Rechtsprechung
   BGH, 11.02.1999 - IX ZR 14/98   

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https://dejure.org/1999,694
BGH, 11.02.1999 - IX ZR 14/98 (https://dejure.org/1999,694)
BGH, Entscheidung vom 11.02.1999 - IX ZR 14/98 (https://dejure.org/1999,694)
BGH, Entscheidung vom 11. Februar 1999 - IX ZR 14/98 (https://dejure.org/1999,694)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • Wolters Kluwer

    Fahrlässiges Anwaltshandeln - Kündigungsschutzklage - Informationspflicht des Mandanten - Informationsverschulden - Schadensersatzanspruch - Mitverschulden

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 675
    Sorgfaltspflichten des Rechtsanwalts bei Erhebung einer Kündigungsschutzklage; Mitverschulden des Mandanten aufgrund Verletzung seiner Informationspflichten

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • BRAK-Mitteilungen (Leitsatz)

    Zur haftungsausfüllenden Kausalität bei nicht aufgeklärtem Sachverhalt

    Direkte Verlinkung nicht möglich.
    Eingabe in der Suchmaske auf der nächsten Seite: Jahrgang 1999, Seite 115

Besprechungen u.ä.

  • ewir-online.de(Leitsatz frei, Besprechungstext 3,90 €) (Entscheidungsbesprechung)

    BGB §§ 675, 254
    Regressanspruch gegen den Rechtsanwalt bei Erhebung nur einer Kündigungsschutzklage trotz Anhaltspunkten für weitere Kündigung

Papierfundstellen

  • NJW 1999, 1391
  • MDR 1999, 571
  • NJ 1999, 590
  • NJ 1999, 591
  • VersR 1999, 1417
  • WM 1999, 647
  • BB 1999, 762
  • DB 1999, 1011
  • AnwBl 1999, 350
 
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Wird zitiert von ... (28)

  • BSG, 20.10.2010 - B 13 R 15/10 R

    Sozialrechtliches Verwaltungsverfahren - unzulässiger Widerspruch - Rücknahme -

    Ein verständiger Beteiligter wird gegen einen ihn belastenden, für rechtswidrig erachteten Verwaltungsakt Widerspruch einlegen, wenn dies der beigefügten, nicht erkennbar falschen Rechtsbehelfsbelehrung entspricht (vgl BGH Beschluss vom 11.6.1996 - VI ZB 10/96 - VersR 1996, 1522 f zum Anwaltsverschulden bei offenkundig falscher Rechtsmittelbelehrung; vgl auch SG Freiburg Urteil vom 17.12.2002 - S 9 RJ 1875/02 - ASR 2003, 123, 124; s zum sog Grundsatz des "sichersten Weges" BGH Urteil vom 16.11.1989 - IX ZR 190/88 - NJW-RR 1990, 204, 205; BGH Urteil vom 11.2.1999 - IX ZR 14/98 - NJW 1999, 1391 f; Saarländisches OLG Urteil vom 22.12.2009 - 4 U 107/09 ua - MDR 2010, 534, 535) .
  • BGH, 13.03.2003 - IX ZR 181/99

    Zu den Folgen einer unwirksamen Eheschließung

    Die Beendigung einer rechtlichen Auseinandersetzung durch Vergleich ist regelmäßig als vernünftige Reaktion in dem bezeichneten Sinne anzusehen (Senatsurt. v. 11. Februar 1999 - IX ZR 14/98, NJW 1999, 1391, 1392).
  • BGH, 24.09.2015 - IX ZR 206/14

    Rechtsanwaltshaftung wegen verspäteter Stellung eines Wiedereinsetzungsantrages:

    Daher oblag es dem Beklagten, vorausschauend den für seine Mandantin relativ sichersten und am wenigsten gefährlichen Weg zu wählen (vgl. BGH, Urteil vom 11. Februar 1999 - IX ZR 14/98, NJW 1999, 1391; Vill in Zugehör/G. Fischer/Vill/D. Fischer/Rinkler/Chab, Handbuch der Anwaltshaftung, 3. Aufl., Rn. 697) und den Wiedereinsetzungsantrag innerhalb der Zweiwochenfrist des § 234 Abs. 1 Satz 1 ZPO zu stellen.
  • BGH, 08.09.2016 - IX ZR 255/13

    Steuerberaterhaftung: Schadensberechnung bei steuerlicher Beratung einer GbR und

    Der im Zusammenhang mit einer aufgrund der vorangegangenen fehlerhaften Beratung entstandenen Unsicherheit geschlossene Vergleich ist in der Regel als eine vernünftige Reaktion des Geschädigten in diesem Sinne anzusehen (vgl. BGH, Urteil vom 11. Februar 1999 - IX ZR 14/98, BB 1999, 762, 764; Beschluss vom 22. Oktober 2009 - IX ZR 237/06, nv Rn. 6 f; G. Fischer, aaO Rn. 47; jeweils mwN).
  • BGH, 29.06.2006 - IX ZR 76/04

    Pflichten des Rechtsanwalts bei Geltendmachung von

    Zu der Frage, ob der Abschluss eines Vergleichs die Zurechnung eines Schadens zu einer anwaltlichen Pflichtverletzung unterbricht, wird auf die Urteile des Senats vom 17. Juni 1993 (IX ZR 206/92, WM 1993, 1798, 1800 f), vom 11. Februar 1999 (IX ZR 14/98, NJW 1999, 1391, 1392) und vom 13. März 2003 (IX ZR 181/99, NJW-RR 2003, 850, 855 f) verwiesen.
  • BGH, 09.01.2003 - III ZR 46/02

    Haftung des Notars im Rahmen der Beurkundung eines Kaufvertrags über ein mit

    Ob der Abschluß eines Vergleichs, der den Schaden erst herbeiführt, hier einzuordnen ist oder ob er den Ursachenzusammenhang unterbricht, hängt von den Umständen des Einzelfalles ab, wobei die Erfolgsaussichten des Geschädigten im Falle einer gerichtlichen Entscheidung zu berücksichtigen sind (BGH, Urteil vom 7. Januar 1993 - IX ZR 199/91 - NJW 1993, 1139, 1141 und vom 11. Februar 1999 - IX ZR 14/98 - NJW 1999, 1391).

    Dient der Vergleich beispielsweise der Beseitigung der Unsicherheit, die ein Rechtsanwalt durch pflichtwidriges Verhalten geschaffen hat, wird eine Unterbrechung des Ursachenzusammenhangs nur ausnahmsweise in Betracht kommen (vgl. BGH, Urteil vom 11. Februar 1999 aaO).

  • BGH, 10.03.2011 - IX ZR 82/10

    Rechtsanwaltsvertrag: Unterlassene Geltendmachung der Selbstpfändung;

    Will er einen weniger sicheren Weg beschreiten, muss er zumindest seinen Auftraggeber zuvor über die insoweit bestehenden Gefahren belehren und ein weiteres Verhalten von dessen Entscheidung abhängig machen (BGH, Urteil vom 31. Oktober 1985 - IX ZR 175/84, WM 1986, 199, 202; vom 4. Juni 1996 - IX ZR 51/95, NJW 1996, 2648, 2649; vom 11. Februar 1999 - IX ZR 14/98, NJW 1999, 1391).
  • OLG Düsseldorf, 06.07.2001 - 24 U 211/00

    Kausalität anwaltlichen Beratungsverschuldens

    (Ständige Rechtsprechung: u.a. BGH WM 1999, 647; NJW 1997, 2168; NJW 1996, 2929; WM 1993, 610, 613 f; NJW 1994, 1211, 1212).
  • OLG Düsseldorf, 20.12.2001 - 23 U 49/01

    Haftung eines später eintretenden Sozius einer Steuerberatungssozietät für

    Von dieser Verpflichtung ist er auch dann nicht befreit, wenn der Mandant bei gehöriger Sorgfalt von sich aus hätte erkennen können, welche (weiteren) Unterlagen der Steuerberater benötigen könne (BGH NJW-RR 1986, 1348, 1349); selbst unrichtige oder unvollständige Informationen des Mandanten räumen den Vorwurf einer fahrlässigen Pflichtverletzung des Beraters nicht aus, sondern können allenfalls unter dem Gesichtspunkt des Mitverschuldens Bedeutung gewinnen (BGH NJW 1984, 791, 793 [insoweit in BGHZ 89, 178 nicht abgedruckt]; BGH NJW 1999, 1391, 1392).

    Es ist zwar richtig, dass die wahrheitsgemäße und vollständige Unterrichtung seines Anwalts oder Steuerberaters eine Vertragspflicht des Mandanten ist, deren schuldhafte Verletzung im Falle ihrer Schadensursächlichkeit den Vorwurf des Mitverschuldens rechtfertigen kann (BGH NJW 1996, 2929, 2932; NJW 1997, 518, 519; NJW 1997, 2168, 170; NJW 1997, 2238, 2239; NJW 1999, 1391, 1392); ein solcher Fall ist vorliegend nicht gegeben.

  • OLG Hamm, 09.10.2003 - 28 U 73/03

    Umfang des Schadensersatzes bei Beratungsverschulden eines Rechtsanwalts

    Die Rechtsprechung sieht solche Vergleiche in der Regel als vernünftige oder zumindest vertretbare Reaktion an (vgl. BGH NJW 1993, 1139, 1141 = WM 1993, 510, 513; NJW 1993, 2797, 2799 = WM 1993, 1798, 1800, NJW 1994, 1472, 1473 = WM 1994, 1114 ff.; NJW 1998, 2048, 2050 = WM 1998, 1542, 1545; NJW 1999, 1391, 1392 = WM 1999, 647, 649 = VersR 1999, 1417; Borgmann, NJW 2000, 2953, 2964), weil der Vergleich in den meisten Fällen gerade auch dazu dienen wird, die Unsicherheit zu beseitigen, die der Anwalt durch sein pflichtwidriges Verhalten geschaffen hat.

    Zudem muss vielfach berücksichtigt werden, dass der geschä- digte Mandant bei seiner Entschließung für oder gegen einen Ver- gleich auch darauf bedacht sein muss, den Schaden zu mindern, um nicht dem Vorwurf eines Verstoßes gegen § 254 II BGB ausge- setzt zu sein (vgl. Beispielsweise BGH NJW 1999, 1391, 1392 = WM 1999, 647, 649 = VersR 1999, 1417; Ganter, S. 21).

    Die an dieser Rechtsprechung teilweise geäußerte Kritik (Borg- mann, AnwBl. 1999, 283, 284; Jungk, BRAK-Mitt. 1999, 115, 116), vor einer nachteiligen Gerichtsentscheidung habe sich das durch den Anwaltsfehler geschaffene Risiko noch nicht verwirklicht und daher könne der durch einen Vergleich vor einer solchen Entschei- dung hervorgerufene Schaden des Mandanten dem Anwalt nicht zu- gerechnet werden, verengt in unzutreffender Weise den Blickwin- kel.

  • OLG Karlsruhe, 22.09.2009 - 8 U 233/07

    Verzugsschaden: Anspruch gegen eine Anwaltssozietät auf entgangenen Gewinn aus

  • OLG Düsseldorf, 06.11.2001 - 23 U 16/01

    Wirtschaftsprüfer; Steuerberater; Kündigung eines Beratervertrages; Anfertigung

  • OLG Köln, 30.05.2017 - 9 U 129/15
  • OLG Köln, 21.11.2012 - 2 U 16/12

    Pflichten eines Rechtsanwalts im Kündigungsschutzverfahren

  • BGH, 19.07.2007 - IX ZR 204/04

    Zurückweisung der Nichtzulassungsbeschwerde betreffend Pflichtverletzungen eines

  • BGH, 09.11.2006 - IX ZR 251/03

    Haftungsausfüllende Kausalität und Mitverschulden bei einem Steuerberater-Regress

  • OLG Düsseldorf, 05.02.2002 - 23 U 22/01

    Zur Inanspruchnahme eines Steuerberaters auf Ersatz von auferlegten steuerlichen

  • OLG Düsseldorf, 31.08.2007 - 23 U 18/07

    Haftung eines Steuerberaters, der in Sozialversicherungsangelegenheiten berät

  • OLG Köln, 02.10.2008 - 12 U 94/07

    Pflicht des Rechtsanwalts zur Beachtung einer die Durchsetzbarkeit ermöglichenden

  • OLG Düsseldorf, 14.04.2006 - 23 U 160/05

    Haftungsausfüllende Kausalität bei anwaltlichen Pflichtverletzungen

  • OLG Hamm, 25.03.2004 - 28 U 96/03

    Geltendmachung eines Schadensersatzanspruchs wegen anwaltlicher

  • BGH, 29.11.2007 - IX ZR 21/06

    Beratungspflichten eines Rechtsanwalts

  • OLG Hamm, 24.04.2009 - 11 U 55/08

    Unbegründetheit der Amtshaftungsklage gegen einen Notar wegen anderweitiger

  • OLG Hamm, 06.01.2009 - 25 U 129/06

    Schadensersatzanspruch durch Haftung und Schlechterfüllung des

  • LG Würzburg, 06.03.2018 - 22 O 2199/16

    Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen wegen anwaltlicher Schlechtleistung

  • AG München, 14.04.2015 - 251 C 17057/14

    Anwaltshaftung wegen ­unzureichenden Hinweises auf ­Kostentragungsrisiko

  • LG Essen, 12.01.2009 - 2 O 422/08
  • LG Wuppertal, 10.05.2006 - 19 O 121/05
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