Rechtsprechung
   BGH, 13.10.2015 - II ZR 281/14   

Volltextveröffentlichungen (11)

  • lexetius.com
  • IWW

    § 204 Abs. 1 Nr. 3 BGB, § ... 690 Abs. 1 Nr. 3 ZPO, §§ 195, 199 Abs. 1 BGB, § 852 Satz 1 BGB, § 309 ZPO, § 547 Nr. 1 ZPO, Art. 101 Abs. 1 Satz 2 GG, § 313 Abs. 1 Nr. 2, § 315 Abs. 1 Satz 1 ZPO, § 164 Abs. 2 Satz 1 ZPO, § 160 Abs. 1 Nr. 2, § 165 ZPO, § 204 Abs. 1 Nr. 3, § 209 BGB, § 204 BGB, § 812 Abs. 1 Satz 1 Alt. 1 BGB, § 823 Abs. 2 BGB, § 263 Abs. 1, Abs. 3 Satz 2 Nr. 2 StGB, § 852 BGB, § 852 Satz 2 BGB

  • openjur.de
  • bundesgerichtshof.de PDF
  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 195 BGB, § 199 Abs 1 BGB, § 204 Abs 1 Nr 3 BGB, § 209 BGB, § 690 Abs 1 Nr 3 ZPO
    Verjährungshemmung durch Mahnbescheid: Anforderungen an Individualisierung von Einzelansprüchen; Nachholung der Individualisierung nach Verjährungsfristablauf im Streitverfahren

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Jurion

    Verjährung von Ansprüchen einer Partnerschaftsgesellschaft von Rechtsanwälten auf Rückzahlung einer behaupteten überzahlten variablen Vergütung ihrer Partner

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Verjährung von Ansprüchen einer Partnerschaftsgesellschaft von Rechtsanwälten auf Rückzahlung einer behaupteten überzahlten variablen Vergütung ihrer Partner

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (3)

  • ferner-alsdorf.de (Kurzinformation und Auszüge)

    Hemmung der Verjährung durch gerichtlichen Mahnbescheid: Zur Bezeichnung der Forderung

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Herausgabe des deliktisch Erlangten - nach Eintritt der Verjährung

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Verjährungshemmung per Mahnbescheid

Besprechungen u.ä. (2)

  • Jurion (Entscheidungsbesprechung)

    Schadensersatzansprüche einer Rechtsanwaltsgesellschaft gegen ein ausgeschiedenes Mitglied

  • esche.de (Entscheidungsbesprechung)

    Verjährung droht: Schnell noch einen Mahnbescheid?

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2016, 1083



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Wird zitiert von ... (6)  

  • OLG Frankfurt, 15.04.2016 - 8 U 129/15  

    Verjährung von Entgeltansprüchen der Versorgungsunternehmen für Strom- und

    Die Individualisierung kann dann auch nicht nach Ablauf der Verjährungsfrist mit Rückwirkung verjährungshemmend nachgeholt werden (vgl. zuletzt etwa BGH, Urteil vom 13.10.2015 - II ZR 281/14, NJW 2016, 1083, 1084).

    Der Anspruchsgegner muss erkennen können, "worum es geht" (vgl. BGH, Urteil vom 18.06.2015 - III ZR 198/14, NJW 2015, 2407, 2408 f.; Urteil vom 13.10.2015 - II ZR 281/14, NJW 2016, 1083, 1084 m. w. N.).

    Wann diese Anforderungen erfüllt sind, kann nicht allgemein und abstrakt festgelegt werden; vielmehr hängen Art und Umfang der erforderlichen Angaben im Einzelfall von dem zwischen den Parteien bestehenden Rechtsverhältnis und der Art des Anspruchs ab (vgl. BGH, Urteil vom 18.06.2015 - III ZR 198/14, NJW 2015, 2407, 2409; Urteil vom 13.10.2015 - II ZR 281/14, NJW 2016, 1083, 1084 m. w. N.).

    Voraussetzung für die verjährungshemmende Wirkung ist allerdings nicht, dass aus dem Mahnbescheid für einen außenstehenden Dritten ersichtlich ist, welche konkreten Ansprüche mit dem Mahnbescheid geltend gemacht werden; es reicht aus, dass dies für den Antragsgegner erkennbar ist (vgl. zuletzt BGH, Urteil vom 13.10.2015 - II ZR 281/14, NJW 2016, 1083, 1084 m. w. N.).

    Eine knappe Kennzeichnung des geltend gemachten Anspruchs und der verlangten Leistung genügt den gesetzlichen Anforderungen insbesondere dann, wenn zwischen den Parteien keine weiteren Rechtsbeziehungen bestehen (vgl. wiederum BGH, Urteil vom 13.10.2015 - II ZR 281/14, NJW 2016, 1083, 1084 m. w. N.).

    Den in § 690 Abs. 1 Nr. 3 ZPO aufgestellten Anforderungen an eine Individualisierung des im Mahnbescheid bezeichneten Anspruchs kann unter bestimmten Umständen auch dann genügt sein, wenn zwar eine im Mahnbescheid in Bezug genommene Anlage weder diesem beigefügt noch dem Schuldner zuvor zugänglich gemacht worden ist, jedoch die übrigen Angaben im Mahnbescheid eine Kennzeichnung des Anspruchs ermöglichen (vgl. BGH, Urteil vom 13.10.2015 - II ZR 281/14, NJW 2016, 1083, 1084 m. w. N.).

  • BGH, 24.02.2016 - XII ZR 5/15  

    Mietvertrag über eine Freifläche zur Errichtung eines Mobilfunkmastes:

    Die Auslegung dieses Antrags unterliegt der vollen Nachprüfung in der Revisionsinstanz (vgl. BGH Urteil vom 13. Oktober 2015 - II ZR 281/14 - juris Rn. 15 mwN) und kann vom Senat selbst vorgenommen werden.
  • BGH, 08.05.2018 - II ZR 314/16  
    Die inhaltliche Bewertung des dem Mahnbescheid zugrunde liegenden Antrags durch das Berufungsgericht unterliegt der uneingeschränkten Überprüfung in der Revisionsinstanz, da die Auslegung von Prozesserklärungen in Frage steht (BGH, Urteil vom 10. Oktober 2013 - VII ZR 155/11, NJW 2013, 3509 Rn. 20; Urteil vom 13. Oktober 2015 - II ZR 281/14, NJW 2016, 1083 Rn. 15).

    Der Anspruchsgegner muss erkennen können, "worum es geht" (BGH, Urteil vom 18. Juni 2015 - III ZR 198/14, BGHZ 206, 41 Rn. 17 f.; Urteil vom 13. Oktober 2015 - II ZR 281/14, NJW 2016, 1083 Rn. 16).

    Wann diese Anforderungen erfüllt sind, kann nicht allgemein und abstrakt festgelegt werden; vielmehr hängen Art und Umfang der erforderlichen Angaben im Einzelfall von dem zwischen den Parteien bestehenden Rechtsverhältnis und der Art des Anspruchs ab (BGH, Urteil vom 18. Juni 2015 - III ZR 198/14, BGHZ 206, 41 Rn. 19; Urteil vom 13. Oktober 2015 - II ZR 281/14, NJW 2016, 1083 Rn. 17).

    13 Wenn mehrere Einzelansprüche und nicht nur unselbständige Rechnungsposten eines einheitlichen Schadens geltend gemacht werden, gehört es zur notwendigen Individualisierung des Anspruchs, dass die Zusammensetzung des geltend gemachten Betrags bereits aus dem Mahnbescheid erkennbar ist (BGH, Urteil vom 10. Oktober 2013 - VII ZR 155/11, NJW 2013, 3509 Rn. 17; Urteil vom 13. Oktober 2015 - II ZR 281/14, NJW 2016, 1083 Rn. 25).

    Diese sind jedenfalls dann zur Individualisierung des Anspruchs geeignet, wenn sie dem Mahnbescheid in Abschrift beigefügt werden oder dem Gegner bereits zugegangen sind (BGH, Urteil vom 13. Oktober 2015 - II ZR 281/14, NJW 2016, 1083 Rn. 18).

  • BGH, 21.06.2016 - II ZR 305/14  

    Auslegung des Klagebegehrens

    Denn es steht die Auslegung einer Prozesserklärung in Frage, die das Revisionsgericht nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ohne Einschränkung nachprüfen darf (vgl. nur BGH, Urteil vom 13. Oktober 2015 - II ZR 281/14, NJW 2016, 1083 Rn. 15; Urteil vom 17. September 2015 - I ZR 92/14, DB 2016, 827 Rn. 40; Urteil vom 12. Dezember 2014 - V ZR 53/14, NJW-RR 2015, 583 Rn. 8; Urteil vom 4. Juli 2014 - V ZR 298/13, NJW 2014, 3314 Rn. 15).
  • OLG Frankfurt, 12.07.2017 - 17 U 170/16  

    Auswirkung einer Stundungsvereinbarung auf Fälligkeit der Bürgschaftsforderung

    Die Individualisierung kann dann auch nicht nach Ablauf der Verjährungsfrist mit Rückwirkung verjährungshemmend nachgeholt werden (BGH, Urteil vom 13. Oktober 2015, II ZR 281/14-, juris, Rn. 16; Beschluss vom 25. Juni 2015 - III ZR 173/14, juris Rn. 5; Urteil vom 18. Juni 2015 - III ZR 198/14, ZIP 2015, 1395 Rn. 17,; Beschluss vom 26. Februar 2015 - III ZR 53/14, BKR 2015, 216 Rn. 2; Urteil vom 10. Oktober 2013 - VII ZR 155/11, NJW 2013, 3509 Rn. 17; Urteil vom 21. Oktober 2008 - XI ZR 466/07, NJW 2009, 56 Rn. 20).

    Diese sind jedenfalls dann zur Individualisierung des Anspruchs geeignet, wenn sie dem Mahnbescheid in Abschrift beigefügt werden oder dem Gegner bereits zugegangen sind (BGH, Urteil vom 13. Oktober 2015, II ZR 281/14-, juris, Rn. 18; BGH, Beschluss vom 25. Juni 2015 - III ZR 173/14, juris Rn. 6; Urteil vom 25. März 2015 - VIII ZR 243/13, ZIP 2015, 979 Rn. 64; Urteil vom 15. Januar 2015 - I ZR 148/13, GRUR 2015, 780 Rn. 25 - Motorradteile).

  • OLG Stuttgart, 30.01.2017 - 9 U 111/13  

    Kreditfinanzierter Immobilienerwerb: Anspruch gegen die Bank auf Rückzahlung des

    Soll ein einheitlicher Antrag auf unterschiedliche Lebenssachverhalte und damit verschiedene Streitgegenstände gestützt werden, muss dies im Mahnantrag hinreichend zum Ausdruck kommen, um dem Gegner die Beurteilung der Erfolgsaussichten eines Widerspruchs zu ermöglichen (BGH, Urteil vom 13. Oktober 2015 - II ZR 281/14 -, Rn. 26, juris; BGH, Urteil vom 23. September 2008 - XI ZR 253/07 -, Rn. 19, juris).
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