Rechtsprechung
   BGH, 13.09.2006 - IV ZR 133/05   

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Zitiervorschläge

https://dejure.org/2006,2188
BGH, 13.09.2006 - IV ZR 133/05 (https://dejure.org/2006,2188)
BGH, Entscheidung vom 13.09.2006 - IV ZR 133/05 (https://dejure.org/2006,2188)
BGH, Entscheidung vom 13. September 2006 - IV ZR 133/05 (https://dejure.org/2006,2188)
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Volltextveröffentlichungen (10)

  • Judicialis
  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Homologe Invitro-Fertilisation als medizinisch notwendige Heilbehandlung i. S. d. § 1 Absatz 2 Seite 1 der Musterbedingungen 1994 des Verbandes der privaten Krankenversicherung für die Krankheitskosten- und Krankenhaustagegeldversicherungen (MB/KK 94) wenn schon zwei gemeinsame Kinder vorhanden sind

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    AVB § 1 (1) lit. a, (2) S. 1
    Eintrittspflicht der privaten Krankenversicherung bei Fertilitätsstörungen beider Ehegatten

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

Besprechungen u.ä.

  • IWW (Entscheidungsbesprechung)

    Private Krankenversicherung - Keine Linderung organisch bedingter Sterilität durch die Geburt eines oder mehrerer Kinder

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2006, 3560
  • FamRZ 2006, 1750
  • VersR 2006, 1673
 
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Wird zitiert von ... (17)

  • BFH, 16.12.2010 - VI R 43/10

    Aufwendungen für heterologe künstliche Befruchtung als außergewöhnliche

    Denn die Fortpflanzungsfähigkeit ist für Ehepartner, die sich in Ausübung ihres Selbstbestimmungsrechts gemeinsam für ein eigenes Kind entscheiden, eine biologisch notwendige Körperfunktion (BFH-Urteil in BFHE 188, 566, BStBl II 1999, 761; FG Düsseldorf, Urteil vom 11. August 2003  7 K 3527/02 E, EFG 2003, 1786; FG München, Urteil vom 20. Mai 2009  10 K 2156/08, EFG 2009, 1462; BVerwG-Urteil vom 27. November 2003  2 C 38.02, BVerwGE 119, 265; BGH-Urteile vom 17. Dezember 1986 IVa ZR 78/85, BGHZ 99, 228, und vom 13. September 2006 IV ZR 133/05, Neue Juristische Wochenschrift --NJW-- 2006, 3560; Verwaltungsgerichtshof --VGH-- Baden-Württemberg, Beschluss vom 28. Oktober 2005  4 S 2627/04, Neue Zeitschrift für Verwaltungsrecht - Rechtsprechung-Report --NVwZ-RR-- 2006, 202; VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 29. Juni 2009  4 S 1028/07, juris; Verwaltungsgericht Berlin, Urteil vom 11. September 2007  28 A 274.05, juris).
  • BSG, 03.03.2009 - B 1 KR 12/08 R

    Krankenversicherung - künstliche Befruchtung - Leistungsausschluss bei

    Dass der BGH für den Bereich der PKV die Leistungspflicht des privaten Krankenversicherungsunternehmens nach dem dort geltenden Vertragsrecht erst verneint, wenn die Erfolgsaussicht weniger als 15 % beträgt (BGHZ 164, 122 = NJW 2005, 3782; ebenso BGH NJW 2006, 3560), ist in diesem Zusammenhang ohne Belang.
  • BGH, 15.09.2010 - IV ZR 187/07

    Private Krankenversicherung: Nachweis des Vorliegens einer Krankheit beim Streit

    Sind beide Ehepartner privat krankenversichert, erwirbt insoweit jeder von ihnen für die Linderung seiner Fertilitätsstörung einen Kostenerstattungsanspruch gegen seinen Krankenversicherer (vgl. zum Ganzen Senatsurteil vom 13. September 2006 - IV ZR 133/05 - VersR 2006, 1673 Tz. 15 f.).
  • LG Dortmund, 10.04.2008 - 2 O 11/07
    Die Aufwendungen für diese nach inzwischen gefestigter Rechtsprechung (vgl. BGH, VersR 2006, 1673 = NJW 2006, 3560; VersR 2004, 588; OLG Hamm, Urteil vom 27.04.2007 - 20 U 189/05) medizinisch notwendige Heilbehandlung sind von dem privaten Krankheitskostenversicherer grundsätzlich zu erstatten.

    Es weist aber selbst darauf hin, dass, sollten die medizinischen Maßnahmen zur Herbeiführung einer Schwangerschaft der Beseitigung einer Krankheit dienen - was im System der privaten Krankenversicherung nach ständiger höchstrichterlicher Rechtsprechung (vgl. BGH, NJW 2006, 3560; BGHZ 158, 166, 171 = NJW 2004, 1658; BGHZ 99, 228, 231 = NJW 1987, 703) der Fall ist -, die Beschränkung auf Verheiratete eine sachlich nicht gerechtfertigte und damit verfassungswidrige Ungleichbehandlung bedeuten würde (vgl. insbesondere Rn. 34 der Entscheidung).

    Es kommt nach alledem weiter auf die Erfolgsaussichten der IVF/ICSI-Behandlungszyklen an (vgl. dazu BGH, NJW 2006, 3560, 3561; BGHZ 164, 122, 128 = NJW 2005, 3738; BGHZ 133, 208, 215 = NJW 1996, 3074; BGHZ 99, 228, 235).

  • BFH, 21.02.2008 - III R 30/07

    Zwangsläufigkeit von Aufwendungen einer unverheirateten Frau für künstliche

    Der BGH hat seitdem --soweit ersichtlich-- ausschließlich verheirateten Versicherungsnehmern einen Erstattungsanspruch zuerkannt (vgl. BGH-Urteile vom 3. März 2004 IV ZR 25/03, BGHZ 158, 166; vom 12. Juli 2006 IV ZR 173/05, FamRZ 2006, 1521 --Fortbestehen einer Krankheit, obwohl die Eheleute bereits Eltern eines gemeinsamen Kindes sind--, und vom 13. September 2006 IV ZR 133/05, Neue Juristische Wochenschrift --NJW-- 2006, 3560 --Zusammentreffen von Fertilitätsstörungen beider Partner--).
  • OLG Hamm, 11.11.2016 - 20 U 119/16

    Eintrittspflicht der privaten Krankheitskostenversicherung für die Kosten einer

    Daneben erweist sich die Behandlung, wenn sie notwendig ist, um zugleich die körperlich bedingte Unfruchtbarkeit beider Partner zu überwinden, als jeweils eigene Heilbehandlung (BGH, Urt. v. 13.09.2006, IV ZR 133/05, juris, Rn. 14-16 m. w. N., VersR 2006, 1673; vgl. auch BGH, Urt. v. 15.09.2010, IV ZR 187/07, juris, Rn. 18 f., VersR 2010, 1485; siehe für den Fall der organisch bedingten Unfruchtbarkeit des Mannes ausführlich BGH, Urt. v. 03.03.2004, IV ZR 25/03, juris, Rn. 13-21, BGHZ 158, 166 = VersR 2004, 588; BGH, Urt. v. 12.07.2006, IV ZR 173/05, juris, Rn. 13, VersR 2006, 1351; BGH, Urt. v. 21.09.2005, IV ZR 113/04, juris, Rn. 13, BGHZ 164, 122 = VersR 2005, 1673; vgl. auch Voit, in: Prölss/Martin, VVG, 29. Aufl. 2015, § 192 Rn. 38 f.) .

    Unerheblich ist es im Hinblick auf den erstinstanzlichen Vortrag der Beklagten auch, ob Leistungsansprüche des Partners gegen dessen Versicherung bestehen (vgl. BGH, Urt. v. 03.03.2004, IV ZR 25/03, juris, Rn. 23, BGHZ 158, 166 = VersR 2004, 588; BGH, Urt. v. 13.09.2006, IV ZR 133/05, juris, Rn.  16, VersR 2006, 1673) .

  • OVG Rheinland-Pfalz, 19.06.2009 - 10 A 10309/09

    Beihilfe muss lückenlose Übernahme von Aufwendungen für künstliche Befruchtung

    Dieses Prinzip findet beispielsweise im Bereich der privaten Krankenversicherung Anwendung, da sie am Eintritt eines Versicherungsfalls, d.h. der erforderlichen Behandlung einer Erkrankung des Versicherten, anknüpft (vgl. BGH, Urteile vom 3. März 2004, NJW 2004, 1658 und vom 13. September 2006, NJW 2006, 3560, zitiert aus juris).
  • OLG München, 12.09.2018 - 25 U 2424/18

    Kostenübernahme für Präimplantationsdiagnostik (PID) nicht vom

    Unter den Begriff der Heilbehandlung fällt nicht nur eine auf Heilung einer Krankheit gerichtete Tätigkeit, sondern auch eine solche, die auf Besserung oder Linderung eines Leidens abzielt, einer Verschlimmerung vorbeugt, eine Verlangsamung des Krankheitsverlaufs bewirken soll oder auch - insbesondere in Fällen organisch bedingter Unfruchtbarkeit eines Mannes oder einer Frau - mittels Ersetzung körperlicher Funktionen durch medizinische Maßnahmen zur Linderung beiträgt (vgl. Voit in Prölss/Martin, VVG, 30. Aufl., § 192 Rn. 49; BGH NJW 2006, 3560 Rn. 14 bei juris; MDR 2010, 1322, Rn. 19 bei juris).

    Jedenfalls fehlt es bei der PID daran, dass dadurch eine (unterstellte) Krankheit der Versicherten mittels Ersetzung einer gestörten Körperfunktion durch medizinische Maßnahmen gelindert werden würde (BGH NJW 2006, 3560, Rn. 14 bei juris).

  • OLG Koblenz, 21.09.2016 - 10 U 952/14

    Private Krankenversicherung: Formularmäßige Beschränkung der Kostenübernahme für

    Sind beide Ehepartner privat krankenversichert, erwirbt in diesem Fall jeder von ihnen für die Linderung seiner Fertilitätsstörung einen Kostenerstattungsanspruch gegen seinen Krankenversicherer (BGH, Urt. v. 13.09.2006 - IV ZR 133/05 -, VersR 2006, 1673, zit. nach juris BGH, Urt. v. 15.09.2010 - IV ZR 187/07 -, VersR 2010, 1485, zit. nach juris).
  • FG München, 20.05.2009 - 10 K 2156/08

    Anerkennung der Kosten einer künstlichen Befruchtung als außergewöhnliche

    b) Wird eine IVF, erforderlichenfalls in Kombination mit einer intracytoplasmatischen Spermieninjektion (ICSI), vorgenommen, um die organisch bedingte Unfruchtbarkeit eines Mannes zu überwinden, so ist die Maßnahme eine insgesamt auf dieses Krankheitsbild abgestimmte Heilbehandlung, die darauf gerichtet ist, die Unfruchtbarkeit des Mannes zu lindern (BGH-Urteil vom 13.09.2006 IV ZR 133/05, NJW 2006, 3560).
  • OLG Hamm, 20.04.2018 - 20 U 150/17

    Eintrittspflicht der privaten Krankenversicherung bei Unfruchtbarkeit des

  • OLG Köln, 24.02.2012 - 20 U 60/11

    Eintrittspflicht der privaten Krankheitskostenversicherung für eine

  • LG Dortmund, 14.01.2009 - 2 O 246/07
  • LG Köln, 23.02.2011 - 23 O 357/08

    Erstattung von Kosten für künstliche Befruchtungsmaßnahmen bei nicht

  • LG Landshut, 26.07.2013 - 72 O 1837/12

    Kostenerstattung für Zyklen einer Sterilitätsbehandlung beim Mann und der Frau in

  • LG Münster, 21.08.2017 - 115 O 81/15

    Erstattung der Kosten für zwei vergangene Zyklen einer Kinderwunschbehandlung

  • VG Berlin, 14.10.2008 - 26 A 284.05

    Beihilfefähigkeit von künstlichen Befruchtungen

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