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   BGH, 13.07.1972 - III ZR 29/70   

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https://dejure.org/1972,1321
BGH, 13.07.1972 - III ZR 29/70 (https://dejure.org/1972,1321)
BGH, Entscheidung vom 13.07.1972 - III ZR 29/70 (https://dejure.org/1972,1321)
BGH, Entscheidung vom 13. Juli 1972 - III ZR 29/70 (https://dejure.org/1972,1321)
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Volltextveröffentlichungen (2)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Enteignungsbeschluß - Enteignungsbeschluß Teil B - Klage gegen Bundesrepublik - Rechtsmittelbelehrung - Entschädigung - Ausgleichszahlung - Entschädigungshöhe - Höhe der Entschädigung - Höhe der Ausgleichszahlung - Klagegegner - Hinweis auf Klagegegner - ...

Papierfundstellen

  • NJW 1972, 1862
  • MDR 1973, 122
  • VersR 1972, 1080
  • WM 1972, 1128
 
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Wird zitiert von ... (14)

  • BGH, 08.06.1988 - IVb ZR 92/87

    Klage auf Vornahme eines Zugewinnausgleichs - Eintritt der Verjährung -

    Als geringfügig in diesem Sinn hat der Bundesgerichtshof in der Regel Zustellungsverzögerungen bis zu 14 Tagen angesehen (12 Tage: Urteile vom 25. Februar 1971 a.a.O. S. 892 undvom 13. Juli 1972 - III ZR 29/70 = VersR 1972, 1080, 1081; 14Tage:Urteil vom 10. Juni 1970 - IV ZR 1086/68 = VersR 1970, 1045; vgl. auchUrteil vom 1. Oktober 1986 - IVa ZR 108/85 = BGHR ZPO § 270 Abs. 3 demnächst 1).

    Soweit Zustellungsverzögerungen darauf beruhen, daß der Kläger den Beklagten unrichtig bezeichnet oder seine Anschrift falsch angegeben hat (Urteile vom 13. Juli 1972 - III ZR 29/70 = VersR 1972, 1080 undvom 7. April 1983 - III ZR 140/81 - a.a.O. S. 661, 663: Unzutreffende Vertretungsbehörde im Enteignungsverfahren genannt;Urteil vom 25. Februar 1971 - VII ZR 181/69 = NJW 1971, 891: Falsche Anschrift angegeben), hat der Bundesgerichtshof die Zeitdauer der Verzögerung allerdings - erst - von der zunächst versuchten, fehlgeschlagenen Zustellung an gerechnet und die Frage, ob die spätere erfolgreiche Zustellung noch "demnächst" erfolgte, danach beantwortet, um welche Zeitspanne die Klagezustellung durch die Nachlässigkeit des Klägers hinausgeschoben wurde; die erste Zustellung war dabei jeweils "demnächst" im Sinne von § 270 Abs. 3 ZPO ausgeführt worden.

  • BGH, 07.04.1983 - III ZR 140/81

    Entschädigungsleistungen für die Enteignung eines Grundstücks - Ablauf der

    Auch bei der Rechtsmittelbelehrung des § 48 Abs. 1 Satz 4 LBG - soweit es um die Höhe der Entschädigung geht - hat der Senat einen Hinweis auf die Körperschaft, gegen die die Klage zu richten ist, für entbehrlich gehalten (s. Senatsurteil vom 13. Juli 1972 - III ZR 29/70 = WM 1972, 1128 = LM Nr. 16 z. § 268 ZPO; Redeker/von Oertzen VwGO 7. Aufl. § 58 Rdn. 7; Klinger VwGO 2. Aufl. § 58 C 1 b; s. auch Senatsurteil vom 17. März 1983 - III ZR 154/81 - zu § 13 StrEG).

    Auch bei der Auslegung von Prozeßerklärungen ist der wirkliche Wille zu erforschen und nicht am buchstäblichen Sinn des Ausdrucks zu haften (Senatsurteil vom 13. Juli 1972 - III ZR 29/70 = WM 1972, 1128 = LM Nr. 36 z. § 268 ZPO m.w.Nachw.).

    Diese vom Senat schon wiederholt (zu § 261 b Abs. 3 ZPO, der mit § 270 Abs. 3 ZPO n.F. übereinstimmt) ausgesprochenen Grundsätze (vgl. die Senatsurteile in VersR 1974, 1106; 1968, 1062; WM 1972, 1128 und 1129; zuletzt Urteil vom 17. März 1983 - III ZR 154/81) stehen im Einklang mit der Rechtsprechung der übrigen Zivilsenate des Bundesgerichtshofs (vgl. BGH Urteile vom 25. Februar 1971 - VII ZR 181/69 = Warn 1971 Nr. 49 = NJW 1971, 891).

  • BGH, 18.11.2004 - III ZR 97/03

    Anforderungen an die Bezeichnung der beklagten öffentlich-rechtlichen

    Vielmehr handelte es sich, was der Senat uneingeschränkt nachzuprüfen hat (vgl. Senatsurteil BGHZ 4, 328, 334), auch bei voller Würdigung des berechtigten Anliegens, daß im Zivilprozeß die Parteien klar und eindeutig zu bezeichnen sind, um eine bloße der Beklagten und dem Gericht erkennbare ungenaue Parteibezeichnung, die - wie hier auch durch den Schriftsatz der Kläger vom 30. Juli 2001 geschehen - jederzeit berichtigt werden konnte (vgl. Senatsurteil vom 13. Juli 1972 - III ZR 29/70 = WM 1972, 1128; BGH, Urteil vom 12. Oktober 1987 - II ZR 21/87 = NJW 1988, 1585, 1587).
  • BGH, 16.12.1997 - VI ZR 279/96

    Anforderungen an den Inhalt der Berufungsbegründung bei Parteiwechsel auf der

    Zwar ist für die Frage, wen ein Kläger in Anspruch nehmen will, auf den objektiv erkennbaren Inhalt seiner Erklärung aus der Sicht der Empfänger (Gericht und Gegner) abzustellen (ständige Rechtsprechung; vgl. BGH, Urteile vom l3. Juli 1972 - III ZR 29/70 - WM 1972, 1128; vom 24. November 1980 - VII ZR 208/79 - aaO S. 1454 und vom 12. Oktober 1987 - II ZR 21/87 - NJW 1988, 1585, 1587; Beschlüsse vom 28. März 1995 - X ARZ 255/95 - aaO S. 765 und vom 7. November 1995 - VI ZB 12/95 - NJW 1996, 320 f.).
  • OLG Schleswig, 29.01.2013 - 16 W 6/13

    Zivilverfahren: Rubrumberichtigung bei falscher Parteibezeichnung

    Er greift auch dann, wenn statt der richtigen Bezeichnung irrtümlich die Bezeichnung einer tatsächlich existierenden anderen Person gewählt wird, solange nur aus dem Inhalt der Klagschrift und etwaiger Anlagen unzweifelhaft deutlich wird, welche Partei tatsächlich gemeint ist (BGH NJW 2011, 1453, Rn. 11 nach Juris; BGH VersR 1972, 1080).

    Von einer einfachen Rubrumsberichtigung und nicht einem gewillkürten Parteiwechsel geht auch der Bundesgerichtshof in einem vergleichbaren Fall aus, in dem versehentlich der Präsident des Verwaltungsbezirks und nicht - wie es materieller Rechtslage entsprach - die Bundesrepublik Deutschland als Partei bezeichnet war (BGH VersR 1972, 1080.).

  • OLG München, 12.03.2009 - 1 U 2709/07

    Arzthaftung: Rubrumsberichtigung bei Bezeichnung einer nicht rechtsfähigen Klinik

    So richtet sich beispielsweise bei unternehmens- (betriebs-) bezogenen Handeln im Zweifel die Klage gegen den hinter der Falschbezeichnung stehenden wahren Rechtsträger (BGHZ 91, 152), auch hat der BGH es als unschädlich angesehen, dass bei einer Klage auf Enteignungsentschädigung fälschlicherweise als Beklagter der Präsident eines Verwaltungsbezirkes, der grundsätzlich das Land vertritt, anstelle der Bundesrepublik bezeichnet war (BGH WM 72, 1128).
  • BGH, 17.03.1983 - III ZR 154/81

    Beginn der Klagefrist; Rechtsfolgen verzögerter Zustellung der Klage

    In der Rechtsprechung ist jedoch anerkannt, daß ein solches Verschulden der Partei dann nicht schadet, wenn es nur zu einer so geringfügigen Verzögerung führt, daß die Gegenseite dadurch nicht unbillig belastet wird (vgl. Senatsurteilevom 13. Juli 1972 - III ZR 29/70 = NJW 1972, 1862 undvom 24. Juni 1974 - III ZR 105/72 = VersR 1974, 1106, jeweils m.w.Nachw.).
  • OLG Celle, 08.11.2012 - 13 Verg 7/12

    Vergabenachprüfungsverfahren: Auslegung eines gegen die Bundesrepublik

    23 (1) Auch bei der Auslegung von Prozesserklärungen ist allerdings der wirkliche Wille zu erforschen und nicht am buchstäblichen Sinn des Ausdrucks zu haften (vgl. BGH, Urteil vom 13. Juli 1972 - III ZR 29/70, juris Rn. 16).
  • KG, 23.05.2005 - 8 U 234/04

    Mietvertrag mit einer ausländischen Botschaft über Räume: Abgrenzung zwischen

    So hat der Kläger Zustellungsverzögerungen zu vertreten, die darauf zurückzuführen sind, dass der Kläger den Beklagten unrichtig bezeichnet oder seine Anschrift falsch angegeben hat (BGH VersR 1972, 1080; OLG Karlsruhe a.a.O.).
  • OLG Hamm, 03.07.2009 - 11 U 25/09

    Unbegründetheit der Klage eines Krankenhausarztes wegen der eingeschränkten

    Allerdings ist nach der Rechtsprechung des BGH (NJW-RR 1995, 764; VersR 1972, 1080; NJW 1962, 1390; NJW 1952, 545; vgl. hierzu auch Zöller-Vollkommer, ZPO, Vor § 50 Rn. 7) auch die Parteibezeichnung in einer Klageschrift der Auslegung zugänglich, die dabei nicht am buchstäblichen Sinn des Ausdrucks zu haften, sondern den wirklichen Willen der Prozesserklärung zu erforschen hat (BGH VersR 1972, 1080; NJW 1962, 1390), da bei unrichtiger äußerer Bezeichnung grundsätzlich die (Rechts-)Person als Partei angesprochen ist, die durch die Parteibezeichnung betroffen sein soll (BGH NJW-RR 1995, 764; NJW 1983, 2448; MDR 1978, 307; NJW 1952, 545; unlängst noch Senat, Urteil vom 24.04.2009 -I-11 U 33/08-).
  • OLG Köln, 03.06.1998 - 5 U 41/98

    Voraussetzungen für eine Rubrumsberichtigung

  • LG Leipzig, 08.02.2006 - 15 O 3093/05
  • OLG Jena, 26.09.2013 - 9 Verg 4/13

    Zulässigkeit der Berichtigung des Passivrubrums einer Entscheidung im

  • OLG Köln, 12.01.1998 - 5 U 86/97
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