Rechtsprechung
   BGH, 13.11.2014 - IX ZR 267/13   

Volltextveröffentlichungen (16)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 254 ZPO, § 263 ZPO, § 264 Nr 2 ZPO, § 49b Abs 1 BRAO, § 134 BGB
    Stufenklage auf Mietzahlung für eine Rechtsanwaltskanzlei: Klageänderung bei Hilfsantrag auf Nutzungsentschädigung; Wirksamkeit einer Vertragsvereinbarung über die Bestimmung der Miethöhe nach dem erzielten Umsatz

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Jurion

    Nichtigkeit einer die Höhe des Mietzinses am Umsatz orientierenden Bestimmung im Mietvertrag über eine Rechtsanwaltskanzlei

  • grundeigentum-verlag.de(Abodienst, Leitsatz frei)

    Umsatzmietvereinbarung mit dem eigenen Rechtsanwalt

  • zfir-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    ZPO §§ 254, 263, 264 Nr. 2; BRAO § 49b Abs. 1; BGB § 134
    Zulässigkeit der hilfsweise beantragten Nutzungsentschädigung trotz noch nicht bezifferten Hauptantrags (Stufenklage)/Keine Nichtigkeit des Mietvertrags bei Koppelung der Miete an Umsatz der mietenden und den Vermieter vertretenden Anwaltskanzlei

  • BRAK-Mitteilungen

    Zulässige Umsatzmiete für Räume einer Kanzlei

    Direkte Verlinkung nicht möglich.
    Eingabe in der Suchmaske auf der nächsten Seite: Jahrgang 2015, Seite 54

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 11,50 €)

    Zur Frage, ob die Bestimmung im Mietvertrag über eine Rechtsanwaltskanzlei, nach der sich die Höhe der Miete nach dem erzielten Umsatz richtet, wegen Gebührenunterschreitung nichtig sein kann, wenn der Mieter den Vermieter anwaltlich vertritt

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Nichtigkeit einer die Höhe des Mietzinses am Umsatz orientierenden Bestimmung im Mietvertrag über eine Rechtsanwaltskanzlei

  • rechtsportal.de

    BGB § 134 ; BRAO § 49b Abs. 1
    Nichtigkeit einer die Höhe des Mietzinses am Umsatz orientierenden Bestimmung im Mietvertrag über eine Rechtsanwaltskanzlei

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Rechtsanwalt vertritt eigenen Vermieter: Umsatzmiete möglich!

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (4)

  • zpoblog.de (Kurzinformation und Auszüge)

    Erst Miete, dann hilfsweise Nutzungsentschädigung Keine Klageänderung

  • otto-schmidt.de (Kurzinformation)

    Hilfsantrag auf Nutzungsentschädigung nach noch unbeziffertem Hauptantrag (Stufenklage bzgl. Zahlung von Mieten) keine Klageänderung

  • Jurion (Kurzinformation)

    Mietzins einer Rechtsanwaltskanzlei kann sich am Umsatz orientieren

  • kostenlose-urteile.de (Kurzmitteilung)

    Vermieter der Kanzleiräume als Mandant: Bei einer umsatzabhängigen Miete liegt keine unzulässige Verkürzung der gesetzlichen Gebühren vor - Rechtsanwalt darf von ihm verdiente Gebühren frei einsetzen

Besprechungen u.ä. (5)

  • Jurion (Entscheidungsbesprechung)

    Keine Klageänderung bei späterem Hilfsantrag auf Nutzungsentschädigung nach noch unbeziffertem Hauptantrag (Stufenklage bzgl. Zahlung von Mieten)

  • Jurion (Entscheidungsbesprechung)

    Keine Klageänderung bei späterem Hilfsantrag auf Nutzungsentschädigung nach noch unbeziffertem Hauptantrag (Stufenklage bzgl. Zahlung von Mieten)

  • Alpmann Schmidt | RÜ(Abo oder Einzelheftbestellung) (Fallmäßige Aufbereitung - für Studienzwecke)

    Eines Rechtsanwalts gegenüber seinem Mandanten?

  • Alpmann Schmidt | RÜ2(kostenpflichtig) (Fallmäßige Aufbereitung - für Studienzwecke)

    Eines Rechtsanwalts gegenüber seinem Mandanten?

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Anwalt kann Umsatzmiete auch mit einem von ihm häufig vertretenen Vermieter vereinbaren! (IMR 2015, 329)

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2015, 1093
  • MDR 2015, 174
  • NZM 2015, 453
  • ZMR 2015, 208
  • WM 2015, 786
  • AnwBl 2015, 275



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Wird zitiert von ... (9)  

  • BGH, 20.12.2018 - VII ZR 69/18

    Provisionspflichtigkeit von Erhöhungen der Vericherungssumme durch die

    Mit der Erhebung einer Stufenklage wird zugleich der von dem auf der ersten Stufe geltend gemachten Auskunftsanspruch abhängige Hauptanspruch rechtshängig (vgl. BGH, Versäumnisurteil vom 13. November 2014 - IX ZR 267/13 Rn. 9 m.w.N., NJW 2015, 1093).
  • OLG Düsseldorf, 22.08.2018 - U (Kart) 1/17

    Schadensersatzansprüche eines kommunalen Verkehrsunternehmens wegen Verstoßes der

    Soweit die Klägerin mit der Umstellung ihres Klagebegehrens von der Feststellungs- zur Leistungsklage übergegangen ist, stellt dies, da sich der neue Antrag auf dasselbe Rechtsverhältnis bezieht, eine (qualitative) Klageerweiterung nach § 264 Nr. 2 ZPO dar (st.Rsp.,vgl. BGH, Urteil v. 12. Mai 1992 - VI ZR 118/91 , NZV 1992, 361 = NJW 1992, 2296 [unter II.], Rz. 9 bei juris; Urteil v. 16. Mai 2001 - XII ZR 199/98 , NJW-RR 2002, 283 [284] Rz. 6 Versäumnisurteil vom 13. November 2014 - IX 267/13 , NJW 2015, 1093 Rz. 10, jew. m.w.N.; vgl. auch BeckOK-ZPO- Bacher , § 264 Rz. 5.1; Zöller- Greger , § 264 Rz. 3b; Becker-Eberhard in Münchener Kommentar zur ZPO [MüKo-ZPO], 5. Aufl. [2016], § 264 Rz. 14); der Wechsel von der Feststellungs- zur Leistungsklage kann im Hinblick auf § 525 Satz 1 ZPO i.V.m. § 264 Nr. 2 ZPO prozessual wirksam auch noch im Berufungsverfahren vollzogen werden (vgl. in diesem Sinne BGH, Urteil v. 12. Mai 1992 - VI ZR 118/91 , NZV 1992, 361 = NJW 1992, 2296 [unter II.2.], Rz. 13 bei juris m.w.N.; Urteil v. 19. März 2004 - V ZR 104/03 , BGHZ 158, 295 = NJW 2004, 2152 [2154 f.] [unter II.2.b) und c)], Rzn. 25/26 bei juris; Urteil v. 2. Mai 2017 - VI ZR 85/16 , NJW 2017, 2623 Rz. 14; OLG Düsseldorf, Urteil v. 22. August 2014 - I-22 U 31/14 , BeckRS 2014, 22427 Rz. 41).
  • OLG Düsseldorf, 26.07.2018 - 15 U 2/17

    Richterwechsel nach Beweisaufnahme und Unmittelbarkeitsgrundsatz

    Gegenstand eines Rechtsstreits ist der als Rechtsschutzbegehren oder Rechtsfolgenbehauptung aufgefasste eigenständige prozessuale Anspruch, der sich aus Klageantrag und Klagegrund zusammensetzt (BGH GRUR 2018, 535 - Knochenzement I; BGH GRUR 2016, 1301 - Kinderstube; BGH NJW 2015, 1093; BGH GRUR 2013, 401 - Biomineralwasser).
  • VerfGH Bayern, 08.12.2017 - 6-VI-17

    Erfolglose Verfassungsbeschwerde gegen zivilgerichtliche Entscheidung

    Auf die rechtliche Begründung des Klägers kommt es nicht an (vgl. z. B. BGH vom 25.10.2012 NJW 2013, 540 Rn. 14; NJW 2015, 1093 Rn. 8).

    Bei einer auf Vertragserfüllung gestützten Klage hat das Gericht, falls es einen (wirksamen) Vertragsschluss verneint, auch gesetzliche Ansprüche aus Geschäftsführung ohne Auftrag oder ungerechtfertigter Bereicherung zu prüfen, soweit sie an die vermeintlich vertraglich erbrachten Leistungen anknüpfen und dasselbe Klageziel rechtfertigen; im Übergang von der vertraglichen Anspruchsgrundlage auf gesetzliche Ansprüche liegt keine Klageänderung, weil es sich um denselben Streitgegenstand handelt (BGH vom 18.7.2002 NVwZ 2002, 1535/1536; vom 13.11.2014 NJW 2015, 1093 Rn. 8; Reichold in Thomas/Putzo, ZPO, Einl II Rn. 31).

  • OLG Düsseldorf, 22.08.2018 - U (Kart) 2/17
    Soweit die Klägerin mit der Umstellung ihres Klagebegehrens von der Feststellungs- zur Leistungsklage übergegangen ist, stellt dies, da sich der neue Antrag auf dasselbe Rechtsverhältnis bezieht, eine (qualitative) Klageerweiterung nach § 264 Nr. 2 ZPO dar (st.Rsp.,vgl. BGH, Urteil v. 12. Mai 1992 - VI ZR 118/91 , NZV 1992, 361 = NJW 1992, 2296 [unter II.], Rz. 9 bei juris; Urteil v. 16. Mai 2001 - XII ZR 199/98 , NJW-RR 2002, 283 [284] Rz. 6 Versäumnisurteil vom 13. November 2014 - IX 267/13 , NJW 2015, 1093 Rz. 10, jew. m.w.N.; vgl. auch BeckOK-ZPO- Bacher , § 264 Rz. 5.1; Zöller- Greger , § 264 Rz. 3b; Becker-Eberhard in Münchener Kommentar zur ZPO [MüKo-ZPO], 5. Aufl. [2016], § 264 Rz. 14); der Wechsel von der Feststellungs- zur Leistungsklage kann im Hinblick auf § 525 Satz 1 ZPO i.V.m. § 264 Nr. 2 ZPO prozessual wirksam auch noch im Berufungsverfahren vollzogen werden (vgl. in diesem Sinne BGH, Urteil v. 12. Mai 1992 - VI ZR 118/91 , NZV 1992, 361 = NJW 1992, 2296 [unter II.2.], Rz. 13 bei juris m.w.N.; Urteil v. 19. März 2004 - V ZR 104/03 , BGHZ 158, 295 = NJW 2004, 2152 [2154 f.] [unter II.2.b) und c)], Rzn. 25/26 bei juris; Urteil v. 2. Mai 2017 - VI ZR 85/16 , NJW 2017, 2623 Rz. 14; OLG Düsseldorf, Urteil v. 22. August 2014 - I-22 U 31/14 , BeckRS 2014, 22427 Rz. 41).
  • OLG Stuttgart, 21.01.2016 - 2 U 89/15

    Bestimmung des Netznutzungsentgelts nach billigem Ermessen: Indizwirkung der

    Der Hilfsantrag, der nach dem Erfolg der Klägerin im Hauptantrag in I. Instanz im Hinblick auf die abweichende Beurteilung des Senats ohne Weiteres zur Prüfung des Berufungsgerichts mit anfällt (BGH GRUR 2012, 58 [Tz. 38] - Seilzirkus ), und über den damit zu befinden war, ist nur Folge einer anderen rechtlichen Begründung des nämlichen Prozesszieles, verkörpert damit keinen eigenständigen Streitgegenstand (BGHZ 194, 314 [Tz. 24] - Biomineralwasser WM 2015, 786 [Tz. 8]), weshalb es durch dessen Bescheidung zu keiner Streitwerterhöhung gekommen ist.
  • KG, 23.06.2016 - 8 U 62/15

    Rechte des Mieters bei Unzulässigkeit der der vereinbarten Nutzung eines als

    Der Anspruch aus gesetzlichen Anspruchsgrundlagen und alternativ aus dem Vertrag stellen damit keine unterschiedlichen Streitgegenstände dar (s. BGH, Urt. v. 13.11.2014 - IX ZR 267/13, NJW 2015, 1093 Tz 8 für Miete/Nutzungsentschädigung aus § 812 BGB ).
  • LAG Düsseldorf, 02.08.2016 - 8 Sa 1454/15

    Gleichbehandlungsgrundsatz; Bonuszahlung

    Der Kläger konnte seine Klage in zulässiger Weise von den erstinstanzlich gestellten Stufenanträgen auf Auskunft und Zahlung auf einen direkten Leistungsantrag umstellen; hierin liegt keine Klageänderung, sondern lediglich eine qualitative Erweiterung des Antrags bei gleich bleibendem Klagegrund im Sinne des § 264 Nr. 2 ZPO (BGH, Urteile vom 13.11.2014 - IX ZR 267/13, NJW 2015, 1093; vom 17.04.2013 - XII ZR 23/12, Zöller-Greger, ZPO, § 264 Rdz. 3b).
  • OLG Stuttgart, 11.05.2018 - 15 WF 36/18

    Bewilligung der Verfahrenskostenhilfe für einen Stufenantrag auf Leistung von

    Da der Leistungsantrag zugleich mit dem Auskunftsantrag rechtshängig wird (BGH NJW 2015, 1093 ), ist der Verfahrenswert nicht lediglich mit demjenigen des Auskunftsanspruchs zu bemessen, sondern richtet sich nach dem höheren Leistungsantrag.
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