Rechtsprechung
   BGH, 13.06.2006 - XI ZR 94/05   

Volltextveröffentlichungen (13)

  • Judicialis
  • Jurion

    Zeitlicher Anwendungsbereich der Widerrufsregelungen für Verbraucherverträge; Spezialität von Art. 229 § 9 Einführungsgesetz zum Bürgerlichen Gesetzbuche (EGBGB) zu Art. 229 § 5 S. 2 EGBGB; Möglichkeit des Widerrufs eines Darlehensvertrages aus dem Jahr 1996

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Haustürwiderrufsrecht nach OLGVertrÄndG nur für nach dem 1.8.2002 abgeschlossene Verbraucherverträge

  • nwb

    EGBGB Art. 229 § 5 Satz 2, Art. 229 § 9; BGB § 312, § 355, § 495 Abs. 1 (in der seit dem 1. August 2002 geltenden Fassung)

  • grundeigentum-verlag.de(Abodienst, Leitsatz frei)

    Widerrufsfrist für Haustürgeschäfte; Verbraucherverträge; Schuldrechtsmodernisierung; Übergangsrecht; Schrottimmobilien; Immobilienkauf; Immobilienfinanzierung; Vertragsanbahnung

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 11,50 €)

    Keine Anwendung der durch das OLG-Vertretungsänderungsgesetz eingeführten Widerrufsregelungen für Verbraucherverträge auf vor dem 1. August 2002 abgeschlossene Haustürgeschäfte und auf andere vor dem 1. November 2002 entstandene Schuldverhältnisse

  • FIS Money Advice (Volltext/Auszüge)
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Widerruf von Haustürgeschäften nach der Neuregelung des Widerrufs von Verbraucherverträgen

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Widerrufsregelungen für Verbraucherverträge

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (3)

  • raschlosser.com (Kurzinformation)

    Widerruf alter Verträge

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Widerruf alter Verträge

  • zbb-online.com (Leitsatz)

    EGBGB Art. 229 § 5 Satz 2, § 9; BGB §§ 312, 355, 495 Abs. 1
    Haustürwiderrufsrecht nach OLGVertrÄndG nur für nach dem 1. 8. 2002 abgeschlossene Verbraucherverträge

Besprechungen u.ä. (2)

  • ewir-online.de(Leitsatz frei, Besprechungstext 3,90 €) (Entscheidungsbesprechung)

    EGBGB Art. 229 § 9; BGB §§ 312, 355, 495 Abs. 1
    Haustürwiderrufsrecht nach OLGVertrÄndG nur für nach dem 1. 8. 2002 abgeschlossene Verbraucherverträge

  • WuB Entscheidungsanmerkungen zum Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb 11,50 €) (Entscheidungsbesprechung)

    Keine Anwendung der §§ 495 Abs. 1 bzw. 312, 355 BGB n.F. auf den Widerruf von Dauerschuldverhältnissen aus der Zeit vor der Schuldrechtsreform

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2006, 3349
  • ZIP 2006, 1942
  • MDR 2007, 97 (Ls.)
  • NZM 2006, 909
  • VersR 2007, 503
  • WM 2006, 1995
  • BB 2006, 2269



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Wird zitiert von ... (34)  

  • BGH, 12.07.2016 - XI ZR 501/15  

    Zur angeblich rechtsmissbräuchliche Ausübung eines Verbraucherwiderrufsrechts

    Vielmehr blieb das im Zeitpunkt des Entstehens des Schuldverhältnisses geltende und die Widerruflichkeit der Verbrauchervertragserklärung regelnde Recht unbeschadet dieser Vorschrift über den 31. Dezember 2002 hinaus maßgeblich (vgl. Senatsurteil vom 13. Juni 2006 - XI ZR 94/05, WM 2006, 1995 Rn. 10 ff., 14 f.).
  • BGH, 28.06.2011 - XI ZR 349/10  

    Haustürgeschäft: Verwendung einer nicht der Musterbelehrung entsprechenden

    a) Allerdings ist gemäß § 355 Abs. 2 Satz 2 BGB i.V.m. Art. 229 § 9 Abs. 2 EGBGB eine nachträgliche Widerrufsbelehrung auch in Bezug auf - wie hier - vor dem Inkrafttreten des Schuldrechtsmodernisierungsgesetzes vom 26. November 2001 (BGBl. I S. 3138) geschlossene Altverträge möglich (Senatsurteile vom 13. Juni 2006 - XI ZR 94/05, WM 2006, 1995 Rn. 13 und vom 26. Oktober 2010 - XI ZR 367/07, WM 2011, 23 Rn. 25 mwN).
  • BGH, 24.03.2009 - XI ZR 456/07  

    Vermutung der Ursächlichkeit einer Haustürsituation für

    Ob sich der Darlehensnehmer auch bei einem größeren zeitlichen Abstand zwischen der mündlichen Verhandlung und dem Vertragsschluss durch einen Verstoß gegen § 1 HWiG in einer Lage befindet, in der er in seiner Entscheidungsfreiheit beeinträchtigt ist (BGHZ 123, 380, 393 m.w.N.), ist eine Frage der Würdigung des Einzelfalls (st. Rspr. u.a. Senatsurteile vom 13. Juni 2006 - XI ZR 94/05, WM 2006, 1995, Tz. 15 und vom 18. November 2008 - XI ZR 157/07, Tz. 22 m.w.N.).

    Er hat lediglich Berufungsurteile, in denen bei einem Abstand von drei Wochen und weiter hinzutretenden konkreten Umständen aufgrund einer Einzelfallwürdigung die Kausalität verneint worden ist, rechtlich nicht beanstandet, so beispielsweise, wenn zwischen der Haustürsituation und dem Abschluss des Darlehensvertrages eine notarielle Beurkundung des Treuhandangebotes erfolgt ist (vgl. Senatsurteil vom 13. Juni 2006 - XI ZR 94/05, WM 2006, 1995, Tz. 15).

  • BGH, 26.10.2010 - XI ZR 367/07  

    Finanzierter Fondsbeitritt im Haustürgeschäft: Voraussetzungen für die Wertung

    Die Indizwirkung für die Kausalität nimmt allerdings mit zunehmendem zeitlichen Abstand ab und kann nach einer gewissen Zeit ganz entfallen (Senatsurteile vom 16. Januar 1996 - XI ZR 116/95, BGHZ 131, 385, 392, vom 9. Mai 2006 - XI ZR 119/05, WM 2006, 1243 Rn. 14, vom 13. Juni 2006 - XI ZR 94/05, WM 2006, 1995 Rn. 15, vom 18. November 2008 - XI ZR 157/07, BeckRS 2008, 26951 Rn. 22 und vom 24. März 2009 - XI ZR 456/07, WM 2009, 1028 Rn. 17).
  • BGH, 24.11.2009 - XI ZR 260/08  

    Widerrufsrecht eines Darlehensnehmers nach dem Haustürwiderrufsgesetz ( HWiG )

    Das einem Darlehensnehmer nach dem Haustürwiderrufsgesetz zustehende Widerrufsrecht erlischt nicht gemäß § 2 Abs. 1 Satz 4 HWiG, wenn die vollständige Ablösung des Darlehens erst ab dem 1. Januar 2003 erfolgt ist (Abgrenzung zu dem Senatsurteil vom 13. Juni 2006 - XI ZR 94/05, WM 2006, 1995).

    Diese Überleitungsvorschrift ist zwar lex specialis zu Art. 229 § 5 Satz 2 EGBGB (Senatsurteil vom 13. Juni 2006 - XI ZR 94/05, WM 2006, 1995).

  • BGH, 04.04.2017 - II ZR 179/16  

    Überleitungsvorschrift als speziellere Regelung hinsichtlich Verdrängung einer

    aa) Zwar ist Art. 229 § 9 EGBGB für die dort genannten Vorschriften lex specialis zu Art. 229 § 5 Satz 2 EGBGB (vgl. BGH, Urteil vom 13. Juni 2006 - XI ZR 94/05, ZIP 2006, 1942 Rn. 8 ff.; Urteil vom 24. November 2009 - XI ZR 260/08, ZIP 2010, 70 Rn. 17).

    Anderes ergibt sich auch nicht aus dem vom Berufungsgericht in diesem Zusammenhang angeführten Urteil des XI. Zivilsenats des Bundesgerichtshofs vom 13. Juni 2006 (XI ZR 94/05, ZIP 2006, 1942 Rn. 10).

  • BGH, 10.07.2007 - XI ZR 243/05  

    Aufklärungspflichten der finanzierenden Bank bei einem Fondserwerb; Kausalität

    Ob die Haustürsituation für den Abschluss des Vertrages jedenfalls mitursächlich war, ist eine Frage der Würdigung des konkreten Einzelfalles, die jeweils dem Tatrichter obliegt und die deshalb in der Revisionsinstanz grundsätzlich nur beschränkt überprüft werden kann (Senatsurteile vom 9. Mai 2006 - XI ZR 119/05, WM 2006, 1243, 1244, Tz. 14 und vom 13. Juni 2006 - XI ZR 94/05, WM 2006, 1995, 1997, Tz. 15 m.w.Nachw.).
  • BGH, 18.12.2007 - XI ZR 76/06  

    Wirksamkeit eines außergerichtlichen Vergleichs; Heilung eines in dem Vergleich

    Ob eine - vorliegend unterstellte - Haustürsituation bei Unterzeichnung des Zeichnungsscheins im Jahr 1993 für den Abschluss des Vergleichs im Jahr 1999 mitursächlich war, ist eine Frage der Würdigung des konkreten Einzelfalles, die jeweils dem Tatrichter obliegt und die deshalb in der Revisionsinstanz grundsätzlich nur beschränkt überprüft werden kann (Senatsurteile vom 9. Mai 2006 - XI ZR 119/05, WM 2006, 1243, 1244, Tz. 14, vom 13. Juni 2006 - XI ZR 94/05, WM 2006, 1995, 1997, Tz. 15 und vom 10. Juli 2007 - XI ZR 243/05, WM 2007, 1831, 1832, Tz. 11 m.w.Nachw.).
  • BGH, 22.01.2008 - XI ZR 6/06  

    Aufklärungspflichten der finanzierenden Bank

    Ob sich der Darlehensnehmer auch bei einem größeren zeitlichen Abstand zwischen der mündlichen Verhandlung und dem Vertragsschluss durch einen Verstoß gegen § 1 HWiG a.F. in einer Lage befindet, in der er in seiner Entschließungsfreiheit beeinträchtigt ist (Senat BGHZ 123, 380, 393 m.w.Nachw.), ist eine Frage der Würdigung des Einzelfalls (Senat, Urteile vom 21. Januar 2003 - XI ZR 125/02, WM 2003, 483, 484, vom 18. März 2003 - XI ZR 188/02, WM 2003, 918, 920 f., vom 20. Mai 2003 - XI ZR 248/02, WM 2003, 1370, 1372 und vom 13. Juni 2006 - XI ZR 94/05, WM 2006, 1995, 1996 f. Tz. 15).

    Dass das Berufungsgericht bei seiner Würdigung die zwischen der Haustürsituation und dem Abschluss des Darlehensvertrages erfolgte notarielle Beurkundung des Angebots zum Abschluss des Treuhand- und Geschäftsbesorgungsvertrages berücksichtigt hat, begegnet ebenfalls keinen rechtlichen Bedenken (vgl. Senat, Urteile vom 20. Mai 2003 - XI ZR 248/02, WM 2003, 1370, 1372 und vom 13. Juni 2006 - XI ZR 94/05, WM 2006, 1995, 1997 Tz. 15).

  • OLG Stuttgart, 20.11.2006 - 6 U 23/06  

    Haftung beim finanzierten Immobilienfondsbeitritt: Zur Haustürsituation beim

    Die Regelung des Art. 229 § 5 Satz 2 EGBGB, die für Dauerschuldverhältnisse und daher auch für Darlehensverträge ab dem 1. Januar 2003 die Anwendung des neuen Schuldrechts anordnet, gilt nicht für den Entstehungstatbestand (BGH, Urteil vom 13. Juni 2006 - XI ZR 94/05; Palandt-Grüneberg, BGB, 65. Aufl., Vorm. vor § 355 BGB Rn. 6; Palandt-Heinrichs, BGB, 65. Aufl., Art. 229 EGBGB, § 5 Rn. 3, 5 u. 7).

    Die Umstände des Zustandekommens eines Vertrages in einer Haustürsituation und ein sich hieraus ergebendes Widerrufsrecht und die Voraussetzungen seines Erlöschens zählen zu den Entstehungsvoraussetzungen (BGH, Urteil vom 13. Juni 2006 - XI ZR 94/05; Senatsurteile vom 14. März 2005 - 6 U 203/04, vom 25. März 2005 - 6 U 206/04 sowie vom 6. Dezember 2005 - 6 U 102/05).

    Neue Widerrufsrechte für Altfälle sind durch das Überleitungsrecht nicht geschaffen worden (BGH, Urteil vom 13. Juni 2006 - XI ZR 94/05).

    Ein enger zeitlicher Zusammenhang zwischen den mündlichen Verhandlungen i.S.v. § 1 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 HaustürWG und der Vertragserklärung wird für den Nachweis des Kausalzusammenhangs vom Gesetz nicht gefordert (vgl. statt aller BGH, Urteil vom 13. Juni 2006 - XI ZR 94/05 m.w.N.).

  • BGH, 22.01.2008 - XI ZR 3/06  

    Aufklärungspflichten der finanzierenden Bank

  • BGH, 18.11.2008 - XI ZR 157/07  

    Aufklärungspflichten der kreditgebenden Bank im Rahmen von steuersparenden

  • BGH, 22.01.2008 - XI ZR 16/06  

    Aufklärungspflichten der finanzierenden Bank

  • BGH, 22.01.2008 - XI ZR 34/06  

    Aufklärungspflichten der finanzierenden Bank

  • OLG Dresden, 25.04.2007 - 12 U 2211/06  

    Fortwirken Haustürsituation

  • OLG Frankfurt, 13.05.2015 - 15 U 122/08  

    Begründung einer Bürgschaftsverpflichtung

  • LG Paderborn, 27.03.2009 - 2 O 480/07  
  • OLG Stuttgart, 08.07.2008 - 6 U 274/06  

    Haustürgeschäft: Erlöschen des Widerrufsrechts nach beiderseits vollständiger

  • BGH, 17.06.2008 - XI ZR 79/07  

    Haftung der finanzierenden Bank im Rahmen eines Erwerbs einer Immobilie zur

  • OLG Düsseldorf, 30.09.2009 - 6 U 94/08  

    Aufklärungspflichten der kreditgebenden Bank bei steuersparenden Bauherren-,

  • OLG Celle, 02.02.2012 - 8 U 125/11  

    Lebensversicherungsvertrag: Widerrufsrecht nach Vertragsbeendigung; Vereinbarkeit

  • OLG Frankfurt, 24.02.2010 - 9 U 86/08  

    Kreditfinanzierter Erwerb einer Immobilie zu Steuersparzwecken;

  • OLG Koblenz, 29.05.2009 - 10 U 505/08  

    Bankenhaftung beim finanzierten Immobilienerwerb zu Kapitalanlagezwecken;

  • OLG Frankfurt, 07.08.2015 - 19 U 5/15  

    Wirksamkeit einer Widerrufsbelehrung nach § 14 Abs. 1 BGB-InfoV bei marginalen

  • OLG Brandenburg, 31.01.2007 - 3 W 67/05  

    Bankdarlehen: Anspruch auf Rückabwicklung eines zur Kaufpreisfinanzierung einer

  • OLG Koblenz, 18.01.2007 - 6 U 758/06  

    Investmentgeschäft: Kreditfinanzierter Beitritt zu einem geschlossenen

  • LG Siegen, 25.11.2013 - 1 O 216/12  

    Policenmodell

  • OLG Stuttgart, 28.04.2009 - 6 U 227/08  

    Verbraucherdarlehensvertrag zur Finanzierung einer Beteiligung an einem

  • OLG Brandenburg, 08.07.2009 - 4 U 152/08  

    Verbraucherdarlehensvertrag: Widerruf nach Ablauf der Widerrufsfrist; Fristbeginn

  • OLG Brandenburg, 08.10.2008 - 4 U 17/06  

    Finanzierter Immobilienerwerb: Einwand des Widerrufs des Darlehensvertrages nach

  • KG, 16.06.2016 - 8 U 76/15  
  • OLG Frankfurt, 25.11.2011 - 24 U 147/11  

    Anforderungen an eine Widerrufsbelehrung nach § 355 BGB und Fristbeginn

  • AG Gießen, 22.10.2015 - 41 C 231/15  

    Rückforderung von Vorfälligkeitsentschädigungen nach Widerruf eines

  • LG Essen, 28.09.2011 - 11 O 363/10  

    Widerruf der Gewährung eines Darlehens i.R.e. Rückzahlungsanspruchs und Erwerbs

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