Rechtsprechung
   BGH, 11.05.1989 - IX ZR 222/88   

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https://dejure.org/1989,643
BGH, 11.05.1989 - IX ZR 222/88 (https://dejure.org/1989,643)
BGH, Entscheidung vom 11.05.1989 - IX ZR 222/88 (https://dejure.org/1989,643)
BGH, Entscheidung vom 11. Mai 1989 - IX ZR 222/88 (https://dejure.org/1989,643)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Zahlungen von Schuldnern zur Tilgung von Forderungen auf ein Bankkonto vor Eintritt der Insolvenz des Gläubigers - Voraussetzungen für den Erwerb eines Rechtes auf Ersatzaussonderung oder Ersatzabsonderung - Abtretung von Forderungen, die sich aus dem Kontokorrentverhältnis des Nachlasses ergeben - Begründung einer Masseschuld durch vor Konkurseröffnung liegende Handlungen und Vorgänge

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Kein Ersatzaussonderungs- oder Massebereicherungsanspruch des Zessionars bei Zahlungen der Schuldner auf das Gemeinschuldnerkonto vor Konkurseröffnung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Rechte der Schuldner des späteren Gemeinschuldners an vor Konkurseröffnung geleisteten Zahlungen

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW-RR 1989, 1010
  • ZIP 1989, 785
  • MDR 1989, 908
  • WM 1989, 965
  • BB 1989, 1298
  • DB 1989, 2532
 
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Wird zitiert von ... (22)

  • BGH, 14.05.2009 - IX ZR 63/08

    Berücksichtigung fälliger Forderungen bei der Prüfung der Zahlungsunfähigkeit

    Fließen im Überweisungsweg Zahlungen von Drittschuldnern zur Tilgung von Forderungen, die der spätere Schuldner abgetreten hatte, vor Insolvenzeröffnung auf ein Bankkonto des Schuldners, so erwirbt der Zessionar - wie der Senat unter der Geltung der Konkursordnung entschieden hat - weder ein Recht auf Ersatzaussonderung oder Ersatzabsonderung noch einen Anspruch wegen rechtsgrundloser Bereicherung der Masse ( BGH, Urt. v. 11. Mai 1989 - IX ZR 222/88, WM 1989, 965, 966).
  • BGH, 19.04.2007 - IX ZR 59/06

    Anfechtbarkeit der Vereinbarung eines Heimfallanspruchs in einem

    aa) Die Insolvenzgläubiger werden benachteiligt, wenn die Insolvenzmasse durch die anfechtbare Handlung verkürzt worden ist, wenn sich also die Befriedigungsmöglichkeit der Insolvenzgläubiger ohne die fragliche Handlung bei wirtschaftlicher Betrachtungsweise günstiger gestaltet hätte (BGHZ 105, 168, 187; 124, 76, 78 f.; 155, 75, 80 f; BGH, Urt. v. 11. Mai 1989 - IX ZR 222/88, WM 1989, 965, 966).

    Das ist insbesondere der Fall, wenn die fragliche Handlung die Aktivmasse verkürzt (BGH, Urt. v. 11. Mai 1989, aaO, S. 966; v. 11. Juni 1992 - IX ZR 147/91, WM 1992, 1334, 1336; v. 7. Februar 2002 - IX ZR 115/99, WM 2002, 561, 562).

  • BGH, 19.03.1998 - IX ZR 22/97

    Sittenwidrigkeit der Sicherung eines Kredits der Muttergesellschaft; Anfechtung

    Gelangt er - wie im vorliegenden Fall - vor Verfahrenseröffnung in die Masse, scheidet eine Ersatzabsonderung aus (BGHZ 23, 307, 317; 58, 257, 259; BGH, Urt. v. 11. Mai 1989 - IX ZR 222/88, ZIP 1989, 785, 786 = EWiR 1989, 795 f [Stürner/Münch]; v. 4. Oktober 1990 - IX ZR 270/89, aaO; v. 18. Mai 1995 - IX ZR 189/94, NJW 1995, 2783, 2787, insoweit in BGHZ 130, 38 ff n. abgedr.; v. 5. März 1998 - IX ZR 265/97, Umdr.
  • BGH, 19.09.2005 - II ZR 372/03

    Rechts- und Parteifähigkeit liechtensteinischer Kapitalgesellschaften mit

    a) Haben die Mietschuldner trotz der von der Klägerin behaupteten Offenlegung der Zession gutgläubig vor Konkurseröffnung auf ein Konto der Gemeinschuldnerin oder des Sequesters zur Tilgung der Forderungen gezahlt, so hat die Klägerin als Zessionarin nach ständiger höchstrichterlicher Rechtsprechung weder ein Recht auf Ersatzaussonderung oder Ersatzabsonderung (§ 46 KO) noch einen Anspruch aus § 816 Abs. 2 BGB wegen rechtloser Bereicherung der Masse (vgl. BGHZ 144, 192, 193 ff. m.w.Nachw.; BGH, Urt. v. 4. Oktober 1990 - IX ZR 270/89, ZIP 1990, 1417 ff.; Urt. v. 11. Mai 1989 - IX ZR 222/88, ZIP 1989, 785 f.).
  • BGH, 12.07.2007 - IX ZR 235/03

    Gläubigerbenachteiligung bei Abtretung einer Forderung zur Tilgung einer anderen

    Das ist insbesondere der Fall, wenn die fragliche Handlung die Aktivmasse verkürzt (BGH, Urt. v. 11. Mai 1989 - IX ZR 222/88, WM 1989, 965, 966; v. 11. Juni 1992 - IX ZR 147/91, WM 1992, 1334, 1336; v. 7. Februar 2002 - IX ZR 115/99, WM 2002, 561, 562).
  • BGH, 25.03.1999 - IX ZR 223/97

    Rechtsfolgen einer zwischen einer Bank, ihrem Kunden und dessen Bürgen

    Die stille Abtretung von Forderungen des Schuldners gegen seine Kunden hat ganz allgemein nicht von selbst zur Folge, daß damit zugleich die Forderung des Schuldners gegen sein Kreditinstitut in Höhe des Guthabens abgetreten ist, das entsteht, wenn ein Kunde befreiend auf ein beim Institut geführtes Kontokorrentkonto des Schuldners zahlt (Senatsurt. v. 11. Mai 1989 - IX ZR 222/88, WM 1989, 965, 966 unter b bb; v. 4. Oktober 1990 - IX ZR 270/89, WM 1990, 1883, 1884).
  • BGH, 11.11.1993 - IX ZR 257/92

    Anfechtbarkeit eines Vertrages; Umfang des Rückgewähranspruchs

    Die Konkursgläubiger werden benachteiligt, wenn die Konkursmasse durch die anfechtbare Handlung verkürzt worden ist, wenn sich also die Befriedigungsmöglichkeiten der Konkursgläubiger ohne die fragliche Handlung bei wirtschaftlicher Betrachtungsweise günstiger gestaltet hätten (BGH, Urt. v. 24. November 1959 - VIII ZR 220/57, WM 1960, 377, 379; Senatsurt. v. 11. Mai 1989 - IX ZR 222/88, ZIP 1989, 785, 786 m.w.N.).
  • BGH, 17.06.1999 - IX ZR 62/98

    Kenntnis des Anfechtungsgegners von der Begünstigungsabsicht

    Für ihre gegenteilige Meinung bezieht sich die Revision zu Unrecht auf das Senatsurteil vom 11. Mai 1989 (IX ZR 222/88, WM 1989, 965, 966).
  • BGH, 07.05.1991 - IX ZR 30/90

    Benachteiligung der Konkursgläubiger bei Bestehen von Ansprüchen anderer

    b) Der Rückgewähranspruch des Klägers scheitert nicht an einer fehlenden Gläubigerbenachteiligung (vgl. dazu BGHZ 86, 349, 354 f. [BGH 26.01.1983 - VIII ZR 254/81]; BGH, Urt. v. 11.5.1989 - IX ZR 222/88, WM 1989, 965, 966; Kuhn/Uhlenbruck § 29 KO Rdn. 19 ff.).
  • BGH, 22.01.1998 - IX ZR 99/97

    Wirksamkeit eines Konkurseröffnungsbeschlusses bei örtlicher Unzuständigkeit des

    Die durch die Gutschrift bewirkte Verrechnung ist inkongruent, wenn an diesem Tage keine fällige Forderung der Beklagten gegen die Gemeinschuldnerin aus dem Kreditverhältnis bestand (vgl. BGH, Urt. v. 11. Mai 1989 - IX ZR 222/88, ZIP 1989, 785, 787; Jaeger/Henckel, KO 9. Aufl. § 30 Rdnr. 274; Kuhn/Uhlenbruck, KO 11. Aufl. § 30 Rdnr. 46 a; Canaris in: Staub, HGB 4. Aufl. Bankvertragsrecht Rdnr. 499; Obermüller, Handbuch Insolvenzrecht für die Kreditwirtschaft 4. Aufl. Rdnr. 467).
  • BGH, 09.12.1999 - IX ZR 318/99

    Behandlung von Zahlungseingängen nach Antrag auf Eröffnung der

  • OLG Naumburg, 14.02.2006 - 3 U 35/05

    Ein Erbbaurecht kann zum Inhalt haben, dass der Heimfall bei Insolvenz des

  • BGH, 11.06.1992 - IX ZR 147/91

    Erfüllungsanfechtung durch Konkursverwalter bei früherer Zustimmung als Sequester

  • LAG Niedersachsen, 23.09.2002 - 17 Sa 609/02

    Insolvenz - Aussonderungsrecht - Wertguthaben aus Arbeitszeitkonto

  • OLG Frankfurt, 28.02.2013 - 3 U 122/12

    Insolvenzanfechtung: Vorsatzanfechtung gegenüber kontoführender Bank bei

  • BGH, 15.06.1989 - IX ZR 167/88

    Weiterverarbeitung unter Eigentumsvorbehalt gelieferter Ware;

  • BGH, 04.10.1990 - IX ZR 270/89

    Ersatzaussonderung des Zessionars im Konkurs des Zedenten

  • BGH, 09.12.1999 - IX ZR 194/99

    Wirkungen der Sicherungsabtretung von Forderungen an einKreditinstitut bei

  • OLG Hamburg, 20.09.2017 - 1 U 44/17

    Insolvenzanfechtung: Kausalität zwischen Rechtshandlungen und

  • KG, 14.09.2004 - 7 U 304/03

    Insolvenzanfechtung: Anfechtbarkeit einer Mietzinseinziehung des

  • LG Düsseldorf, 03.09.2010 - 1 O 22/09

    Eingeräumte Kreditlinie, abgerufener Dispositionskredit, Beiträge zur

  • OLG Hamburg, 17.05.2013 - 1 U 74/12

    Insolvenzanfechtung: Aussonderungsrecht für vereinnahmte Umsatzsteuerbeträge;

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