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   BGH, 13.09.2018 - I ZR 117/15   

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https://dejure.org/2018,35091
BGH, 13.09.2018 - I ZR 117/15 (https://dejure.org/2018,35091)
BGH, Entscheidung vom 13.09.2018 - I ZR 117/15 (https://dejure.org/2018,35091)
BGH, Entscheidung vom 13. September 2018 - I ZR 117/15 (https://dejure.org/2018,35091)
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Volltextveröffentlichungen (13)

  • MIR - Medien Internet und Recht

    YouTube-Werbekanal II - Ein bei YouTube abrufbares Werbevideo für neue Personenkraftwagen erfordert Angaben zum Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen

  • IWW

    §§ 8, ... 3, § 4 Nr. 11 UWG, § 5 Abs. 1, 2 Pkw-EnVKV, Abschnitt II Pkw-EnVKV, § 5 Abs. 2 Nr. 2 Pkw-EnVKV, Art. 1 Abs. 1 Buchst. a der Richtlinie 2010/13/EG, § 128 Abs. 2 ZPO, § 128 Abs. 2 Satz 3 ZPO, § 128 Abs. 2 Satz 1 ZPO, § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO, § 308 Abs. 1 ZPO, § 8 Abs. 1 Satz 1, Abs. 3 Nr. 3, § 3 Abs. 1, § 3a UWG, § 5 Abs. 2 Satz 1 Halbsatz 2 Pkw-EnVKV, Art. 1 Abs. 1 Buchst. a der Richtlinie 2010/13/EU, § 5 Abs. 2 Pkw-EnVKV, § 3 Abs. 1 UWG, § 1 Abs. 1, § 5 Abs. 1 Pkw-EnVKV, 2 Nr. 1 Pkw-EnVKV, §§ 3 bis 5 Pkw-EnVKV, § 1 Abs. 1 Pkw-EnVKV, § 5 Abs. 2 Satz 1 Halbsatz 1 Pkw-EnVKV, Art. 6 der Richtlinie 1999/94/EG, § 2 Nr. 2 Pkw-EnVKV, § 2 Nr. 11 Pkw-EnVKV, Richtlinie 1999/94/EG, Art. 3, Art. 5 der Richtlinie 1999/94/EG, Art. 6 Abs. 1 der Richtlinie 1999/94/EG, Art. 6 Abs. 2 der Richtlinie 1999/94/EG, Art. 9 Abs. 3 Buchst. c der Richtlinie 1999/94/EG, Art. 1 Buchst. a der Richtlinie 89/552/EWG, Richtlinie 2010/13/EU, Art. 1 Abs. 1 Buchst. a Ziffer i der Richtlinie 2010/13/EU, Art. 2 Buchst. a der Richtlinie 2002/21/EG, Art. 1 Abs. 1 Buchst. e und g der Richtlinie 2010/13/EU, Art. 1 Abs. 1 Buchst. b der Richtlinie 2010/13/EU, Art. 1 Abs. 1 Buchst. a Ziffer ii der Richtlinie 2010/13/EU, Art. 1 Abs. 1 Buchst. h der Richtlinie 2010/13/EU, Art. 1 Abs. 1 Buchst. h der Richtlinie 2010/13, § 5a Abs. 2 UWG, 2 Satz 1 UWG, § 5a Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 und 2 UWG, § 5a Abs. 3 Nr. 1 UWG, Art. 2 Buchst. k der Richtlinie 2005/29/EG, § 8 Abs. 1 Satz 1 UWG, § 97 Abs. 1 ZPO

  • openjur.de
  • bundesgerichtshof.de PDF

    YouTube-Werbekanal II

  • JurPC

    YouTube-Werbekanal II

  • Wolters Kluwer

    Darstellen eines bei dem Internetdienst YouTube zu Werbezwecken betriebenen Videokanals und eines dort abrufbaren Werbevideos als audiovisueller Mediendienst; Angaben über den offiziellen Kraftstoffverbrauch und die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen der beworbenen ...

  • Betriebs-Berater

    Produktbezogene Informationspflichten gelten auch für Angebote auf elektronischen Videoportalen - YouTube-Werbekanal II

  • rewis.io
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Darstellen eines bei dem Internetdienst YouTube zu Werbezwecken betriebenen Videokanals und eines dort abrufbaren Werbevideos als audiovisueller Mediendienst; Angaben über den offiziellen Kraftstoffverbrauch und die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen der beworbenen ...

  • wrp (Wettbewerb in Recht und Praxis)(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Wettbewerbsrecht: YouTube-Werbekanal II

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (9)

  • ferner-alsdorf.de (Kurzinformation)

    PKW-EnVKV: Youtube-Werbefilm zu PKW muss Angaben zu CO2-Emissionen beinhalten

  • beckmannundnorda.de (Kurzinformation)

    Weder zu Werbezwecken betriebener Videokanal bei YouTube noch Werbevideo sind audiovisueller Mediendienst - Werbevideo für Personenkraftwagen erfordert Pflichtangaben nach Pkw-EnVKV

  • rechtsindex.de (Kurzinformation)

    Werbevideos von Autos auf YouTube müssen Angaben zu CO2-Emissionen und Kraftstoffverbrauch enthalten

  • anwaltonline.com (Kurzinformation)

    Auch auf YouTube-Werbekanal ist über Kraftstoffverbrauch und CO2-Emission zu informieren!

  • ip-rechtsberater.de (Kurzinformation)

    Weder zu Werbezwecken betriebener YouTube-Kanal noch Werbevideo stellen audiovisuellen Mediendienst dar (YouTube-Werbekanal II)

  • otto-schmidt.de (Kurzinformation)

    Weder zu Werbezwecken betriebener YouTube-Kanal noch Werbevideo stellen audiovisuellen Mediendienst dar (YouTube-Werbekanal II)

  • online-und-recht.de (Kurzinformation)

    Angabe des Kraftstoffverbrauchs bei YouTube-Video

  • onlineurteile.de (Kurzmitteilung)

    Peugeot-Reklamevideo auf YouTube - Auch auf YouTube muss Autowerbung CO2-Emissionen und Kraftstoffverbrauch angeben

  • Betriebs-Berater (Leitsatz)

    Produktbezogene Informationspflichten gelten auch für Angebote auf elektronischen Videoportalen - YouTube-Werbekanal II

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2019, 784
  • MDR 2019, 114
  • GRUR 2018, 1258
  • MMR 2019, 33
  • MIR 2018, Dok. 049
  • BB 2018, 2689
  • K&R 2018, 778
  • afp 2018, 560
 
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Wird zitiert von ... (10)

  • BGH, 12.03.2020 - I ZR 126/18

    Die "DWD WarnWetter-App" darf nur für Wetterwarnungen kostenlos und werbefrei

    Da die Beklagte mit dem Angebot und dem Vertrieb der WarnWetter-App geschäftlich gehandelt und gegen § 6 Abs. 2a Nr. 2 DWDG verstoßen hat, begründet dieser Wettbewerbsverstoß eine tatsächliche Vermutung für die Wiederholungsgefahr (st. Rspr.; vgl. BGH, Urteil vom 14. Januar 2016 - I ZR 65/14, GRUR 2016, 946 Rn. 52 = WRP 2016, 958 - Freunde finden; Urteil vom 13. September 2018 - I ZR 117/15, GRUR 2018, 1258 Rn. 52 = WRP 2018, 1476 - YouTube-Werbekanal II).
  • BGH, 11.04.2019 - I ZR 54/16

    Erfüllen der Informationspflichten durch einen Unternehmer vor Absendung des

    In der Sache hat sich durch die Gesetzesänderung für den Tatbestand des Rechtsbruchs nichts geändert (BGH, Urteil vom 13. September 2018 - I ZR 117/15, GRUR 2018, 1258 Rn. 20 = WRP 2018, 1476 - YouTube Werbekanal II).
  • OLG München, 16.01.2020 - 29 U 1834/18

    Unabhängiger Versicherungsmakler

    In diesem Fall streitet eine tatsächliche Vermutung für die Wiederholungsgefahr (st. Rspr., vgl. BGH, WRP 2018, 1476, Rn. 52 - YouTube-Werbekanal II).
  • LG Düsseldorf, 07.12.2018 - 38 O 84/18

    Unterlassungsanspruch hinsichtlich der Bewerbung des Produkts "apoGirokonto" als

    a) Ein Unterlassungs- oder Verbotsantrag muss gemäß § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO so deutlich gefasst sein, dass Gegenstand und Umfang der Entscheidungsbefugnis des Gerichts (§ 308 Abs. 1 ZPO) erkennbar abgegrenzt sind, so dass sich der Beklagte erschöpfend verteidigen kann und die Entscheidung darüber, was ihm verboten ist, nicht letztlich dem Vollstreckungsgericht überlassen bleibt (vgl. BGH, Urteil vom 13. September 2018 - I ZR 117/15 - YouTube-Werbekanal II [unter III 1 b]).

    Diese Handlung ist - so sie einen Unlauterkeitstatbestand erfüllt - nach § 3 Abs. 1 UWG unzulässig und begründet die tatsächliche Vermutung (vgl. BGH, Urteil vom 13. September 2018 - I ZR 117/15 - YouTube-Werbekanal II [unter III 2 g]) für das Vorliegen der gemäß § 8 Abs. 1 S. 1 UWG erforderlichen Wiederholungsgefahr.

  • OLG Frankfurt, 06.12.2018 - 6 U 196/17

    Informationspflicht über Verbrauchs- und Emissionswerte von Kraftfahrzeugen in

    § 3a UWG steht einer Anwendung von § 5a UWG insoweit nicht entgegen (BGH Urteil vom 13.09.2018, I ZR 117/15, BeckRS 2018, 26813 - YouTube-Werbekanal II; BGH, GRUR 2012, 842 Rnr. 16, 20 - Neue Personenkraftwagen): § 5 a UWG dient der Umsetzung von Art. 7 der UGP-Richtlinie (RL 2005/29/EG).

    Die in §§ 1, 5 Pkw-EnVKV geregelten Informationspflichten betreffend Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen beim Marketing für neue Pkw sind Marktverhaltensregelungen im Sinne von § 3a UWG (BGH Urteil vom 13.09.2018, I ZR 117/15, BeckRS 2018, 26813 - YouTube-Werbekanal II; BGH, GRUR 2012, 842 [BGH 21.12.2011 - I ZR 190/10] Rnr. 16, 20 - Neue Personenkraftwagen; Köhler/Bornkamm, UWG, 35. Aufl., § 3a Rnr. 1212).

  • LG Düsseldorf, 22.11.2019 - 38 O 110/19
    Besteht - wie hier der Fall - der Verstoß gegen eine Marktverhaltensregelung darin, dass dem Verbraucher Informationen vorenthalten werden, kann auch bei der Vorenthaltung von Informationen, die das Unionsrecht als wesentlich einstuft, nicht ohne weiteres davon ausgegangen werden, das Erfordernis der Spürbarkeit sei erfüllt, sondern es müssen die in § 5a Abs. 2 S. 1 UWG als zusätzliche und deshalb selbständig zu prüfende Merkmale des dort geregelten Unlauterkeitstatbestands umschriebenen Voraussetzungen vorliegen, dass nämlich der Verbraucher die ihm vorenthaltene wesentliche Information "je nach den Umständen benötigt, um eine informierte Entscheidung zu treffen" und "deren Vorenthalten geeignet ist, den Verbraucher zu einer geschäftlichen Entscheidung zu veranlassen, die er andernfalls nicht getroffen hätte" (vgl. BGH, Urteil vom 6. Juni 2019 - I ZR 206/17 - Brötchen-Gutschein [unter B II 6 b bb (4)]; Urteil vom 28. März 2019 - I ZR 85/18 - Kaffeekapseln [unter II 4 a]; Urteil vom 7. März 2019 - I ZR 184/17 - Energieeffizienzklasse III [unter II 3 c bb (1)]; Urteil vom 31. Oktober 2018 - I ZR 73/17 - Jogginghosen [unter II 3 c cc (2)]; Urteil vom 13. September 2018 - I ZR 117/15 - YouTube-Werbekanal II [unter III 2 f aa]).

    Für ihr Vorliegen streitet eine durch den unterlaufenen Wettbewerbsverstoß begründete tatsächliche Vermutung (vgl. BGH, Urteil vom 13. September 2018 - I ZR 117/15 - YouTube-Werbekanal II [unter III 2 g]).

  • OLG Frankfurt, 14.03.2019 - 6 U 134/15

    Wettbewerbsrechtlich Klagebefugnis einer "qualifizierten Einrichtung";

    Der Senat hat mit Zustimmung der Parteien mit Beschluss vom 29.3.2016 das Berufungsverfahren bis zur Entscheidung des BGH im Revisionsverfahren I ZR 117/15 (BGH WRP 2018, 1476 - YouTube-Werbekanal II) ausgesetzt.

    a) Die den Herstellern und Händlern in § 1 Abs. 1, § 5 Abs. 1 Pkw-EnVKV auferlegte Verpflichtung sicherzustellen, dass die von ihnen verwendeten Werbeanzeigen Angaben über den offiziellen Kraftstoffverbrauch und die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen der betreffenden Modelle neuer Personenkraftwagen nach Maßgabe von Abschnitt I der Anlage 4 enthalten, ist eine Marktverhaltensregelung im Sinne von § 4 Nr. 11 UWG aF und § 3a UWGnF (BGH WRP 2018, 1476 Rn. 21 - YouTube-Werbekanal II).

  • LG Düsseldorf, 07.12.2018 - 34 O 34(17
    a) Ein Unterlassungs- oder Verbotsantrag muss gemäß § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO so deutlich gefasst sein, dass Gegenstand und Umfang der Entscheidungsbefugnis des Gerichts (§ 308 Abs. 1 ZPO) erkennbar abgegrenzt sind, so dass sich der Beklagte erschöpfend verteidigen kann und die Entscheidung darüber, was ihm verboten ist, nicht letztlich dem Vollstreckungsgericht überlassen bleibt (vgl. BGH, Urteil vom 13. September 2018 - I ZR 117/15 - YouTube-Werbekanal II [unter III 1 b]).

    Diese Handlung ist - so sie einen Unlauterkeitstatbestand erfüllt - nach § 3 Abs. 1 UWG unzulässig und begründet die tatsächliche Vermutung (vgl. BGH, Urteil vom 13. September 2018 - I ZR 117/15 - YouTube-Werbekanal II [unter III 2 g]) für das Vorliegen der gemäß § 8 Abs. 1 S. 1 UWG erforderlichen Wiederholungsgefahr.

  • LG Düsseldorf, 05.12.2018 - 38 O 152-16
    a) Ein Unterlassungs- oder Verbotsantrag muss gemäß § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO so deutlich gefasst sein, dass Gegenstand und Umfang der Entscheidungsbefugnis des Gerichts (§ 308 Abs. 1 ZPO) erkennbar abgegrenzt sind, so dass sich der Beklagte erschöpfend verteidigen kann und die Entscheidung darüber, was ihm verboten ist, nicht letztlich dem Vollstreckungsgericht überlassen bleibt (vgl. BGH, Urteil vom 13. September 2018 - I ZR 117/15 - YouTube-Werbekanal II [unter III 1 b]).
  • LG Düsseldorf, 05.12.2018 - 38 O 152/16

    Neues Etikett des Bieres "Chiemseer"

    a) Ein Unterlassungs- oder Verbotsantrag muss gemäß § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO so deutlich gefasst sein, dass Gegenstand und Umfang der Entscheidungsbefugnis des Gerichts (§ 308 Abs. 1 ZPO) erkennbar abgegrenzt sind, so dass sich der Beklagte erschöpfend verteidigen kann und die Entscheidung darüber, was ihm verboten ist, nicht letztlich dem Vollstreckungsgericht überlassen bleibt (vgl. BGH, Urteil vom 13. September 2018 - I ZR 117/15 - YouTube-Werbekanal II [unter III 1 b]).
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