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   BGH, 12.12.1984 - IVa ZR 216/82   

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https://dejure.org/1984,1357
BGH, 12.12.1984 - IVa ZR 216/82 (https://dejure.org/1984,1357)
BGH, Entscheidung vom 12.12.1984 - IVa ZR 216/82 (https://dejure.org/1984,1357)
BGH, Entscheidung vom 12. Dezember 1984 - IVa ZR 216/82 (https://dejure.org/1984,1357)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Erforderlichkeit einer erneuten Vernehmung eines in erster Instanz gehörten Zeugen - Vornahme einer von der Ansicht des Erstrichters und vom Wortsinn abweichenden, die Entscheidung aber tragenden Auslegung der Niederschrift über eine Zeugenaussage - Anhaltspunkte für die ...

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

Papierfundstellen

  • NJW-RR 1986, 284
  • MDR 1985, 390
 
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Wird zitiert von ... (14)

  • BGH, 28.04.1987 - VI ZR 66/86

    Zulässigkeit des Vertrauens auf Verhalten eines nachfolgenden Fahrers

    Denn diese Angaben waren so inhaltsarm, daß sie entgegen der Meinung der Revision - abweichend von dem der Entscheidung des BGH vom 12. Dezember 1984 (IV a ZR 216/82 - NJW-RR 1986, 284 = MDR 1985, 310) zugrunde liegenden Sachverhalt - im Streitfall gerade keine Anhaltspunkte dafür boten, eine erneute Vernehmung des Zeugen Ri. würde weitere Aufschlüsse zu dem Streitpunkt erwarten lassen, wenn ihm seine Angaben gegenüber der Berufsgenossenschaft vorgehalten worden wären.
  • BGH, 21.10.1987 - IVa ZR 103/86

    Einordnung von Finanzierungsverträgen als Maklerwerkvertrag; Entstehung des

    Das gilt auch dann, wenn der tatsächliche Vertragsschluß in quantitativer Hinsicht hinter dem nach dem Maklervortrag herbeizuführenden Vertrag zurückbleibt (vgl. BGH Urteile vom 18. April 1973 - IVa ZR 6/72 - WM 1973, 814; vom 15. Februar 1984 - IVa ZR 150/82 - WM 1984, 560; vom 12. Dezember 1984 - IVa ZR 216/82 unter Ziff. II 2 a - insoweit nicht veröffentlicht).

    Eine Abweichung von diesem Grundsatz läßt die Rechtsprechung nur dann zu, wenn der tatsächlich abgeschlossene Hauptvertrag zwar inhaltlich von dem abweicht, der Gegenstand des Maklervertrages war, der Kunde mit ihm aber wirtschaftlich den gleichen Erfolg erzielt (BGH Urteile vom 30. November 1983 - IVa ZR 58/82 - WM 1984, 342; vom 14. Dezember 1983 - IVa ZR 66/82 - WM 1984, 412, 416; vom 15. Februar 1984 - IVa ZR 150/82 - WM 1984, 560; vom 11. Januar 1984 - IVa ZR 109/82 - vom 12. Dezember 1984 - IVa ZR 216/82 - in Ziff. II 2 - insoweit nicht veröffentlicht).

  • BGH, 11.06.1985 - VI ZR 265/83

    Anforderungen an das Bestreiten einer Tatsache

    Allerdings liegt nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ein Verfahrensfehler vor, wenn das Berufungsgericht die Glaubwürdigkeit eines erstinstanzlich vernommenen Zeugen anders beurteilt oder den Inhalt seiner protokollierten Aussage anders auslegt als die Richter der Vorinstanz, ohne sich selbst einen Eindruck von dem Zeugen und dem Inhalt seiner Aussage verschafft zu haben (ständige Rechtsprechung; vgl. BGH, Urteil vom 12. Dezember 1984 - IVa ZR 216/82 - MDR 1985, 390 m.w.N.).
  • BGH, 18.09.1985 - IVa ZR 139/83

    Wirtschaftliche Gleichwertigkeit eines Vertrages; Bestimmung der Gegenleistung

    Der Bundesgerichtshof hat sich zwar in einer Reihe von Entscheidungen zu der Frage geäußert, unter welchen Voraussetzungen Verträge als wirtschaftlich gleichwertig angesehen werden können (vgl. etwa die Urteile vom 9. Mai 1957 - II ZR 6/56 - vom 8. Dezember 1976 - IV ZR 141/74 , vom 30. November 1983 - IVa ZR 58/82 - WM 1984, 342 und vom 12. Dezember 1984 - IVa ZR 216/82 - MDR 1985, 390).
  • BGH, 26.01.1994 - IV ZR 39/93

    Streit um Maklerprovision - Erteilung erweiterten Alleinauftrags - Zeugenbeweis -

    ZR 216/82 - LM ZPO § 398 Nr. 17 = NJW-RR 1986, 284; weiter MünchKomm/Damrau, ZPO § 398 Rdn. 4).
  • BGH, 29.01.1991 - XI ZR 76/90

    Erneute Vernehmung eines Zeugen in der Berufungsinstanz

    Das ist nach der gefestigten Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs nicht nur dann der Fall, wenn das Berufungsgericht die Glaubwürdigkeit des Zeugen anders beurteilen will als die Vorinstanz (BGH, Urteil vom 7. Juli 1981 - VI ZR 48/80,NJW 1982, 108, 109), oder wenn es die protokollierten Angaben des Zeugen für zu vage und präzisierungsbedürftig hält (BGH, Urteil vom 14. Oktober 1981 IVa ZR 152/80, NJW 1982, 1052/1053), sondern auch dann, wenn es die protokollierte Aussage eines Zeugen anders verstehen will als der Richter der Vorinstanz (BGH, Urteil vom 3. April 1984 - VI ZR 195/82, NJW 1984, 2629; BGH, Urteil vom 22. Septem.ber 1988 IX ZR 219/87,WM 1988, 1654) und wenn das Berufungsgericht einer ihrem Wortlaut nach eindeutigen Stelle in der Vernehmungsniederschrift, zu der das erstinstanzliche Gericht nicht Stellung genommen hat, eine von dem Wortsinn abweichende, die Entscheidung aber tragende Auslegung geben will (BGH, Urteil vom 12. Dezember 1984 IVa ZR 216/82, NJW-RR 1986, 284).
  • OLG Brandenburg, 30.01.2001 - 2 U 162/96

    Haftungsverteilung bei Kollision zwischen zwei sich im Landeanflug befindlichen

    In einem derartigen Fall ist eine erneute Vernehmung der bereits in erster Instanz vernommenen Zeugen nicht notwendig (vgl. BGH, NJW-RR 1986, S. 284/285; NJW 1988, S. 566/567; 1998, S. 384/385; MünchKomm/Rimmelspacher, ZPO, 2. Aufl., § 525 Rz. 16 am Ende).
  • OLG Nürnberg, 26.01.1995 - 8 U 1673/94

    Bindungswirkung des Haftpflichtprozesses; Verkauf von Grundstücken eines

    Eine erneute Vernehmung des Zeugen K durch den Senat gem. § 398 Abs. 1 ZPO ist zu diesem Punkt nicht erforderlich, da der Kläger nicht substantiiert dargelegt hat, daß und inwieweit der Zeuge inzwischen neue Erkenntnisse gewonnen habe, die entscheidungserheblich sein könnten (BGH NJW-RR 86, 284).
  • BGH, 08.02.1985 - V ZR 253/83

    Erneute Vernehmung von Zeugen durch das Berufungsgericht

    In der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes ist aber auch anerkannt, daß unter Umständen die erneute Vernehmung eines Zeugen geboten ist (Urteile vom 20. Dezember 1978, V ZR 199/77, LM ZPO § 398 Nr. 10; vom 7. Juli 1981, VI ZR 48/80, NJW 1982, 108; vom 14. Oktober 1981, IVa ZR 152/80, NJW 1982, 1052; vom 27 Mai 1982, III ZR 201/80, NJW 1982, 2874 ; vom 12. Dezember 1984, IVa ZR 216/82, zur Veröffentlichung vorgesehen, jeweils mit weiteren Nachweisen).
  • BGH, 22.09.1988 - IX ZR 219/87

    Klage gegen den Haputschuldner nach Erfüllung der Bürgschaft - Vorliegen eines

    Deshalb hätte er auch aus diesem Grunde die Zeuginnen, wenn er deren Aussagen anders beurteilen wollte als das Landgericht, erneut vernehmen müssen (BGH, Urt. v. 14. Oktober 1981 - IVa ZR 152/80 aaO; Urt. v. 12. Dezember 1984 - IVa ZR 216/82, MDR 1985, 390; Urt. v. 20. Oktober 1987 - X ZR 49/86 aaO).
  • OLG München, 14.03.1995 - 25 U 5770/94

    Voraussetzungen für die Anfechtung eines Testaments

  • OLG Brandenburg, 20.09.1995 - 3 U 190/94

    Bestimmtheitsgrundsatz bei Veräußerung einer noch nicht vermessenen Teilfläche

  • OLG Düsseldorf, 28.07.1994 - 10 U 210/93

    Erforderlichkeit der Wiederholung einer Zeugenvernehmung im Berufungsrechtszug

  • OLG München, 21.02.1995 - 25 U 5235/94

    Wirksamkeit eines Schuldanerkenntnisses bei fingiertem Schuldgrund

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