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   BGH, 11.03.1993 - III ZR 110/92   

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BGH, 11.03.1993 - III ZR 110/92 (https://dejure.org/1993,1714)
BGH, Entscheidung vom 11.03.1993 - III ZR 110/92 (https://dejure.org/1993,1714)
BGH, Entscheidung vom 11. März 1993 - III ZR 110/92 (https://dejure.org/1993,1714)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Drittgerichtetheit von Amtspflichten - Milcherzeuger - Verfassungswidrigkeit des § 6 Abs. 6 MGV a.F. - Entschädigungsanspruch der Milcherzeuger

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Auszüge)

    BGB § 839; GG Art. 14; MGV § 6
    Ansprüche von Milcherzeugern wegen verfassungswidriger Verordnung

Sonstiges

  • Europäischer Gerichtshof (Verfahrensmitteilung)

    Grundgesetz, Art. 14 ; Bürgerliches Gesetzbuch, § 839 ; Milch-Garantiemengen-Verordnung vom 25/05/1984, § 6
    Landwirtschaft, Milcherzeugnisse

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • MDR 1994, 146
  • NVwZ-RR 1993, 450
  • VersR 1994, 309
  • WM 1993, 1723
  • DVBl 1993, 718
 
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Wird zitiert von ... (10)

  • BGH, 27.01.1994 - III ZR 42/92

    Schadensersatz wegen Irak-Embargos

    Für die Auswirkungen dieser gemeinschaftsrechtlichen Regelung haftet die Bundesrepublik Deutschland weder nach Amtshaftungsgrundsätzen noch wegen enteignungsgleichen Eingriffs (i. A. an Senat vom 11.3.1993 III ZR 44/92 = VersR 94, 308 = DVBl 93, 717 und - III ZR 110/92 = VersR 94, 309 = DVBl 93, 718).

    Schließlich würde eine Entschädigungspflicht der Beklagten für rechtswidrige untergesetzliche Normen voraussetzen, daß diese an eigenen, nicht auf ein Parlamentsgesetz zurückgehenden Nichtigkeitsgründen leiden (BGHZ 111, 349, 353; Senatsbeschluß vom 11. März 1993 - III ZR 110/92 - DVBl 1993, 718 = BGHR GG vor Art. 1 enteignungsgleicher Eingriff, legislatives Unrecht = LM Nr. 83 zu § 839 (Cb) BGB mit Anm. Schmidt).

  • OLG Frankfurt, 14.05.2013 - 1 U 176/10

    Parteifähigkeit der Börse als Anstalt des öffentlichen Rechts im Zivilprozess;

    (1) Nach den Grundsätzen des sog. legislativen Unrechts scheitern Amtshaftungsansprüche wegen fehlerhafter Rechtsetzungsakte regelmäßig daran, dass das jeweilige Gesetzgebungsorgan abstrakt-generelle Regeln erlässt, denen die Richtung auf bestimmte Personen oder Personenkreise und damit die Drittgerichtetheit fehlt (vgl. Bundesgerichtshof, Urteil vom 7. Juli 1988, NJW 1989, S. 101 f.; Urteil vom 24. Oktober 1996, NJW 1997, S. 123, 124 zum Unterlassen einer gebotenen Regelung; Urteil vom 11. März 1993, DVBl. 1993, S. 718 ff. = NVwZ-RR 1993, S. 450 f. zu einer untergesetzlichen Regelung; siehe auch Wöstmann, in: Staudinger, BGB 2012, § 839 Rn. 177 ff.).

    (b) Die genannten Verteilungsregelungen dienen auch nicht der Verwirklichung eines konkreten, begrenzten Zweckes (vgl. zu diesen Merkmalen eines Maßnahmegesetzes vgl. Bundesgerichtshof, Urteil vom 11. März 1993, DVBl. 1993, S. 718 ff. = NVwZ-RR 1993, S. 450).

    Als Eigentumseingriff kommt auch der Erlass einer untergesetzlichen Vorschrift, etwa einer Satzung, in Betracht (vgl. Bundesgerichtshof, Urteil vom 11. März 1993, DVBl. 1993, S. 718 ff. = NVwZ-RR 1993, S. 450, 451; Wöstmann, in: Staudinger, BGB 2012, § 839 Rn. 450, jeweils m. w. N.).

    dargestellten Grundsätzen des sog. legislativen Unrechts scheitern Amtshaftungsansprüche wegen fehlerhafter Rechtsetzungsakte regelmäßig an der fehlenden Drittgerichtetheit der von einem Rechtsetzungsorgan zu beachtenden Amtspflichten, da sich von ihm zu erlassende abstrakt-generelle Regeln nicht auf bestimmte Personen oder Personenkreise beziehen (vgl. Bundesgerichtshof, Urteil vom 11. März 1993, DVBl. 1993, S. 718 ff. = NVwZ-RR 1993, S. 450 f. zu einer untergesetzlichen Regelung; Wöstmann, in: Staudinger, BGB 2012, § 839 Rn. 177 ff.).

  • LG Frankfurt/Main, 25.03.2019 - 4 O 307/18

    Kein Schadensersatz gegen das Land Hessen wegen unwirksamer Mietpreisbremse

    Zwar liegt ein Unterschied zu Parlamentsgesetzen bei untergesetzlichen Rechtssätzen darin, dass bei Verordnungen oder Satzungen, die an eigenen, nicht auf ein Parlamentsgesetz zurückgehenden Nichtigkeitsgründen leiden, Ansprüche wegen enteignungsgleichen Eingriffs in Betracht kommen können (BGHZ 111, 349; BGH DVBl 1993, 718; Staudinger/Wöstmann Neubearbeitung 2013, § 839 BGB, Rn. 179; Stein/Itzel/Schwall, Handbuch des Staatshaftungsrechts, 2. Aufl. 2012, Rn. 107ff).

    Insoweit kann offenbleiben, ob der den Mietern entgangene Schadensersatzanspruch jemals vom Eigentumsschutz des Art. 14 GG umfasst war (zu den Voraussetzungen vgl. BGHZ 111, 349; DVBL 1993, 718).

  • OLG Frankfurt, 13.02.2020 - 1 U 60/19

    Keine Staatshaftung wegen Unwirksamkeit der Mietpreisbegrenzungsverordnung

    Diese Rechtsprechung gilt nicht nur bezüglich formeller Gesetze, sondern auch für Rechtsverordnungen und Satzungen (BGH DVBl 1993, 718; BGHZ 102, 350; 56, 40).
  • BGH, 14.03.1996 - III ZR 224/94

    Entschädigung für die Weigerung der Zustimmung zur Erbringung ärztlicher

    Ein eigentumsmäßig geschützter Vertrauenstatbestand wurde dadurch nicht geschaffen (vgl. dazu auch Senatsurteil BGHZ 78, 41, 45 ff mit Bezugnahme auf BGHZ 25, 266, 269 und 45, 83, 87; ferner Senatsbeschluß vom 11. März 1993 - III ZR 110/92 = BGHR GG vor Art. 1/enteignungsgleicher Eingriff Gewerbebetrieb 1; BGHZ 30, 338, 356; Urteil vom 10. Januar 1972 - III ZR 119/70 = WM 1972, 371, 372 mit Bezugnahme auf BGHZ 34, 188, 190; Urteil vom 29. Mai 1972 - III ZR 119/70 = DVBl. 1972, 827; zusammenfassend Rinne, DVBl. 1993, 869, 872).
  • LG München I, 21.11.2018 - 15 O 19893/17

    Kein Schadensersatzanspruch gegenüber dem Freistaat Bayern aufgrund unwirksamer

    Zwar liegt ein Unterschied zu Parlamentsgesetzen bei untergesetzlichen Rechtssätzen darin, dass bei Verordnungen oder Satzungen, die an eigenen, nicht auf ein Parlamentsgesetz zurückgehenden Nichtigkeitsgründen leiden, Ansprüche wegen enteignungsgleichen Eingriffs in Betracht kommen können (BGHZ 111, 349; BGH DVBl 1993, 718; Staudinger/Wöstmann Neubearbeitung 2013, § 839 BGB, Rn. 179; Stein/Itzel/Schwall, Handbuch des Staatshaftungsrechts, 2. Aufl. 2012, Rn. 107ff).

    Insoweit kann offenbleiben, ob der den Mietern entgangene Schadensersatzanspruch jemals vom Eigentumsschutz des Art. 14 GG umfasst war (zu den Voraussetzungen vgl. BGHZ 111, 349; DVBL 1993, 718).

  • OVG Schleswig-Holstein, 13.02.2020 - 2 KN 2/17

    Normenkontrollantrag auf Feststellung der Unwirksamkeit einer inzwischen

    Nach den Grundsätzen des sog. legislativen Unrechts scheitern Amtshaftungsansprüche wegen fehlerhafter Rechtsetzungsakte regelmäßig daran, dass das jeweilige Gesetzgebungsorgan abstrakt-generelle Regeln erlässt, denen die Richtung auf bestimmte Personen oder Personenkreise und damit die Drittgerichtetheit fehlt (vgl. BGH, Urteile vom 7. Juli 1988, NJW 1989, S. 101 f.; vom 24. Oktober 1996, NJW 1997, S. 123, 124 zum Unterlassen einer gebotenen Regelung; vom 11. März 1993, DVBl. 1993, S. 718 ff. = NVwZ-RR 1993, S. 450 f. zu einer untergesetzlichen Regelung; vom 29. März 1971 - III ZR 110/68 -, juris, Rn. 15 ff.; vom 24. Juni 1982 - III ZR 169/80 -, juris, Rn. 23 ff.; vom 10. Dezember 1987 - III ZR 220/86 -, juris, Rn. 29; vom 27. Januar 1994 - III ZR 42/92 -, juris, Rn. 38; BGH, EuGH-Vorlage vom 28. Januar 1993 - III ZR 127/91 -, juris, Rn. 6, stRspr.; siehe auch Wöstmann, in: Staudinger, BGB 2013, § 839 Rn. 177 ff.).

    Die Pferdesteuersatzung besteuert den Aufwand für das Halten und entgeltliche Bereitstellen von Pferden im Gemeindegebiet der Antragsgegnerin und ist damit dem Adressatenkreis und dem Regelungsgehalt nach kein Maßnahme- oder Einzelfallgesetz (vgl. zu diesen Merkmalen eines Maßnahmegesetzes: BGH, Urteil vom 11. März 1993, DVBl. 1993, S. 718 ff. = NVwZ-RR 1993, S. 450).Steuern und damit auch eine kommunale Aufwandsteuer iSd Art. 105 Abs. 2a GG - wie die Pferdesteuer -, die die Gemeinden und Kreise gemäß § 3 Abs. 1 Satz 1 KAG bis zur Einführung des § 3 Abs. 7 KAG mit Wirkung zum 30. März 2018 grundsätzlich erheben konnten, sind Geldleistungen, die nicht eine Gegenleistung für eine besondere Leistung darstellen.

  • VGH Baden-Württemberg, 03.08.1998 - 3 S 990/98

    Ersatzansprüche wegen rechtswidriger zeitweiliger Versagung einer Baugenehmigung

    Diese Rechtsprechung ist dagegen nicht auf Rechtsverordnungen und Satzungen anzuwenden, da diese insoweit zur vollziehenden Gewalt gehören und deshalb Entschädigungen aus enteignungsgleichem Eingriff in Betracht kommen (vgl. BGH, Beschluß vom 11.3.1993 - III ZR 110/92 -, DVBl. 1993, 718 und Urteil vom 7.6.1990 - III ZR 74/88 -, DVBl. 1990, 1348).
  • OLG Köln, 08.03.2001 - 7 U 146/00
    Maßgeblich hierfür ist zum einen, dass es insoweit an einer ausreichenden Legitimation für eine richterrechtliche Lösung der Haftungsproblematik fehlt und deshalb eine Regelung dieser Frage dem Gesetzgeber vorbehalten bleiben muss (BGH a.a.O. und DVBL 1993, 718 (719); ferner: Papier in Maunz/Dürig, Art. 34, Rz. 34; Nüßgens/Boujong, Eigentum, Sozialbindung, Enteignung (1987), Rdnr. 446; Ossenbühl, Staatshaftungsrecht, 5. Aufl., S. 104 ff.; Kreft, a.a.O., Rz. 110 m.w.N.).
  • OLG Köln, 26.11.1998 - 7 U 55/96

    Amtshaftung: Beschränkung des Warenimports aus der Türkei

    Eigentumsmäßig geschützt ist vielmehr nur das Vertrauen darauf, dass bei etwaigen Änderungen die berechtigten Belange des Betroffenen angemessen berücksichtigt werden und eine schonende, am Verhältnismäßigkeitsgrundsatz orientierte Übergangsregelung geschaffen wird (vgl. BGH NJW 1968, 293; BGHZ 111, 349, 357; Urt. v. 11.3.1993 - III ZR 110/92 -, vgl. auch Urt. d. Senats vom 9.1.1992 - 7 U 64/91).
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