZR 238/04 (Aufrechnung des Organträgers gegen Anspruch der Organgesellschaft auf Verlustausgleich)" von RA/Dipl.-Kfm. Ludwig Görden, FAStR, original erschienen in: GmbH-StB 2006, 254.

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 10.07.2006, Az.: II ZR 238/04 (Aufrechnung gegen Verlustausgleichsanspruch)" von Dr. Rüdger Theiselmann, LL.M. oec., original erschienen in: GmbHR 2006, 931 - 933.

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Verlustausgleich im GmbH-Vertragskonzern - Zugleich Besprechung BGH v. 10.7.2006 - II ZR 238/04, ZIP 2006, 1488" von RA Dr. Dr. Boris Schilmar, original erschienen in: ZIP 2006, 2346 - 2351.

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Werthaltigkeit und Einredefreiheit als Parameter des Schutzes der abhängigen Gesellschaft" von Prof. Dr. Jens Petersen, original erschienen in: GmbHR 2006, 1246 - 1248.

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Zivilrechtliches Verbot der Aufrechnung gegen einen Verlustausgleichsanspruch - Gefahr für die Anerkennung einer ertragsteuerlichen Organschaft?" von Dipl.-Volkswirt Wolfgang Neyer und StB Lisa Schlepper, original erschienen in: BB 2007, 413 - 419.

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BGHZ 168, 285
  • NJW 2006, 3279
  • ZIP 2005, 531
  • ZIP 2006, 1488
  • DNotZ 2006, 938
  • NZI 2007, 41
  • WM 2006, 1585
  • BB 2006, 1759
  • BB 2006, 1877
  • DB 2006, 1778
  • NZG 2006, 664



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Wird zitiert von ... (10)  

  • BGH, 16.06.2015 - II ZR 384/13

    Aufhebung eines Unternehmensvertrags mit einer abhängigen GmbH

    Zwar sind zur Erfüllung des Verlustausgleichsanspruchs auch Leistungen an Erfüllung statt zulässig, sofern sie werthaltig sind (BGH, Urteil vom 10. Juli 2006 - II ZR 238/04, BGHZ 168, 285 Rn. 7), und kann das herrschende Unternehmen Geld- oder Sachmittel der abhängigen Gesellschaft unter vorher vereinbarter Anrechnung auf eine bestehende oder künftige Verlustausgleichsverpflichtung zur Verfügung stellen, wobei allerdings klar gestellt sein muss, ob die Leistung auf einen vorjährigen oder künftig entstehenden Anspruch zu verrechnen ist (BGH, Urteil vom 10. Juli 2006 - II ZR 238/04, BGHZ 168, 285 Rn. 12).

    Dass für den schwächeren Anspruch auf Verlustausgleich nach § 302 AktG (vgl. BGH, Urteil vom 10. Juli 2006 - II ZR 238/04, BGHZ 168, 285 Rn. 9) etwas anderes gelten soll, ist nicht ersichtlich.

  • OLG Frankfurt, 17.01.2018 - 4 U 4/17

    Beratung durch Wirtschaftsprüfungsgesellschaft - Hinweis auf Insolvenzreife des

    Zwar waren die Verlustausgleichsansprüche der Tochtergesellschaften der Schuldnerin, die in entsprechender Anwendung des § 302 AktG auch im Vertragskonzern mit der GmbH als abhängiger Gesellschaft bestehen (vgl. dazu: BGH, Urteil v. 10.7.2006, II ZR 238/04, Rn. 6; Urteil v. 16.6.2015, II ZR 384/13, Rn. 18 ff.; jeweils zit. nach juris) im Sinne des § 271 Abs. 1 BGB bereits zum Bilanzstichtag 30.09.2009 fällig (vgl. BGH, Urteil v. 16.6.2015, II ZR 384/13, Rn. 24; Altmeppen, MüKo AktG, 4. Aufl. , § 302 Rn. 71 f.; Ziemons, Ziemons/Binnewies, Handbuch AG, 76. Lieferung, Ziff. 12.1057).

    Unerheblich sind in diesem Zusammenhang auch Erwägungen zu einem auf Kapitalerhaltung und Gläubigerschutz gerichteten Regelungszweck des § 302 AktG (vgl. dazu Altmeppen, a.a.O., § 302 Rn. 9 ff.; Koch, a.a.O., § 302 Rn. 2 f.; BGH, Urteil v. 10.7.2006, II ZR 238/04, Rn. 8, zit. nach juris).

  • OLG München, 20.11.2013 - 7 U 5025/11

    Verlustausgleichsansprüche aus Gewinnabführungsvertrag; Verzugszinsen bei

    § 302 AktG findet nach ständiger höchstrichterlicher Rechtsprechung auch im Vertragskonzern mit einer GmbH als abhängiger Gesellschaft analoge Anwendung (vgl. BGH NJW 2006, 3279; BGH NJW 2000, 210).

    Es ist im Grundsatz zutreffend, dass der Ausgleichsanspruch nach allgemeiner Meinung auf eine Geldleistung gerichtet ist (vgl. BGH NJW 2006, 3279 m.w.N.).

    Auch eine Leistung an Erfüllungs statt ist bei Geldforderungen grundsätzlich nicht ausgeschlossen (vgl. BGH NJW 2006, 3279).

    Erforderlich ist, dass vorher eine eindeutige Zweckbestimmung oder Vereinbarung getroffen wurde (vgl. BGH NJW 2006, 3279).

    d) Auch der Ansicht der Beklagten unter Verweis auf die Entscheidung des BGH (BGH NJW 2006, 3279), das Schuldverhältnis sei vorliegend aufgrund Leistung an Erfüllungs statt durch Befriedigung von Drittgläubigern, hier der B. AG, erloschen, § 364 Abs. 1 BGB, vermag der Senat nicht zu folgen.

  • BGH, 07.10.2014 - II ZR 361/13

    Gläubigerschutz bei Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag: Zeitliche

    Im Vertragskonzern mit einer GmbH als abhängiger Gesellschaft ist der Rechtsgedanke des § 302 AktG entsprechend anzuwenden (BGH, Urteil vom 10. Juli 2006 - II ZR 238/04, BGHZ 168, 285 Rn. 6; Urteil vom 11. Oktober 1999 - II ZR 120/98, BGHZ 142, 382, 384; Urteil vom 11. November 1991- II ZR 287/90, BGHZ 116, 37, 39; Urteil vom 14. Dezember 1987 - II ZR 170/87, BGHZ 103, 1, 4).
  • BGH, 28.02.2012 - II ZR 115/11

    Eigenkapitalersetzendes Darlehen: Kreditgewährung durch eine weitere Gesellschaft

    Die Schuldnerin und für sie die Klägerin als Insolvenzverwalterin kann unter diesen - für die rechtliche Beurteilung in der Revisionsinstanz zu unterstellenden - Voraussetzungen entsprechend § 31 Abs. 1 GmbHG die Auffüllung des Gesellschaftsvermögens bis auf eine die Stammkapitalziffer deckende Höhe verlangen (vgl. BGH, Urteil vom 10. Oktober 1983 - II ZR 233/82, ZIP 1983, 1448; Urteil vom 10. Juli 2006 - II ZR 238/04, BGHZ 168, 285 Rn. 19).
  • LG Düsseldorf, 20.12.2017 - 13 O 481/14

    Das Landgericht Düsseldorf äußert sich zu den Pflichten einer

    Einer Aufrechnung gegen einen bereits entstandenen Anspruch aus § 302 Abs. 1 AktG steht das Stichtagsprinzip nicht entgegen (BGH, Urteil vom 10. Juli 2006 - II ZR 238/04 -, BGHZ 168, 285-295, Rn. 13).
  • LAG Hamm, 02.07.2013 - 9 Sa 277/13

    Berechnungsdurchgriff bei Beherrschungsvertrag

    Daraus resultiert die in § 302 Abs. 1 AktG angeordnete Verlustausgleichspflicht des herrschenden gegenüber dem beherrschten Unternehmen, diese ist im Recht der GmbH entsprechend anzuwenden (Zöllner/Beurskens in: Baumbach/Hueck, GmbHG 20. Auflage, Schlussanhang "Die GmbH im Unternehmensverbund", Rn. 128, 130; BGH 10. Juli 2006 - II ZR 238/04, NJW 2006, 3279, 3280 zu II. 2) a) der Gründe, Rn. 9).
  • FG Baden-Württemberg, 12.09.2012 - 3 K 2384/11

    Verunglückte Organschaft: Erfordernis der ausdrücklichen Einbeziehung der

    Die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGH), wonach § 302 AktG im GmbH-Konzern zivilrechtlich analog anzuwenden ist (u.a. BGH-Urteil vom 10. Juli 2006 II ZR 238/04, BGHZ 168, 285, m.w.N.) ändere an dem Einbeziehungserfordernis nichts.
  • OLG Karlsruhe, 29.02.2016 - 8 U 135/10

    Insolvenzanfechtung: Benachteiligungsvorsatz bei mittelbarer

    Darüber hinaus macht der Beklagte geltend, dass die Zahlungsunfähigkeit der Schuldnerin am 30. September 2008 nicht nur gedroht habe, sondern bereits eingetreten gewesen sei, weil mit Ablauf dieses Tages entstandene konzerninterne Verlustausgleichsansprüche von über 377.000.000,00 EUR in der Finanzplanung der Schuldnerin nicht berücksichtigt gewesen seien und spätestens mit Urteil des Bundesgerichtshofs vom 10. Juli 2006 (II ZR 238/04 -, juris, Rn. 10) geklärt gewesen sei, dass Verlustausgleichsansprüche von Konzerngesellschaften mit dem Bilanzstichtag fällig würden, wovor die damals über eine eigene, personell gut ausgestattete Rechtsabteilung verfügende A AG die Augen nicht habe verschließen können.
  • VG Köln, 03.11.2015 - 7 K 5301/14

    Keine Förderung für Asklepios Klinik St. Augustin

    vgl. BGH, Urteil vom 16.06.2015 - II ZR 384/13 -, NJW-RR 2015, 1175-1178; Urteil vom 10.07.2006 - II ZR 238/04 -, BGHZ 168, 285-295; Beschluss vom 24.10.1988 - II ZB 7/88, BGHZ 105, 324.
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