Rechtsprechung
   BGH, 12.12.2007 - IV ZR 130/06   

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Zitiervorschläge

https://dejure.org/2007,1253
BGH, 12.12.2007 - IV ZR 130/06 (https://dejure.org/2007,1253)
BGH, Entscheidung vom 12.12.2007 - IV ZR 130/06 (https://dejure.org/2007,1253)
BGH, Entscheidung vom 12. Dezember 2007 - IV ZR 130/06 (https://dejure.org/2007,1253)
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Volltextveröffentlichungen (13)

  • Judicialis
  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • nomos.de PDF, S. 34 (Volltext und Entscheidungsbesprechung)

    Änderung und Auslegung von Klauseln in der privaten Krankenversicherung

  • Jurion

    Überprüfung einer wirksamen Einbeziehung von Änderungen der Krankenversicherungsbedingungen durch den Versicherer im Verbandsklageverfahren; Veränderung der Verhältnisse des Gesundheitswesens bei ungünstiger Auslegung Allgemeiner Versicherungsbedingungen durch die Rechtsprechung

  • RA Kotz (Volltext/Leitsatz)

    Krankenversicherungsbedingungen - nachträgliche Abänderung

  • FIS Money Advice (Volltext/Auszüge)
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    UKlaG § 1; VVG § 178g Abs. 3
    Zulässigkeit der Änderung von Krankenversicherungsbedingungen; Prüfung im Verbandsklageverfahren

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Einbeziehung der Krankenversicherungsbedingungen

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (6)

  • rechtsindex.de (Pressemitteilung)

    Klauseln zur Einschränkung der Leistungspflicht für Altverträge sind unzulässig

  • kanzlei-potthast.de (Kurzinformation)

    Private Krankenversicherung - Leistungseinschränkung unzulässig

  • krankenkassen-direkt.de (Ausführliche Zusammenfassung)

    "Kleingedrucktes" nur bei Unwirksamkeit ohne Zustimmung des Versicherten änderbar

  • fahrschule-online.de (Kurzinformation)

    Keine Klauseländerung bei Altverträgen

  • taxi-zeitschrift.de (Kurzinformation)

    Keine Klauseländerung bei Altverträgen

  • juraforum.de (Kurzinformation)

    PKV: Klauseln zur Einschränkung der Leistungspflicht für Altverträge sind unzulässig

Besprechungen u.ä.

  • nomos.de PDF, S. 34 (Volltext und Entscheidungsbesprechung)

    Änderung und Auslegung von Klauseln in der privaten Krankenversicherung

Sonstiges

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 12.12.2007, Az.: IV ZR 130/06 (Änderung und Auslegung von Klauseln in der privaten Krankenversicherung)" von Florian Overbeck, original erschienen in: VuR 2008, 153 - 154.

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BGHZ 175, 28
  • NJW 2008, 1160
  • MDR 2008, 319
  • VersR 2008, 246



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Wird zitiert von ... (7)  

  • BGH, 14.12.2017 - I ZR 184/15

    Folgenbeseitigungsanspruch: Versicherer müssen Kunden über fehlerhafte Klauseln

    Es entspricht der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, dass die Vorschrift des § 1 UKlaG nur einen Anspruch auf Unterlassung, nicht aber auch auf Folgenbeseitigung begründet (BGH, Urteil vom 12. Dezember 2007 - IV ZR 130/06, BGHZ 175, 28 Rn. 17; Urteil vom 12. Dezember 2007 - IV ZR 144/06, NJW-RR 2008, 624 Rn. 22; Urteil vom 6. Dezember 2012 - III ZR 173/12, BGHZ 196, 11 Rn. 22).
  • OLG Stuttgart, 07.08.2015 - 2 U 107/14

    AGB-Kontrollklage: Folgenbeseitigungsanspruch und Auskunftsanspruch des

    Die Voraussetzungen einer nach § 1 UKlaG analog überprüfbaren (BGH, Urteil vom 12.12.2007 - IV ZR 130/06) Klauselersetzung nach § 164 VVG lägen vor.

    Folgenbeseitigung könne der Kläger nicht aus dem UKlaG verlangen; § 7 UKlaG eröffne neben dem Unterlassungs- lediglich einen Veröffentlichungsanspruch (BGH, Urteil vom 12.12.2007 - IV ZR 130/06, Rz. 17); aber aus § 8 Abs. 1 S. 1, Abs. 3 Nr. 3 UWG.

    Die Voraussetzungen der ersten Alternative des auf alle durch die Klageanträge vorliegend in Rede stehenden Vertragstypen anwendbaren § 164 Abs. 1 S. 1 VVG, die wie vom Landgericht erkannt, im Zuge eines Verfahrens nach § 1 UKlaG in analoger Anwendung (vgl. BGHZ 175, 28, bei juris Rz. 6 ff.) und auch zu einem lauterkeitsrechtlichen Unterlassungsanspruch zu prüfen sind, sind erfüllt.

    Denn auch ohne den Folgenbeseitigungsanspruch stellt das deutsche Recht einen angemessenen und wirksamen Schutz vor der Verwendung und Empfehlung missbräuchlicher Vertragsklauseln sicher (so zum Ganzen Witt, u.H. auf BGH, NJW 1981 1511 [unter II. 2. c cc]; BGH, NJW-RR 2008, 624, Rn. 22; BGH, NJW 2008, 1160, Rn. 17; u.a.; a.A. Köhler/Bornkamm, a.a.O., § 1 UKlaG Rn. 12; MünchKommZPO-Micklitz, § 1 UKlaG Rn. 32 und Rn. 6; Bunte, NJW 1981 1793).

    Dementsprechend steht dem Verbandskläger auch kein Anspruch auf Auskunft gegen den Verwender zu, gegenüber welchen Kunden er die AGB verwendet hat (Witt, a.a.O., u.H. auf BGH, NJW-RR 2008, 624, Rn. 5 und Rn. 22; NJW 2008, 1160, Rn. 2 und Rn. 17; so auch Schlosser, in: Staudinger, UKlaG, Neubearbeitung 2013, § 3 Rn. 1, m.w.N.).

    Nur dieser könnte daher einen Anspruch auf Richtigstellung (Hinweis) und, falls diese pflichtwidrig unterbliebe, auf Schadensersatz haben und ggf. geltend machen, nicht aber der Verbandskläger (vgl. Witt, a.a.O., Rn. 35 und 33, u.H. auf BGH, NJW-RR 2008, 624, Rn. 5 und Rn. 22; BGH, NJW 2008, 1160, Rn. 2 und Rn. 17; BGH, NJW 1984 2816, 2817; BGH, ZIP 1987 35; BGH, NJW 1988 197; näher: Brandner, in: FS Oppenhoff, 1985, S. 11 ff.; Bohle/Micklitz S. 18; weitergehend Tilmann ZHR 142 [1978], 52, 55 f.).

  • BGH, 06.12.2012 - III ZR 173/12

    Unwirksame Klauseln eines Mobilfunkanbieters: Wiederholungsgefahr bei

    Weitergehende Ansprüche hat das Gesetz über Unterlassungsklagen nicht eröffnet (vgl. BGH, Urteil vom 12. Dezember 2007 - IV ZR 130/06, NJW 2008, 1160, 1162).
  • BGH, 23.01.2008 - IV ZR 169/06

    Formularmäßige Vereinbarung der Änderung von Versicherungsbedingungen in der

    Über die von § 178g Abs. 3 VVG gezogenen Grenzen hinaus kann der Versicherer seine Krankenversicherungsbedingungen aber nicht wirksam zum Nachteil der Versicherungsnehmer ändern (§ 178o VVG, Senatsurteile vom 12. Dezember 2007 - IV ZR 130/06 - Tz. 12 a.E. und - IV ZR 144/06 - Tz. 15 a.E.).

    Abgesehen davon hat der Senat in seinen Urteilen vom 12. Dezember 2007 (aaO) geklärt, dass der Versicherer zu einer Änderung der Krankenversicherungsbedingungen nach § 178g Abs. 3 VVG nicht allein deswegen berechtigt ist, weil eine Klausel von der Rechtsprechung in einer dem Verwender ungünstigen Weise ausgelegt wird.

  • LG Berlin, 06.07.2016 - 15 O 314/15

    Wettbewerbsverstoß: Einseitige Änderung eines Internettarifs

    Der in diesem Zusammenhang andernorts geführte Streit um die Frage, ob ein Anspruch besteht, dass ein Störer seine Vertragspartner auf die Unwirksamkeit oder Unangemessenheit von ihm verwendeter AGB-Klauseln hinzuweisen habe (vgl. BGH NJW 2008, 1160, 1162; BGH ZIP 2013, 171, 173; Bunte, ZPI 2016, 956, 958 f.), kann für die Entscheidung dahinstehen.
  • LG Stuttgart, 10.11.2009 - 16 O 494/08
    Die Änderung der Rechtsprechung im Sinne der genannten Auslegung der § 1 Abs. 2 Satz 1, § 5 Abs. 2 MB/KK rechtfertigt keine Änderung der Versicherungsbedingungen nach § 178g Abs. 3 VVG a.F. (vgl. BGH, VersR 2008, 246 ff; vgl. aber Anlage B 5 Seite 2, "Klarstellung zur GOÄ bzw. GOZ", zweiter Absatz).
  • LG Freiburg, 31.03.2014 - 12 O 12/14

    Wettbewerbsverstoß: Anspruch auf Unterlassen der Berufung auf Allgemeine

    Dies kann sie auf dem gewählten Weg nicht erreichen (vgl. a. BGHZ 175, 28, wonach auch die Klauselkontrolle nach §§ 13 AGBG bzw. 1 UKlaG keinen Rückabwicklungsanspruch begründet).
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