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   BGH, 10.10.2007 - VIII ZR 260/06   

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Zitiervorschläge

https://dejure.org/2007,875
BGH, 10.10.2007 - VIII ZR 260/06 (https://dejure.org/2007,875)
BGH, Entscheidung vom 10.10.2007 - VIII ZR 260/06 (https://dejure.org/2007,875)
BGH, Entscheidung vom 10. Januar 2007 - VIII ZR 260/06 (https://dejure.org/2007,875)
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Volltextveröffentlichungen (12)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • Judicialis
  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Anspruch auf Entfernung einer Parabolantenne wegen eines Eingriffs in das ästhetische Erscheinungsbild; Anspruch eines Mieters alevitischen Glaubens auf Erteilung der Zustimmung und Duldung der Antenne trotz eines bestehenden Kableanschlusses; Fehlen eines speziellen am ...

  • grundeigentum-verlag.de(Abodienst, Leitsatz frei)

    Anspruch auf Parabolantenne; Abwägung der Grundrechte: Eigentumsrecht zu Informationsrecht und Religionsfreiheit

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 535
    Anbringung einer Parabolantenne durch einen ausländischen Mieter; Berufung auf die Glaubens- und Religionsfreiheit

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Antenne trotz Breitbandkabels?

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (5)

  • Kanzlei Prof. Schweizer (Leitsatz und Auszüge)

    BGB § 535
    Parabolantenne - Glaubenssender

  • anwaltonline.com(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Kurzinformation)

    Mietrecht - Anspruch auf Parabolantenne wegen Religionsfreiheit?

  • grundeigentum-verlag.de (Kurzinformation)

    Parabolantenne für türkische Alleviten - Abgewogen werden müssen drei Grundrechte: Eigentumsrecht, Informationsrecht, Religionsfreiheit

  • vermieter-ratgeber.de (Kurzinformation/Auszüge)

    Parabolantenne verbieten

  • anwalt-mietrecht.de (Rechtsprechungsübersicht)

    Parabolantenne, Satellitenschüssel, Breitbandkabel

Besprechungen u.ä.

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Religionsfreiheit gibt nicht immer Anspruch auf Parabolantenne! (IMR 2008, 6)

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2008, 216
  • MDR 2008, 73
  • NZM 2008, 37
  • ZMR 2008, 187
 
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Wird zitiert von ... (17)

  • BGH, 14.05.2013 - VIII ZR 268/12

    Wohnraummiete: Anspruch des Vermieters auf Entfernung einer vom Mieter

    Die Voraussetzungen, unter denen einem ausländischen Mieter gegen den Vermieter ein Anspruch auf Genehmigung der Installation einer Parabolantenne zum Empfang ausländischer Fernseh- und Hörfunkprogramme zustehen kann, auch wenn das Haus mit einem Breitbandkabelanschluss ausgestattet ist, sind durch die Rechtsprechung des Senats und des Bundesverfassungsgerichts geklärt (Senatsurteile vom 10. Oktober 2007 - VIII ZR 260/06, NJW 2008, 216; vom 16. Mai 2007 - VIII ZR 207/04, NJW-RR 2007, 1243; vom 16. November 2005 - VIII ZR 5/05, NJW 2006, 1062; vom 2. März 2005 - VIII ZR 118/04, NJW-RR 2005, 596; Senatsbeschlüsse vom 16. September 2009 - VIII ZR 67/08, NJW 2010, 436; vom 17. April 2007 - VIII ZR 63/04, WuM 2007, 380; BVerfGE 90, 27, 32 ff.; BVerfG, NJW-RR 2005, 661; BVerfG, GE 2007, 902).

    b) Die erforderliche Abwägung, ob das Informationsrecht des Mieters aus Art. 5 Abs. 1 Satz 1 Halbsatz 2 GG im konkreten Fall das Eigentumsrecht des Vermieters aus Art. 14 Abs. 1 Satz 1 GG überwiegt, ist grundsätzlich Aufgabe des Tatrichters und vom Revisionsgericht nur eingeschränkt überprüfbar (Senatsurteile vom 10. Oktober 2007 - VIII ZR 260/06, aaO Rn. 14; vom 16. November 2005 - VIII ZR 5/05, aaO Rn. 27; vom 2. März 2005 - VIII ZR 118/04, aaO unter II 2 b; Senatsbeschlüsse vom 21. September 2010 - VIII ZR 275/09, WuM 2010, 737 Rn. 4; vom 16. September 2009 - VIII ZR 67/08, aaO Rn. 5; vom 17. April 2007 - VIII ZR 63/04, aaO Rn. 3).

  • AG Brandenburg, 08.08.2014 - 31 C 304/13

    Mieter braucht Parabolantenne nicht aus Garten der Wohnung entfernen!

    6 Die Maßstäbe, nach denen zu beurteilen ist, ob einem Mieter gegen den Vermieter ein Anspruch auf Genehmigung der Installation und/oder der Aufstellung einer Parabolantenne zum Empfang von Fernseh- und Hörfunkprogramme zustehen kann, auch wenn das Haus mit einem Breitbandkabelanschluss ausgestattet ist, sind durch die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts und auch des Bundesgerichtshofs (BGH, Beschluss vom 14.05.2013, Az.: VIII ZR 268/12, u. a. in: NJW-RR 2013, Seiten 1168 f.; BGH, Beschluss vom 21.09.2010, Az.: VIII ZR 275/09, u. a. in: WuM 2010, Seite 737; BGH, Beschluss vom 16.09.2009, Az.: VIII ZR 67/08, u. a. in: NJW 2010, Seiten 436 ff.; BGH, Urteil vom 10.10.2007, Az.: VIII ZR 260/06, u. a. in: NJW 2008, Seiten 216 ff.; BGH, Urteil vom 16.05.2007, Az.: VIII ZR 207/04, u. a. in: NJW-RR 2007, Seiten 1243 ff.; BGH, Beschluss vom 17.04.2007, Az.: VIII ZR 63/04, u. a. in: WuM 2007, Seite 380; BGH, Urteil vom 16.11.2005, Az.: VIII ZR 5/05, u. a. in: NJW 2006, Seiten 1062 ff.; BGH, Urteil vom 02.03.2005, Az.: VIII ZR 118/04, u. a. in: NJW-RR 2005, Seiten 596 f.) insofern wohl als geklärt anzusehen.

    Der Anspruch umfasst dabei auch die Beseitigung eines vom Mieter geschaffenen vertragswidrigen Zustands (BGH, Urteil vom 10.10.2007, Az.: VIII ZR 260/06; BGH, Urteil vom 16. Mai 2007, Az.: VIII ZR 207/04; BGH, Urteil vom 16. November 2005, Az.: VIII ZR 5/05).

    Was jeweils im Einzelnen zum vertragsgemäßen Gebrauch der Mietsache gemäß § 535 Abs. 1 Satz 1 BGB gehört, richtet sich dabei in erster Linie nach den vertraglichen Abreden der Mietvertragsparteien (BGH, WuM 2007, Seiten 678 ff. = NJW 2008, Seiten 216 ff.).

    Das erfordert in der Regel eine fallbezogene Abwägung der von dem eingeschränkten Grundrecht und dem grundrechtsbeschränkenden Gesetz geschützten Interessen, die im Rahmen der auslegungsfähigen Tatbestandsmerkmale des bürgerlichen Rechts (§ 535 Abs. 1 Satz 1 und 2 BGB in Verbindung mit § 541 BGB unter Beachtung von § 242 BGB) vorzunehmen ist (BVerfG, BVerfGE 90, Seiten 27 ff.; BVerfG, Beschluss vom 24. Januar 2005, Az.: 1 BvR 1953/00, u. a. in: NJW-RR 2005, Seite 661; BGH, Urteil vom 10.10.2007, Az.: VIII ZR 260/06, u. a. in: WuM 2007,Seiten 678 ff. = NJW 2008,Seiten 216 ff.; LG Potsdam, Urteil vom 11.10.2007, Az.: 11 S 223/06; LG Potsdam, Urteil vom 24.07.2008, Az.: 11 S 204/07).

    12 Nichts anderes kann auch gelten, soweit sich ein Mieter zusätzlich darauf beruft, durch die Versagung der Zustimmung zur Aufstellung einer Parabolantenne werde sein Grundrecht auf Religionsfreiheit (Art. 4 GG) beeinträchtigt (BGH, Urteil vom 10.10.2007, Az.: VIII ZR 260/06, u. a. in: NJW 2008,Seiten 216 ff.).

    Die Abwägung, ob das Informationsrecht des Mieters aus Art. 5 Abs. 1 GG und/oder sein Grundrecht auf Religionsfreiheit aus Art. 4 GG im konkreten Fall das Eigentumsrecht des Vermieters aus Art. 14 Abs. 1 Satz 1 GG überwiegen, ist dabei grundsätzlich Aufgabe des Gerichts (BGH, Urteil vom 16.11.2005, Az.: VIII ZR 5/05, u. a. in: NJW 2006, Seiten 1062 ff.; BGH, Urteil vom 02.03.2005, Az.: VIII ZR 118/04, u. a. in: NJW-RR 2005,Seiten 596 f.; BGH, Urteil vom 10.10.2007, Az.: VIII ZR 260/06, u. a. in: NJW 2008, Seiten 216 ff.).

    16 Eine dauerhafte Veränderung des Erscheinungsbildes des Gebäudes, wie sie aufgrund der Größe und der Lage der von dem Beklagten hier fest angeschraubten/installierten Parabolantenne im vorliegenden Rechtsstreit festzustellen ist, bedeutet somit unabhängig davon, ob sie als bauliche Veränderung zu qualifizieren ist, grundsätzlich bereits eine Beeinträchtigung des Eigentumsrechts des Vermieters (BGH, Urteil vom 16.05.2007, Az.: VIII ZR 207/04; BGH, Urteil vom 10.10.2007, Az.: VIII ZR 260/06).

    53 Wenn nämlich weder eine Substanzverletzung noch eine nennenswerte ästhetische Beeinträchtigung des Eigentums des Vermieters zu besorgen ist, sondern die Antenne keine oder lediglich geringfügige optische Beeinträchtigungen verursacht und lediglich aufgestellt worden ist, kann ein Vermieter wegen des durch Art. 5 Abs. 1 GG geschützten Interesses des Mieters am zusätzlichen Empfang von Satellitenprogrammen nach Treu und Glauben auch verpflichtet sein, einer solchen Aufstellung einer Parabolantenne innerhalb des mit angemieteten Wohnbereichs im Garten zuzustimmen (§ 242 BGB; BGH, Urteil vom 10.10.2007, Az.: 260/06, u. a. in: NJW 2008, Seiten 216 ff.; BGH, Urteil vom 16.05.2007, Az.: 207/04, u. a. in: NJW-RR 2007, Seiten 1243 ff.; LG Berlin, Grundeigentum 2008, Seiten 198 ff.; LG Berlin, Grundeigentum 2003, Seite 1330; LG Hamburg, WuM 1999, Seite 454; AG Hamburg-Bergedorf, ZMR 2013, Seiten 813 f. = NZM 2014, Seiten 196 f.; AG Hamburg-Bergedorf, ZMR 2013, Seiten 813 f. = NZM 2014, Seiten 196 f.; AG Hamburg-Bergedorf, ZMR 2013, Seiten 357 ff.; AG Leipzig, WuM 2012, Seiten 369 ff.; AG Regensburg, WuM 2011, Seiten 617 f.; AG Augsburg, WuM 2011, Seiten 504 ff.; AG Hamburg-Bergdorf, Urteil vom 23.03.2010, Az.: 409 C 15/210; AG Köln, WuM 2009, Seiten 732 f.; AG Lichtenberg, Urteil vom 28.05.2008, Az.: 14 C 95/08, u. a. in: juris; AG Neumarkt, ZMR 2009, Seiten 720 f.; AG Hamburg-Harburg, WE 2006, Seite 130; AG Regensburg, WuM 2003, Seite 287; AG Herne-Wanne, WuM 2001, Seite 277; AG Gladbeck, NZM 1999, Seiten 221 f.; AG Siegen, WuM 1999, Seite 454).

    54 Insoweit müssen sowohl das Eigentumsrecht der Klägerin/Vermieterin als auch die insofern mittels allgemeiner Vertragsbedingungen hier im Mietvertrag getroffenen Regelungen hinter dem Informationsinteresse der Beklagten zurückstehen, sofern der Mieter für die Versicherung der Ungefährlichkeit Sorge trägt (BGH, Beschluss vom 16.09.2009, Az.: VIII ZR 67/08, u. a. in: NJW 2010, Seiten 436 ff.; BGH, Urteil vom 16.05.2007, Az.: VIII ZR 207/04 BGH, Urteil vom 10.10.2007, Az.: VIII ZR 260/06; OLG Zweibrücken, Beschluss vom 25.09.2006, Az.: 3 W 213/05, u. a. in: NJW-RR 2007, Seiten 300 ff.; LG Berlin, Urteil vom 26.10.2010, Az.: 63 S 95/10, u. a. in: Grundeigentum 2010, Seiten 1686 f.; AG Lichtenberg, Urteil vom 28.05.2008, Az.: 14 C 95/08, u. a. in: "juris").

  • BGH, 16.09.2009 - VIII ZR 67/08

    Revision über einen Anspruch eines ausländischen Mieters gegen einen Vermieter

    Die Voraussetzungen, unter denen einem ausländischen Mieter gegen den Vermieter ein Anspruch auf Genehmigung der Installation einer Parabolantenne zum Empfang ausländischer Fernseh- und Hörfunkprogramme zustehen kann, auch wenn das Haus mit einem Breitbandkabelanschluss ausgestattet ist, sind durch die Rechtsprechung des Senats und des Bundesverfassungsgerichts geklärt (Senatsurteile vom 10. Oktober 2007 - VIII ZR 260/06, NJW 2008, 216; vom 16. Mai 2007 - VIII ZR 207/04, NJW-RR 2007, 1243; vom 17. April 2007 - VIII ZR 63/04, WuM 2007, 380; vom 16. November 2005 - VIII ZR 5/05, NJW 2006, 1062; vom 2. März 2005 - VIII ZR 118/04, NJW-RR 2005, 596; BVerfGE 90, 27, 32 ff.; BVerfG, NJW-RR 2005, 661; BVerfG, GE 2007, 902).
  • LG München I, 08.11.2016 - 31 S 12371/16

    Bepflanzung eines Balkons oder einer Loggia mit einem Baum durch den Mieter

    Dass eine dauerhafte optische Veränderung des Erscheinungsbildes des Gebäudes eine Beeinträchtigung des Eigentumsrechts des Vermieters und grundsätzlich ein rechtliches Argument für die Verpflichtung zur Beseitigung darstellt, hat der BGH in zahlreichen Entscheidungen zu den Parabolantennen festgestellt (vgl. z. B. BGH Urteil vom 10.10.2007 - VIII ZR 260/06).
  • BGH, 21.09.2010 - VIII ZR 275/09

    Wohnraummiete: Mieteranspruch auf Installation einer Parabolantenne zum Empfang

    Die Maßstäbe, nach denen zu beurteilen ist, ob einem Mieter gegen den Vermieter ein Anspruch auf Genehmigung der Installation einer Parabolantenne zum Empfang von Fernseh- und Hörfunkprogramme zustehen kann, auch wenn das Haus mit einem Breitbandkabelanschluss ausgestattet ist, sind durch die Rechtsprechung des Senats und des Bundesverfassungsgerichts geklärt (Senatsbeschluss vom 16. September 2009 - VIII ZR 67/08, NJW 2010, 436; Senatsurteile vom 10. Oktober 2007 - VIII ZR 260/06, NJW 2008, 216; vom 16. Mai 2007 - VIII ZR 207/04, NJW-RR 2007, 1243; Senatsbeschluss vom 17. April 2007 - VIII ZR 63/04, WuM 2007, 380; Senatsurteile vom 16. November 2005 - VIII ZR 5/05, NJW 2006, 1062; vom 2. März 2005 - VIII ZR 118/04, NJW-RR 2005, 596; BVerfGE 90, 27, 32 ff.; BVerfG, NJW-RR 2005, 661; BVerfG, GE 2007, 902).

    Die erforderliche Abwägung, ob das Informationsrecht des Mieters aus Art. 5 Abs. 1 Satz 1 Halbsatz 2 GG im konkreten Fall das Eigentumsrecht des Vermieters aus Art. 14 Abs. 1 Satz 1 GG überwiegt, ist grundsätzlich Aufgabe des Tatrichters und vom Revisionsgericht nur eingeschränkt überprüfbar (Senatsurteile vom 10. Oktober 2007 - VIII ZR 260/06, aaO Rn. 14; vom 16. November 2005 - VIII ZR 5/05, aaO Rn. 27; vom 2. März 2005 - VIII ZR 118/04, aaO unter II 2 b; Senatsbeschlüsse vom 16. September 2009 - VIII ZR 67/08, aaO Rn. 5; vom 17. April 2007 - VIII ZR 63/04, aaO Rn. 3).

  • LG München I, 15.02.2010 - 1 S 15854/09

    Wohnungseigentum: Genehmigung der Errichtung einer Parabolantenne auf dem Dach

    Sie sind gegen die aus Art. 14 GG folgende Grundrechtsposition der übrigen Eigentümer unter Berücksichtigung aller Umstände des jeweiligen Einzelfalls abzuwägen (BGH NJW 2008, 216, 217; OLG München NJW 2008, 235).

    Grundsätzlich reicht die durch die sieben Sender vermittelte Programmvielfalt aus, um dem Informationsbedürfnis hinsichtlich der türkischen Heimat Rechnung zu tragen (vgl. BVerfG NZM 2005, 252, 253; BGH NJW 2008, 216: dort reichten jeweils 6 Programme).

    Das bedeutet aber entgegen der Ansicht der Kläger nicht, dass sie im Rahmen der vorzunehmenden Abwägung überhaupt nicht zu berücksichtigen wären (BGH NJW 2008, 216, 218).

  • LG Berlin, 08.12.2016 - 67 S 276/16

    Wohnraummietvertrag: Pflicht zur Duldung von Modernisierungsmaßnahmen in

    Ob der Mieter von der Mietsache vertragswidrig Gebrauch gemacht hat, ist jedoch stets im Einzelfall anhand der zwischen den Parteien getroffenen Vertragsvereinbarungen durch die Ermittlung des wirklichen Parteiwillens unter Berücksichtigung von Treu und Glauben zu ermitteln (vgl. BGH, Urt. v. 10.10.2007 - VIII ZR 260/06 -, juris Tz. 12 = NJW 2008, 216).
  • AG Frankfurt/Main, 21.07.2017 - 33 C 767/17

    Duldung der Nutzung nicht mitvermieteter Flächen kann jederzeit widerrufen werden

    Maßstab ist der dem Mieter zustehende Mietgebrauch, der sich primär aus dem Inhalt und Zweck des Mietvertrags ergibt (BGH NJW 2008, 216 [BGH 10.10.2007 - VIII ZR 260/06] ; Palandt/Weidenkaff, 75. Aufl. 2016, § 541, Rn. 6).
  • LG Wuppertal, 26.01.2012 - 9 S 28/11

    Parabolantenne: Mieter wird auf das Internet verwiesen!

    Vielmehr sind die betroffenen wechselseitigen Interessen im Einzelfall abzuwägen (BGH VIII ZR 260/06, Rn. 13).

    Schon der BGH hat darauf hingewiesen, dass es eine Rolle spielt, ob Mieter ihre Informationsinteressen auf andere Weise, nämlich zum Beispiel über Druckwerke und das Internet befriedigen können (VIII ZR 260/06, Rn. 20).

  • AG Frankfurt/Main, 27.04.2018 - 33 C 3648/17

    Keine Pflanzen auf Gemeinschaftsflächen!

    Die Voraussetzungen des Anspruchs, nämlich ein objektiv vorliegender vertragswidriger Gebrauch der Mietsache durch die Beklagte, wobei sich die Vertragswidrigkeit primär aus dem Inhalt und Zweck des Mietvertrags ergibt (BGH NJW 2008, 216 [BGH 10.10.2007 - VIII ZR 260/06] ; Palandt/ Weidenkaff , BGB, 77. Aufl. 2018, § 541, Rn. 6), eine entsprechende Abmahnung durch die Klägerin und die Fortsetzung des vertragswidrigen Gebrauchs durch die Beklagte liegen vor.
  • LG Berlin, 16.07.2012 - 67 S 507/11

    Anspruch eines Vermieters gegen den Mieter auf Entfernung der von diesem auf dem

  • LG Dortmund, 24.01.2008 - 11 S 166/07

    Zustimmungspflicht des Vermieters zu Satellitenempfangsanlage?

  • LG Cottbus, 26.02.2014 - 5 S 59/13

    Wohnraummiete: Wert des Anspruchs des Vermieters auf Beseitigung einer nicht fest

  • AG Hamburg-Altona, 01.08.2008 - 314B C 95/08
  • AG Hamburg, 14.05.2014 - 49 C 48/13

    Antenne - Anspruch des Vermieters auf Beseitigung?

  • LG Kiel, 17.01.2008 - 7 S 98/07

    Wohnraummietrecht: Beseitigungsanspruch des Vermieters auf Entfernung einer auf

  • AG Berlin-Lichtenberg, 28.05.2008 - 14 C 95/08

    Wohnraummiete: Entfernung einer vom Mieter auf dem Balkon aufgestellten

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