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   BGH, 13.02.2020 - IX ZR 140/19, IX ZR 141/19   

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https://dejure.org/2020,6032
BGH, 13.02.2020 - IX ZR 140/19, IX ZR 141/19 (https://dejure.org/2020,6032)
BGH, Entscheidung vom 13.02.2020 - IX ZR 140/19, IX ZR 141/19 (https://dejure.org/2020,6032)
BGH, Entscheidung vom 13. Februar 2020 - IX ZR 140/19, IX ZR 141/19 (https://dejure.org/2020,6032)
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Volltextveröffentlichungen (23)

  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 305c Abs 2 BGB, § 306 Abs 1 BGB, § 307 Abs 1 BGB, § 307 Abs 2 Nr 1 BGB, § 675 BGB

  • IWW

    §§ 667, ... 675 BGB, § 305c Abs. 1 BGB, § 310 Abs. 3 Satz 1 BGB, § 307 BGB, § 49b Abs. 2 BRAO, § 307 Abs. 1 Satz 2 BGB, § 306 Abs. 1 BGB, § 307 Abs. 1, Abs. 2 Nr. 1 BGB, § 4 Abs. 3 Satz 2 RVG, §§ 675, 667 BGB, §§ 387, 389 BGB, § 307 Abs. 3 Satz 1 BGB, § 307 Abs. 3 BGB, § 307 Abs. 1 BGB, § 34 RVG, § 3a RVG, §§ 305 ff BGB, § 3a Abs. 2 RVG, § 307 Abs. 1 Satz 1, Abs. 2 BGB, § 138 BGB, § 307 Abs. 2 Nr. 1 BGB, Art. 12 GG, § 13 RVG, § 42 Abs. 2 Satz 1 Halbsatz 2 GKG, § 23 Abs. 1 Satz 3 RVG, §§ 2, 9 ZPO, § 13 Satz 2 StBVV, § 8 Abs. 2 Satz 2 JVEG, § 13 StBVV, § 3 Abs. 1 BRAO, § 13 Abs. 2 StBVV, § 8 Abs. 2 JVEG, § 286 ZPO, § 559 Abs. 2 ZPO, § 305c Abs. 2 BGB

  • Betriebs-Berater

    Rechtsberatungsvertrag - unzulässige Klauseln in formularmäßiger Vergütungsvereinbarung

  • rewis.io

    Unangemessene Benachteiligung des Verbrauchers durch formularmäßige Vergütungsvereinbarung des Rechtsanwalts

  • dgbrechtsschutz.de PDF

    So nicht, Herr Rechtsanwalt!

  • grundeigentum-verlag.de(Abodienst, Leitsatz frei)

    Unwirksamkeit der Gebührenvereinbarung, unangemessen hohes Rechtsanwaltshonorar

  • Anwaltsblatt

    § 307 BGB, § 42 GKG 2004, § 3a RVG, § 4 RVG
    15-Minuten-Zeittaktklauseln im Verbrauchermandat sind unwirksam

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 12,79 €)

    Zur Frage, wann eine formularmäßige Vergütungsvereinbarung, welche eine Mindestvergütung des Rechtsanwalts in Höhe des Dreifachen der gesetzlichen Vergütung vorsieht, im Rechtsverkehr mit Verbrauchern unwirksam ist; Unwirksamkeit der formularmäßigen Vereinbarung eines ...

  • degruyter.com(kostenpflichtig, erste Seite frei)
  • Burhoff online

    Vergütungsvereinbarung, Mindestvergütung, Zeittaktklausel, Zulässigkeit, Verbraucher

  • Der Betrieb(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Zur Unwirksamkeit der formularmäßigen Vergütungsvereinbarung eines Rechtsanwalts

  • iurado.de (Kurzinformation und Volltext)

    Rechtsanwälte können nicht im 15 Minuten-Takt abrechnen

  • VersR (via Owlit)(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 307; BGB § 675; GKG § 42; RVG § 3a
    Eine formularmäßig vereinbarte 15-Minuten-Zeittaktklausel ist gem. § 307 BGB jedenfalls im Rechtsverkehr mit Verbrauchern unwirksam

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
  • rechtsportal.de

    Rechtsstreit um eine Vergütungsvereinbarung eines Rechtsanwalts; Wirksamkeit einer Mindestvergütungsvereinbarung in Höhe des Dreifachen der gesetzlichen Vergütung; Unangemessene Benachteiligung des Mandanten

  • wrp (Wettbewerb in Recht und Praxis)(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Zivilrecht/Berufsrecht: Formularmäßige Vergütungsvereinbarung

  • datenbank.nwb.de

    Unangemessene Benachteiligung des Verbrauchers durch formularmäßige Vergütungsvereinbarung des Rechtsanwalts

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Vereinbarung eines 15-Minuten-Takts ist unwirksam!

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Zur Inhaltskontrolle einer Vergütungsvereinbarung in Rechtsanwalts-AGB im Rechtsverkehr mit Verbrauchern

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (9)

  • beck-blog (Kurzinformation und Leitsatz)

    Guter Rat ist (zu) teuer!

  • beck-blog (Kurzinformation)

    Endlich mehr Klarheit bei der Zulässigkeit der Zeittaktklausel von 15 Minuten

  • beckmannundnorda.de (Kurzinformation)

    Unzulässige Klauseln gegenüber Verbrauchern in formularmäßiger Vergütungsvereinbarung eines Rechtsanwalts

  • lto.de (Pressebericht, 01.04.2020)

    Anwaltsvergütungsvereinbarung gekippt: Keine Anwaltsgebühren im 15-Minuten-Takt

  • Betriebs-Berater (Leitsatz)

    Rechtsberatungsvertrag - unzulässige Klauseln in formularmäßiger Vergütungsvereinbarung

  • Anwaltsblatt (Leitsatz und Entscheidungsanmerkung)

    § 307 BGB, § 675 BGB, § 42 GKG 2004, § 3a RVG, § 4 RVG
    15-Minuten-Zeittaktklauseln im Verbrauchermandat sind unwirksam

  • dgbrechtsschutz.de (Kurzinformation)

    So nicht, Herr Rechtsanwalt!

  • haufe.de (Kurzinformation)

    15-Minuten-Intervall in der Anwaltsvergütung gekippt, doch nicht alle Zeittaktklauseln

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Anwaltliche Vergütungsvereinbarung: Wann ist eine Vergütungsvereinbarung angreifbar?

Besprechungen u.ä. (3)

  • Burhoff online Blog (Entscheidungsbesprechung)

    Mindestvergütung und 15-Minuten-Zeittaktklausel: Was geht (nicht) formularmäßig in der Vergütungsvereinbarung?

  • Anwaltsblatt (Leitsatz und Entscheidungsanmerkung)

    § 307 BGB, § 675 BGB, § 42 GKG 2004, § 3a RVG, § 4 RVG
    15-Minuten-Zeittaktklauseln im Verbrauchermandat sind unwirksam

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Keine Abrechnung im 15-Minuten-Takt! (IBR 2020, 273)

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BGHZ 224, 350
  • NJW 2020, 1811
  • ZIP 2020, 716
  • MDR 2020, 570
  • VersR 2020, 1046
  • WM 2020, 1682
  • MIR 2020, Dok. 025
  • DB 2020, 784
  • AnwBl 2020, 303
  • AnwBl Online 2020, 604
 
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Wird zitiert von ... (40)

  • BGH, 23.07.2020 - I ZR 119/19

    Haftung eines Frachtführers für Diebstahl des in seiner Obhut stehenden

    ee) Da die kundenfreundlichste Auslegung von Satz 1 der Klausel 5.3 bereits dazu führt, dass im Ergebnis die gesetzlichen Regelungen anzuwenden sind, kann offenbleiben, ob der Satz 1 der Klausel 5.3 bei der kundenfeindlichsten Auslegung unwirksam ist (vgl. dazu BGH, Urteil vom 20. Oktober 2015 - XI ZR 166/14, BGHZ 207, 176 Rn. 19; Urteil vom 13. Februar 2020 - IX ZR 140/19, NJW 2020, 1811 Rn. 45, zur Veröffentlichung in BGHZ bestimmt, jeweils mwN) und daher an seine Stelle gemäß § 306 Abs. 2 BGB die gesetzlichen Vorschriften treten.
  • BGH, 29.10.2020 - IX ZR 264/19

    Keine gesonderte Geschäftsgebühr für eine außergerichtliche Tätigkeit bei

    Revisionsrechtlich nachprüfbar ist weiter, ob der Tatrichter zu hohe Anforderungen an den Grad der richterlichen Überzeugung gestellt hat (BGH, Urteil vom 13. Februar 2020 - IX ZR 140/19, NJW 2020, 1811 Rn. 39).
  • OLG Karlsruhe, 13.01.2023 - 3 U 46/21

    Auslagen, Honorarvereinbarung

    (1) Die vereinbarten Stundensätze - 480 EUR für einen Partner oder Counsel und 350 EUR für einen Associate - halten sich, wenn auch im oberen Bereich, jedenfalls bezogen auf Großkanzleien noch im Rahmen des Üblichen und Angemessenen (vgl. BeckOK RVG/v. Seltmann, 55. Ed. 1.12.2021, RVG § 3a Rn. 40, 41: zwischen 150 und 500 EUR je nach Schwierigkeit und Spezialisierung; OLG Düsseldorf, Beschluss vom 23.11.2021 - I-24 U 355/20, juris Rn. 9 unter bestimmten Voraussetzungen bis zu 1.000 EUR; vgl. auch BGH, Urteil vom 13.02.2020 - IX ZR 140/19, BGHZ 224, 350-370, juris Rn. 24: ein Honorar von 290 EUR pro Stunde gegenüber Verbraucher in einem Kündigungsrechtsstreit wurde nicht beanstandet; vgl. auch die Erhebungen in AnwBl 2006, S. 473, 474, die schon damals einen durchschnittlichen variablen Stundensatz bei Sozietäten mit mehr als 20 Anwälten von bis zu 335 EUR ergaben).

    Die findet sich bei Rechtsanwälten aber im RVG, auch wenn dieses in § 3a RVG Honorarvereinbarungen zulässt (BGH, Urteil vom 13.03.2020 - IX ZR 140/19, BGHZ 224, 350370 juris Rn. 10 ff.).

    Eine unangemessene Benachteiligung ist gemäß § 307 Abs. 2 Nr. 1 BGB im Zweifel anzunehmen, wenn eine Bestimmung mit wesentlichen Grundgedanken der gesetzlichen Regelung, von der abgewichen wird, nicht zu vereinbaren ist (BGH, Urteil vom 13.02.2020 - IX ZR 140/19, BGHZ 224, 350-370, juris Rn. 16).

    3 U 46/21 Streitwerten unter Umständen schon aus der Überschreitung der gesetzlichen Gebühren auf ein auffälliges oder besonders grobes Missverhältnis geschlossen werden, wenn die Tätigkeit des Anwalts bereits durch die gesetzlichen Gebühren angemessen abgegolten wäre (BGH, Urteil vom 13.02.2020 - IX ZR 140/19, BGHZ 224, 350-370, juris Rn. 16; BGH, Urteil vom 10.11.2016 - IX ZR 119/14, juris Rn. 20).

    des Stundenhonorars auf die gesetzlichen Gebühren hat der Bundesgerichtshof dagegen nicht für erforderlich gehalten (vgl. BGH, Urteil vom 13.02.2020 - IX ZR 140/19, BGHZ 224, 350-370, juris Rn. 24).

    Hier zeige sich erneut die einseitige Bevorzugung des Interesses des Rechtsanwalts an einer möglichst hohen Vergütung unter Missachtung der Interessen des Mandanten, nicht mehr als eine angemessene Vergütung für die Dienste des Rechtsanwalts bezahlen zu müssen (BGH, Urteil vom 13.02.2020 - IX ZR 140/19, BGHZ 224, 350-370, juris Rn. 34) Vorliegend ist allerdings ein Zeittakt von 1/10 Stunden vereinbart worden.

    Grundsätzlich gilt der Maßstab des § 286 ZPO (BGH, Urteil vom 13.02.2020 - IX ZR 140/19, BGHZ 224, 350-370, juris Rn. 37).

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