Rechtsprechung
   BGH, 13.12.2017 - 2 StR 230/17   

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Zitiervorschläge

https://dejure.org/2017,53472
BGH, 13.12.2017 - 2 StR 230/17 (https://dejure.org/2017,53472)
BGH, Entscheidung vom 13.12.2017 - 2 StR 230/17 (https://dejure.org/2017,53472)
BGH, Entscheidung vom 13. Dezember 2017 - 2 StR 230/17 (https://dejure.org/2017,53472)
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Volltextveröffentlichungen (10)

  • HRR Strafrecht

    § 226 Abs. 2 StGB; § 344 Abs. 1 StPO; § 400 StPO; § 212 StGB; § 15 StGB
    Schwere Körperverletzung (erforderliche Vorstellung des Täters für die wissentliche Verursachung der schweren Folge); Revision des Nebenklägers (Umfang); Tötungsvorsatz (erforderliche tatrichterliche Beweiswürdigung bei Tötungseventualvorsatz)

  • IWW

    § 224 Abs. 1 Ziff. 4 und 5 StGB, § 226 Abs. 1 Ziff. 3 StGB, § 226 Abs. 1 StGB, § 226 Abs. 2 StGB, § 224 Nr. 2, 2. Var. StGB

  • openjur.de
  • bundesgerichtshof.de PDF
  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 212 StGB, § 226 Abs 2 StGB

  • Jurion

    Voraussetzungen bedingt vorsätzlichen Handelns; Schuldformen des bedingten Vorsatzes und der bewussten Fahrlässigkeit im Grenzbereich; Rechtliche Anforderungen an eine sorgfältige Prüfung des bedingten Tötungsvorsatzes

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Voraussetzungen bedingt vorsätzlichen Handelns; Schuldformen des bedingten Vorsatzes und der bewussten Fahrlässigkeit im Grenzbereich; Rechtliche Anforderungen an eine sorgfältige Prüfung des bedingten Tötungsvorsatzes

  • rechtsportal.de

    Voraussetzungen bedingt vorsätzlichen Handelns; Schuldformen des bedingten Vorsatzes und der bewussten Fahrlässigkeit im Grenzbereich; Rechtliche Anforderungen an eine sorgfältige Prüfung des bedingten Tötungsvorsatzes

  • datenbank.nwb.de
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang




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Wird zitiert von ...  

  • BGH, 05.04.2018 - 1 StR 67/18

    Tötungsvorsatz (Vorliegen von Eventualvorsatz: erforderliche umfassende

    Auf der Ebene der Beweiswürdigung bedarf es einer Gesamtschau aller objektiven und subjektiven Tatumstände des Einzelfalls, in die die objektive Gefährlichkeit der Tathandlung als wesentlicher Indikator, aber auch die konkrete Angriffsweise, die Persönlichkeit des Täters, sein psychischer Zustand zum Tatzeitpunkt und seine Motive mit einzubeziehen sind (st. Rspr.; vgl. nur BGH, Urteil vom 13. Dezember 2017 - 2 StR 230/17 Rn. 13, StraFo 2018, 127; Beschluss vom 13. August 2013 - 2 StR 180/13, NStZ 2014, 84 jeweils mwN).

    Dabei liegt die Annahme einer Billigung nahe, wenn der Täter sein Vorhaben trotz erkannter Lebensgefährlichkeit durchführt (st. Rspr.; vgl. etwa BGH, Urteile vom 23. Februar 2012 - 4 StR 608/11, NStZ 2012, 443, 444 und vom 13. Dezember 2017 - 2 StR 230/17 Rn. 13 aaO jeweils mwN).

    Allerdings kann sich aus der Art des jeweiligen Handlungsantriebs ein Rückschluss auf die Stärke des vom Täter empfundenen Tatanreizes und damit auch auf seine Bereitschaft zur Inkaufnahme schwerster Folgen ergeben (BGH, Urteile vom 30. November 2005 - 5 StR 344/05, BGHR StGB § 212 Abs. 1 Vorsatz, bedingter 61; vom 23. Februar 2012 - 4 StR 608/11, aaO, 445 und vom 13. Dezember 2017 - 2 StR 230/17 Rn. 14, StraFo 2018, 127; Beschluss vom 24. August 1990 - 3 StR 311/90, BGHR StGB § 212 Abs. 1 Vorsatz, bedingter 22).

    Mangelnde Impulskontrolle, wie sie bei dem Angeklagten schon mehrfach zutage getreten ist, kann dazu führen, dass es bereits bei geringsten Anlässen zu massiven Gewalthandlungen kommt, bei denen dem Täter die Konsequenzen seines Handelns gleichgültig sind und deshalb selbst tödliche Folgen in Kauf genommen werden (BGH, Urteile vom 16. April 2008 - 2 StR 95/08 Rn. 9; vom 23. Februar 2012 - 4 StR 608/11, aaO und vom 13. Dezember 2017 - 2 StR 230/17 aaO Rn. 18).

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