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   BGH, 12.06.1975 - III ZR 158/72   

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https://dejure.org/1975,391
BGH, 12.06.1975 - III ZR 158/72 (https://dejure.org/1975,391)
BGH, Entscheidung vom 12.06.1975 - III ZR 158/72 (https://dejure.org/1975,391)
BGH, Entscheidung vom 12. Juni 1975 - III ZR 158/72 (https://dejure.org/1975,391)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Anforderungen an den Ausschluss einer Entschädigung - Aufhebung oder Änderung einer bisher zulässigen baulichen Nutzung eines bebauten Grundstücks - Rechtliche Bedeutung des Flächennutzungsplans und des Baugebietsplans

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)

    BauGB § 42; BauGB § 43
    Voraussetzungen einer Entschädigung wegen aufgehobener oder geänderter Nutzung

Papierfundstellen

  • BGHZ 64, 366
  • NJW 1975, 1562
  • MDR 1975, 914
  • DVBl 1976, 165
  • BauR 1975, 317
 
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Wird zitiert von ... (11)

  • BVerwG, 27.01.2005 - 4 C 5.04

    In Aufstellung befindliches Ziel der Raumordnung; Sicherung durch

    Der Senat hat es im Urteil vom 19. September 2002 - BVerwG 4 C 10.01 - (BVerwGE 117, 44) für möglich gehalten, dass § 42 BauGB ein weites Verständnis des Entzugs von Nutzungsmöglichkeiten zugrunde liegt (vgl. auch BGH, Urteile vom 12. Juni 1975 - III ZR 158/72 - BGHZ 64, 366 und vom 1. Oktober 1981 - III ZR 109/80 - BGHZ 81, 374).
  • BGH, 29.09.1975 - III ZR 40/73

    Amtspflichten der Gemeinde bei Erteilung bzw. Versagung des Einvernehmens

    Das kann sie vielmehr nur, wenn die Gemeinde - was hier nicht geschehen ist - eine Veränderungssperre nach § 14 BBauG beschlossen hat (Senatsurteil vom 12. Juni 1975 - III ZR 158/72 = NJW 1975, 1562, 1564 im Anschluß an BVerwGE 20, 127, 134 = NJW 1965, 549, 551 = DVBl 1965, 284, 286 mit Anm. Zinkahn S. 287; BVerwG BRS 22 Nr. 35; Gelzer a.a.O. Rdn 724 f).

    Sie wäre als "Begünstigte" im Sinne des Enteignungsrechts anzusehen, da der Eingriff in ihrem (planerischen) Interesse erfolgt ist (vgl. Senatsurteil in NJW 1975, 1562, 1565).

  • BGH, 01.10.1981 - III ZR 109/80

    Ausschluß der Entschädigung

    Zum Entschädigungsausschluß nach § 44 Abs. 1 Satz 2 BBauG (1960) [Im Anschluß an BGHZ 64, 366].

    Der erkennende Senat hat auf die Revision des Beteiligten zu 1) durchUrteil vom 12. Juni 1975 (III ZR 158/72 = BGHZ 64, 366) das Urteil des Oberlandesgerichts aufgehoben und den Rechtsstreit zur anderweiten Verhandlung und Entscheidung an das Berufungsgericht zurückverwiesen.

    Die Auffassung der Revision, hier liege der Fall einer "faktischen Umstrukturierung" vor, auf den § 44 Abs. 1 Satz 1 BBauG (1960) nicht Anwendung finde (so u.a. Breuer, DÖV 1978, 189, 200; Papier, BauR 1976, 297, 304/305; s. demgegenüber Schmidt-Aßmann, DVBl 1976, 170 [BGH 12.06.1975 - III ZR 158/72]/173), wird vom Senat nicht geteilt.

    War der Gewerbebetrieb aus dieser Sicht an der gewählten Stelle nach dem richtig verstandenen Gebietscharakter "fehl am Platze", so stellte er, nicht die später heranrückende Wohnbebauung die Quelle der Störung dar; nicht eine von "außen" auf das gewerblich genutzte Grundstück zukommende Auswirkung, sondern die Situationsgebundenheit des Grundstücks selbst hat dann die Nutzung des (Gewerbe-)Grundstücks auf eine solche beschränkt, die eine - wenn auch bescheideneren Bedürfnissen genügende, vgl. BGHZ 64, 366, 380 [BGH 12.06.1975 - III ZR 158/72] - Wohnnutzung noch ermöglichte (vgl. dazuSenatsurteil vom 13. Juli 1967 - III ZR 11/65 = WM 1967, 1062, 1063; GEWOS-Gutachten Rdn. 80).

  • VGH Baden-Württemberg, 26.09.1988 - 8 S 852/88

    Einfügen eines Wohnhauses in die nähere Umgebung

    Die Schwelle, bis zu der die Anforderungen an gesunde Wohn- und Arbeitsverhältnisse im Sinne des § 34 Abs. 1 S 2 BauGB gewahrt sind, ist nicht allzuweit unterhalb der Grenze zur Polizeigefahr anzunehmen (vgl im Anschluß an BGH, Urteil vom 12.6.1975, BGHZ 64, 366, 381, uv 1.10.1981, BauR 1982, 354, 357).

    Bei der Beurteilung dessen, ob dies der Fall ist, sind die örtlichen Verhältnisse und sonstigen Gegebenheiten umfassend zu würdigen (vgl. BVerwG, Urt. v. 25.2.1977, DVBl. 1977, 722; BGH Urt. v. 12.6.1975, BGHZ 64, 366 u. VGH Bad.-Württ., Urt. v. 14.5.1979 a.a.O.).

    Nach alledem ist die Schwelle, bis zu der ein Vorhaben den Anforderungen an gesunde Wohn- und Arbeitsverhältnisse entspricht, nicht allzuweit unterhalb der Grenze zur Polizeigefahr anzunehmen (vgl. BGH, Urt. v. 12.6.1975 a.a.O., S. 381 u.v. 1.10.1981, BauR 1982, 354, 357; Schmidt-Aßmann, DVBl. 1976, 172; Ernst-Zinkahn-Bielenberg, BBauG § 34 RdNr. 56 u. Stich a.a.O.; a.A. Dürr a.a.O.; zum Erfordernis der Wahrung der gesunden Wohn- und Arbeitsverhältnisse im übrigen vgl. VGH Bad.-Württ., Urt. v. 14.5.1979 a.a.O.; OVG Münster, Urt. v. 25.3.1977, BRS 32 Nr. 49).

  • BGH, 18.12.1986 - III ZR 174/85

    Verdrängung eines umweltbelastenden Betriebes durch Wohnbebauung

    Allerdings kann die bisher zulässige bauliche Nutzung auch durch Baugenehmigungen, die aufgrund des § 34 BBauG erteilt wurden, aufgehoben oder geändert werden (Senatsurteil BGHZ 64, 366, 370 ff.).
  • BGH, 10.05.1990 - III ZR 84/89

    Voraussetzungen einer Entschädigung wegen eines Eingriffs in eine ausgeübte

    Bei der Prüfung, ob die bisher zulässige Nutzung diesen Anforderungen entsprach, sind die tatsächlichen Verhältnisse zugrunde zu legen, wie sie sich nach den planungsrechtlichen Vorschriften zulässigerweise entwickelt haben (Senatsurteil BGHZ 64, 366, 378).
  • BGH, 14.07.1977 - III ZR 41/75

    Erreichen einer Wertminderung durch die Verringerung des Grundbesitzes - Schutz

    Die von der Revision angeführten Urteile des Senats vom 12. Juni 1975 - III ZR 25/73 (= BGHZ 64, 332) und III ZR 158/72 (= BGHZ 64, 366) rechtfertigen hier schon deswegen keine andere Beurteilung, weil die Parzelle 110/3 für die Beklagte ersichtlich nicht wertlos geworden ist.
  • BGH, 16.10.1980 - III ZR 65/79

    Voraussetzungen für die Annahme einer gesicherten Erschließung;

    Ergibt sich aus diesen Vorschriften ein Anspruch des Eigentümers auf Genehmigung einer bestimmten baulichen Nutzung seines unbebauten Grundstücks, so scheitert bei einer Änderung der Zulässigkeit der Nutzung ein etwaiger Entschädigungsanspruch nach § 44 Abs. 1 Nr. 2 BBauG 1960 nicht daran, daß sich die bisher zulässige Nutzung nicht aus einem qualifizierten Bebauungsplan im Sinne des § 30 BBauG ergeben hat (vgl. BGHZ 64, 366 = NJW 1975, 1562; Ernst/Zinkahn/Bielenberg BBauG vor §§ 40 bis 44 Rdn. 222, § 44 Rdn. 27 f.; so auch § 44 BBauG 1976, der nur noch auf die "zulässige Nutzung" abhebt, s. Schrödter BBauG 4. Aufl. § 44 Rdn. 48).
  • BVerwG, 15.01.1980 - 4 B 265.79

    Unmöglichkeit der räumlichen Trennung einer Wohnbebauung zu gewerblicher und

    Die von der Beschwerde zur Stützung ihrer Auffassung zitierte Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 12. Juni 1975 - III ZR 158/72 - DVBl. 1976, 165 befaßt sich mit den Fragen, ob (nicht nur eine Umplanung, sondern) auch die Versagung einer Baugenehmigung nach § 34 BBauG 1960 einen Entschädigungsanspruch nach § 44 Abs. 1 Satz 1 BBauG 1960 auslösen kann und unter welchen Voraussetzungen ein Entschädigungsausschluß nach § 44 Abs. 1 Satz 2 BBauG 1960 anzunehmen ist.
  • BGH, 21.12.1978 - III ZR 45/77

    Denkmalschutz und Bodenverkehrsgenehmigung

    Ob § 44 Abs. 1 Satz Nr. 2 BBauG auch für den Fall gilt, daß eine nach §§ 34, 35 BBauG zulässige bauliche Nutzung durch einen unmittelbar auf dem Gesetz beruhenden behördlichen Akt beseitigt wird (vgl. Senatsurteil vom 12. Juni 1975 - III ZR 158/72 = BGHZ 64, 366), braucht ebenfalls nicht entschieden zu werden.
  • OLG München, 18.07.1996 - U 6/95

    Entschädigung für eine Wertminderung von Grundstücken durch Fallenlassen des

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